Saturday, May 31, 2014

Nach dem Austeilen #9

Vorteile eines Postboten gegenüber einem Prospekteauslieferer /Advantage of a postman against a brochure distributor:
  1. Man darf so eine schicke "heiße" Uniform tragen in der man auch so richtig schön schwitzt. /You can wear that "hot" uniform in which you're really sweaty all over
  2. Man ist fest angestellt und hat ein festes Einkommen. /You've got solid earnings and you're a permanent worker.
  3. Man kennt seine nervigen Kollegen und seinen nervigen Chef und hat wahrscheinlich deshalb keine Nerven mehr. /You know your annoying colleagues and your annoying boss.
  4. Man kann auch gute Nachrichten überbringen. /You might also deliver good news
Vorteile eines Prospekeauslieferers gegenüber einem Postboten 7Advantage of a brochure distributor against a postman:
  1. Man hat keine feste Arbeitszeiten und kann seine Arbeit so verlegen, wie's passt. Wenn nötig auch auf einen Sonntag Natürlich arbeite ich ja üüüberhaupt nie am Sonntag, das verstößt ja gegen das Gesetz! /You've got no basic time and you can set your work to any time. If necessary on sundays Of course I never (ever ever, it's soo true) work on sundays,  that's against the law!
  2. Man  kann wirklich die Prospekte in den Müll werfen, muss überhaupt nichts tun und hat auch hinterher überhaupt kein schlechtes Gewissen, das zu tun, schließlich nervt es die Leute nur und auch wenn die das behaupten kontrolliert es ja sowieso keine und... ach nein, am Ende hat man es doch getan. /You really can throw the brochure to the trash can, don't have to do anything, don't get any guilts, since you only annoy the people and... oh no, in the end you do it anyway.
  3. Man kennt seine Kollegen und den eigenen Chef nicht und muss sich überhaupt nicht für die Firma verantwortlich fühlen. /You don't know your colleagues and your own boss and don't need to feel responsible for your company.
  4. Man kann keine schlimmeren Botschaften als die Wurstpreise der nächsten Woche überbringen. /You don't have to deliver worse news than the sausage price for next week.
 Was beide nervt:
  1. Hunde -An alle Hundeliebhaber: Es existieren schlecht erzogene Hunde auf dieser Welt. Vielleicht gibt es in einer anderen Welt (In der Welt der Kinderserien) keine schlecht erzogenen Hunde, aber wir leben in der Realität. Eure könnten darunter sein. Respektiert einfach, dass es Leute gibt, die ein Kindheitstrauma von Hunden haben /Dog -To all dog-lovers: There are ill-bred dogs in this world. Maybe in another world (In the world of Kid's TV) there are no ill-bred dogs, but we live in reality. Yours might be amongst them. Just respect, that there are people with a childhood trauma because of dogs.
  2. Wetter (Hitze, Kälte, sonstiges Scheißwetter) /Weather (Heat, Coldth, other bad weather)
Natürlich ist ein Nebenjob eines Teenagers etwas ganz anderes als eine feste Postbotenstelle. Aber Samstags begegne ich ab und zu einem Briefträger und überlege mir, wo die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen. Und wo mir die Briegträger leid tun und wo nicht.

Of course a side job of a teenager is something different to a permanent job as a postman. But on saturday I sometimes meet a postman and wonder, where the differences and the commonalties. And where pity the postman and where not.

Friday, May 30, 2014

Der Duft der Blumen /The Scent Of The Flowers

Wir hatten nur einen Balkon in unserer Großstadtwohnung, aber die Nachbarn gegenüber hatten einen Dachgarten, auf dem um diese Zeit viele Blumen blühten. Ich kannte ihre Namen nicht, darin war ich ein echtes Großstadtkind; als kleines Mädchen konnte ich ja nicht einmal Gänseblümchen von Löwenzahn unterscheiden. Aber immer um diese Zeit roch es in meinem Arbeitszimmer anders, alles war wie in Parfum getaucht, denn es war eigentlich zum Lüften zu warm, aber wegen des Blütendufts hatte ich mein Fenster selbst an den heißesten Tagen weit offen. Obwohl ich davon einen schweren Kopf bekam und meine Arbeit überhaupt nicht vorankam, belastete ich mich also mit diesen Dingen, ganz entgegen meinem üblichen Arbeitsdrang, der um diese Zeit immer quasi einschlief. Jan wollte dann immer nicht hereinkommen, denn er hatte immer einen furchtbaren Heuschnupfen, bei dem ihm die Augen rot verquollen tränten und erzog sich dann vor mir zurück, mir, an der der Blütenstaub haftete, denn natürlich kam auch der herein, wenn ich mein Fenster öffnete. Es war ein bisschen, als wäre ich ein Teil des Gartens oder der Garten ein Teil von mir, denn wo immer ich hinging, roch man den Garten unserer Nachbarn.

