Monday, November 30, 2015

Keine Schokolade für euch.

Nachdem ich aus diversen Gründen für die letzten Wochen in der Versenkung verschwunden bin (merkwürdig, wie wenig ich das wollte. Ich hatte hunderte von Ideen, aber das war wohl zu viel) komme ich jetzt endlich wieder mit einem kleinen Leckerli für euch zurück. Allerdings, wohlgemerkt, keine Schokolade.
Es gibt da so ein Buch von Cornelia Funke, relativ unbekannt, weil es eines ihrer Kinderbücher ist, die sie mehr zwischendrin geschrieben hat, das heißt "Hinter verzauberten Fenstern". Da gibt es ein Mädchen, ich glaube sie heißt Julia (so genau weiß ich das allerdings nicht, denn ich habe das Buch nicht zur Hand) das elf Jahre alt ist. Und ihre Mutter findet, dass sie schon ein "großes Mädchen" ist und deswegen kriegt sie keinen Schokoladenadventskalender, sondern einen langweiligen, flachen Bilderkalender. Langweilig? Okay, das stimmt nicht ganz. Da war noch irgendwas mit verzauberten Fenstern. Aber dafür müsst ihr natürlich das Buch lesen ;-)
Jedenfalls, ich gebe zu, dass ich mich auch mit sechzehn immer noch nicht wie ein großes Mädchen fühle und immer noch lieber einen Schokoladenkalender hätte, als die jährlichen experimentellen Adventskalender, die meine Mutter immer entwickelt, von wegen, jeder kriegt sechs Socken und muss den anderen Familienmitgliedern zwei Socken füllen. Schöne Idee, nur dass es NIE funktioniert, weil meine Mutter verlangt, dass man "Alles, außer Süßigkeiten" reintun darf, es aber echt schwierig ist, etwas originelles zu finden, das der jeweiligen Person gefällt, nicht zu teuer ist und keine Schokolade ist. Dadurch schaffen wir es nicht rechtzeitig, am jeweiligen Tag den Kalender zu füllen, bei den Socken meines Bruder erwarte ich schon gar nichts mehr und da wäre mir KEIN Adventskalender lieber, als einer, bei dem ich mich dezent verarscht fühle.
Deswegen wäre es natürlich am einfachsten, wenn ich euch einfach jeden Tag einen Batzen virtuelle Schokolade verteilen könnte, leider kann man die nicht essen, ergo würdet ihr euch davon ebenso verarscht fühlen wie ich mich von alternativen Adventskalenderentwürfen. Also gibt's für euch dieses Jahr von mir einen Adventskalender. Ohne Schokolade, aber ich denke, das macht mal nichts ;-)
Als hätte ich nicht schon genug Probleme damit, Deutsch- und Matheklausuren zu schreiben und sechs Socken für den Rest meiner Familie zu füllen (Schokolade! ich sags euch, es wird definitiv Schokolade. Süßigkeiten hin- oder her. Gutscheine sind so laaaahm. Außer es sind Gutscheine für Schokolade und Bücher.) werde ich für euch auch noch einen Adventskalender basteln. 24 Bilder oder auch ein bisschen mehr sollen es werden, aber im Grunde genommen heißt das, dass ich jeden Tag ein kleines Bild poste. Selbstgemachte Bilder und Bilder mit einer Geschichte. Je nachdem. Verzaubern wie die Bilder im Buch können sie wohl nicht und in eine andere Welt bringen auch nicht, aber ansonsten werden es ordentliche, hübsche Bilder sein. Also, bis morgen zum ersten Bild.

eure Mulan

Tuesday, November 10, 2015

"Die Seiten der Welt -Nachtland" -Kai Meyer

Ich habe ja bereits über den ersten Band dieser Reihe berichtet. Von Furia und davon wie dieses Buch eben so ein Buch ist, das von Büchern handelt und dabei eine Hommage an die gesamte Buchwelt darstellt. Und dabei natürlich auch eine ganze Menge Ideen aufbringt, die andere Autoren bereits hatten, wie Figuren die aus ihrer Buchwelt herausgerissen werden und mit der realen Welt fertig werden müssen. Aber eben auch neue, wie Magie, die mithilfe von Büchern gewirkt wird und weit über das hinausgeht, was ich aus anderen Büchern kenne. Arenenkämpfe zwischen Büchern, Bookboards und Teleportation mittels zweier Bücher der gleichen Ausgabe. Alles Dinge, die faszinierend und fast schon zu weit hergeholt sind, passen sie doch teils so gar nicht in die verschlafene Welt von Bücherwürmern.

