Tuesday, December 29, 2015

24 Bilder, 15. Türchen -Keep Calm and color everything blue

Weil es einfach mal gesagt werden muss... Blau ist die schlumpfigste Farbe auf der ganzen Welt! Und Sally Jackson hat vollkommen recht, die Geburtstagstorten ihres Sohnes in genau diesem Ton einzufärben :-)

24 Bilder, 14. Türchen -Meerjungfrau

Dieses Bild stammt mal ausnahmsweise nicht von mir, sondern von meiner Tante. Sie hat es mir damals als Geschenk zur Erstkommunion gemalt. Meine älteste Tante ist Erzieherin und ist deswegen immer in irgendwelchen Basteltrends und Dekotrends drin, mal filzt sie oder macht die Fenstermalereien, dann näht sie Kissen und momenaten macht sie bestimmt wieder was ganz anders. Neben meiner veganen Tante ist sie wohl die kreativste Köchin in der Familie. Damals war sie bei abstrakter Kunst und war auch eigentlich nicht wirklich dabei, sonderlich realistische Werke zu zeichnen, sondern begann einfach wilde Punkte und Striche auf Leinwände zu pinseln, deshalb war es eigentlich fast eine Überraschung, dass es tatsächlich noch wie eine Meerjungfrau aussah, also war ich sogar recht zufrieden mit dem Bild (ich gebe zu, ich fange in gestalterischen Fragen viel zu leicht an, zu meckern. Das Bild hing jetzt vier Jahre in meinem Zimmer. Neulich habe ich es endlich abgehängt, nachdem ich es, selbstgemachtes Geschenk von meiner Patentante hin oder her, einfach nicht mehr sehen konnte. Die Delphinmuster an der Wand habe ich dabei auch weggemacht. Ich meine, mochte das alles, aber nach Jahren kann man irgendwann alles nicht mehr sehen (ausgenommen, es ist so etwas wundertolles wie Bruchtal oder die Wand eines fliegenden Baumhauses, wer weiß?) und um Platz für neue Bilder zu schaffen, die ich im Kopf habe, habe ich mal die Wand weiß gestrichen. Jetzt fühlt sich alles einfach wieder ein Stückchen ordentlicher an.

Übrigens: Ihr dachtet wahrscheinlich auch wie ich, dass ich einfach zu den Weihnachtsfeiertagen einen ganzen Haufen Artikel raushaue und damit endlich meinen Adventskalender erfülle. Aber nee. Hat unterschiedliche Gründe, nämlich a) ich habe Weihnachten gefeiert b) ich saß auf der Couch und hab gelesen c) mit meinem Bruder Lego Dimensions gezockt, weil das sein Weihnachtsgeschenk war und d) ich hecke etwas aus, das ihr vorraussichtlich am 27. Januar erfahren werdet :-)

eure Mulan

Tuesday, December 22, 2015

24 Bilder, 13. Türchen -Tag der Eisenbahnschienen von Brücken

Tag der Eisenbahnschienen von Brücken (oder auch Tag der urbanenen Schönheit), veranstaltet von Herr Ackerbau.
Zumindest war das am 13. und da war ich eigentlich noch viel ambitionierter und wollte das hier noch abzeichnen versuchen. Bahnhöfe schreien immer regelrecht nach Steampunk ;-) aber das war dann auf die Kürze vieeel zu kompliziert. All die Details! Wenn man sich da Mühe geben möchte, wird man kirre, zumindest wenn man ernsthaft versucht, das an einem einzigen Nachmittag zu bewerkstelligen. Nä, da könnte ihr wohl noch lange warten. Unsere Stadt ist eigentlich sonst so gar nicht urban, aber das ist wohl die urbanste Perspektive mit diesem Märchenfabrikschornstein im Hintergrund. Laut meinem Vater früher der höchste alte Fabrikschornstein in ganz Deutschland (Nachtrag: Der liebe Herr Papa höchstpersönlich hat mich korrigiert. Offenbar war er mal höher, aber nie der höchste :'D), aber seit geraumer Zeit ist er anscheinend ein paar Köpfe kürzer. Jedenfalls sehr faszinierend. Und dann der einzige Bahnhof der Stadt davor. Von der einzigen richtigen, größeren Brücke der Stadt, die deswegen schlicht und einfach "Die Brücke" genannt wird. Ihr seht, was urbane Schönheit (und gerade Eisenbahnschienen von Brücken aus fototgraphiert) hatte ich keine sonderlich große Auswahl. Nichtsdestotrotz mag ich diese Aussicht, dazu noch an einem so herrlich sonnigen Tag :-)
Ich gehe jeden Tag über die Brücke zur Schule (oder fahre mit dem Fahrrad oder werde bei großem Stress runtergefahren, aber im Grunde) deswegen sehe ich das so ziemlich jeden Tag. Ich kann mir vorstellen, dass es viele andere Leute längst nicht so dolle interessiert, wie die Aussicht auf ihrem Schulweg ist, aber ich kann mir das immer noch hundertmal anschauen und finde es immer noch interessant. Das ist so wie die Aussicht aus dem Fenster direkt neben meinem Fenster, die ich trotzdem die ganze Zeit angucken kann, weil sie sich ständig ändert, der Himmel ändert die Farbe, es wird Winter und Sommer, alle Jubeljahre liegt einmal Schnee und meine Handykamera ist einfach nicht geeignet, den Mond in all den Erscheinungsformen zu fotographieren, in denen ich ihn von dort aus gesehen habe, und das gleiche gilt für das hier. Im Sommer rennt man da schwitzend runter und die Sonne war schon da, bevor man überhaupt aufgewacht ist, im Herbst und Frühling sieht man den Sonnennaufgang und im Winter ist es Dunkel und man sieht die Straßenlaternen. Und natürlich ist der Himmel nicht immer bloß blau, sondern rosa, rot, orange, gelb, weiß, manchmal sogar irgendwie blaugrünlich. Meistens ist der Himmel dort natürlich trüb und grau und ab und zu mal blau, aber ab und zu wird er auch faszinierend bunt. Bevor ich so ein Morgenmuffel war und es schaffte, rechtzeitig aufzustehen, sodass ich noch gemütlich in die Schule schlendern konnte, ohne mich zu beeilen, war das das nonplusulatra an Ablenkung vorher, starr die Landschaft an und vergiss mal eben alles, was dich gerade stresst. Als mein Schulweg noch eine entspannte Angelegenheit war.
Wenn ich fliegen könnte, würde ich übrigens auch gerne runterspringen, aus überhaupt nicht selbstmörderischen Gedanken, sondern etwa aus dem gleichen Gefühl, aus dem man sich von einer Brücke abseilt. Habe ich übrigens mal gemacht, von einer Brücke abseilen. Auf der Klassenfahrt in der sechsten Klasse.

eure Mulan

Monday, December 21, 2015

24 Bilder, 12. Türchen -Flying Skies


Halbzeit wär's in meinem Adventskalender gewesen. Wenn der zwölfte wäre. Mir ist das scheißegal, dann kommt das halt im Schneckentempo an. Vielleicht ist das 24. Türchen an Sylvester, wer weiß, mit Zeitstress habe ich längst abgeshlossen :-) Aber das ist schon verdammte neun Tage her, mehr als eine Woche. Das ist ein Bild, das ich als gekachelten Hintergrund für diesen Blog entworfen hatte, das aber definitiv zu überladen war und meinem Header die Show gestohlen hätte, also habe ich ihn weggelassen. Es sind lauter Figuren darauf zu sehen, die in ihren Geschichten irgendwas mit dem Fliegen zu tun haben. Es ist ein ziemlich bunter Mix, von altgriechischer Mythologie bis hin zu modernen Kinderserien, die auf Super RTL laufen :D
Manche sind sehr bekannt, andere sind eher schwer zu erkennen, eins wisst ihr vielleicht nicht, eins ist nur sehr allgemein und eins hat keine Geschichte und bedeutet gar nichts. Aber die meisten haben eine Geschichte, die man herausfinden kann. Also, jetzt ist raten angesagt :D

Die Leute, die nicht weiterkommen oder wissen wollen, ob sie richtig lagen, dürfen sich hier den Text markieren und herausfinden, ob sie Recht hatten:

  • Das geflügelte Pferd ist schlicht und einfach Pegasus. Pegasus aus der griechischen Mythologie, schlichtweg DAS geflügelte Pferd ;-)
  • Die wollige Raupe mit dem Pfeil auf der Stirn ist Appa, aus "Avatar -der Herr der Elemente", Aangs Reittier und soweit ich das verstanden habe, der letzte seiner Art (vielleicht aber nicht, ich bin da nicht so drin).
  • Das fliegende Segelschiff ist natürlich Peter Pans Schiff. Das wird aus nicht erläuterten Gründen von Pegasus gezogen. Peter Pan kann man übrigens auch in dem Bild sehen, mit seinem Schwert an der Seite und Tinker Bell, die ihm lässig vorrausflattert
  • Der Junge auf der Gans mit der Zipfelmütze ist Nils Holgersson. Nein, dieses Bild ist nicht maßstabsgetreu. Und es ist nur ein Entwurf, deswegen sieht man auch nur schwarze Linien und nicht alles perfekt ausgearbeitet. Wird wohl auch nicht fertig werden.
  • Ich habe meine Sehnsucht nach Luftschiffen von den beiden Büchern "Wolkenpanther" und "Wolkenpiraten" von Kenneth Oppel (und von einem Besuch im Friedrichshafener Zeppelinmuseum, aber hauptsächlich von diesen Büchern) und natürlich konntet ihr das nicht wissen.
  • Die Hexe ist einfach nur eine Hexe. Irgendeine Hexe. Die kleine Hexe, oder die kleine Hexe Lisbeth aus den Büchern meiner Kindheit. Oder die böse Hexe vom Mittelaltermarkt. Oder was ihr wollt.
  • Die Frau mit dem Regenschirm und dem Koffer ist natürlich Mary Poppins :-)
  • Die beiden Mädchen, die auf einer Wolke schlafen haben absolut gar keine Geschichte. Ich hatte den Impuls, zwei Mädchen auf eine Wolke zu platzieren, weil die so leer aussah.
  • An dem Ballon rechts hängt unten ein Bett. Das Bett ist aus dem Pippi Langstrumpf Film mit Inge Nilsson. Wenn man genau hinguckt, kann man Pippi, Tommy, Annika und Herr Nilsson sogar noch erkennen ;-)
  • Das Schloss in der Mitte gehört einem Riesen und Hans (oder Jack) ist gerade die Bohnenstange hochgeklettert und wird gleich anklopfen.
  • Der Junge mit dem Schal ist der kleine Prinz, der gerade mit einem Schwarm von Schwalben von seinem Heimatplaneten abhaut. Kommt ja grad auch im Kino.
  • Der riesige Kopf mit den wilden Haaren dran ist meine Windpfeil, die Windelfe und das konntet ihr natürlich nicht wissen. Maaan ich muss echt mal diese Geschichte bearbeiten :D
  • Und natürlich steht noch groß und fett "DeLorean" auf dem fliegenden Auto drauf. Ist aus "Zurück in die Zukunft" und laut dem Film müssten alle Autos im Jahr 2015 fliegen können, aber irgendwie tun sie es doch nicht. Naja. Und statt "Der weiße Hai Drölf" kam ja Star Wars Episode VII in die Kinos. Ich geh übrigens morgen da hin :-)

