↓ Geschreibsel aus der Schublade für: schreiberisches
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Tuesday, November 03, 2015

4 Nach der Schreibnacht


Ich hatte das hier schon einmal gepostet und zwar an dem Tag, als ich an der Schreibnacht teilgenommen habe. Damals habe ich ihn in aller Hast hingetippt, aber ich muss ehrlich sagen, der Mehrwert für mich oder sonst irgendjemanden war gleich null. Also rausgenommen. Und deswegen tippe ich heute nochmal das ganze nach, wie ich die Schreibnacht erlebt habe und was ich dabei aufgenommen habe.
Schließlich war es meine allererste Schreibnacht und falls ihr euch fragt, was zum Teufel eine Schreibnacht ist, ja, nicht einmal das habe ich vor anderthalb Wochen ordentlich erklärt. Es gibt da so ein Forum für Autoren und alle die es werden wollen namens Schreibnacht und seit einiger Zeit bin ich also da angemeldet, auch wenn ich ehrlich gesagt doch nicht so aktiv bin, wie ich es mir erhofft hatte. Andererseits, besser schreibe ich mehr, als meine Zeit nur dort zu verbinge, also... :D
Abgesehen davon, dass Schreibnacht und das Schreibnacht Magazin wirklich nützlich und hilfreich sind, oder auch mal Anstöße geben und einen motivieren, wenn man sein Schreibprojekt mal wieder schleppen lässt, gibt es mindestens einmal im Monat an einem Samstag. eine Schreibnacht, bei der von 20.00 bis 3.00 die ganze Nacht lang geschrieben wird. Praktisch, weil Samstag der einzige Tag in der Woche ist, an dem ich mir die ganze Nacht durchgängig Internet erlaube. Außerdem sinnvoll für Leute, die ein Leben haben und deswegen keine Zeit für Hardcore Schreibveranstaltungen wie den NaNoWriMo, für den man das kostbare Gut Zeit benötigt, das ich kam aufbingen kann. Ich bin schon glücklich, wenn ich es an einem Tag schaffe, überhaupt etwas zu schreiben.

Tuesday, October 27, 2015

8 Because the people who are crazy enough...

Ich hatte ja diese Zitatesammlung in der Sidebar, in der ich meine liebsten Zitate aus allen Richtungen gesammelt habe... jetzt habe ich angefangen, Bilder zu dem Zitaten zu erstellen, als allererste ein animiertes GIF:

Erstellt aus einer Finelinerzeichnung, die ich vor fast einem Jahr gemacht habe. Weil das Zitat von Steve Jobs ist, habe ich kleine Äpfelchen als Gänsefüßchen genommen, im Nachhinein kommt mir das ganz schön bekloppt vor, aber das ist ja gut so :D

Sunday, June 21, 2015

12 Kleine graue Fee

Ich wachte auf, weil wieder die Stubenfliege auf meiner Nase herumkrabbelte. Hinter meinen Augenlidern sah ich dämmriges Grau. Ich musste die Fliege endlich mal loswerden, sie irrte schon seit Tagen in meinem Zimmer herum.
Ich schlug die Augen auf, nur um festzustellen, dass die Fliege gar keine Fliege war. Ich dachte, dass es vielleicht eine große Motte war, die in der Nacht durch das Fenster reingeflogen war und war ziemlich baff, als ich feststellte, dass es ein Mädchen war. Mit Flügeln. Eine Fee.
Jedenfalls, so ähnlich. Die Verwechslung mit einer Stubenfliege oder Motte war gar nicht so weit hergeholt, denn sie hatte so ein graues T-Shirt an, auf dem "Tinker Bell for President" drauf stand und war auch sonst nichts besonderes, mit einem ziemlich alltäglichen Gesicht und mausbraunen Haaren. Nur ihre Körpergröße und die grauen Mottenflügel waren außergewöhnlich.
Das interessante war, ich war so gar nicht drauf und dran, auszuflippen. Ich war dafür noch viel zu schlaftrunken also setzte mich bloß auf um die Fee müde zu beobachten. Ich fragte mich bloß, warum ich sie sehen konnte und woher sie gekommen war. Die Fee flatterte kurz auf, nur um wieder zu mir her zu fliegen.
"Buh!" rief die Fee aus, als sie herflattert "Buh! Die kleine Stubenfliege nervt entsetzlich! Und der Menschenjunge kann die Fee leider nicht erkennen und wird versuchen sie totzuschlagen!" Sie kicherte und schwirrte einmal quer durchs Zimmer und wieder zu mir her, als würde sie sich über mich lustig machen. Als ich ihr direkt in die Augen starrte, fand sie das offenbar wahnsinnig komisch, denn sie kicherte wieder lauthals und schüttelte sich. Was für ein seltsamer Morgen. Ich wusste, dass ich nicht träumte und die Fee wohl tatsächlich da war, aber die Fee verhielt sich gleich so seltsam, wie ich es nicht erwartet hatte.
"Was ihm nicht gelingen wird, weil die kleine Stubenfliege schneller ist" sagte sie, fast in so einer Art Singsang, als würde sie mit mir spielen.

