↓ Geschreibsel aus der Schublade für: Liebesgeschichten und Romanzen
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Wednesday, April 22, 2015

4 "Silber -das zweite Buch der Träume" -Kerstin Gier

Ich hatte euch schon vom ersten Band berichtet, der mich nur mäßig begeistert hat. Nun lag aber auch der zweite Band in der Bibliothek und solange ich kein Geld dafür ausgeben muss, lese ich auch so etwas gern ;D und nehme es mir natürlich mit. Allerdings gebe ich keine Garantie dafür, dass ich euch nicht total negativ durch diese Rezension verärgere.

Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.

Wednesday, October 29, 2014

4 "Schmerzherz" -Vio Carpone

Ich gebe zu, dass ich deshalb zugegriffen habe, weil es meine allererste Rezensionsanfrage war. Es war nicht deshalb, weil es ein Erotikroman (alle die davon nichts wissen sollen wollen, sollten diese Rezension einfach gar nicht lesen) war und auch nicht, weil es ein Indieverlag war, das kam alles bloß mal eben so dazu. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich auch noch nie von BDSM gehört, denn die ganze Sache mit "Fifty Shades Of Gray" ist vollkommen an mir vorübergegangen (Auf irgendeinem anderen Blog, [Ich]: "Was meinst du eigentlich mit der inneren Göttin?"  [Blogautorin]: "Dann gehörst du wohl zu denen, die sich SoG nicht angetan haben." in meinen Gedanken: Warte, SoG, wofür könnte das jetzt schon wieder stehen ?)

I admit, that I took hold of this book only because it was my first request to review a book. It wasn't because it was a eroticism novel (everone who doesn't want to know about, just don't read this review) and also not because it was and Indie-Publisher, that just came somehow. Before I read this book I've never heard of BDSM before, because the whole thing with "Fifty Shades Of Grey" passed me totally (On some other blog, [Me]: "What do you mean with Inner Godess?" [Blog Author]: "Then you belong to those who haven't read SoG yet" in my thought's: Wait, SoG, what does this again mean?)

Ich gebe hiermit also zu, dass alles an dem Buch Neuland für mich war: Rezensionexemplar (Nie wieder, ich sag's euch) Erotik (In Fantasyromanen gibt es zwar ab und zu mal ein Sexszene z.B. bei Game of Thrones, aber die bilden nicht so sehr den Schwerpunkt der Romane) und von BDSM hatte ich erst recht noch nie gehört (Lest hierzu den Wikipediaartikel, falls es euch wie mir geht) immerhin verstand ich während des Lesens, dass es hier um eine Sado-Maso-Beziehung geht. Und somit habe ich wenig, das ich zum Vergleich ansetzen könnte, außer meinen Erwartungen.

So I admit, that everything about this book was new to me: a reviewers copy (never, never again) eroticism (In Fantasy novels there are sometimes sex scenes, e.g. Game of Thrones, but they do not represent the main matter of the novels) and I had never heard of BDSM (read the article on Wikipedia about it, if you're in the same situation I was) at least I understood while reading, that this is about an S&M relationship. And so I couldn't compare it in any way, except of my exspectations.

Saturday, July 26, 2014

5 "Silber -das erste Buch der Träume /Silver -The First Book Of Dreams" -Kerstin Gier


Uff, ist ja schon wieder eine Weile her, seit ich es gelesen habe. Aber ich kann mich noch dran erinnern, keine Sorge.

Habe ich dieses Buch also auch mal gelesen (Auch wenn man dieses Buch wirklich nicht unbedingt gelesen haben muss)
Grob geht es hier darum, dass die Leute hier alle eine Tür haben, hinter der ihre Träume liegen und naja, um Satanismus, Beschwörungen und anderen Kram. Ich muss sagen, die Idee des Buches ist gar nicht so schlecht, aber naja, Gegenstandslos. Es gibt hier keine Handlung. Es gibt hier ein paar Geheimisse, aber es scheint nicht wirklich was zu passieren.

