Ich habe ja bereits über den ersten Band dieser Reihe berichtet. Von Furia und davon wie dieses Buch eben so ein Buch ist, das von Büchern handelt und dabei eine Hommage an die gesamte Buchwelt darstellt. Und dabei natürlich auch eine ganze Menge Ideen aufbringt, die andere Autoren bereits hatten, wie Figuren die aus ihrer Buchwelt herausgerissen werden und mit der realen Welt fertig werden müssen. Aber eben auch neue, wie Magie, die mithilfe von Büchern gewirkt wird und weit über das hinausgeht, was ich aus anderen Büchern kenne. Arenenkämpfe zwischen Büchern, Bookboards und Teleportation mittels zweier Bücher der gleichen Ausgabe. Alles Dinge, die faszinierend und fast schon zu weit hergeholt sind, passen sie doch teils so gar nicht in die verschlafene Welt von Bücherwürmern.
Jedenfalls zieht sich weiterhin der rote Faden des ersten Bandes auch durch dieses Buch. Jetzt geht die Rebellion der Exlibri und einiger Bibliomanten (also eigentlich nur Furia und Isis Nimmernis von den Bibliomanten) gegen die adamitische Akademie weiter. Erst in diesem Buch tauchen die Mitglieder der adamitischen Akademie überhaupt auf, wie auch die Mitglieder der anderen Familien des Scharlachsaals. Furia und ihrer Freunde Cat und Finnian jedenfalls sind dabei irgendwelche rebellischen Aktionen zu unternehmen und dabei entdecken sie, dass es plötzlich um weit mehr als als nur die Exlibri geht. Nee, es geht um die Existenz der gesamen bibliomatischen Welt, um alte Geheimnisse aus der Vergangenheit, drohenden Krieg und überhaupt um die Wurst. Tam-tam-taaa! Das volle Programm. Eine epische Aktionblockbustergeschichte im Buchformat. Hier werden Büchernarren zu Aktionhelden und magischen Kämpfern gemacht und das ist im Prinzip die Grundidee der gesamten Buchreihe. No need to say more, denn um mehr geht es auch nicht, es ist halt eine herrlich dramatische Weltrettungsgeschichte in einer magischen Welt. Mit einer mal mehr oder weniger logischen Handlung. Aber Spaß machen soll es ja.
↓ Geschreibsel aus der Schublade für: Rezensionen ↓
Showing posts with label Rezensionen. Show all posts
Tuesday, November 10, 2015
0 "Die Seiten der Welt -Nachtland" -Kai Meyer
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Rezensionen
Thursday, October 29, 2015
0 "Die Musik der Stille" -Patrick Rothfuss
Dieses Buch hat ja schon ein bisschen Ärger gesorgt. Da warten alle gespannt auf eine Fortsetzung der Königsmörder-Chroniken und dann erscheint ein schmales Bändchen über eine Nebenfigur, das so gar keine epische Erzählung ist, sondern eine ganz stille, ruhige, fast verschlossene Geschichte. Nicht über Monate und Jahre wie seine großen Geschwister, sondern über sieben gewöhnliche Tage und statt quer über die gesamte bekannte Welt zu streifen verbringt es Tage an einem engen Ort, unter der Erde, nur etwas geweitet durch einen einzigen nächtlichen Ausflug zur Oberfläche.
Voll mit komischen Namen, die sich keiner merken kann, aber sich dadurch hervortun, dass sie nicht vollkommen abstrus-fantastisch sind, sondern Wortspielereien. Und mit einer einzigen Figur, die fast die ganze Zeit allein für sich ist, ganz ohne Dialoge, wirkliche Handlung, oder selbst einen Spannungsbogen. Nichts davon. Nur Auri, ihre kleine unterirdische Welt und sie seltsame Welt in ihrem Kopf.
Voll mit komischen Namen, die sich keiner merken kann, aber sich dadurch hervortun, dass sie nicht vollkommen abstrus-fantastisch sind, sondern Wortspielereien. Und mit einer einzigen Figur, die fast die ganze Zeit allein für sich ist, ganz ohne Dialoge, wirkliche Handlung, oder selbst einen Spannungsbogen. Nichts davon. Nur Auri, ihre kleine unterirdische Welt und sie seltsame Welt in ihrem Kopf.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
High Fantasy
Rezensionen
Monday, September 21, 2015
4 "A Clash of Kings" -George R.R. Martin
Zuallererst: Ich gebe mir absolut keine Mühe, euch nicht zu spoilern, im Gegenteil. Wenn ihr "A Game of Thrones" noch nicht kennt, oder die erste Staffel der Serie noch nicht gesehen habt, seid ihr selber Schuld, wenn ihr sie euch hiermit versaut. Ihr seid gewarnt.
Sodele. Nachdem ich dieses Buch etwa an Pfingsten rum gelesen habe und meine Erinnerungen daran kurz davor sind, um Sumpf des Vergessens abzutauchen, schreibe ich besser jetzt noch die Rezensionen und ach-du-Scheiße, es ist schon der zweite Schulmontag nach Schulbeginn. Und im übrigen war gestern GRRM's* Geburtstag. Ich gratuliere ihm aber nicht, auch nicht nachträglich, er kriegt höchstwahrscheinlich eh nichts davon mit, wenn ich ihn auf deutsch auf diesem wirklich niedrig frequentierten Blog beglückwünsche. Beziehungsweise, jeder Depp wird ihm wohl schon vor mir gratuliert haben. Und so ein Riesenfan bin auch nicht, herzlichen Dank. Auch wenn GRRM wirklich solide, gute Fantasyromane schreibt.**
*Für alle die es vielleicht nicht sofort wissen: GRRM ist eine gängig Abkürzung für George R.R. Martin. Viel einfacher, wenn man den Namen häufig verwenden muss.
**Wobei man das, was in seinen Geschichten geschieht, nicht immer als solide, gut und sicher bezeichnen kann. Ihr wisst, was ich meine.