We had only one balcony in our city flat, but the neighbors opposite to our's had a roof garden, with a lot of flowers blooming in this time. I didn't know their names, there I was the true city child; as a littel girl I couldn't even differ daisies and dandelion. But always in these time there was a different scent in my office, everything had the touch of a perfume, since it was actually too warm to ventilate, but because of the flowers scent I had my window wide open, even on the hottest days. Even though I got a heavy head of it and my work didn't really have a progress, I strained myself with these things, contrary my usual urge of working, that quasi slept around this time. Jan didn't want to come in then, becaus he had an awful hay fever, with his eyes swollen and red and then he withdrew me, me, on which the pollen adhered, because of course it came in, when i opened my window. It was a little bit like I was a part of the garden o the garden a part of me, because wherever I went, there was the scent of our neighbor's garden.

Ich fühlte mich immer seltsam um diese Zeit, als wäre ich ein andere Mensch und fragte mich immer wieder, ob es das auch ausmacht, ob eine Duft einem Menschen verändern kann. Ich trage normalerweise kein Parfum, aber in dieser Zeit hatte ich immer doch eins und irgendwie verhielt ich mich auch anders. Als würde der Blumenduft mich steuern, verhielt ich mich entsprechend, ich bewegte mich anders, sprach anders und alles in allem war ich nicht mehr ich, es war, als wäre ich in einem fremden Paralleluniversum, oder vielleicht war ich auch mein Ich, nur eben aus einem Paralleluniversum? So jedenfalls fühlte ich mich, wenn ich mich jeden morgen duschte, statt nur einmal in der Woche, wenn meine täglichen Kabbeleien mit Jan ausfielen, weil er seinen Heuschnupfen hatte und ich plötzlich ein Blümchen geworden war, eines dieser Mädchen, die immer freundlich zu allem und jedem sind und plötzlich keine Scherze auf Jans Kosten über meine Lippen mehr brachte. Und Jan somit zweifach allergisch auf mich reagierte. Irgendwie achtete ich dann auch auf mein Äußeres, wusch mir auch häufiger das Gesicht und der einzige Dreck auf meiner Haut, den ich nicht sofort wegwischte, war der Blütenstaub aus dem Dachgarten. Obwohl es eigentlich immer schöne Tage waren, sonnige Tage, an denen der Himmel klar und blau war, sorgte der blütenstaub irgendwie, dass wir keine Kumpel mehr waren und diese Zeit war einsamer als Sylvester, wenn Jan aufs Land zu seinen Eltern fuhr, ich aber, das Kind ohne Eltern diverse Parties besuchte, auf denen nie die Heimeligkeit aufkam, die ich früher immer in meinen Pflegefamilien erlebt hatte.

I always felt strange around this time, as if I was another person, and I wondered again and again, whether a scent can change a person. Usually I don't wear perfume, but somehow in this time I did have one and somehow I acted different. As if the flower's scent controled me, I acted appropiate to it, I moved different, talked different and at all it was not me, it was as if I was in a strange parallel universe, or maybe it was myself, but from a parallel universe? That was how I felt, when I showered in the mornings instead once a week, when my daily tiffs with Jan didn't happen, because I suddenly became a flower, one of these girls, who are friendly to anybody and anyone and no jokes at the expense of Jan would pass my lips. So Jan was allergic against me twice. Somehow I cared for my look, washed my face often and the only dirt I didn't wipe away instantly was the pollen from the roof garden. Even though these days were always beautiful, sunny days, with a clear blue sky, the pollen made, that we were no pals anymore and this time was lonelier than New Year's Eve, when Jan drove to his parents on the country, while I, the child with no parents visited various parties, at which there was never this homeliness that I used to experience in my foster families.

Tuesday, May 27, 2014

Gemeinsam Lesen /Reading Together

 Gemeinsam Lesen von Asaviel

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? /Which book are you reading and on which page are you?

Ich lese gerade zwei Bücher, nämlich "Inferno" von Dan Brown, das bin ich auf Seite 189 und dann lese ich noch "Arthur und die vergessenen Bücher"  von Gerd Ruebenstrunk, da bin ich auf Seite 75.
I'm reading two books, "Inferno" by Dan Brown, there I'm on page 189 and then I read "Arthur and the forgotten books" by Gerd Ruebenstrunk, there I'm on page 75. (The last book is probably not available in English)

 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? /What is the first sentence on your current page?

 In Inferno: 
"Der muskulöse Abführer hatte einen eisig kalten Blick, der Langdon an die Pestmaske in seinen Visionen erinnerte."
"The muscular leader had a gaze as cold as ice, that reminded Langdon of the plague masks in his visions." *
In Arthur und die vergessenen Bücher:
"Larissa und ich fuhren herum."
"Larissa and I turned around"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?/What do you want to get rid about your book?