Saturday, June 06, 2015

12 Mei, was für ein Mai!

Der Mai ist schon einiger Tage vorbei, aber noch ist es nicht zu spät... also schnell noch einen Monatsrückblick verfassen bevor es zu spät ist...

Der Mai ist eigentlich ein ziemlich freier Monat, zumindest für mich, denn es gibt Feiertage, Brückentage und Ferien in Massen. Außerdem ein BoGy Praktikum bei der Zeitung, das zwar auch anstrengend ist, aber nicht eben alltäglich (und gaanz wichtig, da gibt es, wenn man mal von dem furchtbaren Praktikumsbericht absieht, den ich eigentlich JETZT schreiben sollte, keine Hausaufgaben an denen man sich tagtäglich anquält. Nach einer Woche quasi "arbeiten" wäre ich aber froh gewesen, Hausaufgaben zu haben, statt täglich manchmal bis um vier oder fünf Uhr Nachmittags eingespannt zu sein und Abends nur noch kaputt zu sein.).
Gerade weil man aber im Mai so viel Zeit hat, nutzt man das aber sehr häufig aus und geht Fahrradfahren, ins Kino, auf Ausflüge, übernachtet bei Freundinnen und weil auch nebenbei bemerkt das Wetter einfach viel zu schön ist um ständig am PC zu hängen (auch wenn ich für das Blogdesign eine ziemlich lange Periode im Internet verbracht habe. Aber das war wirklich nötig.) vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich habe wirklich sehr viel gelesen im Mai, aber kaum Rezensionen geschrieben...

Friday, May 01, 2015

13 Foolish April

Ich habe beschlossen, künftig Monatrückblicke zu schreiben. Um alle möglichen Dinge, die in einem Monat passiert sind nochmal zu reflektieren, über die ich eigentlich schreiben wollte, die aber aus Zeitgründen mehr oder weniger untergegangen sind. Und die ich nicht ewig mit mir herumschleppen will. Also erzähle ich einfach häppchenweise ein paar Sachen, die in den letzten vier Wochen passiert sind. Ich fange an mit einem Thema, das mir besonders wichtig ist, weil es quasi täglich passiert:

Ich habe angefangen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren

Erinnert ihr euch noch an meine To Do Liste vom Jahresanfang? Gut. Ich hatte darin vermerkt, dass ich dieses Jahr unter anderem die glorreiche Idee umsetzen will, ein Baumhaus zu bauen, was offenbar eine viel zu hohe Latte ist, da ich immer noch nicht den richtigen Baum habe, aber es gab auch ein relistischeres Ziel, und das war, dass ich ein bisschen mehr Sport machen will.
Das war in den Winterferien und es lag ziemlich viel Schnee rum, das sich erst in Matsch und dann in eine Eiskruste verwandelte, die die Straße bedeckte und Fahrradfahren zur Schule, das ich mir als konkrete Aufgabe vorgenommen hatte, selbst bei Wind und Wetter doch zu einem etwas schwierigen Unterfangen machte. Als der Schnee weg war, fiel mir wieder auf, dass mein Fahrrad schon seit einem halben Jahr einen Platten hatte. Irgendwie blieben die Fahrradtouren und Radelausflüge letztes Jahr in meiner Familie aus und es hat sich keiner darum gekümmert, es zu reparieren. An Ostern habe ich dann endlich mit meinem Vater darüber geredet und wir haben das Fahrrad gemeinsam repariert, sodass es sich momentan in tadellosem Zustand befindet... naja, fast, ich fahre nämlich inzwischen jeden Tag und dabei habe ich es geschafft, den Fahrradständer abzubrechen, sodass ich mein Fahrrad irgendwo anlehnen muss, wenn ich es abstellen will. Aber es macht total glücklich Fahrrad zu fahren, das glaubt ihr nicht :-)