Sodele. Nachdem ich dieses Buch etwa an Pfingsten rum gelesen habe und meine Erinnerungen daran kurz davor sind, um Sumpf des Vergessens abzutauchen, schreibe ich besser jetzt noch die Rezensionen und ach-du-Scheiße, es ist schon der zweite Schulmontag nach Schulbeginn. Und im übrigen war gestern GRRM's* Geburtstag. Ich gratuliere ihm aber nicht, auch nicht nachträglich, er kriegt höchstwahrscheinlich eh nichts davon mit, wenn ich ihn auf deutsch auf diesem wirklich niedrig frequentierten Blog beglückwünsche. Beziehungsweise, jeder Depp wird ihm wohl schon vor mir gratuliert haben. Und so ein Riesenfan bin auch nicht, herzlichen Dank. Auch wenn GRRM wirklich solide, gute Fantasyromane schreibt.**
*Für alle die es vielleicht nicht sofort wissen: GRRM ist eine gängig Abkürzung für George R.R. Martin. Viel einfacher, wenn man den Namen häufig verwenden muss.
**Wobei man das, was in seinen Geschichten geschieht, nicht immer als solide, gut und sicher bezeichnen kann. Ihr wisst, was ich meine.
Schon 4 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
andere Welten
Fantasy
High Fantasy
Rezensionen
Saturday, August 22, 2015
4 "Seeherzen" -Margo Lanagan
Dieses Buch war mein Buchpreis von letztem Schuljahr. Wenn man bei uns einen Eins-Komma Schnitt im Zeugnis hat, kriegt man zusammen mit seinem Preis (für hervorragende Leistungen) einen Buchgutschein geschenkt, und das hier war, was ich mir ausgesucht habe. Heißt, es lag ein Jahr lang rum, bis ich es zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Ha, was für eine disziplinierte Schülerin ich letztes Jahr noch war. Dieses Jahr ist alles in Chaos versunken. Aber das hat nichts mit den Buch zu tun. Das Buch ist wirklich gut.
Normalerweise hasse ich es, fantastische Erzählungen zu lesen, in denen eigentlich nur ganz wenig Magie drin vorkommt. Außerdem von grauem Leben auf einer grauen Insel im grauen Meer... immerhin spielt die Geschichte nicht im Mittelalter, sondern schätzungsweise im 19. Jahrhundert. Normalerweise würde mich eine solche Geschichte überhaupt nicht reizen oder fesseln und allein von der Beschreibung her habe ich mich, als ich es ausgesucht habe, gefragt, warum zum Teufel ich meinen Buchgutschein dafür hergebe. Aber diese Geschichte ist gerade, weil sie sich gar nicht wirklich darum bemüht, besonders fantastisch zu sein, so schön. Margo Lanagan erzählt einfach einen Roman mit einem kleinen fantastischen Element, das ist aber auch schon alles. Aber deswegen war es für mich auch okay, dass es wenig Magie und Merkwürdigkeiten gab. Also, es hat sich wirklich gelohnt, meinen Buchgutschein letztes Jahr dafür auszugeben.
Normalerweise hasse ich es, fantastische Erzählungen zu lesen, in denen eigentlich nur ganz wenig Magie drin vorkommt. Außerdem von grauem Leben auf einer grauen Insel im grauen Meer... immerhin spielt die Geschichte nicht im Mittelalter, sondern schätzungsweise im 19. Jahrhundert. Normalerweise würde mich eine solche Geschichte überhaupt nicht reizen oder fesseln und allein von der Beschreibung her habe ich mich, als ich es ausgesucht habe, gefragt, warum zum Teufel ich meinen Buchgutschein dafür hergebe. Aber diese Geschichte ist gerade, weil sie sich gar nicht wirklich darum bemüht, besonders fantastisch zu sein, so schön. Margo Lanagan erzählt einfach einen Roman mit einem kleinen fantastischen Element, das ist aber auch schon alles. Aber deswegen war es für mich auch okay, dass es wenig Magie und Merkwürdigkeiten gab. Also, es hat sich wirklich gelohnt, meinen Buchgutschein letztes Jahr dafür auszugeben.
Schon 4 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Rezensionen
Wednesday, August 19, 2015
0 "Allerseelenkinder" -Diandra Linnemann
Die Geschichte, wie ich an dieses Buch gekommen ist, ist ja auch schon witzig. Es beginnt mit dem Welttag des Buches, als ich es bei Diandra Linnemann auf ihrem Blog, Diandras Geschichtenquelle gewonnen habe. Halt, nein! Das ist langweilig. Es beginnt damit, dass mein Vater mit mir diskutierte, als ich das Silmarillion las, weil er meinte, ich solle das aber nicht allzu ernst nehmen und das sei ja alles nur unrealistischer Quatsch. Mein Bruder und ich fingen nämlich an, über diverse Begebenheiten in Mittelerde zu diskutieren, wie das denn gewesen sei, ob Arda eigentlich rund ist (Arda war zunächst flach und wurde dann später verwirrenderweise rund) und so weiter und unsere Eltern finden natürlich, dass doch alles vollkommen unfruchtbar und schlecht für ihre Kinder ist (weil da Gewalt drin vorkommt und es unrealistisch ist. Sie schauen aber trotzdem beide ganz gern James Bond mit uns und meine Mutter fand Legolas schon immer total gut aussehend und hat deswegen sogar Herr der Ringe durchgehalten) und solche Diskussionen bloß ins Leere laufen. Vielleicht ist da ja auch was dran, dass man sich nicht so sehr auf fiktiv Welten fixieren sollte, bloß, für mich macht das auch keinen Unterschied, ob man sich auf Fantasien in der realen Welt fixiert oder in einer anderen Welt und wenn ein bisschen Magie drin vorkommt, kann man doch viel schneller unterscheiden, ob etwas real ist, oder? Aber ich schweife ab.
Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.
Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Krimi
Rezensionen
Sunday, August 16, 2015
8 Mein allererster Manga: "Death Note 1"- Tsugumi Ohba und Takeshi Obata
Das ist der erste richtige Manga, den ich in meinem Leben gelesen habe. Oder überhaupt der erste Manga, wie man's nimmt. Ihr könnt euch denken, dass ich mich mit Mangas nicht so auskenne, meine Mutter ist Chinesin und hat mich eigentlich ziemlich zuverlässig von allem was aus Japan kommt ferngehalten... so viel also zu interkultureller Offenheit und Kompetenz.