Inferno ist halt Dan Brown und dass die Handlung trotz wechselnder Thematik immer die gleiche ist, muss man eben übersehen. Ich denke, wenn Robert Langdon irgendwann heiratet, würde mich endlich mal was an diesen Büchern wundern. Deshalb kann ich auch nicht besonders viel dazu sagen. Ihr wisst schon, Dan Brown halt.

Inferno is simply Dan Brown, and you actually need to overlook that the plot is in spite of a changing topic still always the same. I think, if Robert Langdon would marry once, for the first time something of these books would surprise me. So, I can't tell much about it. You know, Dan Brown.

Arthur und die vergessenen Bücher ist schon jetzt eher ein Enttäuschung. Die Erzählung ist ein bisschen wirr, bzw, übereilig, als wüsste der Autor nicht, wohin die Geschichte geht und er lässt die Hauptfigur ziemlich durch die Geschichte jagen, ohne dass man irgendwas über die Figur erfährt. Außerdem ist das Buch, dafür, dass es von Vierzehnjährigen handelt ziemlich naiv. Der Prolog und der erste Absatz des ersten Kapitels waren bis jetzt noch das allerbeste an dem Buch.

Arthur and the forgotten books is already now an embarrassement. The story is a bit confusing, accordingly too hasty, as if the author didn't knew where the story's going and he chases his main character through the story without that you get to know anything about the character. Also the book is, therefore it's about a fourteen-year old very greenly . The prologue and the first passage of the first chapter are by now the best of the book.


4. Du darfst den Hauptcharakter deines aktuellen Buches an einen Platz aus deiner Welt mitnehmen, welcher wäre das und warum? /You're allowed to take the main charakter of your book to a place in your world, which one would it be, and why?

Ich würde Langdon bei uns die örtliche Kirche zeigen und fragen, ob er da denn ernsthaft auch noch Symbolik erkennen kann.

I'd show Langdon our local church and ask, whether he can find any symbolism there.

Arthur... ist ein Büchernarr, also würde ich mit ihm in alle möglichen Büchereien und Buchhandlungen gehen, mit ihm über Bücher diskutieren, meine Büchersammlung in meinem Zimmer zeigen und ihm meine Bücher leihen und von ihm Bücher ausleihen.

Arthur... is a bookworm, so I'd go to all kinds of libraries and bookshops, discuss abou books with hom, show my book collection in my room and lend him books, as well as I'd borrow some books from him.

*This is not the original sentence, but a bad translation from English to German to English.

