So. Nachdem ich den ersten Teil der Collage bereits ziemlich am Anfang des Kalenders gepostet hatte, komme ich jetzt endlich weiter. Ich muss dazu sagen, dass mich das Bild ziemlich frustriert hat, ich mit dem Ergebnis unzufrieden war und ich die ganze Collage eigentlich gerne nochmal überarbeiten will (wahrscheinlich werde ich das nicht tun und es einfach beim nächsten mal besser machen). Aber hier, noch einmal Schlumpfinia Schlau in zwei weiteren Aspekten ihres Lebens.
c. Hier sieht man Schumpfinia als Chefredakteurin des Schlumpfblatts im Hauptbüro in Jungingen-Schloppfingen. Eigentlich ist Schlumpfinia gar nicht so sehr Chefredakteurin, da sie selber noch sehr aktiv Außenreportagen und sonstigen verrückten Kram macht, aber sie ist immer noch die letzte beim Schlumpfblatt, die was zu sagen hat. Da sie aber so aktiv ist, hat sie keine Zeit, sich um die Einrichtung des Büros zu kümmern, das deswegen von irgendeinem Fuzzi in einen total modernen, minimalistischen und unpersönlichen Zustand versetzt wurde. Man sieht in diesem Bild bestimmt fünfzig verschiedene Grautöne. Oder so. Man darf nicht vergessen, dass alles, was ihr in diesem Buch seht in Schlumpfgröße ist und ihr diese Räume sowieso nie betreten werdet.
d. Schlumpfinia wieder im Acionsuit. Undercoverreportage in einem Mastbetrieb, der rosablaugepunktete Schweinchen in Massentierhaltung hält. Ich muss dazu sagen, dass ich vorhatte, die Schweine aus größerer Distanz zu zeichnen und viel mehr, um die Massen zu verdeutlichen. Aber ich bin faul. Und ja, ich gebe zu, ich esse auch gerne Schweinefleisch. Nicht nur vom Metzger. Eventuell ist Konsulin Mulan in die Finanzen dieser Wurstfabrik sogar involviert. Hmm. Aber Schlumpfinia isst überhaupt kein Fleisch, also dieses ist Bild für sie, denn sie ist Mitglied der Schlumpfpartei und bekanntlich liegt der Tierschutz, besonder von blauen Tieren (das mit den blauen Tieren nur aus symbolischen Gründen. Rosaflauschige Einhörner werden natürlich auch von der Schlumpfpartei gerettet) der Schlumpfpartei besonders am Herzen.
Teil a. und b. -Schlumpfinia in der Bibliothek und beim Naturfilmen
↓ Geschreibsel aus der Schublade für: Lateinien ↓
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Saturday, January 09, 2016
0 24 Bilder, 19. Türchen -Schlumpfinia Collage c. & d.
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Saturday, December 05, 2015
10 24 Bilder, 5. Türchen -Schlumpfinia Schlau Collage a. und b.
Ich muss wohl kapitulieren. Ich hab mir vorgenommen, eine Colage zu erstellen, eine Schlumpfinia Collage. Von meinem Schlumpfer-Ego, Schlmpfinia Schlau. Und eigentlich sollten das jetzt sechs Bilder werden, aber ich bin immer noch viel zu langsam beim zeichnen, als dass ich es in der kurzen Zeit hinkriegen würde, die ganze Collage fertig zu zeichnen. Also zeige ich euch jetzt einfach die ersten beiden Panels, diejenigen, die ich eben schon fertig habe.
Ich muss dazu sagen, dass ich ich ziemlich übernommen habe, mit meinem Adventskalender. Ich dachte, das meiste ergibt sich nebenher, aber jetzt muss ich feststellen, dass es doch ziemlich zeitraubend ist, an so einem Kalender zu arbeiten. Keine Sorge, ich werde das ganze immernoch durch ziehen. Aber etwas abgespeckter, als ich mir vorgenommen hatte. Ich habe eben doch noch irgendwie ein Leben nebenbei :D
Da ich nicht jeden Tag bis spätabends dranhocken möchte und außerdem finde, dass es langsam blöd wird, da ich das Türchen for den jeweiligen Tag gerade immer später abends veröffentliche, trete ich eben kürzer als ich mir vorgenommen hatte. Ich bin gerade total in einer total diffusen Zeitpanik umgeben, weil ich einfach rein gar nichts, von dem was ich mir vornehme umsetze und alles immer aufs nächste Wochenende aufschiebe. So als ob das was bringen würde. Aber genug davon. Jetzt kommt Schlumpfpower!
Ich muss dazu sagen, dass ich ich ziemlich übernommen habe, mit meinem Adventskalender. Ich dachte, das meiste ergibt sich nebenher, aber jetzt muss ich feststellen, dass es doch ziemlich zeitraubend ist, an so einem Kalender zu arbeiten. Keine Sorge, ich werde das ganze immernoch durch ziehen. Aber etwas abgespeckter, als ich mir vorgenommen hatte. Ich habe eben doch noch irgendwie ein Leben nebenbei :D
Da ich nicht jeden Tag bis spätabends dranhocken möchte und außerdem finde, dass es langsam blöd wird, da ich das Türchen for den jeweiligen Tag gerade immer später abends veröffentliche, trete ich eben kürzer als ich mir vorgenommen hatte. Ich bin gerade total in einer total diffusen Zeitpanik umgeben, weil ich einfach rein gar nichts, von dem was ich mir vornehme umsetze und alles immer aufs nächste Wochenende aufschiebe. So als ob das was bringen würde. Aber genug davon. Jetzt kommt Schlumpfpower!
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Sunday, June 14, 2015
2 Eine schlumpfabhängige Zeitung, worin ein Einhorn interviewt wird.
Rosaflauschige Einhörner erfolgreich ausgewildert!
Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Nutellasümpfe trockengelegt und ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit vollkommen ausgebeutet wurden, haben viele rosaflauschige Einhörner ihren natürlichen Lebensraum verloren und irren ziellos durch die Einöden, die sich inzwischen an diesen Stellen befinden. Deswegen mussten viele dieser Einhörner vorübergehend in Flüchtlingslagern rund um Bohemia untergebracht werden. Um der Heimatlosigkeit der Einhörner entgegenzusteuern, die leider nicht alle an einem Ort leben können (zu viel Puscheligkeit und Flauschigkeit auf einmal und leider muss man auch Rücksicht auf die Marshmallows in den Nutellasümpfen Rücksicht nehmen, die unter Puscheligkeitsallergie leiden).Darum wurde in mehreren Verhandlungen mit Einhörnern, Flauschies, Pommelchen und Marshmallows schließlich beschlossen, dass Wuscheligkeit in seiner natürlichen Umgebung gehalten werden muss, und die Flauschies der Insel Wuschel erklärten sich bereit, den rosaflauschigen Einhörnern Asyl zu geben, bis endlich wieder Normalität oder sowas ähnliches in der Nutellaine eingekehrt ist. Inzwischen wurden erste Einhörner erfolgreich in den Kuschelbeerhainen und Wuschelbeerwäldern der Insel ausgewildert. Der Sprecher der Einhörner, Ernst, das Einhorn, erklärte sich bereits da sehr glücklich über diese Lage. Unsere Reporterin Schlumpfine von "Das Schlumpfblatt -die schlumpfabhängige Zeitung" hat ihn interviewt.
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Wednesday, May 20, 2015
1 Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #1
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
"Sie wollen also eine Führung durch das Kraftwerk?" sagte der Chef der RWE und reicht uns beiden Butterbrezeln, als Schlumpfinia unter der Last ihrer Brezel beinahe zusammenbrach, ließ sie sie schließlich auf den Boden des Büros fallen. Es war kein teurer Belag, schließlich war es das Büro und nicht die Privatwohnung.
"Nun ja, zumindest die Konsulin da will." bemerkte Schlumpfinia sofort und lenkte dabei sofort die Aufmerksamkeit wieder auf sich. "ich habe kein Interesse verstrahlt zu werden."
Für eine Schlumpfine war sie ungewöhnlich sarkastisch.
"Sie haben es doch nicht mehr nötig, verstrahlt zu werden, oder?" fragte der Direktor der RWE und musterte Sschlumpfinia derart, dass es klar war, dass er auf alles an ihr deutete, die blaue Haut und die Körpergröße.
"Ich lebe an einem deutlich unverstrahlterem Ort als sie." sagte Schlumpfinia "auch wenn das nichts heißt."
Der Direktor der RWE war offenbar ein sehr humorvoller man, denn er lächelt breit
"Natürlich, wo wir doch schon beim Thema sind." sagte er "meine Wissenschaftler haben ihre Proben ausgewertet und festgestellt, dass tatsächlich alle Materie aus ihrem Land stammt, die ungewöhnliche Eigenschaft hat, de wir vermutet haben. Wenn ich mich entsinne, hat es beinahe fünfunddreißig Jahre gedauert, die Proben auszuwerten, aber nun konnten wir beweisen, dass alles was aus Lateinien stammt, tatsächlich in der Lage ist, Radioaktivität zu absorbieren."
"Und warum hat das fünfunddreißig Jahre gedauert, bis die Proben ausgewertet waren?" fragte Schlumpfinia wieder
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
"Sie wollen also eine Führung durch das Kraftwerk?" sagte der Chef der RWE und reicht uns beiden Butterbrezeln, als Schlumpfinia unter der Last ihrer Brezel beinahe zusammenbrach, ließ sie sie schließlich auf den Boden des Büros fallen. Es war kein teurer Belag, schließlich war es das Büro und nicht die Privatwohnung.
"Nun ja, zumindest die Konsulin da will." bemerkte Schlumpfinia sofort und lenkte dabei sofort die Aufmerksamkeit wieder auf sich. "ich habe kein Interesse verstrahlt zu werden."
Für eine Schlumpfine war sie ungewöhnlich sarkastisch.
"Sie haben es doch nicht mehr nötig, verstrahlt zu werden, oder?" fragte der Direktor der RWE und musterte Sschlumpfinia derart, dass es klar war, dass er auf alles an ihr deutete, die blaue Haut und die Körpergröße.
"Ich lebe an einem deutlich unverstrahlterem Ort als sie." sagte Schlumpfinia "auch wenn das nichts heißt."
Der Direktor der RWE war offenbar ein sehr humorvoller man, denn er lächelt breit
"Natürlich, wo wir doch schon beim Thema sind." sagte er "meine Wissenschaftler haben ihre Proben ausgewertet und festgestellt, dass tatsächlich alle Materie aus ihrem Land stammt, die ungewöhnliche Eigenschaft hat, de wir vermutet haben. Wenn ich mich entsinne, hat es beinahe fünfunddreißig Jahre gedauert, die Proben auszuwerten, aber nun konnten wir beweisen, dass alles was aus Lateinien stammt, tatsächlich in der Lage ist, Radioaktivität zu absorbieren."