Liv, die Hauptfigur erinnert mich am Anfang an mich selbst, sie trägt eine Brille und eine Zahnspange, ist ungefähr in meinem Alter und ist fest entschlossen niemals einem Jungen herzurennen (Sollte das die Handlung des Buches gewesen sein? Dass sie es plötzlich doch tut?) und damit kann ich mich (Wer hätte da gedacht?) irgendwie identifizieren (auch wenn die Zahnspange seit Juni raus ist).
Das heißt jetzt nicht, dass ich dieses Buch blöd finde, weil eine Liebesgeschichte drin vorkommt. (Ja, dieses Thema ist bei mir ziemlich durchgekaut. Ich weiß nicht, wie man Liebegeschichten bewertet, weil ich a. keine Erfahrung damit habe, b. sie aber trotzdem manchmal eindeutig unrealistisch sind und c. ich eine gewisse Aussage finden will)
Aber diese Liebesgeschichte wirkt nicht besonders nachvollziehbar, weil Liv vom einen Tag auf den anderen plötzlich mit Henry zusammen ist, obwohl die beiden sich kaum kennen und kaum eine wirkliche Annäherung der beiden stattgefunden hat.  Es ist jedenfalls nicht klar, warum sie plötzlich in in verknallt ist. Und sonst kommt auch nur ein bisschen Rumgeplänkel drin vor.

Phew, it's a while ago since I've read it. But I still remember, don't worry.

So now I've read this book too  (Even though you really don't have to read it)
Roughly it's about all people having a door behind which their dreams are, about satanism invocations and other stuff. I have to admit, the idea of the books isn't bad, but well, baseless. There are some secrets, but there doesn't seem to happen much.


Sunday, April 20, 2014

0 "Der Geschmack von Glück" /"This Is What Happy Looks like" -Jennifer E. Smith

Was ich an diesem Buch mag

Es gibt Liebesschnulzen mit Untertitel, in denen irgendwie alles verkitscht wird. Aber das hier ist keiner davon. Die Story scheint ziemlich einfach zu sein: Durch einen Tippfehler landet eine e-mail des Filmstars Graham Larkin  aus Kalifornien bei Ellie, eine Mädchen aus Maine, das ein ganz gewöhnliches Leben als Teenager führt. Sie schreiben sich und lernen sich dadurch kennen, obwohl keiner den Namen des anderen kennt. Graham will sie unbedingt endlich kennenlernen und schlägt für seinen neuesten Film die kleine Stadt in der Ellie wohnt als Drehort vor, weil er sie endlich im echten Leben kennen lernen will. Aber Ellie einen Grund, sich vor Kameras und der Öffentlichkeit zu verstecken. Auf den ersten Blick scheint das eine simple Story zu sein, ist es aber doch irgendwie nicht.

There's sob stuff with subtitle in which everything sounds sappy. But this is none of them. The plot seems simple: Through a typing error an e-mail of the movie star Graham Larkin arrives Ellies mailbox, Ellie, a girl from Maine, that has a normal life as a teenager. They write each other and get to know each other, even though no one knows the name of the other. Graham wants to meet her at all costs and suggests Ellies hometown as a film location because her wants to meet her in real life. But Ellie has a reason to hide from cameras and publicity. On the first sight it seems a simpel story, but somehow it isn't.

Das schöne ist zuerst einmal, dass das Buch gleich zur Sache kommt, es gibt keine langsame Einführung in die Geschichte, sondern sie startet sofort senkrecht in der Handlung ein. Und es wird auch nie irgendwie künstlich Spannung zwischen den beiden da, sie existiert natürlicherweise, weil sie die sind die sie sind. Ellie ist eine bewundernswerte Person, nicht perfekt, aber bewundernswert. Graham genauso. Ich kenne viele Buchfiguren, die zu außergewöhnlich sind, oder deren Leben und Situation viel zu anders sind (Andere Welt, andere Zeit) und die dadurch fast unmenschlich wirken, aber Ellie und Graham wirken einfach so menschlich, so natürlich in ihren Handlungen.