Welche hättet ihr gewusst? Und welche davon nicht? Lasst es mich wissen :-) und bleibt so schlumpfig wie ihr seid. Ich weiß, dass hier kommt etwas seltsam,
eure Mulan

Sunday, December 13, 2015

24 Bilder, 11. Türchen -Gegenstandhäuser

Ich habe dieses Bild wohl in meiner Erinnerung überglorifiziert. Es war eines, in das ich ziemlich viel Zeit und Mühe investiert hatte, aber ich merke gerade, wie alt es ist. Damals habe ich den Bleistift noch richtig hart aufgedrückt, kantige Linien und nicht mal die richtigen Perspektiven. Die dreizehnjährige Mulan ist hier aber unschuldig, sie hat sich über sowas nie wirklich Gedanken gemacht und nie nötig gehabt, über so etwas nachzudenken. Schuld bin ich, die Perfektionistin und Träumerin. Was sieht man hier? Eine Öllampe, eine Teekanne, einen umgedrehten Papierkorb und einen alten Föhn. Als Häuser mit Bewohnern. Oder auch Häuser in Form einer Öllampe, einer Teekanne, eines umgedrehten Papierkorbs und eines alten Föhns. Das Bild hätte voller werden sollen und steampunkiger, aber das konnte ich damals eigentlich nicht. Zwischendrin ein dreckiger Bach. Im Hintergrund eine Wüste in den USA mit Stadt am Fuße der Berge am Horizont. Falls es das wirklich gibt. Und Sonnenuntergang. Hättet ihr das alles aus diesem graufusseligen Bild heraus erkannt? :D

24 Bilder, 10. Türchen -Feen

Heute fange ich mal an, meinen Adventskalender nachzureichen. Ich bin leider ein bisschen in den Rückstande geraten. Ich denke aber, es sollte irgendwie zu schaffen sein, dass ich ein bisschen von dem nachreiche, was ich erzählen wollte und nicht geschafft habe.

Zum Bild: Das sind einfach nur so dahingezeichnet, Tinker Bell und Rani von den Nimmerland Elfen, die ich mir nie wirklich angeguckt habe, aber die ich gezeichnet habe wegen der "Tink vs. Rani"-Feenlesechallenge, wobei ich im Team Rani teilgenommen hätte. Aber das war mir dann doch zu doof und zu aufwändig (Updates posten und sich ständig darüber den Kopf zerbrechen, wie man möglichst viele dicke Wälzer liest) da schaffe ich es doch nich einmal, meine normalen Rezensionen ordentlich einzureichen. Aber das nur am Rande. Zugegeben, das Bild hat nur sehr wenig mit dem Post zu tun. Ursprünglich wollte ich selbst noch diese Woche eins zeichnen. Aber ich habe es im letzten Absatz schon einmal erwähnt, die Machbarkeit seiner Vorhaben.

Wednesday, December 09, 2015

24 Bilder, 9. Türchen -Unearthly Life

Oder einfach nur außerirdisches Leben? Jedenfalls, diese beiden Herrschaften da müssen definitiv Aliens sein. Dieses Bild ist zu posten ist ein bisschen seltsam. Als ich es in der Schule angefangen habe (noch so ein Schulprojekt) da hatte ich den Blog schon und hatte auch schon so oft vorgehabt, es zu posten. Aber es ist nie ganz fertig geworden (so ganz ausmalen werde ich es auch nicht. Dafür traue ich mir, was Malerei angeht, doch nicht so viel zu, als dass ich keine Angst hätte, meine Figuren komplett kaputt zu machen)

Tuesday, December 08, 2015

24 Bilder, 8. Türchen -Grundschulbilder

Wer kennt das noch? Ihr habt in der Schule etwas gemalt, fandet es "so mittel" wie man damals sagte und habt es eurer Mutter gezeigt. Und die war hellauf begeistert, einfach weil ihr so süüüß wart? Obwohl die Zeichnung halt so eine Zeichnung war, die ihr ganz unbeeindruckt und gelangweilt gemalt habt. Selbst bei mir ist das schon ein Weilchen her, aber, ich weiß nicht, seit es Malblöcke für Kinder gibt, können Eltern jede noch so kritzelkrakelige Zeichnung toll finden. Und selbst wenn es doch eigentlich nur irgendwelche simplen Krakelbastelprojekte waren, die sich Erzieher und Grundschullehrer (okay, zugegeben sind die meistens weiblich, aber ich finde, man sollte einfach neutrale, allgemeine Formen etablieren) ausdachten, damit eine brüllende Kinderhorde für eine Weile beschäftigt war. Und gerade in der Grundschule kann das durchaus sehr witzig sein, wenn man weiß, dass Mama (zumindest damals, ohne ihre Zeichenkünster schmälern zu wollen) eigentlich besser zeichnen und malen kann als man selbst (ich meine, meine Mutter hat für mich mal ein Bild von "kleinen König" gemalt, damit ich es ans Sandmännchen schicken konnte. Und das sah klasse aus. Wurde aber nicht genommen, denn es sah wohl zu verdächtig gut aus :'D).

Monday, December 07, 2015

24 Bilder, 7. Türchen -Engel mit Leuchtkerzenhalter

Bildquelle
Ein BK Kunstprojekt bei uns im Kurs. Aufgabe: Suche eine Statue von Michelangelo. Stelle sie selber auf einem Foto nach. Zeichne das Foto ab.
Also habe ich mir den Engel mit Leuchtkerzenhalter ausgesucht. Weil das eine ziemlich interessanter Figur mit wenig Informationen war und das interessant war, weil ich ihn eigentlich recht interessant finde. (Die Jungs dagegen haben sich alle selbst entweder als David mit Sixpack oder Moses mit Rauschebart dargestellt)
Ich hatte nur zwei Doppelstunden á 95 Minuten insgesamt dafür und war in der ersten Doppelstunde so vertieft darin, meinen Kapuzenpulli mit jeder einzelnen Falte darzustellen, dass ich letztendlich nicht mehr dazu gekommen bin, irgendetwas anderes detaillierter gestalten zu können. Vieles habe ich noch am Ende nur so hektisch herunterzeichnen können, aber insgesamt finde ich ihn eigentlich ganz gut und bin so weit zufrieden damit. Wir sollten die Gegenstände, soweit die Figuren Gegenstände halten, in die moderne Zeit übersetzen, also habe ich aus einem riesigen Kerzenhalter eine Lavalampe gemacht, für die ich aber auf dem Foto eine Sprudelflasche als Platzhalter hatte. Seht mich also mal nicht überschminkt und overdressed, sondern so wie ich mich normalerweise anziehe (den Pulli auf dem Bild habe ich auch jetzt an und ich habe noch drei weiter Pullis die so ähnlich sind. Ich finde Kapuzenpullis klasse). Am rechten Fuß habe ich noch die Schiene an, die ich anhatte, nachdem ich mir den Fuß verstaucht hatte.

Sunday, December 06, 2015

24 Bilder, 6. Türchen -Papaschlumpf spielt Nikolaus

Ein historisch vollkommen inakkurater Nikolaus. Genau genommen müsste ein Nikolaus einen Bischofsstab, die Mitra und einen Ring tragen. Und sein Buch wäre keins mit den Namen aller Kinder, sondern eine Bibel (auch wenn es früher ja tatsächlich so war, dass Kindernamen meistens aus der Bibel ausgewählt wurden). Aber Papaschlumpf schreit einfach so sehr danach, verweihnachtsmannt vernikolaust zu werden :D

Saturday, December 05, 2015

24 Bilder, 5. Türchen -Schlumpfinia Schlau Collage a. und b.

Ich muss wohl kapitulieren. Ich hab mir vorgenommen, eine Colage zu erstellen, eine Schlumpfinia Collage. Von meinem Schlumpfer-Ego, Schlmpfinia Schlau. Und eigentlich sollten das jetzt sechs Bilder werden, aber ich bin immer noch viel zu langsam beim zeichnen, als dass ich es in der kurzen Zeit hinkriegen würde, die ganze Collage fertig zu zeichnen. Also zeige ich euch jetzt einfach die ersten beiden Panels, diejenigen, die ich eben schon fertig habe.

Ich muss dazu sagen, dass ich ich ziemlich übernommen habe, mit meinem Adventskalender. Ich dachte, das meiste ergibt sich nebenher, aber jetzt muss ich feststellen, dass es doch ziemlich zeitraubend ist, an so einem Kalender zu arbeiten. Keine Sorge, ich werde das ganze immernoch durch ziehen. Aber etwas abgespeckter, als ich mir vorgenommen hatte. Ich habe eben doch noch irgendwie ein Leben nebenbei :D
Da ich nicht jeden Tag bis spätabends dranhocken möchte und außerdem finde, dass es langsam blöd wird, da ich  das Türchen for den jeweiligen Tag gerade immer später abends veröffentliche, trete ich eben kürzer als ich mir vorgenommen hatte. Ich bin gerade total in einer total diffusen Zeitpanik umgeben, weil ich einfach rein gar nichts, von dem was ich mir vornehme umsetze und alles immer aufs nächste Wochenende aufschiebe. So als ob das was bringen würde. Aber genug davon. Jetzt kommt Schlumpfpower!


Friday, December 04, 2015

24 Bilder, 4. Türchen -Geschichtsexkursion in die ehemalige DDR

Autsch. Jetzt ist es schon so spät, und ich hab es immer noch nicht gepackt, meinen verdammten Artikel zu verfassen. Autsch sag ich nur. Ich hab mich grade maßlos übernommen und mir etwas vorgenommen, das ich in der Zeit, die mir zur Verfügung stand, nicht zu schaffen war (ich sag nur: Schlümpfe ;-) ). Und der vierte Dezember ist gleich vorbei, also ist Improvisation angesagt. Ich wollte euch eigentlich möglichst wenige Fotos zeigen, aber jetzt muss ich eben auf meine Reserven zurückgreifen. Also, hier kommen ein paar Fotos von meiner Geschichtsexkursion nach Dresden und Leipzig. Wie ihr euch denken könnt, wird das hier alles nicht besonders aufwändig und ist ziemlich schnell zusammengeklatscht, also kommt eigentlich nur das best-of und weder wichtiges noch tiefgründige Details, für die ich ganze Aufsätze schreiben müsste. Ich neue ja dazu, mich zu verzetteln. (Also schnell! Bevor es Mitternacht wird!) Zuerst den Quatsch, den ich auf Twitter verzapft habe:



Thursday, December 03, 2015

24 Bilder, 3. Türchen -Balletttänzerin

 Eigentlich sollten diesee Bilder besser werden. Feiner ausgeareitet, detaillierter, schöner, mit mehr Schattierung und Tiefe. Was man sich halt im überschwänglichen Größenwahn so vornimmt. Aber jetzt ist es halt so und die Haltung auf dem Bild ist perspektivisch nicht ganz richtig. Ob ich es sein soll, oder eine andere? Jedenfalls ist es ein Mädchen das Ballet tanzt und zumindest habe ich versucht keine perfekte Primaballerina zu zeichnen, sondern ein Mädchen, wie die die ich kenne, die Ballett einfach als ganz normales Hobby betreiben. Ich tanze Ballett seit ich fünf bin, und es ist das einzige Mädchenthema bei dem ich mit mehr Elan drin bin als meine Mutter.

