Ich habe beschlossen, künftig Monatrückblicke zu schreiben. Um alle möglichen Dinge, die in einem Monat passiert sind nochmal zu reflektieren, über die ich
eigentlich schreiben wollte, die aber aus Zeitgründen mehr oder weniger untergegangen sind. Und die ich nicht ewig mit mir herumschleppen will. Also erzähle ich einfach häppchenweise ein paar Sachen, die in den letzten vier Wochen passiert sind. Ich fange an mit einem Thema, das mir besonders wichtig ist, weil es quasi täglich passiert:
Ich habe angefangen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren
Erinnert ihr euch noch an meine To Do Liste vom Jahresanfang? Gut. Ich hatte darin vermerkt, dass ich dieses Jahr unter anderem die glorreiche Idee umsetzen will, ein Baumhaus zu bauen, was offenbar eine viel zu hohe Latte ist, da ich immer noch nicht den richtigen Baum habe, aber es gab auch ein relistischeres Ziel, und das war, dass ich ein bisschen mehr Sport machen will.
Das war in den Winterferien und es lag ziemlich viel Schnee rum, das sich erst in Matsch und dann in eine Eiskruste verwandelte, die die Straße bedeckte und Fahrradfahren zur Schule, das ich mir als konkrete Aufgabe vorgenommen hatte, selbst bei Wind und Wetter doch zu einem etwas schwierigen Unterfangen machte. Als der Schnee weg war, fiel mir wieder auf, dass mein Fahrrad schon seit einem halben Jahr einen Platten hatte. Irgendwie blieben die Fahrradtouren und Radelausflüge letztes Jahr in meiner Familie aus und es hat sich keiner darum gekümmert, es zu reparieren. An Ostern habe ich dann endlich mit meinem Vater darüber geredet und wir haben das Fahrrad gemeinsam repariert, sodass es sich momentan in tadellosem Zustand befindet... naja, fast, ich fahre nämlich inzwischen jeden Tag und dabei habe ich es geschafft, den Fahrradständer abzubrechen, sodass ich mein Fahrrad irgendwo anlehnen muss, wenn ich es abstellen will. Aber es macht total glücklich Fahrrad zu fahren, das glaubt ihr nicht :-)