First of all it's wonderful that the book immediately come to the point, there's no slow introduction to the story, but a start up straight to the plot. And there's never any artificial tension between them, it exists naturally, because they are who they are. Ellie is an admirable person, not perfect, but admirable. As well as Graham. I know many charakters in books that are too extraordinary or whose life and situation are too different (other world, other time) and who almost appear inhuman thereby, but Ellie and Graham simply appear so human, so natural in their actions.

Dann ist da dieser Keil, der zwischenzeitlich zwischen ihnen steht und das Tolle ist eben, dass es eigentlich nichts und niemand ist, der zwischen steht, sondern allein sie selbst und ihr eigenes Denken, ihre Ängste und Sorgen, sind es, die ihnen im Weg stehen, und dass sie diese lösen müssen. Dann, weil die ganze Geschichte einen Bogen von der ersten Seite bis zum Schluss hat. Dann, weil es eine Geschichte ist die mich glücklich gemacht hat. Das kann dieses Buch und auch wenn es zwischenzeitlich schlecht steht, macht es einen schließlich rundum glücklich. Das ist nicht gelogen. Der Titel und das Cover sind einfach außergewöhnlich gut gewählt.

Then there's the wedge, that's between them interim and the great thing is, that it's nothing and nobody between them, but only theirselves and their own thoughts and worries standing in their way and that the have to fight them. Then, because the story has a bridge from the first page to the last. Then, because it's a story that made me happy. That's what this book is written for, and although in meanwhile it's in a bad way for the charakters, it finally makes you all around happy. That's not a lie. The title and the cover are simply well chosen.

Und zu guter letzt noch ein Zitat:
"Kindheitserinnerungen waren wie Bordgepäck: Egal, wie weit man reiste oder für wie lange es reichen musste, man durfte immer nur zwei Taschen mitnehmen. In diesen Taschen waren zwar einige verschwommene Bilder verstaut - ein Diner mit einer Jukebox direkt am Tisch, das Gefühl, auf der Schaukel angeschoben oder hochgehoben und herumgewirbelt zu werden -, doch die konnten eigentlich nicht für ein ganzes Leben reichen."

Monday, April 14, 2014

4 "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" /"The Fault in our Stars" -John Green

Diese Rezension spoilert, da dies bei einer negativen Rezension vorkommt. Wenn ihr also entweder totaler Fan seid und keinen Verriss lesen wollt oder das Buch lesen wollt oder gerade lest, dann lest das hier einfach nicht.

This  Review is a spoiler, since this appears to be a negative Review. So if you whether are a big Fan and don't want to read a scorcher, or if you are reading the book or want to read it, just don't read this.

Ich weiß, dass es viele Krebskranke gab, die dieses Buch nicht mochten. Manche wiederum fanden es toll. Ich bin nicht krebskrank, also enthalte ich mich in dieser Frage. Ich entschuldige mich im Vorraus bei allen, die total begeistert von diesem Buch waren. Ihr dürft mich gerne schlagen und verfluchen.
Das Buch sagt, es sei keine Krebsbuch. Leider geht es um zwei krebskranke Kinder von denen eines stirbt. Auch wenn John Green es vielleicht anders sieht: Der Krebs steht immer im Mittelpunkt. Es gibt kaum eine Stelle, an der er ignoriert werden kann.

I know that there are many people having cancer, who didn't like this book. Some others liked it. I don't have cancer, so I abstain from this questions. I apologize those, who were excited of this book. You may hit me and damn me.
The book says, it's no cancer book. Unfortunately it's about to kids having cancer. Even if John Green maybe didn't want that: the cancer seems to always take center stage. There is rarel a passage at which it can be ignored.