Diesen Montag war ich zum ersten Mal seit langem wieder im Ballet, nachdem ich mir eine Verletzung am Fuß zugezogen habe. Das war in der dritten Schulwoche, an einem Freitag Ende Dezember. Ich war zum ersten Mal nach einem Jahr im Badminton und Zack! als ich rückwärts einem Ball nachlaufe, knicke ich um, brülle wohl ziemlich laut und danach war's das erstmal. Bis knapp zwei Wochen vor den Herbstferien konnte ich nicht mehr richtig laufen und hatte, bevor ich mit der Schiene laufen konnte, zwei Wochen lang Krücken. Jedenfalls war's das mit Ballet. Das witzige ist, bis kurz vor den Sommerferien hatte ich fast das gleiche -am Knie. Ich war technisch gesehen jetzt schon fast ein halbes Jahr lang nicht mehr im Ballet und jetzt wo ich zurück bin haben sie schon längst mit den Proben für eine Aufführung begonnen.

Wednesday, December 02, 2015

24 Bilder, 2.Türchen -Kleopatra im Wunderland mit zwölf


Diese Bilder haben eine lange Geschichte. Sie ist ein bisschen verrückt, ein bisschen traumatisch und voll von Widersprüchen. Schaut sie euch an. Das Mädchen auf den Bildern bin ich. Falls ihr auch das Gefühl habt, mich darin nicht so wiederfinden zu können: Ich kann mich selbst manchmal nicht darin wiederfinden. Falls ich aussehe, wie ein überschminktes pubertierendes Mädchen, genauso stellt es sich dar. Und sie stellen das dar, was ich mir am meisten gewünscht hatte und dann doch genauso sehr hasste.

Als ich etwa zehn und elf Jahre alt war, gab es in einem Kaufhaus in der nächstgrößeren Stadt diese tollen Bilder ausgestellt. Ein Mädchen, das da kniete und ein Elfenkleid trug, im Hintergrund ein bildschön gemalter Wald. Ein Junge, der in voller Rüstung auf einem Feuerspeienden Drachen ritt. Andere Mädchen, die auch Elfen, Nymphen und Meerjungfrauen waren. Bilder, die so wunderschön unirdisch und fantastisch aussah, und die mich, die aus ihrer Elfenphase noch lange nicht rausgewachsen war -das bin ich genau genommen auch heute nicht, aber das ist eine ganz andere Geschichte- sehr beeindruckten und faszinierten.

Tuesday, December 01, 2015

24 Bilder, 1.Türchen -Magical Selfiestick

Ja Leute, ich weiß genauso gut wie ihr, dass komplexe elektronische Geräte in Hogwarts nicht funktionieren. Aber trotzdem. Keine Ahnung übrigens, wer die Hogwartsschülerin auf dem Bild ist. Ist halt irgendeine Hogwartsschülerin.

Monday, November 30, 2015

Keine Schokolade für euch.

Nachdem ich aus diversen Gründen für die letzten Wochen in der Versenkung verschwunden bin (merkwürdig, wie wenig ich das wollte. Ich hatte hunderte von Ideen, aber das war wohl zu viel) komme ich jetzt endlich wieder mit einem kleinen Leckerli für euch zurück. Allerdings, wohlgemerkt, keine Schokolade.
Es gibt da so ein Buch von Cornelia Funke, relativ unbekannt, weil es eines ihrer Kinderbücher ist, die sie mehr zwischendrin geschrieben hat, das heißt "Hinter verzauberten Fenstern". Da gibt es ein Mädchen, ich glaube sie heißt Julia (so genau weiß ich das allerdings nicht, denn ich habe das Buch nicht zur Hand) das elf Jahre alt ist. Und ihre Mutter findet, dass sie schon ein "großes Mädchen" ist und deswegen kriegt sie keinen Schokoladenadventskalender, sondern einen langweiligen, flachen Bilderkalender. Langweilig? Okay, das stimmt nicht ganz. Da war noch irgendwas mit verzauberten Fenstern. Aber dafür müsst ihr natürlich das Buch lesen ;-)
Jedenfalls, ich gebe zu, dass ich mich auch mit sechzehn immer noch nicht wie ein großes Mädchen fühle und immer noch lieber einen Schokoladenkalender hätte, als die jährlichen experimentellen Adventskalender, die meine Mutter immer entwickelt, von wegen, jeder kriegt sechs Socken und muss den anderen Familienmitgliedern zwei Socken füllen. Schöne Idee, nur dass es NIE funktioniert, weil meine Mutter verlangt, dass man "Alles, außer Süßigkeiten" reintun darf, es aber echt schwierig ist, etwas originelles zu finden, das der jeweiligen Person gefällt, nicht zu teuer ist und keine Schokolade ist. Dadurch schaffen wir es nicht rechtzeitig, am jeweiligen Tag den Kalender zu füllen, bei den Socken meines Bruder erwarte ich schon gar nichts mehr und da wäre mir KEIN Adventskalender lieber, als einer, bei dem ich mich dezent verarscht fühle.
Deswegen wäre es natürlich am einfachsten, wenn ich euch einfach jeden Tag einen Batzen virtuelle Schokolade verteilen könnte, leider kann man die nicht essen, ergo würdet ihr euch davon ebenso verarscht fühlen wie ich mich von alternativen Adventskalenderentwürfen. Also gibt's für euch dieses Jahr von mir einen Adventskalender. Ohne Schokolade, aber ich denke, das macht mal nichts ;-)
Als hätte ich nicht schon genug Probleme damit, Deutsch- und Matheklausuren zu schreiben und sechs Socken für den Rest meiner Familie zu füllen (Schokolade! ich sags euch, es wird definitiv Schokolade. Süßigkeiten hin- oder her. Gutscheine sind so laaaahm. Außer es sind Gutscheine für Schokolade und Bücher.) werde ich für euch auch noch einen Adventskalender basteln. 24 Bilder oder auch ein bisschen mehr sollen es werden, aber im Grunde genommen heißt das, dass ich jeden Tag ein kleines Bild poste. Selbstgemachte Bilder und Bilder mit einer Geschichte. Je nachdem. Verzaubern wie die Bilder im Buch können sie wohl nicht und in eine andere Welt bringen auch nicht, aber ansonsten werden es ordentliche, hübsche Bilder sein. Also, bis morgen zum ersten Bild.

eure Mulan

Tuesday, November 10, 2015

"Die Seiten der Welt -Nachtland" -Kai Meyer

Ich habe ja bereits über den ersten Band dieser Reihe berichtet. Von Furia und davon wie dieses Buch eben so ein Buch ist, das von Büchern handelt und dabei eine Hommage an die gesamte Buchwelt darstellt. Und dabei natürlich auch eine ganze Menge Ideen aufbringt, die andere Autoren bereits hatten, wie Figuren die aus ihrer Buchwelt herausgerissen werden und mit der realen Welt fertig werden müssen. Aber eben auch neue, wie Magie, die mithilfe von Büchern gewirkt wird und weit über das hinausgeht, was ich aus anderen Büchern kenne. Arenenkämpfe zwischen Büchern, Bookboards und Teleportation mittels zweier Bücher der gleichen Ausgabe. Alles Dinge, die faszinierend und fast schon zu weit hergeholt sind, passen sie doch teils so gar nicht in die verschlafene Welt von Bücherwürmern.

Jedenfalls zieht sich weiterhin der rote Faden des ersten Bandes auch durch dieses Buch. Jetzt geht die Rebellion der Exlibri und einiger Bibliomanten (also eigentlich nur Furia und Isis Nimmernis von den Bibliomanten) gegen die adamitische Akademie weiter. Erst in diesem Buch tauchen die Mitglieder der adamitischen Akademie überhaupt auf, wie auch die Mitglieder der anderen Familien des Scharlachsaals. Furia und ihrer Freunde Cat und Finnian jedenfalls sind dabei irgendwelche rebellischen Aktionen zu unternehmen und dabei entdecken sie, dass es plötzlich um weit mehr als als nur die Exlibri geht. Nee, es geht um die Existenz der gesamen bibliomatischen Welt, um alte Geheimnisse aus der Vergangenheit, drohenden Krieg und überhaupt um die Wurst. Tam-tam-taaa! Das volle Programm. Eine epische Aktionblockbustergeschichte im Buchformat. Hier werden Büchernarren zu Aktionhelden und magischen Kämpfern gemacht und das ist im Prinzip die Grundidee der gesamten Buchreihe. No need to say more, denn um mehr geht es auch nicht, es ist halt eine herrlich dramatische Weltrettungsgeschichte in einer magischen Welt. Mit einer mal mehr oder weniger logischen Handlung. Aber Spaß machen soll es ja.

Tuesday, November 03, 2015

Nach der Schreibnacht


Ich hatte das hier schon einmal gepostet und zwar an dem Tag, als ich an der Schreibnacht teilgenommen habe. Damals habe ich ihn in aller Hast hingetippt, aber ich muss ehrlich sagen, der Mehrwert für mich oder sonst irgendjemanden war gleich null. Also rausgenommen. Und deswegen tippe ich heute nochmal das ganze nach, wie ich die Schreibnacht erlebt habe und was ich dabei aufgenommen habe.
Schließlich war es meine allererste Schreibnacht und falls ihr euch fragt, was zum Teufel eine Schreibnacht ist, ja, nicht einmal das habe ich vor anderthalb Wochen ordentlich erklärt. Es gibt da so ein Forum für Autoren und alle die es werden wollen namens Schreibnacht und seit einiger Zeit bin ich also da angemeldet, auch wenn ich ehrlich gesagt doch nicht so aktiv bin, wie ich es mir erhofft hatte. Andererseits, besser schreibe ich mehr, als meine Zeit nur dort zu verbinge, also... :D
Abgesehen davon, dass Schreibnacht und das Schreibnacht Magazin wirklich nützlich und hilfreich sind, oder auch mal Anstöße geben und einen motivieren, wenn man sein Schreibprojekt mal wieder schleppen lässt, gibt es mindestens einmal im Monat an einem Samstag. eine Schreibnacht, bei der von 20.00 bis 3.00 die ganze Nacht lang geschrieben wird. Praktisch, weil Samstag der einzige Tag in der Woche ist, an dem ich mir die ganze Nacht durchgängig Internet erlaube. Außerdem sinnvoll für Leute, die ein Leben haben und deswegen keine Zeit für Hardcore Schreibveranstaltungen wie den NaNoWriMo, für den man das kostbare Gut Zeit benötigt, das ich kam aufbingen kann. Ich bin schon glücklich, wenn ich es an einem Tag schaffe, überhaupt etwas zu schreiben.

Thursday, October 29, 2015

"Die Musik der Stille" -Patrick Rothfuss

Dieses Buch hat ja schon ein bisschen Ärger gesorgt. Da warten alle gespannt auf eine Fortsetzung der Königsmörder-Chroniken und dann erscheint ein schmales Bändchen über eine Nebenfigur, das so gar keine epische Erzählung ist, sondern eine ganz stille, ruhige, fast verschlossene Geschichte. Nicht über Monate und Jahre wie seine großen Geschwister, sondern über sieben gewöhnliche Tage und statt quer über die gesamte bekannte Welt zu streifen verbringt es Tage an einem engen Ort, unter der Erde, nur etwas geweitet durch einen einzigen nächtlichen Ausflug zur Oberfläche.
Voll mit komischen Namen, die sich keiner merken kann, aber sich dadurch hervortun, dass sie nicht vollkommen abstrus-fantastisch sind, sondern Wortspielereien. Und mit einer einzigen Figur, die fast die ganze Zeit allein für sich ist, ganz ohne Dialoge, wirkliche Handlung, oder selbst einen Spannungsbogen. Nichts davon. Nur Auri, ihre kleine unterirdische Welt und sie seltsame Welt in ihrem Kopf.