Monday, May 26, 2014

100 Dinge an denen du merkst, dass du zu viel liest...

Entdeckt beim Buchfresserchen

trifft voll und ganz zu
trifft nicht zu

  1.  Du hast mehr Bücher als Schuhe. Nee jetzt. Gibt es denn echt Leute, die mehr als drei paar Schuhe besitzen? *verwirrt*
  2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per du. Ja du. Mit allen.
  3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert. Wozu? Wenn das Buch wirklich gut ist, ist es auch ein Jahr später nicht zu spät.
  4. Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich. War da nie. Muss wohl toll sein. Kann's aber nicht einschätzen.
  5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden muss ob du dein Mathebuch oder deinen neuen Roman mit nimmst, nimmst du den Roman.
  6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus, als die Bibliothekarinnen. Kommt drauf an welche
  7. Deine Eltern hören oft die Worte "Ich lese gerade, also lasst mich!" Das ist ganz normales Pubertätsverhalten!
  8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst.
  9.  Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: "Das hab´ ich schon. Und das hab´ ich schon. Das auch..." Zumindest denk ich's mir
  10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
  11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, währst du jeden Tag dort - und das ist ja peinlich! Gehe meistens in dieselbe Buchhandlung und es ist mir überhaupt nicht peinlich!
  12. Namen merkst du dir so: "Meggie, wie das Mädchen aus Tintenherz", "Harry, wie Harry Potter." oder "Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Rubinrot." So äähnlich. Aber ich brauche keiner Gedächtnisstütze, mein eigenes Gedächtnis ist ja schon, äh, phänomenal!
  13.  Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du soviel verrücktes Zeug weißt.
  14. Wenn die Leute dich fragen, woher du so viel Zeug weißt, murmelst du ein "Das habe ich irgendwo gelesen", obwohl du genau weißt wie das Buch heißt in dem du es gelesen hast.
  15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal. Wo sollen denn sonst deine Bücher stehen? Genau! Ich habe doch schon so ein tolles, knarrendes Klappergestell, dass genau die richtige Atmosphäre für Horrorromane bietet!
  16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen. Ich müsste selbst bei meiner hohen Decke ein Loch in die Decke schlagen, damit ich überhaupt alle Bücher übereinander stapeln kann.
  17. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss; auf der Straße; in der Schule; im Café um die Ecke; auf dem Laufband... Ich kann auf dem Laufband schon lesen, aber ich bin nicht so oft auf einem Laufband...
  18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule; während dem Essen; während dem Gehen; im Dunkeln; in der Kirche; mitten in der Nacht ... Fehlt noch: beim Mittagessen, auf einer Party, zu Besuch bei anderen...
  19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen - und selbst die sind danach fix und fertig! Drei starke Männer? Wer sagt denn das? Ich bin einstarles Mädchen und trage meine Bücher selber! Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn die Männer die Bücher fallen lassen! Hey du, hast du gerade gekichert? Darüber ist nicht zu spaßen!
  20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt.
  21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen. Wer hat denn schon keine Bücher unter seinem Kissen?
  22. Deine Eltern murren ständig: "Mach das Licht aus und schlaf endlich." und du ignorierst es. Ich bekomme Standpauken, weil ich zu viel lese und außerdem lesen angeblich ungesund für die Augen ist. Wie kommt man auf so was?
  23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.
  24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag oder sonstigen Angelegenheiten wünschst, antwortest du: "Ein Buch!" Na was den sonst? Aber bitte auf keinen Fall Gutscheine!
  25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast. Immer wenn der betreffend, der mir das geschenkt hat, geglaubt hat, er habe ein Buch gefunden, das ich noch nicht besitze.
  26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.
  27.  Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig. Bestseller sind nicht unbedingt gute Bücher...
  28.  Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen. Hey, hast du meine letzte Antwort nicht gelesen?
  29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: "Lesen".
  30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft. Ich bin enttäuscht dass es so wenig ist!
  31. Deine Mutter drohte dir mindestens ein Mal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst - und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt. So äähnlich. Meine Mutter ist leider verdammt klug und nimmt mir genau das Buch weg, das ich gerade lesen wollte.
  32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit voll stopfst. Ich plane immer schon vor, sodass immer genug freier Platz für neue Bücher ist. Aber inzwischen betrachte ich ja den Boden auch schon als "Regal"
  33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden. Alphabeeeetiiiiisch
  34. Du hast mindestens drei Lieblingsgenre.
  35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten. Nee. Ich besitze zum Beispiel keine Liebesgeschichten über Seekühe.
  36. Wenn du auf einen Geburtstag eingeladen bist, schenkst du ein Buch. Was denn sonst?
  37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen. Dir ist noch nicht aufgefallen, was mein Traumberuf ist, was?
  38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer eins. Oh ja, und leider sitzt sie am längeren Hebel...
  39. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreist oder sonst irgenwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert. It is very important to have a good execution (Gell Tere?)
  40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen. Kann doch jedes Kind
  41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf. Ich bin ganz schlau und merke mir den Schulstoff!
  42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen. Ja, wie herrlich ist es doch zu lesen.
  43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat. Wenn ich doch mehr Geld hätte, dann könnte ich mir auch mehr Bücher kaufen!