"Und warum hat das fünfunddreißig Jahre gedauert, bis die Proben ausgewertet waren?" fragte Schlumpfinia wieder
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Saturday, May 09, 2015
5 Domenique Colline und die Nutellaphilosophie des anbrechenden einundzwanzigsten Jahrhunderts
In der Nutellaine des einundzwanzigsten Jahrhunderts, geht es so wenig romantisch zu wie im Rest der Welt: da wird konsumiert, da wird geschlemmt und natürlich sind die meisten Menschen in der wohlhabenden, lebensmittelüberfluteten Nutellaine übergewichtig (was kein Zufall ist, ich berichtete) und dadurch wird auch viel Kritik an der nutellainischen Gesundheitspolitik genommen, die quasi nicht existiert. Abgesehen davon, dass man natürlich auch weder seinen Zahnersatz noch Krebsmedikament noch Unfallhilfe bekommt, wenn man nicht selber zahlt, herrscht zu allen Überfluss auch noch die Praxis, dass es keine ordentliche gesundheitlich Aufklärung über Süßigkeiten gibt. Und das, in einem Land, das vor Süßigkeiten nur so überquillt. So ist die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung übergewichtig und ein großer Teil leidet an Karies. Während der Organismus der einheimischen Daseinsformen, der Zuckerelfen, Bonbonzwerge und anderen hervorragend an den Überfluss der Süßigkeiten angepasst ist und sie auch die allerletzten Vitamine ausquetschen und gleichzeitig den Überschuss an Zucker wieder ausscheiden, der zwangsläufig bei den natürlichen Lebensmitteln der Nutellaine auftritt, sind die meisten Menschen der Nutellaine mindestens übergewichtig, wenn nicht gar fettleibig.
Da kam allerdings der Sportphilosoph Domenique Colline angerannt und entwickelt seine Nutellaphilosophie:
Da kam allerdings der Sportphilosoph Domenique Colline angerannt und entwickelt seine Nutellaphilosophie:
- Nutella hält das Brötchen zusammen
- Das Brötchen hält den Menschen zusammen.
- Mit zu vielen Brötchen im Magen fällt der Mensch zusammen
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Sunday, April 26, 2015
0 Skrypta
Das Kloster Skrypta in den wilden Bergen im Norden Lateiniens, in einem kleinen abgeschotteten Tal, in dem hauptsächlich ein paar kleine Bauerndörfer liegen. Einmal im Jahr werden in Skrypta die lateinischen Lesemeisterschaften veranstaltet (Lesen ist Lateiniens Nationalsportart), aber den Rest des Jahres über besteht Taldorf, das am Fuß des Berges liegt, auf dessen Gipfel das Kloster Skrypta thront, nur aus ein paar bäuerlichen Einsiedlerhütten, in denen Menschen wohnen, die meist sehr abergläubisch sind und noch nie einen Blick außerhalb ihres kleinen Tals gewagt haben.
Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.
Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.
Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.
Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.
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Sunday, April 19, 2015
6 Träume, die Lateinien in diesseitige Gefilde zurücktragen
Wäre ich Seherin oder Prophetin (was ich nicht bin) würde man mich vermutlich für die Träume die ich habe lynchen.
Da ist so ein Lehrer an meiner Schule, der irgendwie unter den Lehrern ein Außenseiter und außerdem aussieht wie Mr. Spock, weshalb ich ihn auch gar nicht anders benennen will, der aber in meinem Traum gleichzeitig ein Jediritter ist und jünger ist und da ist eine (hin und wieder etwas nervige) Klassenkameradin von mir, die in meinem Traum schwanger geworden ist und deswegen auf einmal von beinahe allen Mädchen in meiner Klasse (außer mir und ein paar anderen Mannsweibern) wie von einer Schar gackernder Hennen belagert wird. Im übrigen ist sie Deutsch-Türkin und stolz drauf Muslima zu sein und natürlich wundern sich alle, woher das Kind ist.
Und dann sehe ich ein Bild vor meinen Augen, wie die hochschwangere Klassenkameradin mit dem Mr. Spock-Lehrer-Jediritter knutscht und natürlich dürfen die beiden nicht zusammen sein, weil er ein Jediritter ist und irgendwie erinnert mich das ganze plötzlich irgendwie an etwas. Und komischerweise läuft im Hintergrund dramatisch der Soundtrack von Star Wars ab (Echt wahr. Ich finde es im Übrigen echt erstaunlich, dass ich mich an die Musik in meinem Traum erinnern konnte) und ich heule Rotz und Tränen, weil das ganze irgendwie so romantisch ist, warum es romantisch ist, weiß ich nicht mehr.
Wie aus heiterem Himmel steht dann plötzlich ein Klassenkamerad von mir neben mir, nennen wir ihn iDepp (ein sehr Apple-affiner Typ) oder auch Fitnessguru (blond, sportlich, gut aussehend, mit einem ebensolchen Mädchen aus der Parallelklasse zusammen. Sein Onkel ist angeblich Chefarzt im Charité und mit ihm -nicht dem Onkel- werde ich die nächsten zwei Jahre im Bio und Chemie Leistungskur verbringen) aber wie auch immer wir in nenne, er lästert total über das schwangere Mädchen ab, sie würde sich doch bloß ihre Karriere versauen und meint zu mir, das würde mir ja nicht passieren, weil ich eh nichts mit Jungs am Hut habe und dann wache ich auf und frage mich, ob der Traum nur deshalb nur so klischeehaft war, weil die Realität das (lässt man den Star-Irgendwas Anteil weg) irgendwie auch ist.
Da ist so ein Lehrer an meiner Schule, der irgendwie unter den Lehrern ein Außenseiter und außerdem aussieht wie Mr. Spock, weshalb ich ihn auch gar nicht anders benennen will, der aber in meinem Traum gleichzeitig ein Jediritter ist und jünger ist und da ist eine (hin und wieder etwas nervige) Klassenkameradin von mir, die in meinem Traum schwanger geworden ist und deswegen auf einmal von beinahe allen Mädchen in meiner Klasse (außer mir und ein paar anderen Mannsweibern) wie von einer Schar gackernder Hennen belagert wird. Im übrigen ist sie Deutsch-Türkin und stolz drauf Muslima zu sein und natürlich wundern sich alle, woher das Kind ist.