Tuesday, October 27, 2015

Because the people who are crazy enough...

Ich hatte ja diese Zitatesammlung in der Sidebar, in der ich meine liebsten Zitate aus allen Richtungen gesammelt habe... jetzt habe ich angefangen, Bilder zu dem Zitaten zu erstellen, als allererste ein animiertes GIF:

Erstellt aus einer Finelinerzeichnung, die ich vor fast einem Jahr gemacht habe. Weil das Zitat von Steve Jobs ist, habe ich kleine Äpfelchen als Gänsefüßchen genommen, im Nachhinein kommt mir das ganz schön bekloppt vor, aber das ist ja gut so :D

Wednesday, October 21, 2015

An eine gute Freundin

Es gibt da die Tage, an denen ich weiß, was für ein verdammtes Arschloch ich bin. Wenn mir klar wird, dass ich dich viel zu oft beleidige, zu oft dumme Kommentare über dich abgebe, die sicherlich gut gemeint sind, aber dir nicht weiterhelfen. Wenn ich so ungeschminkt ehrlich sage, was ich denke -was ja nicht unbedingt die Wahrheit sein muss- dass es bereits verletzend ist, wenn ich dich richtiggehend ankotze und so kritisiere, dass mir das alles irgendwann selber auf den Magen schlägt.
Ich sage dir das immer so leichtfertig, dass du isoliert bist, und den ganzen Tag vor deinem Laptop hockst, dabei tue ich das auch und verbringe den größten Teil meiner freien Zeit eigentlich auch nur vor dem Schreibtisch.  Oder im Bett. Dabei habe ich nur das Glück, dass ich mir ein bisschen mehr leisten kann als du, wei meine Eltern mehr verdienen als deine.
Deswegen kann ich drei Wochen nach Paraguay gehen und mit Leuten verbringen, die hinterher sagen, dass die 120€ die sie dort nur an Taschengeld für allen möglichen Schnickschnack ausgegeben haben, günstig finden, während das aus der Sicht der Menschen dort eigentlich horrende Preise sind. Deswegen gehe ich auf Klassenfahrten und auf Festivals, während deine Eltern einen Kinobesuch teuer finden. Wenn ich in dem Kontext sage, dass du isoliert bist, bin ich ein Arschloch, denn keiner von uns kann etwas für seine Eltern.
Dann sage ich Dinge, über dein Aussehen, deinen Bruder und anderes, die, besonders wenn ich überlege, was ich mir dabei gedacht habe, total abfällig sind. Manchmal ist es wirklich deine Faulheit, die dich von so vielem fernhält oder das es in deinem Kopf zu fest drinsitzt, dass manche Sachen für dich unmöglich sind, aber es ist auch sehr oft einfach nur dein Pech, ein Zufall, eine unglückliche Wirkung. Dann wieder, das fällt mir viel zu oft erst im Nachinein ein, sind es bloß meine eigenen selbtstsüchtigen Gründe, warum ich möchte, dass du dabei bist. Oder du bist in Wirklichkeit nicht bei etwas dabei, weil ich schlecht geplant habe, und dir bloß nicht rechtzeitig Bescheid gesagt habe.
Dabei ging es mir doch vor zwei Jahren auch so. Ständig zu Hause, vorm Schreibtisch, außerhalb der Schule kein Sozialleben, liegt heulend auf dem Sofa und fragt sich was das Problem ist. Die Lösung war bisweilen, laut singend im Regen spazieren zu gehen. Ich glaube, dass ich damals ein besserer Mensch war. Ich habe mich viel öfter auch dann entschuldigt, wenn es unnötig war, aber auf jeden Fall wenn es nötig war. Vielleicht hatte ich weniger Selbstbewusstsein, aber ich war höflicher und hielt stärker an meinen Prinzipien fest.
Wenn ich an dich denke, habe ich das Gefühl, mein früheres Ich verraten zu haben. Und die Traurigkeit sitzt in meinem Bauch. Ich möchte, dass du weißt, dass ich darüber nachdenke und dass es mir nicht egal ist, was ich in der Vergangenheit gesagt habe.
Es tut mir Leid. Nicht nur für heute, sondern vor allem für vieles, was ich dieses Jahr gesagt oder geschrieben habe.

deine Mulan.

Sunday, October 11, 2015

Ernsthaft

Gefunden in Julies Paradies ↗

Das Leben ist… immer kompliziert, egal was man macht. Gerade der Versuch, es einfacher und bequemer zu gestalten, macht es uns so kompliziert.
Es ist schwer zu definieren, denn in der Gegenwart glänzen Zukunft und Vergangenheit immer heller als sie es tatsächlich waren oder sein werden.

Sterben müssen heißt… aufgeben, loslassen und und endlich fliegen.

Menschen können… grausam sein, hinter all ihren Masken und scheinen immer anders, als sie sind. Sie kommen einander nahe obwohl sie sich gegenseitig verletzen und sind manchmal einsame Inseln, denn selbst Worte reichen nicht, um manche Dinge auszudrücken.

Die Welt braucht… mehr Ärzte, Verstand und Ruhe. Mehr rationale Träumer. Mehr Ideen, die weniger Ressourcen verbrauchen. Weniger Menschen, die unbedingt exakt ihre eigenen Vorstellungen von der Welt durchsetzen wollen.

Das Wichtigste im Leben ist… sich selbst nicht unglücklich zu machen, sich falsche Entscheidungen einzugestehen, sobald man auf dem Holzweg ist und seinem Leben einen Sinn zu geben, statt nach dem Sinn zu suchen und aus lauter Verzweiflung, dass man ihn nicht findet, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Vergangenheit ist… im Nachhinein schöner als es war. Das, was die Zukunft immer noch bestimmt und die, sobald sie es ist, unabänderlich ist. Das, was man nie wieder zurückgewinnen kann.

Zukunft bedeutet… ein Bild auszumalen, dessen Umrisse man noch nicht kennt. Der virtuelle Punkt am Horizont, dem alle zustreben, ohne sich je nach rechts und links umzuschauen. Der Punkt, der immer genau gleich entfernt bleibt, egal wie sehr man mit der Zeit geht.

Tuesday, September 22, 2015

Wandern mit außerirdischen Monsterköniginnen

Kleine Vorbemerkung: Dies ist ein Tag, den ich am Spiel-im-Sand-Tag vom Fellmonsterchen ↗ erhalten habe. Die Fragen habe ich noch am selben Tag beantwortet. Also habe ich die Antworten auch einfach so gelassen, wie sie sind. Nur für das weitere bearbeiten und taggen von anderen Bloggern, dafür hatte ich keine Zeit. Viel Spaß beim Lesen ;-)

Welche Farben sind die besten für Einhörner?

Pink! Fluffig! Und Smiles ;-)
Ich find den Gedanken von schlumpfblauen, schwarzen und meinetwegen auch limettengrünen Einhörnern auch interessant. Weiss ist doch laaangweilig :D

Liest Du Mangas?

Jein. Die Zahl meiner gelesenen Mangas beläuft sich auf die stolze Zahl von einem einzigen Manga :D

Falls Frage 2 mit “ja” beantwortet wurde: Welches ist Dein Lieblingsmanga? Falls die Antwort “nein” lautete: Hat das einen bestimmten Grund?

 Wenn man nur einen einzigen Manga in seinem Leben gelesen hat, ist es echt schwer zu beurteilen, ob das jetzt der Lieblingsmanga ist... und ich vermute, dass ich so spät mit Mangas in Berührung gekommen bin, weil ich eine chinesische Mutter habe...

Monday, September 21, 2015

"A Clash of Kings" -George R.R. Martin

Zuallererst: Ich gebe mir absolut keine Mühe, euch nicht zu spoilern, im Gegenteil. Wenn ihr "A Game of Thrones" noch nicht kennt, oder die erste Staffel der Serie noch nicht gesehen habt, seid ihr selber Schuld, wenn ihr sie euch hiermit versaut. Ihr seid gewarnt.

Sodele. Nachdem ich dieses Buch etwa an Pfingsten rum gelesen habe und meine Erinnerungen daran kurz davor sind, um Sumpf des Vergessens abzutauchen, schreibe ich besser jetzt noch die Rezensionen und ach-du-Scheiße, es ist schon der zweite Schulmontag nach Schulbeginn. Und im übrigen war gestern GRRM's* Geburtstag. Ich gratuliere ihm aber nicht, auch nicht nachträglich, er kriegt höchstwahrscheinlich eh nichts davon mit, wenn ich ihn auf deutsch auf diesem wirklich niedrig frequentierten Blog beglückwünsche. Beziehungsweise, jeder Depp wird ihm wohl schon vor mir gratuliert haben. Und so ein Riesenfan bin auch nicht, herzlichen Dank. Auch wenn GRRM wirklich solide, gute Fantasyromane schreibt.**

*Für alle die es vielleicht nicht sofort wissen: GRRM ist eine gängig Abkürzung für George R.R. Martin. Viel einfacher, wenn  man den Namen häufig verwenden muss.
**Wobei man das, was in seinen Geschichten geschieht, nicht immer als solide, gut und sicher bezeichnen kann. Ihr wisst, was ich meine.

Saturday, August 22, 2015

"Seeherzen" -Margo Lanagan

Dieses Buch war mein Buchpreis von letztem Schuljahr. Wenn man bei uns einen Eins-Komma Schnitt im Zeugnis hat, kriegt man zusammen mit seinem Preis (für hervorragende Leistungen) einen Buchgutschein geschenkt, und das hier war, was ich mir ausgesucht habe. Heißt, es lag ein Jahr lang rum, bis ich es zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Ha, was für eine disziplinierte Schülerin ich letztes Jahr noch war. Dieses Jahr ist alles in Chaos versunken. Aber das hat nichts mit den Buch zu tun. Das Buch ist wirklich gut.

Normalerweise hasse ich es, fantastische Erzählungen zu lesen, in denen eigentlich nur ganz wenig Magie drin vorkommt. Außerdem von grauem Leben auf einer grauen Insel im grauen Meer... immerhin spielt die Geschichte nicht im Mittelalter, sondern schätzungsweise im 19. Jahrhundert. Normalerweise würde mich eine solche Geschichte überhaupt nicht reizen oder fesseln und allein von der Beschreibung her habe ich mich, als ich es ausgesucht habe, gefragt, warum zum Teufel ich meinen Buchgutschein dafür hergebe. Aber diese Geschichte ist gerade, weil sie sich gar nicht wirklich darum bemüht, besonders fantastisch zu sein, so schön. Margo Lanagan erzählt einfach einen Roman mit einem kleinen fantastischen Element, das ist aber auch schon alles. Aber deswegen war es für mich auch okay, dass es wenig Magie und Merkwürdigkeiten gab. Also, es hat sich wirklich gelohnt, meinen Buchgutschein letztes Jahr dafür auszugeben.