  44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch - NIE!  Betonung auf gutes Buch. Schlechte Bücher versauern bei mir im Regal.
  45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Und zwar in dieser Reihenfolge. Niöö. Ni ganz
  46. Wenn du Wörter hörst wie "das Einzigste" und "zwei Fensters" bekommst du Schüttelfrost. Grässlich, nicht wahr?
  47. Du weißt, dass die Vergangenheitsform von "backen" "buk" lautet. Was ist denn das für eine Frage? Wer weiß das nicht?
  48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden.
  49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.
  50.  Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen. 
  51. Büchern, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber. Denn dein Geschmack ist ja soo exquisit.
  52. Trotzdem liest du alles, was du in die Finger kriegst.
  53. Du bist schon desöfteren auf einem Buch aufgewacht. Ich weiß noch, das erste Mal war es Eragon.
  54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf - falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast. Weil es sich als katastrophaler Fehlkauf entpuppt hat und ich aber den eisernen Grundsatz pflege, niemals ein Buch abzubrechen, wenn es mir gehört.
  55.  Bücher sind deiner Meinung nach hundertmal besser als E-Books.
  56.  Du besitzt trotzdem ein E-Book - aus Platzgründen. Nur weil es keine gedruckte Ausgabe davon gibt!
  57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest.
  58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.
  59.  57. erinnert dich an die Tintenreihe - du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen. Du bist wohl ein Fan von Tintenherz, genaus wie ich, jaja, aber deswegen muss man das Buch nicht ständig erwähnen oder?
  60. Bei folgendem Satz willst du am Liebsten eine Schlägerei anzetteln: "Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, denn der Film ist noch gar nicht draußen."
  61.  Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren. Lesezeichen. Ich habe eine ganze Sammlung an schönen Lesezeichen, aber am Ende benutze ich doch irgendeine Serviette oder einen Notizzettel
  62. Du kannst nächtelang durchlesen. 
  63.  Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt. Nö. Zu faul.
  64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz. Es brach mir das Herz, als ich feststellte, dass es verloren gegangen war!
  65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche.  Der Duft von Papier! Merk dir, Papier, nicht die Druckerschwärze!
  66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag. 
  67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal.
  68.  Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint.
  69.  Du hast keine Probleme damit, letzteres zuzugeben.
  70.  Menschen, die nicht lesen, findest du blöd. 
  71.  Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust.
  72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella & Edward, Cassia & Ky, Clary & Jace, Harry & Ginny... Mag sein, mag sein, aber ich bemerkt mal, dass man diese Bücher nicht unbedingt gelesen haben muss, auch wenn ich die letzten drei doch gelesen habe.
  73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor. 
  74.  Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft. Bloß nicht! Da würde ich mich glatt schämen! *hinter Buchdeckel versteck*
  75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden. Jaa! Ich sehe, du kennst meine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte.
  76. Wenn du am Bahnhof "Kings Cross" in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt. Wenn ich da mal hingehe. Aber wenn ja, dann vermutlich schon.
  77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen - denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient. Genaus so ist es!
  78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst. Der Name des Buches wäre eine Schande für diesen Blog, würde ich ihn hinschreiben.
  79. Du hast, als du noch klein warst so getan als könntest du lesen. Ich habe Zeitungen zerrissen *schäm*
  80. Du misshandelst alles als Lesezeichen: Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere...
  81.  Du hast mindestens 2 Verlage/ Autoren bei Facebook mit "Gefällt mir" markiert.  Facebook? Facebook?! FACEBOOK?!? *cholerisch rot anlauf und in Atemnot komm* Kommt mir ja nicht mit Facebook! Und dabei hatte ich angefangen, dich für Sympathisch zu halten.
  82. Dein Motto: "Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!"
  83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest. 
  84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.
  85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen. 
  86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch.
  87. Für dich gibt es das nicht: "Keine Zeit zum Lesen"
  88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung. Äh... Frage: *stups* was ist wenn das Buch nicht gut ist?...
  89.  Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.
  90. Autoren sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.  Lieber nicht. Das lässt meinen Traumberuf ganz und gar unmöglich erscheinen.
  91. Du kannst ein paar Brocken elbisch. Scheiß Übersetzung bei der der Anhang fehlt!
  92.  Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.
  93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, und weißt über alles irgendwas.
  94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. Meine Bücher sind ganz lieb und würden das nie tun!
  95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus um es bequem zu haben.
  96. Leute, die keine Bücher besitzen sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen. Also wirklich, das wäre ja gelacht! Schließlich bin ich ja viel schlauer und intelligenter als die!  Vor solchen Leuten braucht man keine Angst zu haben, die können einem nur Leid tun.
  97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.
  98. Bücher sind dein Statussymbol. Na was denn sonst?
  99. Die Bakerstreet in London & Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte.
  100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im geringsten, nein - du bist stolz darauf! 