Und dann sehe ich ein Bild vor meinen Augen, wie die hochschwangere Klassenkameradin mit dem Mr. Spock-Lehrer-Jediritter knutscht und natürlich dürfen die beiden nicht zusammen sein, weil er ein Jediritter ist und irgendwie erinnert mich das ganze plötzlich irgendwie an etwas. Und komischerweise läuft im Hintergrund dramatisch der Soundtrack von Star Wars ab (Echt wahr. Ich finde es im Übrigen echt erstaunlich, dass ich mich an die Musik in meinem Traum erinnern konnte) und ich heule Rotz und Tränen, weil das ganze irgendwie so romantisch ist, warum es romantisch ist, weiß ich nicht mehr.
Wie aus heiterem Himmel steht dann plötzlich ein Klassenkamerad von mir neben mir, nennen wir ihn iDepp (ein sehr Apple-affiner Typ) oder auch Fitnessguru (blond, sportlich, gut aussehend, mit einem ebensolchen Mädchen aus der Parallelklasse zusammen. Sein Onkel ist angeblich Chefarzt im Charité und mit ihm -nicht dem Onkel- werde ich die nächsten zwei Jahre im Bio und Chemie Leistungskur verbringen) aber wie auch immer wir in nenne, er lästert total über das schwangere Mädchen ab, sie würde sich doch bloß ihre Karriere versauen und meint zu mir, das würde mir ja nicht passieren, weil ich eh nichts mit Jungs am Hut habe und dann wache ich auf und frage mich, ob der Traum nur deshalb nur so klischeehaft war, weil die Realität das (lässt man den Star-Irgendwas Anteil weg) irgendwie auch ist.
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Lehrer
Meine Spiegeltherapeuthin
Star Wars
Träume
Saturday, February 21, 2015
2 Lateinische Kartographie
Auf persönlichen Wunsch Königin Klarolines wurde mir aufgetragen, dass ich endlich mal eine Karte von Lateinien und ihrem wunderschönen Königreich veröffentlichen sollte, schließlich kritzele ich schon seit mehr als einem halben Jahr daran herum und sie ist zu meiner Schande immer noch unvollendet... Klaroline sagte mir aber, dass es ihr egal wäre, hauptsache sie wäre endlich mal raus... also habe ich heute mal die aktuelle Version gescannt und beschlossen, sie endlich mal zu veröffentlichen. Irgendwann musste das ja sein... hier ist sie:
Bekanntlich ist die lateinische Karte nach Süden ausgerichtet, darum ist diese Himmelsrichtung auf der Karte oben, während Norden unten ist. Das alles, nur damit Lateinien links und Französien rechts ist....
Bekanntlich ist die lateinische Karte nach Süden ausgerichtet, darum ist diese Himmelsrichtung auf der Karte oben, während Norden unten ist. Das alles, nur damit Lateinien links und Französien rechts ist....
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Thursday, January 29, 2015
11 Wandertag... oder auch alles über das rosaflauschige Einhorn. (Nicht die Scheißherzchen vergessen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥)
Ha! Mein Wander-Tag hat Wellen geschlagen und ist endlich beim Fellmonsterchen angekommen und die Fragen waren so schlumpfochal, dass ich sie mir gleich wieder mitgenommen habe.
Zur Erinnerung: Man beantwortet die elf Fragen. Man tauscht die ersten zehn Fragen aus und lässt die elfte Frage aber unbedingt stehen. Anschließend taggt man bis zu elf weitere Leute :-)
Nicht ganz uneigennützig, denn ich habe beschlossen, Eigenwerbung zu machen, indem ich andere Leute über diesen Blog tagge *muahahaha*
Da ich diese Fragen von Fellmonsterchen einfach unglaublich schlumpfig finde, habe ich nur ein paar unter ihnen ersetzt. Und damit wir nicht vergessen, wie schlumpfig sie sind, gebe ich noch einmal eine Runde Scheißherzchen darauf: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥
Hier die Fragen, die ihr beantworten sollt:
Lioba und ihre Schwester Mila
Domi, Elfii und Julie
Anna
Kati und Julia
und vielleicht kriege ich auch noch Königin Klaroline dazu, diesen Tag zu beantworten. Zumindest den rechten Kopf. Vielleicht. Das weiß ich noch nicht ;-)
Und das war es! Denkt daran, immer schön puschelig, flauschige, kuschelig, schlumpfig und epochal und am besten noch schlumpfochal zu sein! Wenn ihr diesen Tag beantwortet seid ihr die besten!
Zur Erinnerung: Man beantwortet die elf Fragen. Man tauscht die ersten zehn Fragen aus und lässt die elfte Frage aber unbedingt stehen. Anschließend taggt man bis zu elf weitere Leute :-)
Nicht ganz uneigennützig, denn ich habe beschlossen, Eigenwerbung zu machen, indem ich andere Leute über diesen Blog tagge *muahahaha*
Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar?
Schwer? Natürlich solltest du ein rosaflauschige Einhörner anlegen! Je mehr, desto besser, am besten einen ganzen Stall! In ihrem natürlichen Lebensraum werden sie bedroht und kaum geschützt, also gib rosaflauschigen Einhörnern Asyl bei dir, sie haben es definitiv verdient!Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?
Das ist ganz einfach: rosaflauschige Einhörner ernähren sich ausschließlich von Licht, Luft und ein bisschen Liebe, ergo musst du sie nur knuddeln und liebhaben. Die herzigsten (♥♥♥♥♥♥♥♥!!!!) Tiere die es überhaupt gibt!Sollte die Haltung von puscheligen, pinken Einhörnern sehr beliebt werden, droht dann eine Art Pegeda: “Patriotische Europäer gegen die Einhornisierung des Abendlandes”?