Wednesday, August 19, 2015

"Allerseelenkinder" -Diandra Linnemann

Die Geschichte, wie ich an dieses Buch gekommen ist, ist ja auch schon witzig. Es beginnt mit dem Welttag des Buches, als ich es bei Diandra Linnemann auf ihrem Blog, Diandras Geschichtenquelle gewonnen habe. Halt, nein! Das ist langweilig. Es beginnt damit, dass mein Vater mit mir diskutierte, als ich das Silmarillion las, weil er meinte, ich solle das aber nicht allzu ernst nehmen und das sei ja alles nur unrealistischer Quatsch. Mein Bruder und ich fingen nämlich an, über diverse Begebenheiten in Mittelerde zu diskutieren, wie das denn gewesen sei, ob Arda eigentlich rund ist (Arda war zunächst flach und wurde dann später verwirrenderweise rund) und so weiter und unsere Eltern finden natürlich, dass doch alles vollkommen unfruchtbar und schlecht für ihre Kinder ist (weil da Gewalt drin vorkommt und es unrealistisch ist. Sie schauen aber trotzdem beide ganz gern James Bond mit uns und meine Mutter fand Legolas schon immer total gut aussehend und hat deswegen sogar Herr der Ringe durchgehalten) und solche Diskussionen bloß ins Leere laufen. Vielleicht ist da ja auch was dran, dass man sich nicht so sehr auf fiktiv Welten fixieren sollte, bloß, für mich macht das auch keinen Unterschied, ob man sich auf Fantasien in der realen Welt fixiert oder in einer anderen Welt und wenn ein bisschen Magie drin vorkommt, kann man doch viel schneller unterscheiden, ob etwas real ist, oder? Aber ich schweife ab.

Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.

Sunday, August 16, 2015

Mein allererster Manga: "Death Note 1"- Tsugumi Ohba und Takeshi Obata

Das ist der erste richtige Manga, den ich in meinem Leben gelesen habe. Oder überhaupt der erste Manga, wie man's nimmt. Ihr könnt euch denken, dass ich mich mit Mangas nicht so auskenne, meine Mutter ist Chinesin und hat mich eigentlich ziemlich zuverlässig von allem was aus Japan kommt ferngehalten... so viel also zu interkultureller Offenheit und Kompetenz.

Ich muss also erstmal dem Geschmack meiner kleinen Bibliotheksfreundin vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie Death Note im Vergleich anderen Mangas ist und was jetzt an diesem Manga speziell und was typisch ist und wie er überhaupt im Vergleich zu anderen Mangas steht. Ich musste ja nochmal nachgucken, wie denn überhaupt der Zeichner heißt, den Namen konnte ich mir nicht merken. Und ich habe das Buch natürlich erstmal vom falschen Ende her (also von Links) gelesen, obwohl eigentlich jeder Bescheid weiß, nur wenn man das Ding in der Hand hält, macht man den Fehler dann doch. Also lassen wir den Teil weg und springen gleich zu Handlung, Stimmung und wie ich die Zeichnung rein ästhetisch betrachtet fand.

Thursday, August 13, 2015

"Das Geheimnis von Bahnsteig 13" -Eva Ibbotsen (Und J.K. Rowlings kleines Nicht-Geheimnis)

Dass der Bahnhof King's Cross in London etwas besonderes auf sich hat, das wisst ihr ja schon (zumindest diejenigen die Harry Potter gelesen haben und das sind ja nicht wenige, oder?). Wusstet ihr aber auch, dass sich alle neun Jahr auf der Herrentoilette von Bahnsteig 13 ein Gügel in eine andere Welt öffnet? Und kommt euch das nicht auch bekannt vor?
Falls ja: Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass dieses Buch eine der wichtigsten Inspirationen für J.K. Rowling war, Harry Potter zu schreiben. Es wurde etwa drei Jahre vor Harry Potter geschrieben.

Wegen der deftigen Parallelen ist es auch richtig schwer, irgendetwas über die Handlung preizugeben, ohne gleich heftig zu spoilern. Aus kleinen Details lässt sich eigentlich schon ziemlich gut die Handlung vorhersagen... Interessant, wie viel J.K. Rowling einfach übernommen hat und wie wenig es trotzdem stört, weil die Geschichte letztendlich doch irgendwie anders ist.

Es öffnet sich also alle neun Jahre der Gügel, der auf eine Zauberinsel führt, genau neun Tag lang. Einmal wird dabei allerdings der kleine Königssohn der Insel entführt (der gerade mal ein Jahr alt ist) und erst neun Jahre später kann man ein Rettungsteam in unsere Welt schicken, um den Prinzen zurückzuholen. Dabei stellt sich aber vieles gleich komplett anders dar, als es wirklich ist und eigentlich ist alles sehr verwirrend und täuschend, allerdings sind die Wendungen und Spannungsbögen in diesem Buch leider schon vorhersehbar, wenn man Harry Potter gelesen hat. Zu viele Ähnlichkeiten. Man kann ziemlich gut herauslesen, was alles aus diesem Buch stammt. Wobei eigentlich die gesamte gröbere Handlung von diesem Buch bei Harry Potter nur den Ausgangspunkt der Geschichte darstellt.

Wednesday, August 12, 2015

Viele Worte im Kopf...

...aber keine Zeit und nicht mal die Erlaubnis dazu, sie aufzuschreiben >.<
Nur so viel, ich fahre in einer Stunde zum Bahnhof und von dort über Stuttgart nach Frankfurt zum Flughafen. Ich lasse ziemlich viel unvollständig zurück. Wundert euch nicht, wenn in den nächsten Wochen trotzdem Posts kommen; ich hab mal ein bisschen mit der "Planen"-Funktion rumgespielt. Ich kann auch keine Kommentare beantworten und jede Menge Dinge, die ich erledigen wollte, sind untergegangen.

Tschau Leute, eure Mulan, überhaupt nicht überschwänglich.

Friday, August 07, 2015

Warteschleife

Eigentlich ist das Leben, was Schreiben betrifft, ziemlich gemein. Entweder man hat nichts interessantes zu erzählen. Oder man hat keine Zeit, irgendetwas aufzuschreiben, weil gerade so viele verrückte und interessante Sachen passieren. Und wenn man mal Zeit hat und sich denkt, man könnte ja endlich mal all das aufschreiben, das einem im Kopf rumgeht, dann kommt es einem schon so vergangen und verblasst vor und man vertrödelt seine viele freie Zeit doch wieder nur, obwohl man sie doch in Massen hätte. Genau so geht es mir gerade. Vor ein paar Tagen war ich voll von Worten, die nur darauf warteten, rauszukommen, aber jetzt fällt es mir ziemlich schwer, alles zusammenzufassen und zu entscheiden, was davon zu banal ist und was wirklih wichtig.

Ich war ja diesen Sommer ziemlich pessimistisch. Ich hatte ja noch den Sommer letztes Jahr in Erinnerung, der sich ziemlich exakt bis in die erste Ferienwoche hinein hielt und danach fünf Wochen lang trüb war. So, dass zwar ab und zu sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorschien, aber man schon so eingeschlafen war, dass man nicht mehr rausgehen wollte. Da war ich fast den ganzen Sommer zu Hause und habe keine einzige Zeile an wichtigen Dingen aufgeschrieben. Ich hatte viel zu viel Zeit. Und jetzt habe ich diesen Sommer, der so heiß ist, dass man eigentlich nur noch schwimmen gehen oder in die Buchhandlung gehen kann, Spaziergänge und kleine Radtouren aber definitiv nicht drin sind. Es ist so heiß, dass man sich schon verbrannt fühlt, wenn man nur kurz rausgeht. Eigentlich warte ich nur noch auf nächsten Mittwoch. Wenn ich nach Paraguay fliege.

Vor den Ferien hatte ich noch riesigen Druck. Es ging darum, dass ich noch neben der Schule ein Podiumsdiskussion zu den Themen G7-Gipfel, TTIP und Flüchtlinge mitorganisiert habe. Bei der ich das Flüchtlingsthema moderiert habe. Mit drei Bundestagsabgeordneten. Heißt also, dass ich tatsächlich mit einem bayrischen SPD-Politiker und dem CDU-Abgeordneten ds Wahlkreises in dem ich wohne diskutiert habe. Im Nachhinein kommt mir das total verrückt und unwahrscheinlich vor und wenn ich daran denke, klopft mir wieder ziemlich das Herz. Aber ich habe es tatsächlich gemacht und die Podiumsdiskussion hat wirklich ziemlich Raum in meinem Leben eingenommen. Jetzt bin ich plötzlich so frei und habe mehr Zeit als ich brauche. Das einzige, was ich momentan tue, ist lesen, essen, schlafen und mich ab und zu mal an den PC zu setzen. Heute war ich schwimmen und Dienstag und Mittwoch war mein Vater mit mir auf dem Verkehrsübungsplatz, schon mal ein bisschen Autofahren lernen. Momentan kann ich nicht richtig kuppeln und am Dienstag war das Lenken mit Kurbeln und umgreifen und wasweißich noch die reinste Katastrophe. Aber ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, dass ich eines Tages perfekt rückwärts, seitwärts und himmelwärts einparken kann, damit mein künftiger Ehemann richtig Angst vor mir hat. Aber ansonsten warte ich nur noch darauf, dass der nächste Mittwoch kommt, da fliege ich nämlich nach Paraguay. Wo es wahrscheinlich momentan, da es auf der Südhalbkugel liegt, sogar etwas kühler ist als bei uns :D aber trotz "Winter" im Durchschnitt 18°C hat.

Also, eigentlich passiert momentan total viel. Aber es ist nicht genug Zeit, um die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will. Wie das in einer Warteschleife eben so ist.

Sunday, July 19, 2015

"Der Club der unsichtbaren Gelehrten" -Terry Pratchett

Es ist eigentlich schon eine ziemliche Weile her, seit ich das Buch gelesen habe. Ich weiß immerhin noch, welchen Eindruck das Buch hinterlassen hat.
Mehr als einen Monat, aber ich schau mal, dass ich eine ordentliche Rezension zusammenkriege. Ich hatte eigentlich schon letztes Jahr vor, endlich mal etwas von Terry Pratchett zu lesen, dann ist er gestorben. Ich werde nicht mehr wissen, wie es ist, noch gespannt auf irgendetwas Neues zu warten.
Andererseits fühlt sich die Menge der Bücher, die er geschrieben hat, nicht mehr so erdrückend an, ich weiß jetzt nämlich ganz sicher, dass er nicht mehr nachlegen kann. Okay, das klingt herzlos, aber mein Bezug zu Terry Pratchett ist eben noch nicht so stark.

Die Scheibenwelt war wirklich faszinierend. Zwischendrin hätte ich fast vergessen, das diese ganze Welt ans Mittelalter angelehnt war. Computer, Trolltaxis, Omnibusse, Fußball, Modezeitschriften? Und Magie, natürlich. Das war schon eine ungewöhnliche Art und Weise, das zu vermischen. Oberflächlich betrachtet war sie total mittelalterlich, aber unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich mich in unserer heutigen Zeit, oder zumindest höchstens zwanzig oder dreißig Jahre in der Vergangenheit befand. Schon allein vom Verhalten der Figuren und vom Schreibstil her. Zwischendrin wurde dann doch einiges eingeworfen, das mich daran erinnerte, dass das alles eine mittelalterliche Fantasywelt sein sollte, aber es war deutlich anders als in typischer Fantasy. Oder fast eine Parodie darauf, aber nur fast. Zum Teil lag das schon an den Namen der Figuren und Orte, die irgendwie alle sehr alltäglich und normal klangen, sie klangen wie Namen, die irgendjemand in England tatsächlich haben könnte und überhaupt nicht nach Fantasy, noch viel weniger seltsam als bei Harry Potter. Auch wenn sie es natürlich nicht alle waren. Im übrigen war es auch hier so, dass jeder einzelne Name perfekt zu der Figur gepasst hat, die ihn trug. Auch wenn sie mir am anfang seltsam vorkamen, witzigerweise war Juliet eben genau so, wie ich mir eine Juliet vorstelle, Glenda so wie ich mir irgendwie schon im vorraus eine Glenda vorstelle und so war es auch weiter mit allen anderen Namen. Es war eigentlich fast klischeehaft, aber es war so.