Monday, April 06, 2015

6 Ein paar Kritzelfragen

Eine kleine Ansammlung von Fragen, die ich bei Hekabe gefunden habe und für euch (und für mich selbst) beantworte. Da es (auch) ums Schreiben geht und ich finde, dass dieses Thema auf meinem Blog mehr in den Mittelpunkt gerückt werden sollte.

Was ist deine selbstgeschriebene Lieblingsszene?

Hmm, also wenn ihr mich fragt, ist es eine Szene aus meiner mehr schlecht als recht verfassten und überarbeitungsbedürftigen Kurzdystopie "Der Junge mit den grünen Augen" (Was macht man mit einem Protagonisten, der nix besonderes ist? Man färbt die Augen grün. xD). Insgesamt habe ich sehr viele Schwächen an de Text bemerkt, als ich die Blätter neulich wieder hervorgekamt hatte, aber die eine Szene, in der eine Szene gleich zweimal ausunterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, mag ich besonders, weil da die beiden Hauptfiguren zum ersten Mal aufeinandertreffen und beide total aus ihrer Bahn geworfen werden. Allerdings finde ich inzwischen wie gesagt, dass die Geschichte wieder ein bisschen Überarbeitungsbedarf hat, denn sie stammt aus einer Zeit in der ich einfach ungeplant drauflos geschrieben habe und manches im Schreibstil kommt mir inzwischen ziemlich schwülstig vor.

Wednesday, January 28, 2015

2 Gratwanderung *txt -zwischen Perfektionismus und Zeitmangel

Das Projekt *txt wurde von Dominik aus der Neonwildnis gestartet und es geht darum, alle drei Wochen zu einem bestimmten vorgegebn frei einen Text egal welcher Art zu schreiben, als Pendant zum Projekt 52 mit Fotos. Eigentlich bin ich ich schon im Verzug, aber wenn ich schon dabei bin, will auch etwas zu dem Projekt schreiben. Fangen wir also mit meinem ersten Text an, der gar nicht mein erster Text ist.

Eigentlich wollte ich zum Projekt *txt eine Kurzgeschichte schreiben. Eine wirklich kurze Kurzgeschichte. Nicht wie die angefangenen und nie beendeten Geschichten, bei denen sich nach dreizehn Seiten herauskristallisierte, dass das erst der Prolog war, weil ich in Gedanken schon in eine viel zu komplexe Welt eingetaucht war und dass erst danach wirklich die Geschichte beginnt.

Nehmen wir an, ich würde zeichnen statt schreiben, dann passiert es mir ständig, dass ich eigentlich nur eine Skizze machen will, nur ein paar Umrisse von den Figuren und ihrer Welt zeichnen will. Und dann passiert es mir, dass ich ein paar Detail zu viel hinzufüge, diese mit anderen verknüpfe, woraus sich noch mehr Details für meinen Text ergeben, die ich liebend gerne einbaue. Nur, dass der Umfang der Geschichte zu großt wird, so, dass ich ihn niemals innerhalb von drei Wochen fertigstellen könnte. Ich habe damit angefangen, detailliert zu werden. Wäre ich bei der Skizze geblieben, dann würde der Text jetzt fertig sein, aber ich war schon weiter. Und wenn man anfängt, detailliert zu werden, kann man das Bild nicht mehr so lassen, denn auf diese Weise sieht es einfach unvollendeter aus als eine blasse Skizze, die nicht zu viel verspricht und in die man weit weniger Mühe stecken muss. Jetzt liegt der Text abgespeichert und archiviert auf meiner Festplatte, zu einem Ungetüm gereift, aber längst nicht ausgereift, um wirklich veröffentlicht zu werden. Eigentlich will ich ganz andere Dinge schreiben. Es gibt vermutlich tiefsinnigere Gratwanderungen als die eine, die eine Perfektionistin geht, wenn sie innerhalb von möglichst kürzer Zeit etwas schaffen will. Natürlich, ich könnte eigentlich auch in einem halben Jahr noch meinen Text zu der Gratwanderung schreiben, aber ich wollte immer alles perfekt machen. Meinen Text in drei Wochen fertig haben, obwohl ich schon während des schreibens wusste, dass wenn ich dieses oder jenes noch weiter ausführe, es wieder zu viel wird, um es gleich auf der nächsten Seiten enden, oder gar ein offenes Ende zu machen. Perfektionisten wollen keine halben Sachen machen, dadurch schaffen sie es aber erst recht, unfertige Dinge, die im Gesicht perfekt, aber an allen anderen Seiten recht unförmig daherkommen in die Welt zu setzen. Vielleicht ist es eher eine innerliche Zerissenheit, dieses Gefühl alles zugleich, alles perfekt und alles in einer möglichst kurzen Zeit machen zu wollen, um am Ende ohne Ergebnis dazustehen, aber für mich ist das auch eine Situation, in der man zwischen verschiedenen Dingen auf dem Grat steht und nicht weiß, in welche Richtung man eigentlich will. Möglicherweise auch ein Dilemma. Was übrigens bei meiner ziemlich apokalyptischen Kurzgeschichte, die zu viele Details enthält, am Ende auch der Fall war, denn die darin beschriebene Situation war auch mehr ein Dilemma, denn eine Gratwanderung. Aber ich schweife mal wieder zu sehr ab und erzähle unnötige Details.

