Sunday, April 26, 2015

Skrypta

Das Kloster Skrypta in den wilden Bergen im Norden Lateiniens, in einem kleinen abgeschotteten Tal, in dem hauptsächlich ein paar kleine Bauerndörfer liegen. Einmal im Jahr werden in Skrypta die lateinischen Lesemeisterschaften veranstaltet (Lesen ist Lateiniens Nationalsportart), aber den Rest des Jahres über besteht Taldorf, das am Fuß des Berges liegt, auf dessen Gipfel das Kloster Skrypta thront, nur aus ein paar bäuerlichen Einsiedlerhütten, in denen Menschen wohnen, die meist sehr abergläubisch sind und noch nie einen Blick außerhalb ihres kleinen Tals gewagt haben.

Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.

Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.

Thursday, April 23, 2015

Der verflixte 23. April

http://bloggerschenkenlesefreude.de
Der 23. April ist für mich ein richtiges Stressdatum, dass mich jedesmal in den Wahnsinn treibt. Auch gestern, als ich gesehen habe, dass nur noch ein Tag ist bis es der 23. ist, war ich erst mal total in Panik. Ach du Scheiße. Erst einmal ist der Geburtstag meines Bruders, was großes Tohuwabohu bedeutet. Zweitens ist Welttag des Buches, und das heißt, dass ich wie letztes Jahr an "Blogger schenken Lesefreude" teilnehme. Außerdem ist Girls Day, das kommentiere ich mal mit Ich bin im Chemie und Bio Leistungskurs. So. Und ich war fast in Panik, denn ich hatte zwar ein Buch, aber noch gar nichts vorbereitet. Und heute wäre ich eigentlich den ganzen Tag unterwegs und hätte so gar keine Zeit, einen Post zu schreiben (dam dam daa) aber dann habe ich festgestellt, dass ich um diese Zeit frei habe... das heißt, meine liebsten Schlümpfe, es findet jetzt ein Gewinnspiel statt. Und das dürft ihr absahnen:

Wednesday, April 22, 2015

"Silber -das zweite Buch der Träume" -Kerstin Gier

Ich hatte euch schon vom ersten Band berichtet, der mich nur mäßig begeistert hat. Nun lag aber auch der zweite Band in der Bibliothek und solange ich kein Geld dafür ausgeben muss, lese ich auch so etwas gern ;D und nehme es mir natürlich mit. Allerdings gebe ich keine Garantie dafür, dass ich euch nicht total negativ durch diese Rezension verärgere.

Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.

"Magisterium -der Weg ins Labyrinth" -Cassandra Clare und Holly Black (Nicht ganz Harry Potter, aber fast)

Ich wurde im Vorfeld schon von einigen Leuten gewarnt, dieses Buch sei ein billiger Abklatsch von Harry Potter, beziehungsweise eigentlich Cassandra und Holly's Fanfiction, die sie nun einem Verlag untergejubelt haben. Man kann sicherlich drüber streiten, aber es ist nicht so eindeutig, wie man denkt.

In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)

Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.

Monday, April 20, 2015

"Reckless -das goldene Garn" -Cornelia Funke

Wenn man auf den diesjährigen Katalog vom Dressler Verlag guckt, weiß man gleich, wer dieses Jahr die Galionsfigur ist. Der Umschlag im gleichen Design wie dieses Buch. Aber da Cornelia Funke selbst in den USA gut ankommt, ist sie wohl einfach die Vorzeigeautorin. Wie auch immer, es gibt bestimmt irgendwo schon einen Text, wo steht "die heißersehnte Fortsetzung von..."-blabla. Und ich muss zugeben, für mich stimmt das tatsächlich. Ich habe mich tatsächlich schon tierisch auf dieses Buch gefreut. Wie auch anders, der zweite Band hat mich einfach total süchtig auf mehr gemacht. Das hier hat meine Stimmung über Reckless insgesamt aber eher gedämpft. Aus diesem Grund könnte diese Rezension eine ganze Menge Spoiler enthalten. Wer also ganz ganz aufgeregt ist, Reckless fortzusetzen, dem empfehle ich, diese Rezension nicht zu lesen. Ihr dürft euch ruhig eine eigene Meinung bilden.
Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.

Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta.  Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.