Wednesday, July 15, 2015

Meistens ist das Leben schneller


Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich zwar schon sehr viel persönliches hier auf diesen Blog, aber selten mal irgendetwas berichte, das in meinem Leben passiert und nicht schon vor Jahren passiert ist, oder bloß ein Dauerbrenner ist, der einen eben immer beschäftigt. In den letzten Wochen ist in meinem Leben ziemlich viel passiert und ich war zwar auch ab und zu im Internet, aber aktiv habe ich einfach nie etwas gemacht. Ich habe viel zu viel zu tun.

Da sind so viele Dinge, von denen ich nicht einmal erzählte habe. Zum Beispiel, dass mein Zeugnis zwar nicht schlecht sein wird, aber ziemlich enttäuschend für mich selbst. Ich habe es die vorherigen sechs Jahre eigentlich immer geschafft, irgendwie noch ein Zeugnis mit Einskomma zu bekommen. Fragt mich nicht wie, es ist mir noch praktisch in den Schoß gefallen, selbst in Mathe, obwohl ich das Fach nicht sonderlich mag. Und dann werde ich das eben annehmen müssen, aber für nächstes Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger zu Bloggen und dafür mehr für die Schule zu tun. Irgendwie musste ich bisher nie für die Schule lernen, es hat immer funktioniert, dass ich einfach aufmerksam im Unterricht war, aber irgendwann kommt dieses Rezept an seine Grenzen.

Sunday, June 21, 2015

Kleine graue Fee

Ich wachte auf, weil wieder die Stubenfliege auf meiner Nase herumkrabbelte. Hinter meinen Augenlidern sah ich dämmriges Grau. Ich musste die Fliege endlich mal loswerden, sie irrte schon seit Tagen in meinem Zimmer herum.
Ich schlug die Augen auf, nur um festzustellen, dass die Fliege gar keine Fliege war. Ich dachte, dass es vielleicht eine große Motte war, die in der Nacht durch das Fenster reingeflogen war und war ziemlich baff, als ich feststellte, dass es ein Mädchen war. Mit Flügeln. Eine Fee.
Jedenfalls, so ähnlich. Die Verwechslung mit einer Stubenfliege oder Motte war gar nicht so weit hergeholt, denn sie hatte so ein graues T-Shirt an, auf dem "Tinker Bell for President" drauf stand und war auch sonst nichts besonderes, mit einem ziemlich alltäglichen Gesicht und mausbraunen Haaren. Nur ihre Körpergröße und die grauen Mottenflügel waren außergewöhnlich.
Das interessante war, ich war so gar nicht drauf und dran, auszuflippen. Ich war dafür noch viel zu schlaftrunken also setzte mich bloß auf um die Fee müde zu beobachten. Ich fragte mich bloß, warum ich sie sehen konnte und woher sie gekommen war. Die Fee flatterte kurz auf, nur um wieder zu mir her zu fliegen.
"Buh!" rief die Fee aus, als sie herflattert "Buh! Die kleine Stubenfliege nervt entsetzlich! Und der Menschenjunge kann die Fee leider nicht erkennen und wird versuchen sie totzuschlagen!" Sie kicherte und schwirrte einmal quer durchs Zimmer und wieder zu mir her, als würde sie sich über mich lustig machen. Als ich ihr direkt in die Augen starrte, fand sie das offenbar wahnsinnig komisch, denn sie kicherte wieder lauthals und schüttelte sich. Was für ein seltsamer Morgen. Ich wusste, dass ich nicht träumte und die Fee wohl tatsächlich da war, aber die Fee verhielt sich gleich so seltsam, wie ich es nicht erwartet hatte.
"Was ihm nicht gelingen wird, weil die kleine Stubenfliege schneller ist" sagte sie, fast in so einer Art Singsang, als würde sie mit mir spielen.

Wednesday, June 17, 2015

Ein Bücherstöckchen

Lena hat vor Ewigkeiten diesen Tag ins Leben gerufen, mit dem Lioba mich dann... auch vor einer ganzen Ewigkeit bedacht hat. Also wende ich mich  einmal einem Haufen Fragen zu, die sich alle, nachdem ich seit Ewigkeiten nur noch Wander-TAGs bearbeite ums Lesen drehen.Und ich habe gut Lust die Dinger endlich wieder Stöckchen zu nennen, wie es sich gehört :D

1. Wie erfährst du von Büchern, die du lesen möchtest?

Früher habe ich einfach in der Bibliothek gestöbert und die Bücher mitgenommen, die mich interessiert haben. Oder meine Mutter hat mir einfach irgendwelche Bücher mitgebracht, aber die haben mir meistens nicht so gefallen, weil ich schon immer fantastisches mochte und meine Mutter aber der Meinung ist, dass fantatiches einem den Blick auf die Realität verstellt und mir dann Bücher wie "Lena auf Klassenreise" itgebracht hat, die an- und für sich gar nicht schlecht sind, aber nicht sehr weit über das hinauweisen, was sie erzählen und einen so gar nicht verzaubern (Selbst ein realistisches Buch könnte einen nämlich verzaubern, wenn es sich Mühe gäbe).
Inzwischen nehme ich immer noch manchmal Bücher mit, die mir in der Bib einfach ins Auge fallen, aber ich bestelle auch sehr oft Bücher in der Buchhandlung, einfach, weil man die Bücher weder in der Bibliothek noch direkt in der Buchhandlung noch findet. Manchmal fällt mir auch in der Buchhandlung ein Buch ins Auge, dann kommt es darauf an, wie sorgsam ich zuletzt mit meinem Taschengeld umgegangen bin...

Tuesday, June 16, 2015

Wandern im Namen der Paprika

    Bestimmt fragt ihr euch, warum mein Wander-TAG Banner heute auf edelste weise durch den verrückten Paprikapinsel von GIMP verziert wurde. Nun, das geht auf einen Wander-TAG zurück, den die Herrin des bunten Bücherhauses, Mila zu Ehren der Paprika erfunden hat! Und den ich auch sehr gerne beantworte:

    Ich fand als ich klein war immer das Lied "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann" gruselig. Wenn da so ein Clown in unserem Haus herumtanzen würde. Uaaah. Gab es ein Lied, vor dem du dich gefürchtet hast oder immer noch fürchtest? 

    Ehrlich gesagt: Überhaupt nicht. Ich finde viele Lieder eher im nachhinein gruselig, wenn ich den Kontext verstehe. Zum Beispiel das englische Kinderlied "Ring around the rosie, a pocket full of posies, ashes, ashes, we all fall down" das gar nicht von Blumen, sondern von Pestsymptomen inspiriert wurde, aber auch oberflächliche Lieder, wie "I'm a Barbiegirl" und "Komm hol' das Lasso raus", die wenn man es sich recht überlegt und genauer auf den Text achtet, eigentlich ziemlich verstörend sind, nur dass man das im Grundschulalter noch gar nicht merkt.

    Sunday, June 14, 2015

    Eine schlumpfabhängige Zeitung, worin ein Einhorn interviewt wird.

    Rosaflauschige Einhörner erfolgreich ausgewildert! 

    Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Nutellasümpfe trockengelegt und ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit vollkommen ausgebeutet wurden, haben viele rosaflauschige Einhörner ihren natürlichen Lebensraum verloren und irren ziellos durch die Einöden, die sich inzwischen an diesen Stellen befinden. Deswegen mussten viele dieser Einhörner vorübergehend in Flüchtlingslagern rund um Bohemia untergebracht werden. Um der Heimatlosigkeit der Einhörner entgegenzusteuern, die leider nicht alle an einem Ort leben können (zu viel Puscheligkeit und Flauschigkeit auf einmal und leider muss man auch Rücksicht auf die Marshmallows in den Nutellasümpfen Rücksicht nehmen, die unter Puscheligkeitsallergie leiden).
    Darum wurde in mehreren Verhandlungen mit Einhörnern, Flauschies, Pommelchen und Marshmallows schließlich beschlossen, dass Wuscheligkeit in seiner natürlichen Umgebung gehalten werden muss, und die Flauschies der Insel Wuschel erklärten sich bereit, den rosaflauschigen Einhörnern Asyl zu geben, bis endlich wieder Normalität oder sowas ähnliches in der Nutellaine eingekehrt ist. Inzwischen wurden erste Einhörner erfolgreich in den Kuschelbeerhainen und Wuschelbeerwäldern der Insel ausgewildert. Der Sprecher der Einhörner, Ernst, das Einhorn, erklärte sich bereits da sehr glücklich über diese Lage. Unsere Reporterin Schlumpfine von "Das Schlumpfblatt -die schlumpfabhängige Zeitung" hat ihn interviewt.

    Saturday, June 13, 2015

    Ich "praktiziere" Journalismus

    Wie hunderttausende andere Zehntklässler in ganz Baden-Würtemmberg durfte auch ich dieses Jahr ein BoGy-Praktikum machen. Endlich habe ich auch mein erklärtes Ziel erreicht, nämlich meinen Praktikumsbericht fertgzustellen, bevor ich meinen Blogpost schreibe, weil letzteres deutlich mehr Spaß macht und ich diesen Bericht dann... gar nicht geschrieben hätte. Morgen muss ich ihn abgeben und er ist tatsächlich sachlich, nüchtern und nur mit den wichtigsten Inhalten ausgestattet worden. Faszinierend, vor allem für mich. Meine Notizen für den Bericht waren eigentlich so gar nicht sachlich und sie handeln von ganz anderen Dingen als der nüchterne Bericht. Den kriegt ihr hier nicht zu lesen, denn wen interessiert schon ein Bericht, in dem es um meine Bewerbung und die Prognosen für die Zukunft des Journalismus geht (schließlich sind Blogs auf gewisse Art und Weise die Zukunft des Journalismus)? Also erzähle ich euch auf meine vollkommen unsachliche und unfokussierte Weise, wie ich die ganzen fünf Tage eines Praktikums bei der Zeitung erlebt habe. Vor allem in Ausschnitten und Fetzen, denn das ganze drumherum ist eher uninteressant

    Sunday, June 07, 2015

    Auweia!

    Da hat doch tatsächlich irgendeine Firmensuchmaschine ein Profil von mir und meinem Blog erstellt... aargh! So langsam überlege ich mir doch tatsächlich, ob es wirklich so eine kluge Idee war, ein Impressum auf meinem Blog zu stellen. Mannomann, so sehr strebe ich wirklich nicht danach besucht zu werden.


    Ähm... was die drei Mitarbeiter angeht... pfft, also wenn man Schlumpfinia Schlau und Konsulin Mulan mitzählt, von mir aus... bloß, sie heißen definitiv nicht "Ich Habe" und "Ich Weiß" auch wenn ich zugebe, dass diese beiden Formulierungen tatsächlich zwei meiner am häufigstens gebrauchten Floskeln auf diesem Blog sind (fällt mir eben auf).