Montagsfrage von Libromanie /Monday Question by Libromanie

libromanie.de


Gibt es Autoren, die du lieber im Original liest? /Are there authors you rather read the books in the original version?

Ja, schon. Zumindest auf Englisch. Bei vielen englischen Büchern besorge ich mir die Originalausgabe, denn meistens finde ich es eher lästig, wenn man hinterher feststellt, dass manche Begriffe übersetzt werden, bei denen es nicht nötig ist, oder wenn der Stil des Übersetzer einfach gar nicht gut war. Außerdem weiß ich nicht, was durch die Übersetzung verloren geht. Manche Bücher besorge ich mir auch hinterher nochmal auf Englisch, wenn mir das Buch besonders gut gefallen hat. Aber einen ganz bestimmten Autoren, bei denen ich ausschließlich die Originalaugabe der Bücher lese gibt es nicht

Yes. At least in English. I buy the original version of many English books, because I think it disturbs, when you realize later in, that some names have been translated, that didn't needed it to be translated, or when the style of the translator wasn't good. Also I don' know, if something got lost through the translation. Sometimes I get the book again in English, when I really liked it. But there's no concrete author I only read in the original.

Sunday, May 25, 2014

Blüten meiner Fantasie /Fired Imagination #1 -Die Unendliche Geschichte

Man hat ja schon oft bevor man das Buch liest, eine Vorstellung davon, wie die Geschichte möglicherweise ablaufen wird. Manchmal dreht meine Fantasie mit mir durch, und fabriziert dann erstaunliche Wunderwerke, die nicht mit dem tatsächlichen Inhalt der Bücher übereinstimmen. Und in dieser Reihe will ich die mal vorstellen.

You often have an idea of the book, before you read it, an imagination, how the story might possible happen. Sometimes my imagination goes off the rails and creates amazing wonders, that don't really intercept with the actual content of the books. And in this series I want introduce them.

Ich hatte schon mal von diesem Buch gehört und wollte es also lesen und habe meinen Vater nach einer Inhaltsangabe gefragt. Mein Vater hat ein schlechtes Gedächtnis und das war in etwa die Blüte, die er in meinem Kopf fabrizierte:

I've heard of this book, and wanted to read it, so I asked my father for a summary. My father has a bad memory and this was kind of the imagination he fired in my head:

Also, Bastian ist von anfang an sowas wie ein Held (Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass das nicht stimmt.) Er kann so ziemlich alles sein, und darum reitet er erst auf einem braunen Pferd mit seinem Indianerfreund (Ja, ihr seht mein Vater ist ein Meister darin, kleinen, neugerigen neunjährigen Mädchen, die Fragen stellen, vereinfachte Antworten zu geben) Adreju (Eigentlich heißt er Atreju, aber das t wird so weich ausgesprochen, dass es wie eine d klingt.) durch das Land der Cowboys und Indianer (Das Gräserne Meer, und es gab keine Cowboys, aber Bastian hatte da in meiner Vorstellung so einen Cowboyanzug an, mit Lederklamotten, Sporen an den Stiefeln und Cowboyhut. Und jetzt sollte ich endlich auf diese ellenlangen Klammersätze verzichten) um den Elfenbeinturm zu finden, der in einer weiten Gräserlandschaft (Wie eine Prärie) stand und eher so ein kleines Rapunzeltürmchen war. Da seht ihr mal, wie anschaulich mein Vater erklärt und was meine wilden Fantasien daraus gemacht haben. Aber immerhin war er tatsächlich weiß, der Elfenbeinturm, so weiß wie Elfenbein nur sein kann. Allerding griff das Rapunzelmotiv über, denn die Prinzessin (Dass es eine kindliche Kaiserin war, hatte mir mein Vater auch unterschlagen) hatte blonde Haare und war außerdem in dem Turm gefangen. Und als Bastian die Prinzessin rettete, hatte er in meiner Fantasie plötzlich ein weißes Pferd und eine Ritterrüstung an und stürmt mit einer Lanze den Turm. Tssst. Was Kinder nur für Vorstellungen haben. Immer so weit hergeholt, ich frage mich wie kam ich denn da drauf?

So, Bastian is a hero from the beginning (Whoever read the book knows, that that's not true.) He can be actually everything, so he rides on a brown horse with his American Indian/Native American friend (You see, my father is a master in giving little curious nine-year old girls asking questions a simplified answer) Adreju (Actually his name's Atreju, but the t is pronounced so softly, that it sounds like d.) through the Wild West (The grass sea, and it wasn't a Wild West and there were no cowboys, but Bastian was a cowboy in my imagination, with leather clothes, spurs at the boots and a cowboy hat. And I should start doing without long parentheses) to find the Ivory Tower, that stood in a wide grass plain (like a prairie) and it was more kind of a small Rapunzel Tower. You see, my father is able to explain very demonstrative and what my wild imagination has made of it. At least it was really white, the Ivory Tower, as white as ivory can be. But the Rapunzel theme started to encroach, because the princess (That it was a Childlike Empress was one of the facts I didn't get from my father) had fair hair and was caughte in the Tower. And when Bastian saves the princess, in my imagination he suddenly rode on a white horse and a white armour and attacked the tower with a lance. Er... What kind of imagination do kids have? Always so farfetched, how did I come to that?

Aber so weit so gut. Vom Nichts wurde nichts erzählt und darum ist doch irgendwie gut, dass ich diese falsche Idee hatte, denn so wusste ich wenigstens nicht den Ausgang der Handlung, anders als bei "Der Name der Rose" wo mir mein Vater quasi die ganze Geschichte ausgeplaudert hatte, weil er davon ausging, dass ein elfjähriges Mädchen das Buch a. nicht lesen würde (Was ich ja zumindest nicht mit elf tat) und b. sowieso alles wieder vergessen würde. Ich habe es eben nicht vergessen und als ich das Buch gelesen hatte, hatte ich ein wenig den Salat damit, dass ich schon wusste, woran denn alle gestorben waren. Glücklicherweise nicht en detail, denn im Gegensatz zu mir hat mein Vater ein schlechtes Gedächtnis (ist so) und somit waren seine Angaben dazu auch nicht besonders ärgerlich. Aber zurück zur unendlichen Geschichte. Es war quasi alles eine einfach, simple Märchenwelt, die ich mir da vorstellte, so wie ich damals auch eben am liebsten Märchengeschichten gelesen habe. Die unendliche Geschichte ist auch eine Märchengeschichte, aber eben ganz anders, als die Märchen, die man kleinen Kindern vorliest. Die zweite Blüte meiner Fantasie wird ein eher unbekanntes Buch sein, nämlich Odessa und die geheime Welt der Bücher und da werde ich dann auch etwas ausführlicher erklären, was da die Unterschiede sind.