Ich fürchte ja, auch wenn ich es nicht begrüße. Leider flüchten sehr viele Einhörner aus der Nutellaine in die nicht minder einhorngefährlichen Länder Deutschland und Lateinien, wo sie dann von verbohrten, überängstlichen Mitbürgern, die ihre Augen davor verschließen, wie puschelig und wuschelig Einhörner doch eigentlich sind, nicht als gleichberechtigte Daseinsformen annehmen. Darum: Seid achtsam und offen zu Enhörnern! Sie sind die besten, also lasst ihnen immer ein warmes Plätzchen in eurem Stall frei!Guckst Du das Dschungelcamp?
NeinVielleicht bin ich gar nicht das Fellmonster, sondern Manuel Neuer. Das wäre … ?
Merkwürdig unschlumpfig.Vielleicht bin ich gar nicht Manuel Neuer, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?
Schlumpfochal!Sammelst Du Steine? Also z. B. schöne Steine von Stränden?
Nicht mehr. Ich hatte irgendwann zu viele Steine, die alle nur bedingt schön waren, und habe dann beschlossen, dass ich sie alle bei uns in den Vorhof über dem Schotter ausstreue. Dadurch habe ich weniger Ballast im Zimmer und der Schotter ist aufgepeppt :-)Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?
Ist sie das nicht schon? ;-) Man kann ihr vieles anlasten, aber wenigstens setzt sie sich für rosaflauschige Einhörner ein... oder?Sollte Gauck sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?
Nein. Das würde absolut gegen die Einhornrechte verstoßen, wonach die Würde des Einhorns unantastbar ist und auf Gaucks Kopf zu hocken ist doch etwas entwürdigendWas würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild eines XXL-Caipis oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?
Wenn ich jemals Caipi nähme, dann höchstens Schlumpfettencaipi, das schmeckt nämlich exakt so wie Caipi, nur dass schlumpfblau und gleichzeitig alkoholfrei ist. Ansonsten ist ein Plakat der Schlumpfpartei (die sich übrigens stark für den Schutz von rosaflaschigen Einhörnern einsetzt, darauf eine Runde Scheißherzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥)Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unpuschelig. Dann kommt Euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen.)
Auf einer Skala von eins bis drölf? EINHORN! (Auf Einhornisch ist das eine Zahl) (P.S. Natürlich bleibt diese Frage gleich! Was denkst du denn? Glaubst, ich vermassle mir meine Chance, einmal einem echten, rosaflauschigen Einhorn zu begegnen?)
Da ich diese Fragen von Fellmonsterchen einfach unglaublich schlumpfig finde, habe ich nur ein paar unter ihnen ersetzt. Und damit wir nicht vergessen, wie schlumpfig sie sind, gebe ich noch einmal eine Runde Scheißherzchen darauf: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥
Hier die Fragen, die ihr beantworten sollt:
- Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar?
- Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?
- Was hältst du von der kürzlich von lateininischen Mitbürgern gegründeten "Einheimische Lateinier gegen die Einhornisierung des Abendlandes" ("Elpeda")?
- Magst du Phineas und Ferb? Wenn ja, was hältst du von "Phineas und Ferb: Star Wars"?
- Vielleicht bin ich gar nicht die Konsulin von Lateinien, sondern eine Schlumpfine. Das wäre … ?
- Vielleicht bin ich gar keine Schlumpfine, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?
- Vielleicht bin ich gar kein flauschiges, pinkes Einhorn, sondern ein fünfzehnjähriges Mädchen mit Identitätsproblemen. Das wäre...?
- Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?
- Sollte Schlumpfinia Schlau sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?
- Was würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild von einem Schlumpf oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?
- Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unschlumpfig. Dann kommt euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen)
Lioba und ihre Schwester Mila
Domi, Elfii und Julie
Anna
Kati und Julia
und vielleicht kriege ich auch noch Königin Klaroline dazu, diesen Tag zu beantworten. Zumindest den rechten Kopf. Vielleicht. Das weiß ich noch nicht ;-)
Und das war es! Denkt daran, immer schön puschelig, flauschige, kuschelig, schlumpfig und epochal und am besten noch schlumpfochal zu sein! Wenn ihr diesen Tag beantwortet seid ihr die besten!
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Sunday, January 25, 2015
2 Die Herzogin Nisi de Nutellaine, Herrin von Nusstella und über ihr Reich
Eines der interessantesten Herzogtümer Französiens ist die Nutellaine im Süden des Landes, die auf etwas gleicher Höhe liegt wie Keksland in Lateinien, das Land, durch das der Chocoly fließt.
Ebenso wie Keksland ist die Nutellaine ein Land der Süßigkeiten, doch das Herz dieses Landes ist kein Fluss, sondern Nutellavulkan, an dessen Fuß die Hauptstadt des Herzogtums, Nusstella liegt. Auf dem Vulkan thront die mächtige Festung der Herzogin, der tief ins Innerer der reicht. Rund um Nusstella und den zugehörigen Vulkan befinden sich meist Nutellaminen, in denen nach dem schokoladenbraunen Gold gebohrt wird. Nutella ist neben vielen anderen Lebensmitteln das wichtigste Exportgut der Nutellaine.
Je weiter man in der Nutellaine nach Norden geht, desto süßer wird sie und desto mehr Nutella klebt an den Bäumen. Man findet immer mehr Lolloblumen auf den Wiesen und der Geruch nach Pfefferminz erfüllt die Luft, doh am interessantesten sind wohl doch die tektonischen Aktivitäten die diese Landschaft aus Nutella geformt haben.