Sunday, April 19, 2015

Träume, die Lateinien in diesseitige Gefilde zurücktragen

Wäre ich Seherin oder Prophetin (was ich nicht bin) würde man mich vermutlich für die Träume die ich habe lynchen.
Da ist so ein Lehrer an meiner Schule, der irgendwie unter den Lehrern ein Außenseiter und außerdem aussieht wie Mr. Spock, weshalb ich ihn auch gar nicht anders benennen will, der aber in meinem Traum gleichzeitig ein Jediritter ist und jünger ist und da ist eine (hin und wieder etwas nervige) Klassenkameradin von mir, die in meinem Traum schwanger geworden ist und deswegen auf einmal von beinahe allen Mädchen in meiner Klasse (außer mir und ein paar anderen Mannsweibern) wie von einer Schar gackernder Hennen belagert wird. Im übrigen ist sie Deutsch-Türkin und stolz drauf Muslima zu sein und natürlich wundern sich alle, woher das Kind ist.
Und dann sehe ich ein Bild vor meinen Augen, wie die hochschwangere Klassenkameradin mit dem Mr. Spock-Lehrer-Jediritter knutscht und natürlich dürfen die beiden nicht zusammen sein, weil er ein Jediritter ist und irgendwie erinnert mich das ganze plötzlich irgendwie an etwas. Und komischerweise läuft im Hintergrund dramatisch der Soundtrack von Star Wars ab (Echt wahr. Ich finde es im Übrigen echt erstaunlich, dass ich mich an die Musik in meinem Traum erinnern konnte) und ich heule Rotz und Tränen, weil das ganze irgendwie so romantisch ist, warum es romantisch ist, weiß ich nicht mehr.
Wie aus heiterem Himmel steht dann plötzlich ein Klassenkamerad von mir neben mir, nennen wir ihn iDepp (ein sehr Apple-affiner Typ) oder auch Fitnessguru (blond, sportlich, gut aussehend, mit einem ebensolchen Mädchen aus der Parallelklasse zusammen. Sein Onkel ist angeblich Chefarzt im Charité und mit ihm -nicht dem Onkel- werde ich die nächsten zwei Jahre im Bio und Chemie Leistungskur verbringen) aber wie auch immer wir in nenne, er lästert total über das schwangere Mädchen ab, sie würde sich doch bloß ihre Karriere versauen und meint zu mir, das würde mir ja nicht passieren, weil ich eh nichts mit Jungs am Hut habe und dann wache ich auf und frage mich, ob der Traum nur deshalb nur so klischeehaft war, weil die Realität das (lässt man den Star-Irgendwas Anteil weg) irgendwie auch ist.

Tuesday, April 14, 2015

52 Bücher -On the Road


Ich habe ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr am 52-Bücher Projekt des Fellmonsterchens teilgenommen aber auf einmal passten plötzlich das Buch das ich momentan allabendlich lese und das dieswöchige Motto einfach prima zusammen, nämlich:


On the Road


Fellmonsterle meinte, das sei ein Wink des Projektgottes, also machte ich mich endlich einmal daran, einen Post zu 52 Bücher zu verfassen. Keinen meiner tollen Nachholposts, dafür habe ich nicht mehr den Nerv, aber immerhin. Das Buch das ich gerade lese, ist eindeutig ein Roadmovie, aber was für einer. Vielleicht habt ihr schon von dem Film "Home -ein smektakulärer Trip" gehört, der momentan in den Kinos läuft.
Nun ja, wie dem auch sei, zur gleichen fand man auch großes Interesse daran, endlich einmal die Buchausgabe in Deutschland etwas mehr zu bewerben, es war eindeutig der richtige Zeitpunkt gekommen, deswegen liegt das Buch "Happy Smekday" momentan überall in den Buchhandlungen aus. Da mir das Wörtchen "Smek" dank der Filmwerbung bereits ein Begriff war, habe ich mir (als ich mit Freundinnen in der Buchhandlung war, das stellen wir verrückten Leseratten und nämlich unter "Shopping" vor ;-)) das Buch etwas genauer besehen. Die Verkäuferin war ganz nett und hat mir einiger darüber erzählt, davon dass das Buch sooo viel besser als die Verfilmung ist (diese nehme ich mir, wenn ich dieses Buch gelesen habe trotzdem einmal vor) und dass sie es Schade findet, dass das Boov J.Lo im Film nicht J.Lo heißen darf, weil die liebe J.Lo sich ihre Namensabkürzung Markenrechtlich hat schützen lassen (Sie müsste also eigentlich J.Lo™ oder so ähnlich heißen). Was für eine Idiotie, wäre es nicht egal gewesen? Aber ich schweife ab, eigentlich sollte ich erklären, was ein Boov ist.