Ich muss also erstmal dem Geschmack meiner kleinen Bibliotheksfreundin vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie Death Note im Vergleich anderen Mangas ist und was jetzt an diesem Manga speziell und was typisch ist und wie er überhaupt im Vergleich zu anderen Mangas steht. Ich musste ja nochmal nachgucken, wie denn überhaupt der Zeichner heißt, den Namen konnte ich mir nicht merken. Und ich habe das Buch natürlich erstmal vom falschen Ende her (also von Links) gelesen, obwohl eigentlich jeder Bescheid weiß, nur wenn man das Ding in der Hand hält, macht man den Fehler dann doch. Also lassen wir den Teil weg und springen gleich zu Handlung, Stimmung und wie ich die Zeichnung rein ästhetisch betrachtet fand.
Ich muss also erstmal dem Geschmack meiner kleinen Bibliotheksfreundin vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie Death Note im Vergleich anderen Mangas ist und was jetzt an diesem Manga speziell und was typisch ist und wie er überhaupt im Vergleich zu anderen Mangas steht. Ich musste ja nochmal nachgucken, wie denn überhaupt der Zeichner heißt, den Namen konnte ich mir nicht merken. Und ich habe das Buch natürlich erstmal vom falschen Ende her (also von Links) gelesen, obwohl eigentlich jeder Bescheid weiß, nur wenn man das Ding in der Hand hält, macht man den Fehler dann doch. Also lassen wir den Teil weg und springen gleich zu Handlung, Stimmung und wie ich die Zeichnung rein ästhetisch betrachtet fand.
Schon 8 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Graphic Novels & Comics
Mangas
Rezensionen
Thursday, August 13, 2015
6 "Das Geheimnis von Bahnsteig 13" -Eva Ibbotsen (Und J.K. Rowlings kleines Nicht-Geheimnis)
Dass der Bahnhof King's Cross in London etwas besonderes auf sich hat, das wisst ihr ja schon (zumindest diejenigen die Harry Potter gelesen haben und das sind ja nicht wenige, oder?). Wusstet ihr aber auch, dass sich alle neun Jahr auf der Herrentoilette von Bahnsteig 13 ein Gügel in eine andere Welt öffnet? Und kommt euch das nicht auch bekannt vor?
Falls ja: Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass dieses Buch eine der wichtigsten Inspirationen für J.K. Rowling war, Harry Potter zu schreiben. Es wurde etwa drei Jahre vor Harry Potter geschrieben.
Wegen der deftigen Parallelen ist es auch richtig schwer, irgendetwas über die Handlung preizugeben, ohne gleich heftig zu spoilern. Aus kleinen Details lässt sich eigentlich schon ziemlich gut die Handlung vorhersagen... Interessant, wie viel J.K. Rowling einfach übernommen hat und wie wenig es trotzdem stört, weil die Geschichte letztendlich doch irgendwie anders ist.
Es öffnet sich also alle neun Jahre der Gügel, der auf eine Zauberinsel führt, genau neun Tag lang. Einmal wird dabei allerdings der kleine Königssohn der Insel entführt (der gerade mal ein Jahr alt ist) und erst neun Jahre später kann man ein Rettungsteam in unsere Welt schicken, um den Prinzen zurückzuholen. Dabei stellt sich aber vieles gleich komplett anders dar, als es wirklich ist und eigentlich ist alles sehr verwirrend und täuschend, allerdings sind die Wendungen und Spannungsbögen in diesem Buch leider schon vorhersehbar, wenn man Harry Potter gelesen hat. Zu viele Ähnlichkeiten. Man kann ziemlich gut herauslesen, was alles aus diesem Buch stammt. Wobei eigentlich die gesamte gröbere Handlung von diesem Buch bei Harry Potter nur den Ausgangspunkt der Geschichte darstellt.
Falls ja: Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass dieses Buch eine der wichtigsten Inspirationen für J.K. Rowling war, Harry Potter zu schreiben. Es wurde etwa drei Jahre vor Harry Potter geschrieben.
Wegen der deftigen Parallelen ist es auch richtig schwer, irgendetwas über die Handlung preizugeben, ohne gleich heftig zu spoilern. Aus kleinen Details lässt sich eigentlich schon ziemlich gut die Handlung vorhersagen... Interessant, wie viel J.K. Rowling einfach übernommen hat und wie wenig es trotzdem stört, weil die Geschichte letztendlich doch irgendwie anders ist.
Es öffnet sich also alle neun Jahre der Gügel, der auf eine Zauberinsel führt, genau neun Tag lang. Einmal wird dabei allerdings der kleine Königssohn der Insel entführt (der gerade mal ein Jahr alt ist) und erst neun Jahre später kann man ein Rettungsteam in unsere Welt schicken, um den Prinzen zurückzuholen. Dabei stellt sich aber vieles gleich komplett anders dar, als es wirklich ist und eigentlich ist alles sehr verwirrend und täuschend, allerdings sind die Wendungen und Spannungsbögen in diesem Buch leider schon vorhersehbar, wenn man Harry Potter gelesen hat. Zu viele Ähnlichkeiten. Man kann ziemlich gut herauslesen, was alles aus diesem Buch stammt. Wobei eigentlich die gesamte gröbere Handlung von diesem Buch bei Harry Potter nur den Ausgangspunkt der Geschichte darstellt.
Schon 6 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
andere Welten
Fantasy
Kinderbücher
Rezensionen
Sunday, July 19, 2015
6 "Der Club der unsichtbaren Gelehrten" -Terry Pratchett
Es ist eigentlich schon eine ziemliche Weile her, seit ich das Buch gelesen habe. Ich weiß immerhin noch, welchen Eindruck das Buch hinterlassen hat.
Mehr als einen Monat, aber ich schau mal, dass ich eine ordentliche Rezension zusammenkriege. Ich hatte eigentlich schon letztes Jahr vor, endlich mal etwas von Terry Pratchett zu lesen, dann ist er gestorben. Ich werde nicht mehr wissen, wie es ist, noch gespannt auf irgendetwas Neues zu warten.
Andererseits fühlt sich die Menge der Bücher, die er geschrieben hat, nicht mehr so erdrückend an, ich weiß jetzt nämlich ganz sicher, dass er nicht mehr nachlegen kann. Okay, das klingt herzlos, aber mein Bezug zu Terry Pratchett ist eben noch nicht so stark.