Thursday, January 15, 2015

6 Beautiful People -about me as a writer (or not so writer)

Cait, the Paperfury and Sky from Further up and Further in host a meme that's usually about telling things about the characters of the stories you're writing and this week about yourself as a writer. Well, as far as I can call myself a writer.
I totally like this meme's idea. I don't know why I haven't taken part earlier. So here we go (in pure English, because every time I do it in English I'm too lazy to translate again)

How many years have you been writing?

I write since I'm ten. So that's almost eleven years. Reading this a day after I think I must have been very tired, because it's only five years. Really, where was my brain then? I'm only fifteen, not 21 :D

When did you officially consider yourself a "writer"?

Uhm, actually I'm calling this blog "dreamjob: writer" because I still don't completely do. I think I'll call myself a real writer, when I've published my first book. But if you just mean somebody who writes, well, yes, maybe I am a writer. So... maybe I need to overthink my idea of writing.

Saturday, January 03, 2015

4 My Writing Wishlist /Meine Schreibwunschliste

I've seen this on many English writing blogs and I like the idea of it. When I had just seen it I immediately wanted to do that too. I mean, my dreamjob is writer, you see? And it's totally clear that I've got a lot of books and stories upon my mind, I'd love to write down one day. So, here's my writing wish list, read and enjoy :-)
And oh, there's a link-up to this, so if you also want to write you writing wish list and add it, do it!

I habe das hier schon auf sehr vielen englischen Schreiblogs gesehen und mag die Idee davon. Als ich es gesehen habe, wollte ich es sofort selber tun. Ich meine, mein Traumberuf ist Schriftstellerin, seht ihr? Und da ist es einfach klar das ich so viele Bücher und Geschichten in meinem Kopf habe, die ich liebend gerne einmal schreiben würde. Also, hier ist meine Schreibwunschliste, lest und habt Spaß :-)

Let Peter Pan grow up /Peter Pan aufwachsen lassen

Isn't it a bit sad, if you never grow up and you're immortal and all your friend grow up and you can't change it? No wonder Peter Pan is such a jerk. But still he wouldn't like it much, if he watched himself growing up. So, what if? Imagine a hundreds of year old boy, who suddenly has to face the very usual problems of growing up. The thought is very funny. But, I probably won't take it to serious ;-)

Ist es nicht ein bisschen traurig, wenn du nie aufwächst, und du unsterblich bist und all deine Freunde wachsen auf und du kannst nichts dagegen tun? Kein Wunder, dass Peter Pan so ein Idiot ist. Aber er würde trotzdem selber nicht gerne selber aufwachsen. Also, was wenn? Stellt euch einen hunderte von Jahren alten Jungen vor, der plötzliche mit sehr normale Problemen beim aufwachsen konfrontiert wird. Der Gedanke is ziemlich witzig. Aber vermutlich werde ich es nicht ernst genug nehmen ;-)