Nehmen wir mal an, die Krebsgeschichte würde nicht existieren. Dann wären das zwei Teenager, die sich über Gott und die Welt unterhalten. Das Mädchen guckt America's Next Topmodel und der Junge spielt gerne Videospiele und guckt sich Actionfilme an. Er hat früher Basketball gespielt. Das Mädchen findet Actionfilme nicht so toll. Sie geht aber gerne mit ihrer Freundin shoppen und so. Leider sind beide, wenn man den Krebs weglässt, äußerlich sehr durchschnittlich und das macht beide nicht besonders interessant. Ich spreche solchen Leuten nicht die Intelligenz ab, aber John Green hätte sich auch in dieser Hinsicht für Hazel und Augustus etwas kreativeres überlegen können. Innerlich sind sie wirklich komplexer, aber äußerlich auf den ersten Blick wirken sie mir zu flach und klischeehaft und das stört mich Er wollte zwei Figuren schaffen, die nicht auf ihren Krebs reduziert werden wollen, aber für mich macht eigentlich nur der Krebs sie zu etwas besonderem, da ich nicht wissen kann, wie sie wären, wie die denken würden, wenn sie keinen Krebs hätten.

Let's assume, the cancer didn't exist. Then it would be two teenagers talking about all the world and his brother. The girl watches America's Next Topmodel and the boy plays video games and watches action movies. He used to play basketball. The girl doesn't like action movies. But she like to go shopping with her friend and so on. Unfortunaly both are cursorily very average and that doesn't make them very interesting. I don't deny such people intelligence, but John Green could have made up something more creative. Inside they are really more complex, but outside, at the first sight they are too plain and clichéd and that bothers me. He wanted to create to charakters, that don't want to be reduced to their cancer, but to me only the cancer makes them special, since I can't know, how they were like, how the would think, if they didn't have cancer.

Okay, sie sind nicht durchschnittlich. Sie lesen Bücher (aber ein Autor sollte davon ausgehen, dass die meisten Leute, die Bücher lesen, dass nicht gerade außergewöhnlich finden) und diskutieren. Ein paar nette Diskussionen über das Leben und die Welt, die aber leider nicht in einem größeren Zusammenhang miteinander stehen. Und ein paar, die überhaupt nichts mit großartigen Ideen zu tun haben. Ein durchgeknallter Buchautor, der sich nur betrinkt und die Welt vergisst kommt auch drin vor, aber sobald herauskommt, dass der Autor sie nicht mehr alle hat, scheint er eigentlich plötzlich total überflüssig zu sein. (erster blöder Kommentar: Was hat Haymitch in einem Krebsbuch zu suchen? Ehrlich, so kam mir Peter van Houten vor. Zweiter blöder Kommentar: Im Vergleich zu Peter van Houten ist Haymitch richtig sensibel) Ich hatte auf anregende Diskussionen zwischen Hazel, Augustus und Peter van Houten gehofft, aber irgendwie kam es nie dazu. In dieser Hinsicht hätte man den kompletten Teil, der in Amsterdam spielt, weglassen können. Man hätte auch in Indiana Hazel und Augustus miteinander glücklich werden lassen können; ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine weite Reise nicht unbedingt so besonders und das Wichtige ist, sondern das Gefühl des wegseins. Es gab interessante Ideen. Es gab schöne Sprüche und Zitate. Aber leider standen sie in keinem Zusammenhang, nichts, was mich auf neue Gedanken gebracht hätte, oder mich zum weiterdenken angeregt hätte. Nicht wie Sophies Welt, wo wirklich philosophiert und nicht bloß palavert wird, wie in diesem Buch. Es gibt keinen roten Faden, nichts, das irgendwohin führt, kein Ergebnis. Am Ende wird nur noch von Gus' Sterben und Tod berichtet, aber abgesehen von der Vorbeerdigung, die wirklich noch interessant ist, geschehen keine Dinge, die noch wirklich eine großartige Bedeutung hätten, nicht für mich. Vielleicht fandet die Fans von diesem Buch viele Dinge total romatisch, dass Augustus Hazel seinen Herzenswunsch opfert, dass sie in Amsterdam essen gehen und Champagner trinken, dass sie gemeinsam picknicken... Ich fand es eher banal.
Ich verstehe außerdem nicht, was an diesem Buch witzig sein soll. Hallo Witz? Ich suche dich immer noch. Die paar witzigen Sachen haben mich nicht zum lachen gebracht.