Sie scheint ein friedliches und beschauliches Land zu sein, doch dem ist nicht so. Viele Wanderer sind von dem süßen Land so entzückt, dass sie von deinen Tücken schnell überrumpelt wurden. So kommen die meisten Wanderer um, weil sie in Nutellapfützen und Treibzucker versinken oder wel sie sich den Magen vollschlagen und dabei Marshmallows anlocken und von ihnen einverleibt werden.
Die Nutellaine ist übrigens der einzige Ort, an dem das von Aussterben bedrohte rosaflauschige Einhorn noch zu finden ist, das dafür bekannt ist, dass es Regenbogen ausscheidet und sich von Licht und Luft ernährt. Allerdings pflegt die Herzogin, die auch sonst nicht besonders zimperlich ist, es sei denn jemand hat ihre (natürlich) schokoladenbraune Frisur ruiniert, gerne diese Einhörner zu jagen, darum haben französianische Tierschutzverbände das folgende Video gedreht, um auf es aufmerksam zu machen:
Leider fand Herzogin Nisi dieses Video einfach nur bescheuert und ignorierte schlichtweg alle Bemühungen der Tierschutzorganisation, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.
Die Ureinwohner der Nutellaine sind klein, rundlich und tragen bevorzugt bunte Kleider aus leuchtendem Süßigkeitenpapier. Es sind unterschiedliche Spezies, aber die Hauptgruppen der Bewohner sind Schokoladengnome, Bonbonzwerge, Zuckerelfen -von den Konsulinnen Lateiniens als Mitarbeiter hochgeschätzt- und ganz selten auch die misanthropischen Lakritzschnecken. Die meisten ihrer ungesunden Essgewohnheiten haben die Enwohner der Nutellaine auf ihre menschlichen Mitbürger übertragen und über Fastfoodketten und Nutella in die ganze Welt, Herzogin Nisi de Nutellaine gehört zu den wenigen Einwohnern des Landes, die nicht kugelrund über den Boden rollen können, wenn ihnen langweilig ist.
(Dieser Artikel ist ungesponsert und gründet eher auf... Süßigkeitensucht :D)
Ebenso wie Keksland ist die Nutellaine ein Land der Süßigkeiten, doch das Herz dieses Landes ist kein Fluss, sondern Nutellavulkan, an dessen Fuß die Hauptstadt des Herzogtums, Nusstella liegt. Auf dem Vulkan thront die mächtige Festung der Herzogin, der tief ins Innerer der reicht. Rund um Nusstella und den zugehörigen Vulkan befinden sich meist Nutellaminen, in denen nach dem schokoladenbraunen Gold gebohrt wird. Nutella ist neben vielen anderen Lebensmitteln das wichtigste Exportgut der Nutellaine.
Je weiter man in der Nutellaine nach Norden geht, desto süßer wird sie und desto mehr Nutella klebt an den Bäumen. Man findet immer mehr Lolloblumen auf den Wiesen und der Geruch nach Pfefferminz erfüllt die Luft, doh am interessantesten sind wohl doch die tektonischen Aktivitäten die diese Landschaft aus Nutella geformt haben.
Sie scheint ein friedliches und beschauliches Land zu sein, doch dem ist nicht so. Viele Wanderer sind von dem süßen Land so entzückt, dass sie von deinen Tücken schnell überrumpelt wurden. So kommen die meisten Wanderer um, weil sie in Nutellapfützen und Treibzucker versinken oder wel sie sich den Magen vollschlagen und dabei Marshmallows anlocken und von ihnen einverleibt werden.
Die Nutellaine ist übrigens der einzige Ort, an dem das von Aussterben bedrohte rosaflauschige Einhorn noch zu finden ist, das dafür bekannt ist, dass es Regenbogen ausscheidet und sich von Licht und Luft ernährt. Allerdings pflegt die Herzogin, die auch sonst nicht besonders zimperlich ist, es sei denn jemand hat ihre (natürlich) schokoladenbraune Frisur ruiniert, gerne diese Einhörner zu jagen, darum haben französianische Tierschutzverbände das folgende Video gedreht, um auf es aufmerksam zu machen:
Leider fand Herzogin Nisi dieses Video einfach nur bescheuert und ignorierte schlichtweg alle Bemühungen der Tierschutzorganisation, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.
Die Ureinwohner der Nutellaine sind klein, rundlich und tragen bevorzugt bunte Kleider aus leuchtendem Süßigkeitenpapier. Es sind unterschiedliche Spezies, aber die Hauptgruppen der Bewohner sind Schokoladengnome, Bonbonzwerge, Zuckerelfen -von den Konsulinnen Lateiniens als Mitarbeiter hochgeschätzt- und ganz selten auch die misanthropischen Lakritzschnecken. Die meisten ihrer ungesunden Essgewohnheiten haben die Enwohner der Nutellaine auf ihre menschlichen Mitbürger übertragen und über Fastfoodketten und Nutella in die ganze Welt, Herzogin Nisi de Nutellaine gehört zu den wenigen Einwohnern des Landes, die nicht kugelrund über den Boden rollen können, wenn ihnen langweilig ist.
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windsprite
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Tuesday, January 13, 2015
2 Der Schrotterwald
Südlich von Chocopolis, wenn man dem Chocoly folgt, liegt der Schrotterwald. Der Schrotterwald ist ein Wald ganz aus Altmetall, Rost und Müll, der sich tags aufheizt und nachts auf Minustemperaturen herabkühlt. Er ist der Ort, an dem, zwischen einem Berg von leeren Schokoladenverpackungen und Fort Klops, dem geheimen Forschungsinstitut von Konsulin Mulan von Lateinien der Chocoly entspringt, angeblich geboren aus geheimnisvollen Experimenten, die dort stattfinden sollen. Während allerdings der Chocoly und sein Ursprung belegt sind, konnte der Zusammenhang zu Fort Klops nicht hergestellt werden, nur ein paar bräunliche Pulverflecken an der weißen Südmauer des Forts weisen darauf hin. Allerdings könnte das auch Roststaub sein.