Tuesday, August 26, 2014

3 Bechdel-Test für Männer? /Bechdel-Test for men?

Habt ihr schon mal vom Bechdel-Test gehört? Er besagt, dass ein Film oder Buch nur dann Feminismustauglich ist, wenn
  1. Mehr als eine Frau/ein Mädchen darin vorkommt
  2. Die Frauen/Mädchen miteinander reden
  3. über etwas anderes als einen Mann/Jungen
Die Geschichten, die ich schreibe erfüllen diese Bedingungen in der Regel mehr als. Meistens habe ich eine weibliches Protagonistin die gemeinsam mit ihrer besten Freundin/Schwester irgendwas erlebt (Ja, ich muss noch lernen aus diesem Schema auszubrechen) und die Antgonisten sind bei mir in der Regel auch weiblich (Zickenkrieg!) weshalb ich mich gefragt habe, ob ich nicht die Regel mal bei meinen eigenen Geschichten umgekehrt anwenden sollte. Also:
  1. Kommt mehr als ein Mann/Junge in ihr vor?
  2. Reden zwei davon miteinander?
  3. Über etwas anderes als eine Frau/ein Mädchen?
denn in meinen Geschichten ist in der Regel nicht die Frauenquote schlecht, sondern die Männerquote und ich wollte mal wissen, ob ich eigentlich nicht manchmal übertreibe mit Feminismus...  Ihr werdet jetzt vielleicht nicht ganz durchblicken, weil ich die Geschichten auf meinem Blog noch gar nicht alle komplett vorgestellt habe und die Namen euch nichts sagen werden, aber der Grundgedanke bleibt hoffentlich noch verständlich

Have you ever heard of the Bechdel-Test? It says, that a movie or book is only feminism-proof, if
  1. There is more than one woman/girl
  2. They talk to each other
  3. about something else than a man/boy
The stories I write comply with these conditions more than enough. Usually my protagonist is female and experiences something together with her best friend/sister (yeah, I really need to escape this schema and the antagonists are usually also female (bitch fight!) so I wondered if I shouldn't try this test the other way round. So:
  1. There is more than one man/boy
  2. They talk to each other
  3. about something else than a woman/girl
because my stories don't have a bad woman rate but a bad men rate and I wanted to know if I'm not somehow sometimes exaggerate with feminism... You won't understand this completely, because I haven't presented them on my blog completely and the names won't tell you anything, but the basic idea is hopefully still clear.


Sunday, May 11, 2014

0 Spaziergang auf dem Feld /Walk on the fields #5

Gestern, als ich wieder in dem Tal war, von dem ich neulich erzählt habe, kurz nachdem es geregnet hatte, und die Vögel wie wild alle zwitscherten, da saß ich auf so einem Felsvorsprung, der so weit ins Tal ging, dass ich eigentlich fast auf einem kleinen Hügel mitten im Tal saß. Und dann schienen plötzlich die Hügel um mich herum zu atmen, als wären sie lebendig und ich drehte immer wieder den Kopf, weil ich das seltsame Gefühl hatte, ein gewaltiger atmender Drache würde hinter mir stehen. Es war überhaupt irgendwie besonders gestern. Ich sah ein Reh und das Tal wirkte noch wilder als beim letzten Mal. Bei uns in der Nähe kam am morgen und am abend früher immer ein Fuchs vorbei und jetzt kann ich mir vorstellen, dass er vielleicht in einem Tal wie diesem einen Unterschlupf hatte. Und dann sah ich auf die Wälder weiter draußen und versucht, mir vorzustellen, dass sie einmal mit dem kleinen Waldgebüsch in dem Tal verbunden waren und dass alles einmal Wald war.

Yesterday I was again in the dell I lately told about,  awhile after it rained and the birds all tweeted I sat on a ledge reaching so far into the dell that I actually almost sat on a small hill in the middle of the dell. And then the hill around seemed to breath, as if they lived and I turned my head again and again, because I had this strange feeling, like a gigantic breathing dragon was standing behind me. At all it was special yesterday. I saw a deer and the dell seemed even wilde than the first time. Around our place there used to be a fox straying around and now I imagine that he had a hideout in a place like this. And I saw the woods far out there and tried to imagine, that they used to be connected with the small wood in the dell and that everything used to be wood.