Also die Boovs sind Aliens, die die Erde für sich in Anspruch nehmen (weil sie die "Ersten" sind, die den Planeten entdeckt haben. Der übrigens nach ein paar Monaten Besatzung Kolonisation plötzlich Smekland heißt, genau wie der Tag an dem die Boov aufgekreuzt sind, nämlich der 24. Dezember, plötzlich in Smekday umbenannt wird, daher der Titel des Buches, der ursprünglich als Aufsatz zum Thema: "Die Wahre Bedeutung von Weihnachten Smekday" geschrieben wurde.) und dabei herrlicherweise den Menschen technisch überlegen sind. Das tolle ist, dass durch das ganze Buch die amerikanische Kolonisationspolitik ebenso wie der amerikanische selbstüberschätzende Kulturexport so richtig aufs Korn genommen werden. Alles eingebettet in den Roadtrip des elfjährigen Mädchens Tip (das so patent ist, dass es schon autofahren kann) und eines Boov, der Mist gebaut hat (und Auto so prima umbauen kann, dass sie zwar Fliegen, die Bedienung aber plötzlich komplett ungedrahtet ist)
Mehr will ich nicht verraten (und sollte ich auch nicht), sonst würde ich es euch versauen, denn: das muss man einfach selber gelesen haben, aber das Buch ist jetzt schon (auch wenn ich es nicht einmal ganz durch habe) so empfehlenswert, dass es einfach sein musste. Und ich im Übrigen der Verfilmung recht misstrauisch gegenüberstehe, denn gerade weil dieses Buch so witzig und ironisch ist, bin ich mir nicht sicher, ob ein Kinderfilm von Dreamworks das noch rüberbringen wird. Mal sehen.

boovigste Grüße, eure Mulan

Saturday, April 11, 2015

Wie ein Ballon bei uns im Garten landete und ich mit Mariam wandere

Hallo ihr Schlümpfe.

Langweilig war es diese Ferien wirklich nicht, trotzdem lief das Leben in unserer Nachbarschaft recht beschaulich ab. Hin und wieder hat jemand gegrillt, das war's. Bis gestern. Denn da landete wie aus heiterem Himmel ein Ballon direkt hinter unserem Garten  und schwebte zwischenzeitlich ziemlich knapp über unserem Haus und Garten hinweg. Seht selbst:


Thursday, April 09, 2015

"Die Seiten der Welt" -Kai Meyer

Wurde ja letztes Jahr stark beworben, also ist vermutlich jeder, der sich im Büchernetz herumtreibt schon damit in Berührung gekommen. Unter anderem wurden unschuldige Buchblogger dazu angehalten, Werbebanner auf ihren Blogs einzubinden, in der vagen Hoffnung dabei ein Exemplar gewinnen zu können. Was macht die kleine Mulan natürlich? Macht mit. Und kauft sich am Ende das Buch natürlich trotzdem von ihrem eigenen Geld.

Dank seiner Thematik und der großaufgelegten Werbekampagne hat das Buch natürlich ziemlich viele Leute neugierig gemacht. Ich glaube, sobald es um Bücher geht, die von Büchern handeln setzt mein Gehirn so ein bisschen aus. Ich liebe solche Bücher, auch wenn sie absurd sind. Vermutlich würde ich selber gerne mal ein Buch über Bücher schreiben. Aber darum geht's eigentlich nicht.

Eigentlich halte ich nicht so viel von Kai Meyer. Ich hatte irgendwie das Pech, dass das erste Buch, das ich von ihm erwischt habe, der zweite Band der "Arkadien"-Trilogie war, danach habe ich "Drache und Diamant" erwischt -den letzen Band einer im China des 12. Jahrhunderts spielenden Fantasytrilogie- und daraufhin "Die fließende Königin" das zum einen nicht abgeschlossen war und mir zum anderen nicht besonders gefallen hat. Was blöd war. Und mir eigentlich keinen Grund gab, noch mehr Bücher von ihm zu lesen, auch wenn ich noch keine einzige Buchreihe von ihm jemals abgeschlossen habe, bzw. irgendwie in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Aber dadurch bin ich extra offen, aber mit heruntergschraubten Erwartungen an das Buch rangegangen, um zu sehen, ob es mich noch überraschen kann.