Okay, they're not average. They read books (But an author should act on the assumption that most people reading books don't find that very extraordinary) and discuss. Some nice discussions about life and the world, that don't stand in a greater context. And some, that have nothing to do with great ideas. A manic book author appears there too, who only drinks and forgets the world, but as soon as he turns out to be crazy, he seems so wasted. (stupid comment one: What has Haymitch to do in a cancer book? Seriously, that what Peter van Houten seemed to me. stupid comment two: compared to Peter van Houten Haymitch seem really sensitive.) I had hoped of inspiring discussion between Hazel, Augustus and Peter van Houten, but somehow they never came. In this respect you could have let the whole part in Amsterdam away. You could have let Hazel and Augustus become happy in Indiana; I know of own experience, that a long journey isn't that special and the important, but the feeling of beeing away. There were interesting ideas. There were nice sayyings and quotes. But no context, nothing that gave me new ideas or let me think on. Not like Sophie's World, where they realy philosophize and not just chatter like in this book. There is no central theme, nothing that leads anywhere, no solution. In they end only Gus' dying and death are reported, but let away the prefuneral that really is interesting, nothing happens that really has a great meaning, nothing to me. Maybe the fans found many things so romantic, that Augustus sacrifices his heart's desire for Hazel, that they have that dinner in Amsterdam and drink champagne, that the picnic together... I found it banal.
Also I don't understand what in this book should be funny. Hello Joke? I'm still searching you. The few funny things didn't leave me laughing.

Noch ein Gedanke: Warum sollte sich Hazel nicht in einen wirklich gesunden Jungen verlieben? Warum sollte sie nicht sterben? Warum sollte sie nicht einen Jungen, der noch ein ganzes Leben vor sich hat, hinterlassen und ihn in Trauer stürzen? Wenn aber beide bald sterben müssen, dann ist es natürlich viel romantischer, wie bei Romeo und Julia -da Hazel auch irgendwann sterben wird. Es ist nämlich so viel hässlicher, wenn einer zurückbleibt und sich fragen muss, wie er denn weitermachen muss, wie er die Last tragen soll. Hazel wird "bald" nach dem Ende der Geschichte sterben und nicht mehr weitermachen und sich keine Fragen mehr stellen. Am Anfang haben mir beide Leid getan, weil ich gedacht habe, dass Hazel sterben wird und Augustus sich fragen muss, wie er weitermachen soll. Aber so ist es witzlos, weil keiner die Last des zurückbleibens tragen wird. Das ist unsensibel gegenüber Toten und Sterbenden, ich weiß, aber zurückbleiben ist oft härter und dauert normalerweise länger als sterben. Nur in dieser Hinsicht wäre Peter van Houten der Story vielleicht nützlich gewesen, aber es wurde nie verdeutlicht, dass es der Tod seiner Tochter war, der ihn zerstört hatte. Nicht deutlich genug. Hazel scheint es nicht wahrzunehmen und denkt nie darüber nach, was einfach enttäuschend ist.

Another thought: Why shouldn't Hazel fall in love with a really healthy boy? Why shouldn't she die? Why shouldn't she leave a boy having his whole life ahead and pitch him into mourning? But when both die, it's of course so much more romantic, like in Romeo and Juliet -since Hazel has to die too one day. It's so much uglier, when one remains and has to ask himself how to carry on, how to carry that weight. Hazel will "soon" after the end of the story die and don't carry on and ask herself no questions anymore. In the beginning I pitied both, because I though that Hazel would die and Augustus would have to ask himself how to carry on. but this way it's clueless, because no one will carry the weight of remaining. I know that's not sensitive in the face of the dying and the dead, but remaining is often even harder and usually take longer than dying. Only in respect thereof Peter van Houten could have been useful, but it was never clarified that it was his daughters death, that destroyed him. Not clearly enough. Hazel doesn't seem to recognize it and never thinks about it, which is really embarrassing

Man soll ja nichts erwarten, aber trotzdem stört es mich einfach, dass es einfach nichts Besonderes an diesem Buch gab, das mich zum singen oder tanzen verleitet hätte (im Ernst, das tun manche Bücher bei mir) Es gab viele interessante Ideen, aber sie sind nicht mteinander versponnen, nichts davon hat mich bewegt, weil es keinen Clou gab. Erst am Ende hat es mich ein wenig traurig gemacht, aber leider hatte ich wirklich das Gefühl, einer dieser Menschen zu sein, die trauern, ohne den Toten je richtig gekannt zu haben. Ich habe Augustus nicht wirklich kennengelernt. Er ist ein netter und interessanter Junge, aber ich kenne ihn immer noch nicht. Hazel hat recht. Krebsbücher sind doof. Ich meine, dieses hier ist noch nicht ganz unten durch, aber es wird meiner Meinung nach deutlich überschätzt.