    Knuddlig finde ich, dass meine sogenannte "Firma" tatsächlich unter Windsprite, Bücher, Schreiberling und Traumberuf Schriftstellerin zu finden ist... auch wenn sich das gleichzeitig ziemlich unangenehm im Magen anfühlt... seufz.

    Ich glaube ich muss jetzt wirklich mal mit meinen Eltern drüber reden, puh... und ja, ich gebe es zu, ich hab mal wieder mich selbst gegugelt.

    Saturday, June 06, 2015

    Mei, was für ein Mai!

    Der Mai ist schon einiger Tage vorbei, aber noch ist es nicht zu spät... also schnell noch einen Monatsrückblick verfassen bevor es zu spät ist...

    Der Mai ist eigentlich ein ziemlich freier Monat, zumindest für mich, denn es gibt Feiertage, Brückentage und Ferien in Massen. Außerdem ein BoGy Praktikum bei der Zeitung, das zwar auch anstrengend ist, aber nicht eben alltäglich (und gaanz wichtig, da gibt es, wenn man mal von dem furchtbaren Praktikumsbericht absieht, den ich eigentlich JETZT schreiben sollte, keine Hausaufgaben an denen man sich tagtäglich anquält. Nach einer Woche quasi "arbeiten" wäre ich aber froh gewesen, Hausaufgaben zu haben, statt täglich manchmal bis um vier oder fünf Uhr Nachmittags eingespannt zu sein und Abends nur noch kaputt zu sein.).
    Gerade weil man aber im Mai so viel Zeit hat, nutzt man das aber sehr häufig aus und geht Fahrradfahren, ins Kino, auf Ausflüge, übernachtet bei Freundinnen und weil auch nebenbei bemerkt das Wetter einfach viel zu schön ist um ständig am PC zu hängen (auch wenn ich für das Blogdesign eine ziemlich lange Periode im Internet verbracht habe. Aber das war wirklich nötig.) vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich habe wirklich sehr viel gelesen im Mai, aber kaum Rezensionen geschrieben...

    Monday, May 25, 2015

    Über ein halbfertiges Design...

    Die ursprüngliche Skizze und das Ergebnis: Mein neuer Header
    Jetzt habe ich es tatsächlich geschafft, mein schon seit Ewigkeiten geplantes Design endlich umzusetzen :D
    Den neuen Header habe ich schließlich schon vor den Osterferien geplant und das ist gefühlt Ewigkeiten her... dann habe ich irgendwie lange einfach nichts hingekriegt, weil ich viel zu große Pläne hatte -ich wollte mein eigenes Blogger-Template basteln, aber irgendwie war da die Latte zu hoch angesetzt. Jetzt versuche ich erstmal zu lernen, wie ich vorhandene Templates umwurstle. Jetzt habe ich eben weiter an meinem jetzigen herumgefuhrwerkelt und es ist immer noch nicht fertig, aber provisorisch geht es schon.

    Saturday, May 23, 2015

    Fantastische Wanderungen


    Kuckuck. Ich habe vor einiger Zeit im Rahmen des Wander-TAGs einen mit Fantasyfragen gespickten Tag kreiert und neulich hat das das Fellmonsterchen die Fragen auf ihre unterhaltsame Weise beantwortet. Da es mich sowieso schon wie verrückt in den Fingern gejuckt hat, die Fragen zu beantworten (auch wenn ich darauf praktisch nichts richtig beantworten kann, dafür ist Fantasy meiner Meinung nach einfach vieeel zu Facettenreich) mache ich das sehr gerne. Here we go:

    Was für eine Figur wärst du in einem Fantasyroman?

    Sehr schwierig. Ich will immer alles mögliche sein. Aber, ich denke eine Figur aus einem meiner Schreibprojekte trifft es ziemlich gut: Sie heißt Thea und ist Gestaltwandlerin, kann sich also in alles mögliche Verwandeln, Menschen, Tiere und Bäume, nur Gegenstände gehen nicht. Sie kann sich auch in Elfen, Zwerge und Trolle verwandeln, ihr Geschlecht ändern, entscheiden, ob sie schön oder hässlich ist, sportlich oder etwas dicker, etc. Nur ihr Alter kann sie nicht ändern. Und ist dann aber, obwohl sie wunderschön aussehen könnte, am liebsten eine dicke kleine Trollin. Sie ist eine der Nebenfiguren, aber nicht Sidekickmäßig, sondern die, die die Hauptfigur ständig aus der Patsche holen muss und gerade weil sie aussehen kann wie sie will, ist ihr ihr äußeres nicht so wichtig.
    Ansonsten wäre ich als Fantasyfigur sehr ich selbst. Ich hätte auch ein bisschen was von Hermine und Luna aus Harry Potter, die Klugscheißerei und Streberei und das Außenseitertum. Beziehungsweise, ich bin ja so. Ich finde mich darin wieder, weil ich in der Hinsicht. Nur, dass ich eben eine Gestaltwandlerin und keine Hexe wäre, weil ich nicht weiß, was für ein Wesen ich eigentlich sein will.

    Wednesday, May 20, 2015

    Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4

    Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #1
    Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
    Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
    Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4

    "Sie wollen also eine Führung durch das Kraftwerk?" sagte der Chef der RWE und reicht uns beiden Butterbrezeln, als Schlumpfinia unter der Last ihrer Brezel beinahe zusammenbrach, ließ sie sie schließlich auf den Boden des Büros fallen. Es war kein teurer Belag, schließlich war es das Büro und nicht die Privatwohnung.
    "Nun ja, zumindest die Konsulin da will." bemerkte Schlumpfinia sofort und lenkte dabei sofort die Aufmerksamkeit wieder auf sich. "ich habe kein Interesse verstrahlt zu werden."
    Für eine Schlumpfine war sie ungewöhnlich sarkastisch.
    "Sie haben es doch nicht mehr nötig, verstrahlt zu werden, oder?" fragte der Direktor der RWE und musterte Sschlumpfinia derart, dass es klar war, dass er auf alles an ihr deutete, die blaue Haut und die Körpergröße.
    "Ich lebe an einem deutlich unverstrahlterem Ort als sie." sagte Schlumpfinia "auch wenn das nichts heißt."
    Der Direktor der RWE war offenbar ein sehr humorvoller man, denn er lächelt breit
    "Natürlich, wo wir doch schon beim Thema sind." sagte er "meine Wissenschaftler haben ihre Proben ausgewertet und festgestellt, dass tatsächlich alle Materie aus ihrem Land stammt, die ungewöhnliche Eigenschaft hat, de wir vermutet haben. Wenn ich mich entsinne, hat es beinahe fünfunddreißig Jahre gedauert, die Proben auszuwerten, aber nun konnten wir beweisen, dass alles was aus Lateinien stammt, tatsächlich in der Lage ist, Radioaktivität zu absorbieren."
    "Und warum hat das fünfunddreißig Jahre gedauert, bis die Proben ausgewertet waren?" fragte Schlumpfinia wieder

    Sunday, May 17, 2015

    "Happy Smekday (oder Der Tag, an dem ich die Welt retten musste)" von Adam Rex und "Home -ein smektakulärer Trip" von Dreamworks

    Sodele... jetzt komme ich endlich dazu, mein Highlight des letzten Monats zu präsentieren. Und wah, dabei ist DIESER Monat bereits mehr als zur Hälfte verstrichen. Wie soll das nur weitergehen?

    Kommen wir erstmal zu den Fakten: Dieses Buch ist die Vorlage für den Film "Home -ein smektakulärer Trip" der momentan noch im Kino kommt. Ich habe das Buch erst gekauft, als der Film kam, weil ich es unbedingt lesen wollte, bevor ich mir den Film angucke... und fast wäre ich nicht dazu gekommen ihn zu sehen, habe das aber letzten Sonntag dann doch nachgeholt. Zusammen mit meinem Bruder. Der das Buch nicht mehr lesen will, weil er findet, dass es seine Vorstellung vom Film zerstört. Ja, im Buch ist nicht alles so niedlich wie im Film

    Saturday, May 09, 2015

    Domenique Colline und die Nutellaphilosophie des anbrechenden einundzwanzigsten Jahrhunderts

    In der Nutellaine des einundzwanzigsten Jahrhunderts, geht es so wenig romantisch zu wie im Rest der Welt: da wird konsumiert, da wird geschlemmt und natürlich sind die meisten Menschen in der wohlhabenden, lebensmittelüberfluteten Nutellaine übergewichtig (was kein Zufall ist, ich berichtete) und dadurch wird auch viel Kritik an der nutellainischen Gesundheitspolitik genommen, die quasi nicht existiert. Abgesehen davon, dass man natürlich auch weder seinen Zahnersatz noch Krebsmedikament noch Unfallhilfe bekommt, wenn man nicht selber zahlt, herrscht zu allen Überfluss auch noch die Praxis, dass es keine ordentliche gesundheitlich Aufklärung über Süßigkeiten gibt. Und das, in einem Land, das vor Süßigkeiten nur so überquillt. So ist die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung übergewichtig und ein großer Teil leidet an Karies. Während der Organismus der einheimischen Daseinsformen, der Zuckerelfen, Bonbonzwerge und anderen hervorragend an den Überfluss der Süßigkeiten angepasst ist und sie auch die allerletzten Vitamine ausquetschen und gleichzeitig den Überschuss an Zucker wieder ausscheiden, der zwangsläufig bei den natürlichen Lebensmitteln der Nutellaine auftritt, sind die meisten Menschen der Nutellaine mindestens übergewichtig, wenn nicht gar fettleibig.

    Da kam allerdings der Sportphilosoph Domenique Colline angerannt und entwickelt seine Nutellaphilosophie:
    1. Nutella hält das Brötchen zusammen
    2. Das Brötchen hält den Menschen zusammen.
    3. Mit zu vielen Brötchen im Magen fällt der Mensch zusammen

    Monday, May 04, 2015

    Eine glückliche Gewinnerin für "Wie Monde so silbern" -Blogger schenken Lesefreude

    Erst einmal, der vierte Mai ist Star Wars Tag, deswegen werdet ihr heute von Schlumpf Skywalker begrüßt:


    Friday, May 01, 2015

    Foolish April

    Ich habe beschlossen, künftig Monatrückblicke zu schreiben. Um alle möglichen Dinge, die in einem Monat passiert sind nochmal zu reflektieren, über die ich eigentlich schreiben wollte, die aber aus Zeitgründen mehr oder weniger untergegangen sind. Und die ich nicht ewig mit mir herumschleppen will. Also erzähle ich einfach häppchenweise ein paar Sachen, die in den letzten vier Wochen passiert sind. Ich fange an mit einem Thema, das mir besonders wichtig ist, weil es quasi täglich passiert:

    Ich habe angefangen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren

    Erinnert ihr euch noch an meine To Do Liste vom Jahresanfang? Gut. Ich hatte darin vermerkt, dass ich dieses Jahr unter anderem die glorreiche Idee umsetzen will, ein Baumhaus zu bauen, was offenbar eine viel zu hohe Latte ist, da ich immer noch nicht den richtigen Baum habe, aber es gab auch ein relistischeres Ziel, und das war, dass ich ein bisschen mehr Sport machen will.
    Das war in den Winterferien und es lag ziemlich viel Schnee rum, das sich erst in Matsch und dann in eine Eiskruste verwandelte, die die Straße bedeckte und Fahrradfahren zur Schule, das ich mir als konkrete Aufgabe vorgenommen hatte, selbst bei Wind und Wetter doch zu einem etwas schwierigen Unterfangen machte. Als der Schnee weg war, fiel mir wieder auf, dass mein Fahrrad schon seit einem halben Jahr einen Platten hatte. Irgendwie blieben die Fahrradtouren und Radelausflüge letztes Jahr in meiner Familie aus und es hat sich keiner darum gekümmert, es zu reparieren. An Ostern habe ich dann endlich mit meinem Vater darüber geredet und wir haben das Fahrrad gemeinsam repariert, sodass es sich momentan in tadellosem Zustand befindet... naja, fast, ich fahre nämlich inzwischen jeden Tag und dabei habe ich es geschafft, den Fahrradständer abzubrechen, sodass ich mein Fahrrad irgendwo anlehnen muss, wenn ich es abstellen will. Aber es macht total glücklich Fahrrad zu fahren, das glaubt ihr nicht :-)

    Sunday, April 26, 2015

    Skrypta

    Das Kloster Skrypta in den wilden Bergen im Norden Lateiniens, in einem kleinen abgeschotteten Tal, in dem hauptsächlich ein paar kleine Bauerndörfer liegen. Einmal im Jahr werden in Skrypta die lateinischen Lesemeisterschaften veranstaltet (Lesen ist Lateiniens Nationalsportart), aber den Rest des Jahres über besteht Taldorf, das am Fuß des Berges liegt, auf dessen Gipfel das Kloster Skrypta thront, nur aus ein paar bäuerlichen Einsiedlerhütten, in denen Menschen wohnen, die meist sehr abergläubisch sind und noch nie einen Blick außerhalb ihres kleinen Tals gewagt haben.

    Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.

    Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.

    Thursday, April 23, 2015

    Der verflixte 23. April

    http://bloggerschenkenlesefreude.de
    Der 23. April ist für mich ein richtiges Stressdatum, dass mich jedesmal in den Wahnsinn treibt. Auch gestern, als ich gesehen habe, dass nur noch ein Tag ist bis es der 23. ist, war ich erst mal total in Panik. Ach du Scheiße. Erst einmal ist der Geburtstag meines Bruders, was großes Tohuwabohu bedeutet. Zweitens ist Welttag des Buches, und das heißt, dass ich wie letztes Jahr an "Blogger schenken Lesefreude" teilnehme. Außerdem ist Girls Day, das kommentiere ich mal mit Ich bin im Chemie und Bio Leistungskurs. So. Und ich war fast in Panik, denn ich hatte zwar ein Buch, aber noch gar nichts vorbereitet. Und heute wäre ich eigentlich den ganzen Tag unterwegs und hätte so gar keine Zeit, einen Post zu schreiben (dam dam daa) aber dann habe ich festgestellt, dass ich um diese Zeit frei habe... das heißt, meine liebsten Schlümpfe, es findet jetzt ein Gewinnspiel statt. Und das dürft ihr absahnen:

    Wednesday, April 22, 2015

    "Silber -das zweite Buch der Träume" -Kerstin Gier

    Ich hatte euch schon vom ersten Band berichtet, der mich nur mäßig begeistert hat. Nun lag aber auch der zweite Band in der Bibliothek und solange ich kein Geld dafür ausgeben muss, lese ich auch so etwas gern ;D und nehme es mir natürlich mit. Allerdings gebe ich keine Garantie dafür, dass ich euch nicht total negativ durch diese Rezension verärgere.

    Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
    Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
    Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.

    "Magisterium -der Weg ins Labyrinth" -Cassandra Clare und Holly Black (Nicht ganz Harry Potter, aber fast)

    Ich wurde im Vorfeld schon von einigen Leuten gewarnt, dieses Buch sei ein billiger Abklatsch von Harry Potter, beziehungsweise eigentlich Cassandra und Holly's Fanfiction, die sie nun einem Verlag untergejubelt haben. Man kann sicherlich drüber streiten, aber es ist nicht so eindeutig, wie man denkt.

    In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)

    Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.

    Monday, April 20, 2015

    "Reckless -das goldene Garn" -Cornelia Funke

    Wenn man auf den diesjährigen Katalog vom Dressler Verlag guckt, weiß man gleich, wer dieses Jahr die Galionsfigur ist. Der Umschlag im gleichen Design wie dieses Buch. Aber da Cornelia Funke selbst in den USA gut ankommt, ist sie wohl einfach die Vorzeigeautorin. Wie auch immer, es gibt bestimmt irgendwo schon einen Text, wo steht "die heißersehnte Fortsetzung von..."-blabla. Und ich muss zugeben, für mich stimmt das tatsächlich. Ich habe mich tatsächlich schon tierisch auf dieses Buch gefreut. Wie auch anders, der zweite Band hat mich einfach total süchtig auf mehr gemacht. Das hier hat meine Stimmung über Reckless insgesamt aber eher gedämpft. Aus diesem Grund könnte diese Rezension eine ganze Menge Spoiler enthalten. Wer also ganz ganz aufgeregt ist, Reckless fortzusetzen, dem empfehle ich, diese Rezension nicht zu lesen. Ihr dürft euch ruhig eine eigene Meinung bilden.
    Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.

    Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta.  Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.

    Sunday, April 19, 2015

    Träume, die Lateinien in diesseitige Gefilde zurücktragen

    Wäre ich Seherin oder Prophetin (was ich nicht bin) würde man mich vermutlich für die Träume die ich habe lynchen.
    Da ist so ein Lehrer an meiner Schule, der irgendwie unter den Lehrern ein Außenseiter und außerdem aussieht wie Mr. Spock, weshalb ich ihn auch gar nicht anders benennen will, der aber in meinem Traum gleichzeitig ein Jediritter ist und jünger ist und da ist eine (hin und wieder etwas nervige) Klassenkameradin von mir, die in meinem Traum schwanger geworden ist und deswegen auf einmal von beinahe allen Mädchen in meiner Klasse (außer mir und ein paar anderen Mannsweibern) wie von einer Schar gackernder Hennen belagert wird. Im übrigen ist sie Deutsch-Türkin und stolz drauf Muslima zu sein und natürlich wundern sich alle, woher das Kind ist.
    Und dann sehe ich ein Bild vor meinen Augen, wie die hochschwangere Klassenkameradin mit dem Mr. Spock-Lehrer-Jediritter knutscht und natürlich dürfen die beiden nicht zusammen sein, weil er ein Jediritter ist und irgendwie erinnert mich das ganze plötzlich irgendwie an etwas. Und komischerweise läuft im Hintergrund dramatisch der Soundtrack von Star Wars ab (Echt wahr. Ich finde es im Übrigen echt erstaunlich, dass ich mich an die Musik in meinem Traum erinnern konnte) und ich heule Rotz und Tränen, weil das ganze irgendwie so romantisch ist, warum es romantisch ist, weiß ich nicht mehr.
    Wie aus heiterem Himmel steht dann plötzlich ein Klassenkamerad von mir neben mir, nennen wir ihn iDepp (ein sehr Apple-affiner Typ) oder auch Fitnessguru (blond, sportlich, gut aussehend, mit einem ebensolchen Mädchen aus der Parallelklasse zusammen. Sein Onkel ist angeblich Chefarzt im Charité und mit ihm -nicht dem Onkel- werde ich die nächsten zwei Jahre im Bio und Chemie Leistungskur verbringen) aber wie auch immer wir in nenne, er lästert total über das schwangere Mädchen ab, sie würde sich doch bloß ihre Karriere versauen und meint zu mir, das würde mir ja nicht passieren, weil ich eh nichts mit Jungs am Hut habe und dann wache ich auf und frage mich, ob der Traum nur deshalb nur so klischeehaft war, weil die Realität das (lässt man den Star-Irgendwas Anteil weg) irgendwie auch ist.

    Tuesday, April 14, 2015

    52 Bücher -On the Road


    Ich habe ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr am 52-Bücher Projekt des Fellmonsterchens teilgenommen aber auf einmal passten plötzlich das Buch das ich momentan allabendlich lese und das dieswöchige Motto einfach prima zusammen, nämlich:


    On the Road


    Fellmonsterle meinte, das sei ein Wink des Projektgottes, also machte ich mich endlich einmal daran, einen Post zu 52 Bücher zu verfassen. Keinen meiner tollen Nachholposts, dafür habe ich nicht mehr den Nerv, aber immerhin. Das Buch das ich gerade lese, ist eindeutig ein Roadmovie, aber was für einer. Vielleicht habt ihr schon von dem Film "Home -ein smektakulärer Trip" gehört, der momentan in den Kinos läuft.
    Nun ja, wie dem auch sei, zur gleichen fand man auch großes Interesse daran, endlich einmal die Buchausgabe in Deutschland etwas mehr zu bewerben, es war eindeutig der richtige Zeitpunkt gekommen, deswegen liegt das Buch "Happy Smekday" momentan überall in den Buchhandlungen aus. Da mir das Wörtchen "Smek" dank der Filmwerbung bereits ein Begriff war, habe ich mir (als ich mit Freundinnen in der Buchhandlung war, das stellen wir verrückten Leseratten und nämlich unter "Shopping" vor ;-)) das Buch etwas genauer besehen. Die Verkäuferin war ganz nett und hat mir einiger darüber erzählt, davon dass das Buch sooo viel besser als die Verfilmung ist (diese nehme ich mir, wenn ich dieses Buch gelesen habe trotzdem einmal vor) und dass sie es Schade findet, dass das Boov J.Lo im Film nicht J.Lo heißen darf, weil die liebe J.Lo sich ihre Namensabkürzung Markenrechtlich hat schützen lassen (Sie müsste also eigentlich J.Lo™ oder so ähnlich heißen). Was für eine Idiotie, wäre es nicht egal gewesen? Aber ich schweife ab, eigentlich sollte ich erklären, was ein Boov ist.

    Also die Boovs sind Aliens, die die Erde für sich in Anspruch nehmen (weil sie die "Ersten" sind, die den Planeten entdeckt haben. Der übrigens nach ein paar Monaten Besatzung Kolonisation plötzlich Smekland heißt, genau wie der Tag an dem die Boov aufgekreuzt sind, nämlich der 24. Dezember, plötzlich in Smekday umbenannt wird, daher der Titel des Buches, der ursprünglich als Aufsatz zum Thema: "Die Wahre Bedeutung von Weihnachten Smekday" geschrieben wurde.) und dabei herrlicherweise den Menschen technisch überlegen sind. Das tolle ist, dass durch das ganze Buch die amerikanische Kolonisationspolitik ebenso wie der amerikanische selbstüberschätzende Kulturexport so richtig aufs Korn genommen werden. Alles eingebettet in den Roadtrip des elfjährigen Mädchens Tip (das so patent ist, dass es schon autofahren kann) und eines Boov, der Mist gebaut hat (und Auto so prima umbauen kann, dass sie zwar Fliegen, die Bedienung aber plötzlich komplett ungedrahtet ist)
    Mehr will ich nicht verraten (und sollte ich auch nicht), sonst würde ich es euch versauen, denn: das muss man einfach selber gelesen haben, aber das Buch ist jetzt schon (auch wenn ich es nicht einmal ganz durch habe) so empfehlenswert, dass es einfach sein musste. Und ich im Übrigen der Verfilmung recht misstrauisch gegenüberstehe, denn gerade weil dieses Buch so witzig und ironisch ist, bin ich mir nicht sicher, ob ein Kinderfilm von Dreamworks das noch rüberbringen wird. Mal sehen.

    boovigste Grüße, eure Mulan