.LA to .W-T [convert ;-)]

Aaalso... da bekam ich den Liebster Blog Award von der Schreibfeder Anna übergeben, leider gefällt mir dieses Format (Liebster Award. Mäh.) nicht. Also konvertiere ich:
Aufgekreuzt ist Anna mit einer ganzen Sammlung von Fragen. Die hier erstmal eigentlich von Elisa stammen :-)

Kennst du andere Blogger persönlich oder hast du welche in deinem Bekanntenkreis?

Naja, Mariam-San hat zwar ihrem Tumblr-Blog, da rebloggt sie aber nur die ganze Zeit, deswegen zählt das für mich nicht. Ich habe aber fleißig Überzeugungarbeit geleistet, un jetzt hat sie sich immerhin einen Blog erstellt. Ob was draus wird weden wir sehen :D

Monday, April 06, 2015

"Denken sie selbst -sonst tun es andere für sie" -Vince Ebert

Warum sollten Physik uund Comedy sich gegenseitig ausschließen? Das dachte sich seinerzeit mein Physiklehrer Herr F als er Lehrer wurde... stopp. Das dachte sich Vince Ebert, als er nach einigen Jahren im Marketing merkte, dass er das Wissen aus seinem Physikstudium bislang kaum angewendet hatte und der Meinung war, dass er Gelehrsamkeit im Volk verbreiten wollte, ohne jedoch Lehrer zu werden wie seinerzeit mein Physiklehrer Herr F.

Jedenfalls macht Vince Ebert sehr lehrreiche Comedy und schreibt sehr unterhaltsame Sachbücher. Wie dieses hier. Irgendwie gegliedert, aber trotzdem hauptsächlich chaotisch erzählt Herr Ebert sehr humorvoll darüber, wie sehr Wissenschaft sich auf den Alltag auswirk und wie wenig die meisten  Menschen darüber nachdenken. Ähnlich wie mein Physiklehrer mit ellenlangen Abschweifungen in allen möglichen anderen Gebieten, immer sehr erhellend, auch wenn es mal mehr Comedy und mal mehr Wissenschaft war. Allerdings auch so vollgepfropft, dass ich dieses Buch mehrere Male lesen müsste, um all die Informationen die drin stecken, zu verarbeiten und so unglaublich, dass man am liebsten jede zweiten Satz unterstreichen würde, einfach weil es mir so viele Denkanstöße in alle möglichen Richtungen anbietet. Selbst gewisse Denktabus werden durch die Überlegung, ob wirklich das Klima, oder nicht doch die Klimaforscher verrückt spielen, gebrochen. (Ernst nehmen? Nicht? Oder doch lieber selber drüber nachdenken? :D)
Mir kam der Gedanke, dass selbst der humorlose Artemis Fowl über diesen verwissenschaftlichten Humor lachen würde...
Es ist eigentlich mehr als nur ein Sachbuch und ich kann es allen Quedenkern und Menschen, die sich für kuriose Sachverhalte interessieren wärmstens empfehlen.

Ein paar Kritzelfragen

Eine kleine Ansammlung von Fragen, die ich bei Hekabe gefunden habe und für euch (und für mich selbst) beantworte. Da es (auch) ums Schreiben geht und ich finde, dass dieses Thema auf meinem Blog mehr in den Mittelpunkt gerückt werden sollte.

Was ist deine selbstgeschriebene Lieblingsszene?

Hmm, also wenn ihr mich fragt, ist es eine Szene aus meiner mehr schlecht als recht verfassten und überarbeitungsbedürftigen Kurzdystopie "Der Junge mit den grünen Augen" (Was macht man mit einem Protagonisten, der nix besonderes ist? Man färbt die Augen grün. xD). Insgesamt habe ich sehr viele Schwächen an de Text bemerkt, als ich die Blätter neulich wieder hervorgekamt hatte, aber die eine Szene, in der eine Szene gleich zweimal ausunterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, mag ich besonders, weil da die beiden Hauptfiguren zum ersten Mal aufeinandertreffen und beide total aus ihrer Bahn geworfen werden. Allerdings finde ich inzwischen wie gesagt, dass die Geschichte wieder ein bisschen Überarbeitungsbedarf hat, denn sie stammt aus einer Zeit in der ich einfach ungeplant drauflos geschrieben habe und manches im Schreibstil kommt mir inzwischen ziemlich schwülstig vor.