Der Schrotterwald ist auf seine eigene Art noch ein wilder Wald, in dem Hochspannungsleitungen in den Himmel wachsen, Kabel wuchern und sich Wellblechteppiche und Stacheldrahtranken auf dem Boden ausbreiten. Der Schrotterwald ist ein sich in aller Richtungen ausbreitendes Gerüst, in dem die unterschiedlichsten Tiere kreuchen und fleuchen.
Stahlwollmäuse, die in Schraubenbüschen leben und sich von deren Schrauben ernähren. Dosenfische, die durch die vielen Ölbäche und -lachen im ganzen Wald schwimmen. Wilde Drahtesel, die ein elektrische I-ah von sich geben, sollte man ihnen zu Nahe kommen und die in der Regel viel zu bockig sind, um sie reiten zu können. Da leben summende Glühbienchen aus Glas (Lateinien liegt nicht in der EU, deswegen wurden sie dort noch nicht ausgerottet), die im dunkeln leuchten und nachts muss man sich im Schrotterwald vor den riesigen Wäschespinnen hüten, die dort zwischen den Bäumen umherkriechen.
Die erstaunlichsten Kreaturen des Schrotterwalds sind allerdings die Elfenaffen.
Ähnlich wie die Schlümpfe sind sie intelligente nicht-menschliche Daseinsformen, die zwar technisch unterentwickelt, aber dennoch nicht zu unterschätzen sind. Begonnen bei ihrer Körperkraft. So sind sie in der Lage, härtestes Metall mit bloßen Händen zu verbiegen. Auf diese Weise stellen sie ihre Eisenholzbogen her, mit denen sie weiter schießen können als mit so manchem Gewehr. Wobei die Elfenaffen im allgemeinen eher friedlich sind und ihre Waffen hauptsächlich zur Verteidigung gegen Wäschespinnen und Bleiwölfe verwenden.
Ihre zähne sind hart genug, um Schrauben, Eisenspne und Federn zu zerkauen, von denen sie sich ernähren. dabei können sie von einer Handvoll metallischer Kleinteile etwa eine Woche lang leben. Mehr dürfen sie auch nicht esssen, denn wenn sie zu viel zu sich nehmen sind sie nicht mehr in der Lage zu fliegen. Die einzigen, die trotz Übergewicht fliegen können sind die jüngsten Elfenaffen bis zu ihrem dritten Lebensjahr. Obwohl sie in der Regel von oben voll von Heizöl sind -dem Hauptnahrungsmittel junger Elfenaffen- können sie in diesem Alter aufgrund ihrer noch relativ überproportionierten Flügel schon sehr gut fliegen, was allerdings auch nötig ist, denn anders könnten sie nicht fliehen und wären im Wald sehr hilflos.
Das ist Lemurolas. Er ist der einzige Elfenaffe, der außerhalb des Schrotterwaldes bekannt ist und der einzige, der jemals den Schrotterwald verlassen hat und dient in der Elitetruppe einer gewissen Welteroberin für den Fachbereich Kröten erschießen und Müllentsorgung. Anders als alle anderen Monster lehnt er Caipi eher ab, weil es keine Wirkung auf ihn hat, dafür ist er ein prima Kumpel und kann dir deine Müllentsorgungskosten sparen, indem er den Abfall verzehrt. Er kam eher durch Zufall an die Weltherrscherin, als sie ihn erwischte, wie er ihre Wordpress-Statistiken generierte...
P.S. Sie sehen noch mehr wie Elfen denn wie Affen und eher affig denn äffisch aus, die Zeichnungen sind Prototypen. Es kommen noch bessere :-)
Der Schrotterwald ist auf seine eigene Art noch ein wilder Wald, in dem Hochspannungsleitungen in den Himmel wachsen, Kabel wuchern und sich Wellblechteppiche und Stacheldrahtranken auf dem Boden ausbreiten. Der Schrotterwald ist ein sich in aller Richtungen ausbreitendes Gerüst, in dem die unterschiedlichsten Tiere kreuchen und fleuchen.
Stahlwollmäuse, die in Schraubenbüschen leben und sich von deren Schrauben ernähren. Dosenfische, die durch die vielen Ölbäche und -lachen im ganzen Wald schwimmen. Wilde Drahtesel, die ein elektrische I-ah von sich geben, sollte man ihnen zu Nahe kommen und die in der Regel viel zu bockig sind, um sie reiten zu können. Da leben summende Glühbienchen aus Glas (Lateinien liegt nicht in der EU, deswegen wurden sie dort noch nicht ausgerottet), die im dunkeln leuchten und nachts muss man sich im Schrotterwald vor den riesigen Wäschespinnen hüten, die dort zwischen den Bäumen umherkriechen.
Die erstaunlichsten Kreaturen des Schrotterwalds sind allerdings die Elfenaffen.Ähnlich wie die Schlümpfe sind sie intelligente nicht-menschliche Daseinsformen, die zwar technisch unterentwickelt, aber dennoch nicht zu unterschätzen sind. Begonnen bei ihrer Körperkraft. So sind sie in der Lage, härtestes Metall mit bloßen Händen zu verbiegen. Auf diese Weise stellen sie ihre Eisenholzbogen her, mit denen sie weiter schießen können als mit so manchem Gewehr. Wobei die Elfenaffen im allgemeinen eher friedlich sind und ihre Waffen hauptsächlich zur Verteidigung gegen Wäschespinnen und Bleiwölfe verwenden.