Die Scheibenwelt war wirklich faszinierend. Zwischendrin hätte ich fast vergessen, das diese ganze Welt ans Mittelalter angelehnt war. Computer, Trolltaxis, Omnibusse, Fußball, Modezeitschriften? Und Magie, natürlich. Das war schon eine ungewöhnliche Art und Weise, das zu vermischen. Oberflächlich betrachtet war sie total mittelalterlich, aber unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich mich in unserer heutigen Zeit, oder zumindest höchstens zwanzig oder dreißig Jahre in der Vergangenheit befand. Schon allein vom Verhalten der Figuren und vom Schreibstil her. Zwischendrin wurde dann doch einiges eingeworfen, das mich daran erinnerte, dass das alles eine mittelalterliche Fantasywelt sein sollte, aber es war deutlich anders als in typischer Fantasy. Oder fast eine Parodie darauf, aber nur fast. Zum Teil lag das schon an den Namen der Figuren und Orte, die irgendwie alle sehr alltäglich und normal klangen, sie klangen wie Namen, die irgendjemand in England tatsächlich haben könnte und überhaupt nicht nach Fantasy, noch viel weniger seltsam als bei Harry Potter. Auch wenn sie es natürlich nicht alle waren. Im übrigen war es auch hier so, dass jeder einzelne Name perfekt zu der Figur gepasst hat, die ihn trug. Auch wenn sie mir am anfang seltsam vorkamen, witzigerweise war Juliet eben genau so, wie ich mir eine Juliet vorstelle, Glenda so wie ich mir irgendwie schon im vorraus eine Glenda vorstelle und so war es auch weiter mit allen anderen Namen. Es war eigentlich fast klischeehaft, aber es war so.
Mehr als einen Monat, aber ich schau mal, dass ich eine ordentliche Rezension zusammenkriege. Ich hatte eigentlich schon letztes Jahr vor, endlich mal etwas von Terry Pratchett zu lesen, dann ist er gestorben. Ich werde nicht mehr wissen, wie es ist, noch gespannt auf irgendetwas Neues zu warten.
Andererseits fühlt sich die Menge der Bücher, die er geschrieben hat, nicht mehr so erdrückend an, ich weiß jetzt nämlich ganz sicher, dass er nicht mehr nachlegen kann. Okay, das klingt herzlos, aber mein Bezug zu Terry Pratchett ist eben noch nicht so stark.
Die Scheibenwelt war wirklich faszinierend. Zwischendrin hätte ich fast vergessen, das diese ganze Welt ans Mittelalter angelehnt war. Computer, Trolltaxis, Omnibusse, Fußball, Modezeitschriften? Und Magie, natürlich. Das war schon eine ungewöhnliche Art und Weise, das zu vermischen. Oberflächlich betrachtet war sie total mittelalterlich, aber unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich mich in unserer heutigen Zeit, oder zumindest höchstens zwanzig oder dreißig Jahre in der Vergangenheit befand. Schon allein vom Verhalten der Figuren und vom Schreibstil her. Zwischendrin wurde dann doch einiges eingeworfen, das mich daran erinnerte, dass das alles eine mittelalterliche Fantasywelt sein sollte, aber es war deutlich anders als in typischer Fantasy. Oder fast eine Parodie darauf, aber nur fast. Zum Teil lag das schon an den Namen der Figuren und Orte, die irgendwie alle sehr alltäglich und normal klangen, sie klangen wie Namen, die irgendjemand in England tatsächlich haben könnte und überhaupt nicht nach Fantasy, noch viel weniger seltsam als bei Harry Potter. Auch wenn sie es natürlich nicht alle waren. Im übrigen war es auch hier so, dass jeder einzelne Name perfekt zu der Figur gepasst hat, die ihn trug. Auch wenn sie mir am anfang seltsam vorkamen, witzigerweise war Juliet eben genau so, wie ich mir eine Juliet vorstelle, Glenda so wie ich mir irgendwie schon im vorraus eine Glenda vorstelle und so war es auch weiter mit allen anderen Namen. Es war eigentlich fast klischeehaft, aber es war so.
Schon 6 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
andere Welten
Fantasy
Humor
Rezensionen
Sunday, May 17, 2015
0 "Happy Smekday (oder Der Tag, an dem ich die Welt retten musste)" von Adam Rex und "Home -ein smektakulärer Trip" von Dreamworks
Sodele... jetzt komme ich endlich dazu, mein Highlight des letzten Monats zu präsentieren. Und wah, dabei ist DIESER Monat bereits mehr als zur Hälfte verstrichen. Wie soll das nur weitergehen?
Kommen wir erstmal zu den Fakten: Dieses Buch ist die Vorlage für den Film "Home -ein smektakulärer Trip" der momentan noch im Kino kommt. Ich habe das Buch erst gekauft, als der Film kam, weil ich es unbedingt lesen wollte, bevor ich mir den Film angucke... und fast wäre ich nicht dazu gekommen ihn zu sehen, habe das aber letzten Sonntag dann doch nachgeholt. Zusammen mit meinem Bruder. Der das Buch nicht mehr lesen will, weil er findet, dass es seine Vorstellung vom Film zerstört. Ja, im Buch ist nicht alles so niedlich wie im Film
Kommen wir erstmal zu den Fakten: Dieses Buch ist die Vorlage für den Film "Home -ein smektakulärer Trip" der momentan noch im Kino kommt. Ich habe das Buch erst gekauft, als der Film kam, weil ich es unbedingt lesen wollte, bevor ich mir den Film angucke... und fast wäre ich nicht dazu gekommen ihn zu sehen, habe das aber letzten Sonntag dann doch nachgeholt. Zusammen mit meinem Bruder. Der das Buch nicht mehr lesen will, weil er findet, dass es seine Vorstellung vom Film zerstört. Ja, im Buch ist nicht alles so niedlich wie im Film
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Aliens
Filme
Rezensionen
Roadmovies
Science Fiction
Wednesday, April 22, 2015
4 "Silber -das zweite Buch der Träume" -Kerstin Gier
Ich hatte euch schon vom ersten Band berichtet, der mich nur mäßig begeistert hat. Nun lag aber auch der zweite Band in der Bibliothek und solange ich kein Geld dafür ausgeben muss, lese ich auch so etwas gern ;D und nehme es mir natürlich mit. Allerdings gebe ich keine Garantie dafür, dass ich euch nicht total negativ durch diese Rezension verärgere.
Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.
Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.