Gestern hatte ich meine allererste Idee für eine Geschichte, die in der Realität spielt. Ja. Keine Fantasygeschichte wie die meisten, keine Dystopie wie "Der Junge mit den grünen Augen" -eine Geschichte, die als Schulaufgabe begann -sondern einfach eine ganz realistische Geschichte, die in unserer Welt spielt. Und außerdem eine Liebesgeschichte. Jetzt seid ihr baff, was? Okay, vielleicht nicht alle, aber zumindest die, die mich kennen. Und es geht einfach um Dinge, die in unserem Alltag passieren. Als ich auf den Feldern herumlief und darüber nachdachte, ob das Internet wirklich sozialer, oder ob es nur gefühllos ist und dann kam ich auf die Idee für die Geschichte, die jetzt ganz einfach und ganz klar in meinem Kopf steht. Ich will die Geschichte wirklich ganz für mich behalten, denn sie ist wirklich gut, deshalb will ich natürlich nicht, dass sie mir irgendjemand klaut :) Aber für mich ist es wichtig, dass es eine reale Geschichte ist, die sich sogar in der Realität abspielen könnte.

Yesterday I had my first idea for a story playing in reality. Yes. No fantasy story like most, no dystopia like "The boy with green eyes" -a story, that began as a work fo school .but just a really realistic story set in our world. And also a love story. Now you're gobsmacked, are you? Okay, maybe not everybody, but those who know me do. And it's about simple things happening in our everyday life. When I was walking on the fields and thought about whether the internet really is more social or if it's only emotionless and had the idea for the story that now stands clear and simple in my head. I really want to keep the story for myself, because it's really, really good, so I don't want anybody to steal it. But it's important for me, that it's a real story that could really happen.

Gestern war ich total kaputt, denn ich hatte schon wieder Stress mit meinen Eltern gehabt. Und ich frage mich, ob man vielleicht die besten Ideen immer dann hat, wenn es einem schlecht geht. Ob vielleicht nicht gerade Leiden, Probleme und all die anderen Dinge die einem das Leben schwer machen, es sind, die einen antreiben und inspirieren, weil sie einem den Willen geben, Dinge zu verbessern, weil wir ja nur deswegen Dinge haben, für die es sich zu kämpfen lohnt; weil es nämlich Probleme gibt, die man überwinden muss. Wenn wir rundum zufrieden sein könnten, hätten wir dann noch Gefühlsausbrüche und heftige Emotionen? (Ich denke dabei an das Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley) Und in diesem Fall, könnten wir dann überhaupt noch Kunst schaffen? Würden wir dann noch darüber nachdenken, ob es sich lohnt zu leben und warum wir überhaupt leben? Nein. Also ist das vielleicht begründet, dass wir auch Probleme brauchen, um weiterzukommen. Wäre ja blöd, wenn die Menschheit nicht vorankommen würde, ich meine, wenn alle Menschen zwar glücklich wären, aber nichts mehr passieren würde. Wir müssen vielleicht doch ein bisschen leiden, damit sich die Welt verbessern kann.

Yesterday I was totally smashed because I again had stress with my parents. And I wondered if you maybe have the best ideas when you're feeling worse. Whether suffering, problems and everything else making our lives hard are what drives us forward, inspires and pushes us, because it gives us the will to make things better, because only of this we have things worth fighting for; because there are problems we have to overcome. If we were all around contented, would we ever have emotional releases or lose our temper? (I'm thinking of the book "Brave New World by Aldous Huxley) In this case, could we ever create art? Would ever think about whether life is worth living and wonder why we live? No. So maybe that's reasonable, that we also need problems to go. It would be a bit stupid, if humankind wouldn't go on, I mean if people would all be happy, but nothing happened. Maybe we need to suffer a bit so the world can get better.

Sunday, March 16, 2014

4 Nach dem Austeilen #5

Heute habe ich mich selbst übertroffen, was verspätet abgelieferte Arbeit angeht. Eigentlich sollte ich ja Samstagmorgens meine Prospekte austeilen, aber nun gut, jetzt ist es eben Sonntagabend geworden. Ich hatte Gründe.