Saturday, April 04, 2015

Warum ich die lustigen kleinen Bewertungsdelphinchen abschaffe und Ergebnisse meiner Zwitscherumfrage

Ich habe meiner Bewertungspunkte abgeschafft. Wer unter meiner letzten Rezension nachguckt, wird feststellen, dass da keine kleinen Delphinicons mehr sind und meine Rezension einfach nur aus Text besteht.
So, wie, warum jetzt überhaupt? Eigentlich ganz einfach. Schon als ich mit dem Rezensieren angefangen habe, habe ich mir überlegt, was mir das bringt. So ein Bewertungssystem. Schließlich fällt es mir generell schwer, meine Meinung in Zahlen zu pressen (Auf einer Skala von eins bis drölf?) aber ich wollte ein paar blaue Delphinchen auf meinem Blog unterbringen und siehe da, das war meine nächstbeste Lösung, obwohl ich vorher Bücher immer nur in lesenswert-nicht lesenswert unterteilte. (Was übrigens eine Option wäre: ich schreibe nur, ob es empfehlenswert ist oder nicht und gebe ansonsten keine Punkte. Aber selbst darauf habe ich eigentlich keine Lust)

Gut war die Idee deswegen nicht. Bei meiner allerersten Rezension habe ich deswegen knallhart die volle Punktzahl gegeben. Kein Kommentar. Bei jeder folgenden Rezension habe ich mich dann immer schwerer getan und gefragt, was das eigentlich soll, was ich da an Bewertungen gegeben habe. Schon das Geschriebene könnte ich nochmal überarbeiten, aber die Bewertungen... katastrophal. Ich habe eigentlich überhaupt keine Übersicht mehr, was gut ist, was schlecht ist, wie ich etwas finde und was ein Buch haben muss, damit ich ihm eine gute oder schlechte Bewertung gebe. Was nicht Sinn der Sache ist.

Es gibt da verschiedene Probleme. Zum einen hatte ich überhaupt keinen Plan, als ich damit angefangen habe. Ich habe einfach gedacht: "Joa, mach ich mal."
Und also habe ich einfach mal bewertet wie es mir gerade einfiel, je nachdem an welchem Tag ich eher positiv sein wollte und wann eher negativ. Okay, nicht ganz so, aber doch in diese Richtung. Und dadurch sind meine Bewertungen einfach nichts wert. Ich lese so unterschiedliche Bücher: Fantasy, Science Fiction, Sachbücher, Comics, Contemporary und den einen oder anderen Klassiker. Wie kann man die unter einen Hut bringen? Mir fällt das außerordentlich schwer.

Friday, April 03, 2015

Noch ein Wander-Tag :'D

Jetzt habe ich, zugegeben, den Blog wirklich mehr hängen lassen, als ich vor hatte. Erst habe ich versucht, mir ein eigenes Template zu basteln (das durchwachsene, ernüchternde Ergebnis hier. Immerhin hat das Template eine einwandfreie Mobilversion. Leider sieht das auf dem Desktop nicht so dolle aus...) und an einem neuen Header gearbeitet, dann habe ich erstmal eine Weile den Blog ignoriert und (Hallelujah! Man glaubt es mir kaum noch) an meinen Geschichten geschrieben und Bücher gelesen.  Außerdem war ich mit Freundinnen im Kino und habe mit Freuden den Bücherstapel auf meinem Bettregal vergrößert, kurzum, ich habe tatsächlich mal halbwegs gelebt, statt nur ans Internet zu denken. Aber jetzt wird's echt langsam Zeit, dass ich mal wieder was schreibe, sonst denkt ihr womöglich noch, ich wäre abgetaucht. Und was wäre schöner, als nochmal anfangen, mit einem Wander-Tag einzuleiten?


Ich habe immer noch ziemlich viele Wanderrouten parat, einfach weil es so schön ist, die überall aufzusammeln, sobald ich einen sehe xD also nehme ich euch einfach nochmal mit. Diese Wanderroute stammt vom bilingualen Bücherwurm, oder auch: von der Anni:

    Hunde- oder Katzenmensch? 

    Katzen, wenn schon. Ich krieg Panik wenn ich Hunde sehe, selbst bei den ganz kleinen. Und ich kann sie nicht niedlich finden. Ich habe irgendwie allgemein keinen Instinkt für Niedlichkeit, ich kann es nicht ganz erklären. Während andere schon anfangen zu kreischen, sitze ich daneben, und frage mich, was daran so toll sein soll, selbst wenn ich merke, dass es wirklich niedlich ist.