Schon 4 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Liebesgeschichten und Romanzen
Rezensionen
Romantasy
Träume
0 "Magisterium -der Weg ins Labyrinth" -Cassandra Clare und Holly Black (Nicht ganz Harry Potter, aber fast)
Ich wurde im Vorfeld schon von einigen Leuten gewarnt, dieses Buch sei ein billiger Abklatsch von Harry Potter, beziehungsweise eigentlich Cassandra und Holly's Fanfiction, die sie nun einem Verlag untergejubelt haben. Man kann sicherlich drüber streiten, aber es ist nicht so eindeutig, wie man denkt.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Rezensionen
Zauberer
Monday, April 20, 2015
0 "Reckless -das goldene Garn" -Cornelia Funke
Wenn man auf den diesjährigen Katalog vom Dressler Verlag guckt, weiß man gleich, wer dieses Jahr die Galionsfigur ist. Der Umschlag im gleichen Design wie dieses Buch. Aber da Cornelia Funke selbst in den USA gut ankommt, ist sie wohl einfach die Vorzeigeautorin. Wie auch immer, es gibt bestimmt irgendwo schon einen Text, wo steht "die heißersehnte Fortsetzung von..."-blabla. Und ich muss zugeben, für mich stimmt das tatsächlich. Ich habe mich tatsächlich schon tierisch auf dieses Buch gefreut. Wie auch anders, der zweite Band hat mich einfach total süchtig auf mehr gemacht. Das hier hat meine Stimmung über Reckless insgesamt aber eher gedämpft. Aus diesem Grund könnte diese Rezension eine ganze Menge Spoiler enthalten. Wer also ganz ganz aufgeregt ist, Reckless fortzusetzen, dem empfehle ich, diese Rezension nicht zu lesen. Ihr dürft euch ruhig eine eigene Meinung bilden.
Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.
Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta. Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.
Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.
Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta. Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Fantasy
Rezensionen
Steampunk
Thursday, April 09, 2015
7 "Die Seiten der Welt" -Kai Meyer
Dank seiner Thematik und der großaufgelegten Werbekampagne hat das Buch natürlich ziemlich viele Leute neugierig gemacht. Ich glaube, sobald es um Bücher geht, die von Büchern handeln setzt mein Gehirn so ein bisschen aus. Ich liebe solche Bücher, auch wenn sie absurd sind. Vermutlich würde ich selber gerne mal ein Buch über Bücher schreiben. Aber darum geht's eigentlich nicht.
Eigentlich halte ich nicht so viel von Kai Meyer. Ich hatte irgendwie das Pech, dass das erste Buch, das ich von ihm erwischt habe, der zweite Band der "Arkadien"-Trilogie war, danach habe ich "Drache und Diamant" erwischt -den letzen Band einer im China des 12. Jahrhunderts spielenden Fantasytrilogie- und daraufhin "Die fließende Königin" das zum einen nicht abgeschlossen war und mir zum anderen nicht besonders gefallen hat. Was blöd war. Und mir eigentlich keinen Grund gab, noch mehr Bücher von ihm zu lesen, auch wenn ich noch keine einzige Buchreihe von ihm jemals abgeschlossen habe, bzw. irgendwie in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Aber dadurch bin ich extra offen, aber mit heruntergschraubten Erwartungen an das Buch rangegangen, um zu sehen, ob es mich noch überraschen kann.
Schon 7 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Die Fämily
Fantasy
Rezensionen
Monday, April 06, 2015
2 "Denken sie selbst -sonst tun es andere für sie" -Vince Ebert
Warum sollten Physik uund Comedy sich gegenseitig ausschließen? Das dachte sich seinerzeit mein Physiklehrer Herr F als er Lehrer wurde... stopp. Das dachte sich Vince Ebert, als er nach einigen Jahren im Marketing merkte, dass er das Wissen aus seinem Physikstudium bislang kaum angewendet hatte und der Meinung war, dass er Gelehrsamkeit im Volk verbreiten wollte, ohne jedoch Lehrer zu werden wie seinerzeit mein Physiklehrer Herr F.
Jedenfalls macht Vince Ebert sehr lehrreiche Comedy und schreibt sehr unterhaltsame Sachbücher. Wie dieses hier. Irgendwie gegliedert, aber trotzdem hauptsächlich chaotisch erzählt Herr Ebert sehr humorvoll darüber, wie sehr Wissenschaft sich auf den Alltag auswirk und wie wenig die meisten Menschen darüber nachdenken. Ähnlich wie mein Physiklehrer mit ellenlangen Abschweifungen in allen möglichen anderen Gebieten, immer sehr erhellend, auch wenn es mal mehr Comedy und mal mehr Wissenschaft war. Allerdings auch so vollgepfropft, dass ich dieses Buch mehrere Male lesen müsste, um all die Informationen die drin stecken, zu verarbeiten und so unglaublich, dass man am liebsten jede zweiten Satz unterstreichen würde, einfach weil es mir so viele Denkanstöße in alle möglichen Richtungen anbietet. Selbst gewisse Denktabus werden durch die Überlegung, ob wirklich das Klima, oder nicht doch die Klimaforscher verrückt spielen, gebrochen. (Ernst nehmen? Nicht? Oder doch lieber selber drüber nachdenken? :D)
Mir kam der Gedanke, dass selbst der humorlose Artemis Fowl über diesen verwissenschaftlichten Humor lachen würde...
Es ist eigentlich mehr als nur ein Sachbuch und ich kann es allen Quedenkern und Menschen, die sich für kuriose Sachverhalte interessieren wärmstens empfehlen.
Jedenfalls macht Vince Ebert sehr lehrreiche Comedy und schreibt sehr unterhaltsame Sachbücher. Wie dieses hier. Irgendwie gegliedert, aber trotzdem hauptsächlich chaotisch erzählt Herr Ebert sehr humorvoll darüber, wie sehr Wissenschaft sich auf den Alltag auswirk und wie wenig die meisten Menschen darüber nachdenken. Ähnlich wie mein Physiklehrer mit ellenlangen Abschweifungen in allen möglichen anderen Gebieten, immer sehr erhellend, auch wenn es mal mehr Comedy und mal mehr Wissenschaft war. Allerdings auch so vollgepfropft, dass ich dieses Buch mehrere Male lesen müsste, um all die Informationen die drin stecken, zu verarbeiten und so unglaublich, dass man am liebsten jede zweiten Satz unterstreichen würde, einfach weil es mir so viele Denkanstöße in alle möglichen Richtungen anbietet. Selbst gewisse Denktabus werden durch die Überlegung, ob wirklich das Klima, oder nicht doch die Klimaforscher verrückt spielen, gebrochen. (Ernst nehmen? Nicht? Oder doch lieber selber drüber nachdenken? :D)
Mir kam der Gedanke, dass selbst der humorlose Artemis Fowl über diesen verwissenschaftlichten Humor lachen würde...