Today I topped myself in doing my work far too late. Actually I schould deliver my brochures on saturday morning, but well, now it became sunday evening. I had reasons

Ich habe heute darüber nachgedacht, dass ich, als ich mit zwölf Jahren zum ersten mal in meinem Leben ernsthaft Geschichten geschrieben habe -davor auch schon, aber da waren die Geschichten ziemlich einfach und nicht besonders gut. Jedenfalls, für mich zählt irgendwie zwölf als das Alter, in dem ich wirklich wusste, was ich schreiben wollte, wenn ich mit meiner Geschichte anfing. Ich denke immer mit roten Backen daran zurück, dass ich eine Geschichte angefangen habe in der ein fünfzehnjähriges (!) Mädchen vorkommen sollte, das sich verliebt. Naja... im nachhinein denke ich, dass es richtig unvernünftig war. Die Hauptfigur war zwölf und diese Stellen sind noch okay, aber dann denke ich an das, was ich vorhatte über die Fünfzehnjährige zu schreiben... hilfe.

I today thought about, that I, when I was twelve and wrote serious stories for the first time -before I did too, but then the stories were very simple and not very good. Whatever, for me twelve counts as the age, in which I really knew, what I wanted to write, when I began a story. I always think back with hot cheeks, that I once began a story about a fifteen(!)-year old girl, which falls in love. Uh, yes... in retrospective I think it really was ridiculous. The main charakter was twelve, and those parts were okay, but then I think of what I intended to write about the fifteen-year old... help.

Liebe Mulan mit zwölf,
mit Fünfzehn ist es zwar möglich, dass manche einen Freund haben, aber von Liebe hast du echt keine Ahnung. (Zumindest nicht von dieser Art Liebe) Ich zwar auch nicht, aber der Punkt ist, dass ich das im Gegensatz zu dir erkannt habe. Ach ja, vergiss es, dich in einen Idioten in deiner Klasse verlieben zu wollen. Du wirst dich erstens nicht verlieben, weil kein einziger Romantiker in diese Klasse geht und zweitens ist die Liebe jedenfalls nicht so wie du sie dir vorstellst.
deine Mulan mit fünfzehn

Dear twelve-year old Mulan,
with fifteen it's possible to have a boyfriend, but ou really don't know anything about love (At least not about that kind of love) I do not know either, but the point is, that contrary to you I realized that. And forget trying to fall in love to one of the idiots in your class. You won't fall in love, because there is not a single romanticist in this class, also love is in any case not the way you imagine it.
Your fifteen-year old Mulan

Ich habe außerdem eine Sache bezüglich Gartenland herausgefunden: Es ist ein Land, in dem zwar bereits modernste Technik existiert, aber da es sich nicht jeder leisten kann, nicht überall existiert. Beziehungsweise gibt es viele Reiche, die sich die Technik direkt von den Herstellern liefern lassen, aber es gibt in Gartenland wenig zentrale Organisation, sodass es verwilderte Gegenden gibt, in denen Einhörner frei herumstreunen und Straßen, die immer noch mit Gaslaternen beleuchtet werden, weil es sich der Staat in Gartenland nicht leisten kann, überhaupt irgendetwas zu verändern. So gibt es im Norden von Gartenland bäuerliche Gegenden, in denen die Zeit stehen geblieben ist und eine Stadt, in der es total industrialisierungsmäßig zugeht. Und dann natürlich das eigentliche Gartenland, in dem die Reichen sich vor der Welt abschotten. Jeder hat nur so viel an moderner Technik, wie er es sich leisten kann, bzw. im Fall der Musen will. Gartenland hat eine seltsame Mischung aus moderne und Vergangenheit. Es gibt Luftschiffe (sehr viele) und gleichzeitig computergesteuerte Systeme, weil in Gartenland die Welt auch ander Naturgesetze hat. Ein kleines Scheinparadies in dem es hinter den Kulissen blutig zugeht. Und unsere Freunde Maika und Lina werden da hineingezogen.

I also found something out about Gardenia: It's a country in which alread very modern technology exists, but since  not everybody can afford it, doesn't exist everywhere. Respektively, there are many rich, who let the technologies deliver from the producer, but there is less central organization , so there are feral places, in which unicorns stray and streets, which are still powered by gas, because the state can't afford it, to bring any changes. So there are rural areas on the country, in which time stands still, and a city much industrialization-like. And then again of course the actual Gardenia, in which the rich seal theirselves off from the world. Everybody has only the amount of modern technology he can afford, respektively in case of the muses he wants. Gardenia has a strange mixture of past and future. There are airships (a lot) and at the same time computer-operated systems, because in Gardenia the natural law is different. A small apparent world in which life behind the scenes is a bloodshed. And our friends Maika and Lina are drawn to it.