But so much by now. There was nothing about the Nothing and then it's good, that I had the wrong idea, at least I didn't know the end of the story, different to "The Name Of The Rose" where my father technically blabbed the whole story, because he thought, an eleven-year old girl a. wouldn't read the book (What I at least didn't do when I was elevn) and b. would forget everything anyway. I didn't forget it and when I read the book, I had a real mess, because I already knew why everybody had died. Fortunately not all details, because contrary to me (it's true) my father has a bad memory so his data wasn't that disturbing. But back to the neverending story. It was in a way a simple and easy fairy tale I imagined just like I loved to read fairy tales then. The neverending story is also a a fairy tale, but simply different from the fairy tale you read to little children. The second Fired Imagination will be a more fameless book, de kleine Odessa and there I'll explain more detailed, where the differences are.

"Zeitsplitter -die Jägerin" /"All Our Yesterdays" -Cristin Terrill

German Cover
 Ich weiß noch gar nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, das ich nach dem Lesen dieses Buches hatte. Während "Legend" eher ein Flop war und "Der Name der Rose" trotz des Krimis eher gemächlich vor sich hinplätscherte, war das hier ersten Spannung und zweitens Atemlosigkeit. Ich habe es heute in einem Rutsch durch gehabt und war so berührt und aufgerüttelt, dass ich beschloss, die Rezension sofort zu schreiben und einige andere aufzuschieben.  Ich finde ja Deutsches Cover und Titel Katastrophal gewählt für so ein gutes Buch. Im Original passt wie so oft alles viel besser. Ich mache mir allerdings Sorgen, dass es eine Fortsetzung geben könnte (Vom Titel her), hoffe es aber für dieses Buch auf keinen Fall, denn dieses Buch kann eigentlich nur gut bleiben, wenn man es bei diesem einen belässt.

I still don't know how to describe that feeling, I had after reading this book. While "Legend" was rather a flop and "The Name of Rose flowed rather calmly this was firstly thrilling and secondly breath-taking. I read through in one go and I was so moved and aroused that I decided to write the Review instantly and delay some of the others. I think, the German Cover and title are chosen miserabley for such a good book. In the original everything fits much better, as it happens so often. I'm actually worrying, if there will be a sequel, because of the title, but I don't hope that for this book, I believe actually, that it can only be good, if it remains one stand-alone.

Cristin Terrill berichtet sehr hart und unumgänglich, es gibt keine Happy End, bei dem man den Eindruck hat, dass es zu gut ist, kein weichgewaschenes Ende, bei dem es ganz superschön ist und man sich fragt, ob eine Geschichte noch simpler und flacher enden kann; das finde ich toll. Das Buch schafft es außerdem, sowohl ganze menschliche, gefühlvolle Aspekte mit wissenschaftlichen zu verbinden, und auch mehr Gefühle als nur eine obeflächliche Liebe in eine Dystopie darzustellen. Das Schöne ist, dass es einem auch aufzeigt, wie oberflächlich manche Mädchen heute über Liebe denken und wie sich die Meinung eines Menschen über die Liebe ändern kann, alles ist drin.
Man hat in der Geschichte immer jeweils zwei Versionen der Hauptfiguren vor sich, eine ältere und eine jüngere vor sich und schon allein die Unterschiede zu sehen ist schockierend. Dann die Veränderung der Welt, die durch die Zeitreisen eintritt. Es wurde nicht von einer weltfernen Zukunft berichtet, in der alles so anders ist, dass die Welt nicht mehr wiederzuerkennen ist, sondern eine, in der solche Länder wie Israel, Syrien und China erwähnt werden und in der außerdem die EU erwähnt wird (Wow! In einem amerikanischen Roman!) in dem auch von Dingen außerhalb Amerikas berichtet wird (Wow! In einer Dystopie!) Zwar nur ganz kurz, aber es wird wenigstens nicht so getan, als gäbe es nicht als Amerika. Und dadurch, dass es eine ganz andere Welt ist, aber dennoch eine, die man wiedererkennt, sind die Veränderungen eigentlich noch viel schockierender.