Es ist eigentlich mehr als nur ein Sachbuch und ich kann es allen Quedenkern und Menschen, die sich für kuriose Sachverhalte interessieren wärmstens empfehlen.
Schon 2 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Herr F
Rezensionen
Sachbücher
Tuesday, March 17, 2015
8 "Nathan und seine Kinder" -Mirjam Pressler (oder auch: "Nathan der Weise" und die Blüte die er getrieben hat)
Aus irgendeinem Grund mag ich Neuerzählungen, egal ob ich das Original schon kenne oder nicht. Aber da wir dieses Jahr "Nathan der Weise" in der Schule gelesen haben, ist mir das hier natürlich noch eher aufgefallen, auch wenn ich schon vorher wusste, dass wir es in der Schulbibliothek hatten.
Mirjam Pressler erzählt hier im Grunde genommen die gleiche Geschichte wie Lessing und am anfang dachte ich, dass es eigentlich nichts neues ist. Die Grundbotschaft bleibt ja auch die gleiche. Aber es war dann doch ein bisschen mehr.
Dadurch, dass sie das ganze in Prosaform erzählt (Na, wer liest heutzutage schon freiwillig Theaterstücke? Von mir und anderen komischen Vögeln mal abgesehen), erzählt sie auch enorm viel Hintergrundgeschichte, über die einzelnen Figuren und die historische Zeit, in der die Geschichte spielt, wie es in einem Theaterstück so nicht möglich ist.
Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie deutlich gründlicher recherchiert hat als Lessing, so erzählt sie viel über jüdische Gebräuche, über das Leben im Mittelalter, sowohl in Europa als auch im Nahen Osten und die Unterschiede zwischen Juden in diesen beiden Kulturräumen. Wobei sie als Jüdin eben das hinzufügt, wofür Lessing, dem es ja hauptsächlich um die ideelle Vermittlung seiner Ideen ging, keinen größeren Rechercheaufwand betrieben hat. Ab da beginnt es dann spannend zu werden, wie Mirjam Pressler immer wieder kleine Details einwerfen, die zwar nichts am Grundinhalt ändern, aber die Geschichte lebendiger machen.
Mirjam Pressler erzählt hier im Grunde genommen die gleiche Geschichte wie Lessing und am anfang dachte ich, dass es eigentlich nichts neues ist. Die Grundbotschaft bleibt ja auch die gleiche. Aber es war dann doch ein bisschen mehr.
Dadurch, dass sie das ganze in Prosaform erzählt (Na, wer liest heutzutage schon freiwillig Theaterstücke? Von mir und anderen komischen Vögeln mal abgesehen), erzählt sie auch enorm viel Hintergrundgeschichte, über die einzelnen Figuren und die historische Zeit, in der die Geschichte spielt, wie es in einem Theaterstück so nicht möglich ist.
Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie deutlich gründlicher recherchiert hat als Lessing, so erzählt sie viel über jüdische Gebräuche, über das Leben im Mittelalter, sowohl in Europa als auch im Nahen Osten und die Unterschiede zwischen Juden in diesen beiden Kulturräumen. Wobei sie als Jüdin eben das hinzufügt, wofür Lessing, dem es ja hauptsächlich um die ideelle Vermittlung seiner Ideen ging, keinen größeren Rechercheaufwand betrieben hat. Ab da beginnt es dann spannend zu werden, wie Mirjam Pressler immer wieder kleine Details einwerfen, die zwar nichts am Grundinhalt ändern, aber die Geschichte lebendiger machen.
Schon 8 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Drama
Klassiker
Rezensionen
Tuesday, March 03, 2015
10 "Lola und die einzige Zeugin" -Isabel Abedi
Die "Lola"-Reihe war meine erste richtige Buchreihe, die ich je gelesen habe. Ich war da sieben Jahre alt und meine Tante hat es aus einem Bücherstapel meiner Kusine gefischt und mir nach China geschickt (damals kam ich in die zweite Klasse. Nee, ich wollte eigentlich nicht anfangen Kindheitserinnerungen auszugraben und auszubreiten)
In jedem Band ist das Hauptthema, dass Lola irgendeinen anderen Traumberuf hat, irgendetwas, das sie gerne wäre und dass sich das ganze Buch hindruchzieht, weil sie in dem Buch dann diesen Traumberuf erprobt. Sie war schon Sängerin, Reporterin, Nanny, Köchin, Hochzeitsplanerin, Tierschützerin, Schauspielerin und noch einiges mehr. Ich dachte eigentlich, dass "Fünf Sterne für Lola" langsam der letzte Band ist, vor allem da sich inzwischen die Zeitspanne, in der Isabel Abedi an dieser Reihe schon schreibt und deren Differenz zu der kurzen Zeitspanne, in der die Reihe spielt (im dritten Band gewinnt Brasilien eins zu null gegen Deutschland im WM-Finale und im achten Band, der eigentlich nur etwa anderthalb bis zwei Jahre nach dem dritten spielt, hat die Oberzicke in Lolas Klasse schon ein iPhone. Schwamm drüber, sag ich dazu, aber es fällt eben auf.)