Saturday, March 08, 2014

3 Nach dem Austeilen #4

Es ist krass, wie viel innerhalb von zwei Wochen passieren kann. Drei Tage Politikseminar. Zwei Tage nur Chor. Im Zeitstress einen Film angucken, für den Skiurlaub packen und auf einen Geburtstag gehen. Noch in der gleichen Nacht nach Mitternacht losfahren, um Vormittags schon auf der Piste sein und Mittags auf der Alm zu essen. Eine Woche Skifahren. Schnee! In den Alpen liegt Schnee! Während wir hier schon frühlingshaftes Wetter haben, liegt dort Schnee. Und dann habe ich jetzt wieder abends Prospekte ausgeteilt, ohne Handschuhe und ohne Mütze. Bei milden Temperaturen. Verrückter kann es nicht sein.

It's incredible, how much can happen in just two weeks. Three days on a seminar for politics. Two days only singing in the choir. Watching a movie, packing for the skiing holiday and going on a birthdays, all under the pressure of time. In the same night already driving, to be on the skislope at forenoon and eat lunch on the alp. A week of skiing. Snow! There's snow in the Alps! While we have spring-like weather here, there is snow there. And today in the evening I again delivered the brochures, without gloves and without any cap. Mild Temperatures. It can't be any crazier.

Beim Austeilen meiner Prospekte habe ich wieder einmal gemerkt, wie herrlich anregend das sein kann, wenn man eine eintönige Arbeit verrichtet und seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Ich bin schon wieder bei einer Geschichte angekommen und mir ist folgender Gedanke durch den Kopf gegangen: In den meisten Geschichten sind die Protagonisten geschockt, verwirrt oder überrumpelt, wenn sie feststellen, dass sie Elfen sind oder magische Kräfte haben oder wenn sie anfangen fantastische Wesen zu sehen oder ähnliches. Meistens können sie es nicht glauben, so wie Harry Potter, oder sie sind gar nicht begeistert. Manchmal nehmen sie es einfach hin, aber in den wenigsten Fällen freut es sie.
Aber hat denn eigentlich nicht jeder den heimlichen Wunsch, so zu sein? Eigentlich wünscht sich jeder heimlich, irgendwie, ein Held zu sein, warum also sollte sich die Figur in der Geschichte nicht einmal so freuen wie ein Kind an Weihnachten? Bisher hat in einer meiner Geschichten die Hautfigur immer ganze Absätze damit gefüllt, dass alles nicht sein kann und sich gefragt, ob er vielleicht Drogen genommen hat, aber jetzt ist mir klar geworden, dass er gar nicht der Typ dafür ist. Er ist nicht der Skeptiker, so wie Maika, auch wenn er kein so großer Beobachter wie Lina ist, aber ich glaube, es passt einfach so viel mehr zu ihm, fasziniert von einer neuen, magischen Welt zu sein.
Zweitens habe ich gemerkt, dass in der Geschichte Drachen viel wichtiger sind, als ich bisher immer gedacht habe... Jedenfalls schreibe ich zwar gerade nicht an dieser Geschichte, aber es ist interessant, welche Ideen mir die ganze Zeit kommen, wenn ich darüber nachdenke.

While delivering my brochures, I again recognized, how wonderfully inspiring it can be, when you do a monotonous work and may let your mind wander. I again came to a story  and I thought of the following: In most stories the protagonists are shocked, puzzled or surprised when they get to know, that they are Elves or get magic powers or discover, that they see fantastic creatures or somewhat. Usually they can't believe it at first, like Harry Potter, or they're not very happy. Sometimes they even take it, as it is, but they're never excited and never glad.
But doesn't everyone have the secret wish to be like that? Actually most people wish to be heros, so why shouldn't they be excited like a child at christmas?  Until now in one of my stories the main charakter used to fill whole passages, that all this and that cannot be, and if he maybe took drugs accidentally, but now I realized, that he's not the type for that. He's not such a sceptic as Maika, although he's not a real observer like Lina, but I think it fits much more to him to be fascinated by a new, magical world.
Secondarily I recognized, that dragons play a much bigger role than I so far thought...anyway, I'm still not writing this story, but it's interesting, which ideas I get, when I think about it.