You actually shouldn't expect anything, but it still bothers me, that there was nothing of this book, that lead me to singing or dancing (seriously, some books do that with me) There were many interesting ideas, but they aren't spun together, nothing moved me, because there was no clue. Only in the end it made me sad, but unfortunately I really had that feeling to be one of these people who mourn, without having known tha dead person. I never really got to know Augustus really. He's a nice and interesting boy, but  still don't know him. Hazel is right. Cancer books are stupid. I mean, this here isn't totally out of favor, but in my opinion it's clearl overrated.



P.S. Wenn ihr ein besseres Krebsbuch sucht, dann lest "Wie man unsterblich wird" von Sally Nicholls. Dieses Buch macht kein Getue darum, dass es ein Krebsbuch ist und hat mich wirklich zum Lachen und Weinen gebracht.
P.S. If you are searching for a better cancer book, read "Way to live forever" by Sally Nicholls. This book doesn't fuss about being a cancer book and it really left me laughing and crying.

Tuesday, February 18, 2014

7 "Orangentage" /"Orange Days" -Iva Procházková (Not available in English)

Ich lese ja keine Bücher, die Pferde- und Liebesgeschichten enthalten, zumindest nicht, wenn das das Hauptthema ist, aber das hier war doch interessant, da es aus der Sicht eines Jungen erzählt wird und die Liebesgeschichte war jedenfalls keine typische Liebesstory. Damit ist eigentlich schon das meiste gesagt, da Orangentage ein kurzes Buch ist und handlungsmäßig eigentlich auch nicht viel zu bieten hat. Es hat eher seinen Reiz darin, dass man über das Leben der Hauptfigur Darek einiges erfährt und dass es doch irgendwie etwas erzählt. Von einer spannenden oder raffinierten Handlung kann ich hier nicht reden. Das Problem sind jede Menge Details, denn wenn Hanka kurz mal das T-shirt auszieht, nur weil Darek frägt, wie sie aussieht und das, obwohl noch gar nicht beschrieben wurde, wie sich die beiden näherkommen -das ist etwas seltsam. Ein weiteres ist, dass es zwar viele Stränge und Fäden gibt, diese aber nicht ausreichend zusammenhängen und die Story zu kurz ist, um genug darüber zu erzählen. Es enthält zwar viele schöne Dinge, die es zumindest wert sind, gelesen zu werden, aber es ist nicht gerade ein Buch von dem ich sagen würde, dass man es mal lesen sollte, es ist nämlich nicht jedermanns Geschmack. Dennoch wurde es für den deutsche Jugendliteraturpreis nominiert. Wie auch immer -dieses Buch bekommt drei Delphine.

I usually don't read books with horse- and lovestories, at least not, when they're the main theme, but this was however interesting, because it was told from the perspective of a boy and at least the love story was no usual love story. Hereby already most is said, since Orange Days  is a short book and has no great plot. It hs it's allure more of telling about the main charakter Darek and his life and because it at least tells something. You can't tell about a n exciting or artful plot. The problem are lots of details, when for example Hanka takes off her shirt, just because Darek asks her, how she looks like, although, nowhere is told if they come cloeser yet -that really is strange. Another is that there are lots of threads, but those aren't linked up enough and the story is too short to tell enough about them. It contains a lot of nice things, but it's not quite the book , oof which I would say, that you should read it, since it's not everyman's taste. Still it was nominated for the German Youth literature award. However -this book gets three dolphins.



Coverbild: eigene Fotografie /Rechte bei: Sauerländer Verlag