Jedenfalls zieht sich weiterhin der rote Faden des ersten Bandes auch durch dieses Buch. Jetzt geht die Rebellion der Exlibri und einiger Bibliomanten (also eigentlich nur Furia und Isis Nimmernis von den Bibliomanten) gegen die adamitische Akademie weiter. Erst in diesem Buch tauchen die Mitglieder der adamitischen Akademie überhaupt auf, wie auch die Mitglieder der anderen Familien des Scharlachsaals. Furia und ihrer Freunde Cat und Finnian jedenfalls sind dabei irgendwelche rebellischen Aktionen zu unternehmen und dabei entdecken sie, dass es plötzlich um weit mehr als als nur die Exlibri geht. Nee, es geht um die Existenz der gesamen bibliomatischen Welt, um alte Geheimnisse aus der Vergangenheit, drohenden Krieg und überhaupt um die Wurst. Tam-tam-taaa! Das volle Programm. Eine epische Aktionblockbustergeschichte im Buchformat. Hier werden Büchernarren zu Aktionhelden und magischen Kämpfern gemacht und das ist im Prinzip die Grundidee der gesamten Buchreihe. No need to say more, denn um mehr geht es auch nicht, es ist halt eine herrlich dramatische Weltrettungsgeschichte in einer magischen Welt. Mit einer mal mehr oder weniger logischen Handlung. Aber Spaß machen soll es ja.

Tuesday, November 03, 2015

Nach der Schreibnacht


Ich hatte das hier schon einmal gepostet und zwar an dem Tag, als ich an der Schreibnacht teilgenommen habe. Damals habe ich ihn in aller Hast hingetippt, aber ich muss ehrlich sagen, der Mehrwert für mich oder sonst irgendjemanden war gleich null. Also rausgenommen. Und deswegen tippe ich heute nochmal das ganze nach, wie ich die Schreibnacht erlebt habe und was ich dabei aufgenommen habe.
Schließlich war es meine allererste Schreibnacht und falls ihr euch fragt, was zum Teufel eine Schreibnacht ist, ja, nicht einmal das habe ich vor anderthalb Wochen ordentlich erklärt. Es gibt da so ein Forum für Autoren und alle die es werden wollen namens Schreibnacht und seit einiger Zeit bin ich also da angemeldet, auch wenn ich ehrlich gesagt doch nicht so aktiv bin, wie ich es mir erhofft hatte. Andererseits, besser schreibe ich mehr, als meine Zeit nur dort zu verbinge, also... :D
Abgesehen davon, dass Schreibnacht und das Schreibnacht Magazin wirklich nützlich und hilfreich sind, oder auch mal Anstöße geben und einen motivieren, wenn man sein Schreibprojekt mal wieder schleppen lässt, gibt es mindestens einmal im Monat an einem Samstag. eine Schreibnacht, bei der von 20.00 bis 3.00 die ganze Nacht lang geschrieben wird. Praktisch, weil Samstag der einzige Tag in der Woche ist, an dem ich mir die ganze Nacht durchgängig Internet erlaube. Außerdem sinnvoll für Leute, die ein Leben haben und deswegen keine Zeit für Hardcore Schreibveranstaltungen wie den NaNoWriMo, für den man das kostbare Gut Zeit benötigt, das ich kam aufbingen kann. Ich bin schon glücklich, wenn ich es an einem Tag schaffe, überhaupt etwas zu schreiben.