Lola ließ sich für Isabel Abedi eben sehr leicht weiterstricken, deswegen hat sie eben auf diese Kleinigkeiten gepfiffen. Was wirklich nicht schlecht ist, ehrlich. Außerdem hat Lola in diesem Band einen wirklich goldigen Traumberuf. Ratet. *grinst gaaanz breit*
In jedem Band ist das Hauptthema, dass Lola irgendeinen anderen Traumberuf hat, irgendetwas, das sie gerne wäre und dass sich das ganze Buch hindruchzieht, weil sie in dem Buch dann diesen Traumberuf erprobt. Sie war schon Sängerin, Reporterin, Nanny, Köchin, Hochzeitsplanerin, Tierschützerin, Schauspielerin und noch einiges mehr. Ich dachte eigentlich, dass "Fünf Sterne für Lola" langsam der letzte Band ist, vor allem da sich inzwischen die Zeitspanne, in der Isabel Abedi an dieser Reihe schon schreibt und deren Differenz zu der kurzen Zeitspanne, in der die Reihe spielt (im dritten Band gewinnt Brasilien eins zu null gegen Deutschland im WM-Finale und im achten Band, der eigentlich nur etwa anderthalb bis zwei Jahre nach dem dritten spielt, hat die Oberzicke in Lolas Klasse schon ein iPhone. Schwamm drüber, sag ich dazu, aber es fällt eben auf.)
Lola ließ sich für Isabel Abedi eben sehr leicht weiterstricken, deswegen hat sie eben auf diese Kleinigkeiten gepfiffen. Was wirklich nicht schlecht ist, ehrlich. Außerdem hat Lola in diesem Band einen wirklich goldigen Traumberuf. Ratet. *grinst gaaanz breit*
Schon 10 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Kinderbücher
Rezensionen
Thursday, January 08, 2015
0 "Puppenmord" /"Wilt" -Tom Sharpe
In diesem Buch geht es Henry Wilt, einen erfolglosen Berufsschullehrer, der seit Jahren nicht die Beförderung bekommen hat, die er verdient hätte, und dessen launische und leichtgläubige Frau Eva, die sich schon längst nicht mehr für ihn interessiert, sondern lieber ständig neuen Hobbys nachgeht, weil die beiden kaum noch einen Bezug zueinander finden und sich insgeheim gegenseitig nicht mehr ausstehen können. Henry hat im Leben meist das Gefühl, sich gegen niemanden durchsetzen zu können, weder gegen die Schüler die er an der Berufsschule unterrichtet, noch gegen seine Frau, weswegen er in seinen Gedanken Mordfantasien entwickelt. An sich ist er aber ein normaler Mann und weiß, dass er niemals einen Menschen töten könnte. Also will er den Mord an einer Gummipuppe namens Judy üben, an die er in einem peinlichen Vorfall gekommen ist, und daraufhin geht alles drunter und drüber. Soweit zur Handlung (Oh Mann, ich würde hier echt so gerne spoilern, weil das was folgt das beste an dem Buch ist, aber es euch zu verraten würde euch dann wirklich das Buch versauen... hnghnghngh... und es ist so genial...)
This book is about Henry Wilt, an abortive vocational school teacher, who hasn't got the promotion, he'd deserved for years and his capricious and naive wife Eva, who almost doesn't care for him at all anymore, but rather does her hobbies, because both don't find any references to ech other and secretly can't stand each other anymore. In his life Henry usually has the feeling that he's never able to assert himself, neither to the students he teaches, nor to his wife, because of which he develops mudering fantasies in his mind. Actually he's a normal man an knows, that he couls never kill somebody. So he wants to practice a murder with a blow up doll called Judy, that he has got in an embarrassing incident and thereupon everything goes topsy-turvy. So much about the story (Oh, I'd so much love to spoiler you here, because what follows is the best thing about the whole book, but telling you too much would really really spoil you the book... *tries to keep mouth shut* ...and it's so genius...)
This book is about Henry Wilt, an abortive vocational school teacher, who hasn't got the promotion, he'd deserved for years and his capricious and naive wife Eva, who almost doesn't care for him at all anymore, but rather does her hobbies, because both don't find any references to ech other and secretly can't stand each other anymore. In his life Henry usually has the feeling that he's never able to assert himself, neither to the students he teaches, nor to his wife, because of which he develops mudering fantasies in his mind. Actually he's a normal man an knows, that he couls never kill somebody. So he wants to practice a murder with a blow up doll called Judy, that he has got in an embarrassing incident and thereupon everything goes topsy-turvy. So much about the story (Oh, I'd so much love to spoiler you here, because what follows is the best thing about the whole book, but telling you too much would really really spoil you the book... *tries to keep mouth shut* ...and it's so genius...)
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
English
Humor
Rezensionen
Wednesday, October 29, 2014
4 "Schmerzherz" -Vio Carpone
Ich gebe zu, dass ich deshalb zugegriffen habe, weil es meine allererste Rezensionsanfrage war. Es war nicht deshalb, weil es ein Erotikroman (alle die davon nichts wissen sollen wollen, sollten diese Rezension einfach gar nicht lesen) war und auch nicht, weil es ein Indieverlag war, das kam alles bloß mal eben so dazu. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich auch noch nie von BDSM gehört, denn die ganze Sache mit "Fifty Shades Of Gray" ist vollkommen an mir vorübergegangen (Auf irgendeinem anderen Blog, [Ich]: "Was meinst du eigentlich mit der inneren Göttin?" [Blogautorin]: "Dann gehörst du wohl zu denen, die sich SoG nicht angetan haben." in meinen Gedanken: Warte, SoG, wofür könnte das jetzt schon wieder stehen ?)
I admit, that I took hold of this book only because it was my first request to review a book. It wasn't because it was a eroticism novel (everone who doesn't want to know about, just don't read this review) and also not because it was and Indie-Publisher, that just came somehow. Before I read this book I've never heard of BDSM before, because the whole thing with "Fifty Shades Of Grey" passed me totally (On some other blog, [Me]: "What do you mean with Inner Godess?" [Blog Author]: "Then you belong to those who haven't read SoG yet" in my thought's: Wait, SoG, what does this again mean?)
Ich gebe hiermit also zu, dass alles an dem Buch Neuland für mich war: Rezensionexemplar (Nie wieder, ich sag's euch) Erotik (In Fantasyromanen gibt es zwar ab und zu mal ein Sexszene z.B. bei Game of Thrones, aber die bilden nicht so sehr den Schwerpunkt der Romane) und von BDSM hatte ich erst recht noch nie gehört (Lest hierzu den Wikipediaartikel, falls es euch wie mir geht) immerhin verstand ich während des Lesens, dass es hier um eine Sado-Maso-Beziehung geht. Und somit habe ich wenig, das ich zum Vergleich ansetzen könnte, außer meinen Erwartungen.