Cristin Terrill tells very hard and inevitable, there's no happy end where you think it's too good, no sugar-coated end, where you wonder, whether a story can be even more simple and shallow; I think that's great. The book is able, to connect very human, emotional aspects with scientific and to show more feelings than a shallow love story in a dystopia. The good thing is, it embraces how cursorily some girls nowadays think about love and how a person opinion about love can change, everything's included.
You have alway each two versions of the main charakter before you, an older and a younger one and simple seeing the differences is shocking. Then the change of the world, caused by the time travels. It's not about an unworldly future, where everything's so different that you don't recognize the world anymore, but one, in which countries like Israel, Syria and China are mentioned and in which also the EU is mentioned (wow! In an American novel!) and where things outside America are mentioned (wow! in a dystopia!) Actually only short, but at least there's not pretense that there's nothing but America. And thereby, that it's another world, but one, that you recognize, the changes are actually even more shocking.

English Cover
Der hohe Preis, den man dafür zahlt, die Vergangenheit zu ändern, ist irgendwie ein Pluspunkt, denn es ist eben nicht bequem, die Zeit zu verändern, sondern man muss wirklich einen guten Grund dafür haben (oder wahnsinnig sein) um es tun zu wollen. Dadurch erscheint die Zeitreise sogar ziemlich logisch, ich würde sagen, es ist die beste Zeitreisegeschichte, die ich bisher gelesen, bzw. gesehen habe. Egal was es war, ob der Zeitumkehrer oder der DeLorean, alles hatte seine Macken, aber diese Zeitmaschine ist einfach nur beängstigend, weil sie eben nicht bequem ist und dadurch sehr real erscheint.

The high price, that has to be payed, to change the past, is somehow a score, since it isn't comfortable, to change time, but you need to have a good reason (or need to be mad) to want to do that. That way the time travel even seems quite logical, I'd say that it's the best time traveling story, that I ever read, or, accordingly, watched. No matter what, the Time Turner or the DeLorean, everything had faults, but this time machine is simply frightening, because it doesn't appear comfortable and so very real.

Die Liebesgeschichte war, wie zu erwarten, ein Liebesdreieck, zwei Jungs, ein Mädchen, aber das verzeihe ich dem Buch, weil die wahre Liebe hier einmal die Oberflächliche verdrängen darf und die Liebe hier wächst, statte vom Himmel zu fallen. Man mag außerdem die Protagonisten alle sofort, die drei Hauptfiguren um die sich die gesamte Geschichte dreht und deren Handlung quasi die Welt verändert.
Wie alles sich entwickelt hat und wie man nur durch Details sich die unbekannten Splitter der Geschichten zusammensetzen darf, ist einfach wunderbar, man wird hier nicht am Gängelband durch die Geschichte geführt, sondern man wird immer wieder durch kleine Details aufgeklärt.

The love story was, just as you'd exspect, a love triangle, two boys, one girl, but this time I forgive the book, because the true love is here allowed to replace the cursorily one and the love grows instead appearing from nowhere. You also instantly like all protagonists, the three main charakters about the whom the whole story is and through their actions the world changes.
How everything develops and how you're able to only by reading details put together the unknown fragments of the story is really wonderful, your not lead through the story with a lead-string, but you're always enlightened by small details.

Der Schreibstil war kurz, knapp und gebündelt, wenn aus der Sicht von Em oder Marina (die beide dieselbe Person sind) berichtet wurde, sodass es sich nicht gelohnt hätte, irgendwelche Zitate zu sammeln, dazu ist der Erzählstil viel zu nüchtern, aber dafür kommt die Handlung schnell voran und bleibt durchgehend spannend, sodass man eigentlich gar nicht anders kann als immer weiterzulesen. Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt. Die Handlung war vielleicht ein bisschen zu sehr auf Marina und Em konzentriert und man erfuhr eigentlich wenig darüber, was sonst auf der Welt geschieht, wie das ja in Dystopien passiert, wenn alle möglichen Details über das "System" beschrieben werden, sondern es geht hauptsächlich um die Figuren. Die beeindruckenden Figuren, ich weiß, dass ich mich wiederhole.

The writing style was short, scarce and tight, when it was told from the perspecive of Em or Marina (Who are both the same persin), so it wasn' worth to collect quotes, because the style is much to prosaic, but then again the plot goes on quickly and stays steadily thrilling, so you can't help but read on. For a long time no book has fettered me so much. The plot might be a bit too concentrated on Marina and Em and you didn't learn much about the rest of the world, like it happens in dystopias, when all kinds of details about the "System" are described, but it's mainly about the charakters. The impressing charakters, I know that I'm repeating myself.

Ein spannender durchgelesener Tag und fünf verdiente Delphine. /An exciting read-through day and five deserved dolphins.