So I admit, that everything about this book was new to me: a reviewers copy (never, never again) eroticism (In Fantasy novels there are sometimes sex scenes, e.g. Game of Thrones, but they do not represent the main matter of the novels) and I had never heard of BDSM (read the article on Wikipedia about it, if you're in the same situation I was) at least I understood while reading, that this is about an S&M relationship. And so I couldn't compare it in any way, except of my exspectations.
I admit, that I took hold of this book only because it was my first request to review a book. It wasn't because it was a eroticism novel (everone who doesn't want to know about, just don't read this review) and also not because it was and Indie-Publisher, that just came somehow. Before I read this book I've never heard of BDSM before, because the whole thing with "Fifty Shades Of Grey" passed me totally (On some other blog, [Me]: "What do you mean with Inner Godess?" [Blog Author]: "Then you belong to those who haven't read SoG yet" in my thought's: Wait, SoG, what does this again mean?)
Ich gebe hiermit also zu, dass alles an dem Buch Neuland für mich war: Rezensionexemplar (Nie wieder, ich sag's euch) Erotik (In Fantasyromanen gibt es zwar ab und zu mal ein Sexszene z.B. bei Game of Thrones, aber die bilden nicht so sehr den Schwerpunkt der Romane) und von BDSM hatte ich erst recht noch nie gehört (Lest hierzu den Wikipediaartikel, falls es euch wie mir geht) immerhin verstand ich während des Lesens, dass es hier um eine Sado-Maso-Beziehung geht. Und somit habe ich wenig, das ich zum Vergleich ansetzen könnte, außer meinen Erwartungen.
So I admit, that everything about this book was new to me: a reviewers copy (never, never again) eroticism (In Fantasy novels there are sometimes sex scenes, e.g. Game of Thrones, but they do not represent the main matter of the novels) and I had never heard of BDSM (read the article on Wikipedia about it, if you're in the same situation I was) at least I understood while reading, that this is about an S&M relationship. And so I couldn't compare it in any way, except of my exspectations.
Schon 4 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Erotik
Liebesgeschichten und Romanzen
Rezensionen
Saturday, October 18, 2014
3 "Arthur und die vergessenen Bücher" /"Arthur And The Forgotten Books" -Gerd Ruebenstrunk
Tja, letztendlich habe ich diesem Buch, über das ich so viel jammern musste, letztendlich doch etwas abgewinnen können. Auch wenn es völlig anders als erwartet kam und ich wahrscheinlich dem Buch nicht das abgewinnen konnte, was der Autor beabsichtigt hatte... Ich habe ewig gebraucht um mit dem Buch warm zu werden. Die halbe Ewigkeit und noch mehr. Um genau zu sein, saß ich Monate dran, mit mehreren Anläufen und kam einfach nicht weiter. Ich fand es weiterhin blöd. Ich fand es so blöd und es hat mir so sehr an den Nerven gerissen, dass ich mich am Ende nur noch köstlich über das ganze Buch amüsiert habe und es innerhalb küzester Zeit weggelesen hatte. Nun ist es abgehakt, wird nun säuberlich kategorisiert und abgeheftet und wird vergessen werden.
Well, at last I could take some pleasure from this book I had to complain so much about. Even though it was completely different than I exspected and I couldn't take what the author actually intended... I needed very long to get into this book. Have an infinity and even more. To be more exactly, I sat months on this book ith several attempts and I just didn't come forward. I found it so stupid and it streched my nerves so much, that in the end I was just tickled pink about the whole book and read it to the endin a very short time. Now it's checked, will be neatly categorized and filed and will become forgotten
Well, at last I could take some pleasure from this book I had to complain so much about. Even though it was completely different than I exspected and I couldn't take what the author actually intended... I needed very long to get into this book. Have an infinity and even more. To be more exactly, I sat months on this book ith several attempts and I just didn't come forward. I found it so stupid and it streched my nerves so much, that in the end I was just tickled pink about the whole book and read it to the endin a very short time. Now it's checked, will be neatly categorized and filed and will become forgotten
Schon 3 Kommentare -gib deinen Senf dazu
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
Kinderbücher
Rezensionen
Friday, October 03, 2014
0 "Broken Lands" -Kate Milford
Meine Liebeserklärung an dieses Buch! Ich liebe Steampunk(mäßiges) und ich liebe Märchengeschichten und in diesem Buch steckt von beidem etwas drin. Es ist total schwer einem Genre zuzuordnen, denn es kommen sehr viele unterschiedliche Elemente aus unterschiedliche Ecken und Enden zusammen, was aber im Endeffekt ein toller Mix ist, weil es nicht irgendwie typisch-irgendwas ist, sondern es um Feuerwerk und Alchemie, Kartenspiel, Wanderer, den Teufel, ein verwinkeltes Hotel, Magie und vieles mehr geht. Das ganze spielt in New York und Brooklyn in der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und dieser ganze Mix war perfekt.
Außerdem sind die Zeichnungen im Buch und das Cover wunderschön und passen sehr gut zur Geschichte.
My declaration of love to this book! I love Steampunk(like) stories and I love tales and in this book there was a lot of both in it. It's very difficult to sort it into a genre, because there are many different elements of different corners coming together in this book which then is a great mixture, because it's not just written like it's typically-something, but about firework, alchemy, card games, wanderers, the devil, a hotel of nooks and crannies, magic and a lot more. Everything is set in New York and Brooklyn in the time just after the civil war and the whole mixture was perfect.
Also the drawings in the book and the cover are beautiful and fit good with the story.
Außerdem sind die Zeichnungen im Buch und das Cover wunderschön und passen sehr gut zur Geschichte.
My declaration of love to this book! I love Steampunk(like) stories and I love tales and in this book there was a lot of both in it. It's very difficult to sort it into a genre, because there are many different elements of different corners coming together in this book which then is a great mixture, because it's not just written like it's typically-something, but about firework, alchemy, card games, wanderers, the devil, a hotel of nooks and crannies, magic and a lot more. Everything is set in New York and Brooklyn in the time just after the civil war and the whole mixture was perfect.
Also the drawings in the book and the cover are beautiful and fit good with the story.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
Schreiberling:
windsprite
gebrandmarkt mit:
English
Fantasy
historische Romane
Rezensionen
Steampunk
Subscribe to:
Posts (Atom)




