Ihre zähne sind hart genug, um Schrauben, Eisenspne und Federn zu zerkauen, von denen sie sich ernähren. dabei können sie von einer Handvoll metallischer Kleinteile etwa eine Woche lang leben. Mehr dürfen sie auch nicht esssen, denn wenn sie zu viel zu sich nehmen sind sie nicht mehr in der Lage zu fliegen. Die einzigen, die trotz Übergewicht fliegen können sind die jüngsten Elfenaffen bis zu ihrem dritten Lebensjahr. Obwohl sie in der Regel von oben voll von Heizöl sind -dem Hauptnahrungsmittel junger Elfenaffen- können sie in diesem Alter aufgrund ihrer noch relativ überproportionierten Flügel schon sehr gut fliegen, was allerdings auch nötig ist, denn anders könnten sie nicht fliehen und wären im Wald sehr hilflos.
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| Dein Name sei... Lemurolas! |
P.S. Sie sehen noch mehr wie Elfen denn wie Affen und eher affig denn äffisch aus, die Zeichnungen sind Prototypen. Es kommen noch bessere :-)
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windsprite
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Lateinien
Tuesday, December 23, 2014
2 Ich habe jetzt ein Profilbild
Nachdem ich nun schon so lange nur ein unschumpfiges schlumpblaues Bild als Profilbild hatte, habe ich nun ein richtiges Selbstportrait :-) Schlumpfig, oder? xD
Schlumpf beiseite, es wurde ja ganz seriös gefertigt!
Frisur á la Schlumpfine, Brille Modell Schlaubi und die Sommersprossen sind von Sasette. Bei den Schuhen und beim Kleid habe ich schließlich geschummelt, weil Schlumpfinia Schlau zwar eine Schlumpfine, aber auch mein Schlumpfer-Ego ist, und ich die Absätze an den Schuhen und die Rüschen am Kleid weggelassen habe. Passte weder zu mir noch zu Schlumpfinia, deshalb. Und der Bleistift und das Buch mussten natürlich auch sein ;-) Was sagt ihr dazu? Selbstgeschlumpft ^^
Schlumpf beiseite, es wurde ja ganz seriös gefertigt!
Frisur á la Schlumpfine, Brille Modell Schlaubi und die Sommersprossen sind von Sasette. Bei den Schuhen und beim Kleid habe ich schließlich geschummelt, weil Schlumpfinia Schlau zwar eine Schlumpfine, aber auch mein Schlumpfer-Ego ist, und ich die Absätze an den Schuhen und die Rüschen am Kleid weggelassen habe. Passte weder zu mir noch zu Schlumpfinia, deshalb. Und der Bleistift und das Buch mussten natürlich auch sein ;-) Was sagt ihr dazu? Selbstgeschlumpft ^^
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Schlumpfinia Schlau
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Schlumpfinia Schlau
Zeichnungen
Monday, December 22, 2014
0 Eislaufen
Zuerst war ich wackelig drauf und verfluchte die Tatsache, dass es schon ewig her war, seit ich das letzte Mal auf Schlittschuhen gestanden hatte. Und hasste mich für meinen Ungeschicktheit und meinen schlechten Gleichgewichtssinn. Eigentlich müssten alle Menschen regelmäßih Zugang zu Eisbahnen bekommen, damit sie ihr Gleichgewicht trainieren können. Schließlich, nach ein paar Runden fühlte ich mich sicherer und nach einer Weile klappte auch wieder das Rückwärtslaufen. Zufrieden war ich hinterher nicht, nur bestärkt durch den Drang, dass ich unbedingt öfter mal Eislaufen gehen wollte und dass ich eine eislaufende Schlumpfine zeichnen wollte. Aber irgendetwas ist dann doch hängengeblieben.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
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windsprite
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Tuesday, December 02, 2014
2 Steuergesetze in Französien (Franzi Leaks)
Französische Steuergesetze besagen, dass öffentliche Personen um Staatsdienst ihr Einkommen nur aus öffentlichen Quellen beziehen dürfen, da nur auf diese Weise Transparenz über ihr Einkommen gewährt ist. Eine kluge Idee von Klara, dem linken Kopf der Königin Klaroline (da sie Linkshänderin ist, und Caroline Rechtshänderin, sitzt sie bei Verhandlungen gewöhnlich immer links) der jedoch von Caroline und dem restlichen französischen Regime hemmungslos gebeugt wurde. Natürlich haben alle auch alle möglichen Einkünfte aus anderen Quellen, die dadurch, dass es sie offiziell nicht gibt, umso dubioser sind. So hat Herzogin Alena de Troufaine, die allseits beliebte, fröhliche, immer freundliche und beliebte Herzogin, die öffentlich niemals Fehltritte begeht, geheime Gold- und Silberminen in den Tiefen des Mount Troufouse, in denen sie wohl schon seit Jahrhunderten geheime Einkünfte bezieht (eine der berühmten nicht-existenten Talparadoxien, zum einen existieren Lateinien und Französien erst seit Februar 2014, zum anderen haben beide Länder eine Jahrhundertalte Geschichte), wobei das seltsameste jedoch das Faktum ist, dass keiner weiß, wer das ganze Edelmetall für die Herzogin abbaut. Sklaven? Sie selbst ist es sicher nicht. Die prächtigen, von Gold und Silber gezierten Anwesen und Luxusvillen der Herzogin in und rund um ihren Herrschaftssitz Trouf deuten jedoch darauf hin, dass es nicht nur Steuergelder sind, die sie dort verpulvert, wobei der Anteil der Steuergelder ebenfalls nicht gering ist. Königinnenkopf Caroline scheint zwar selbst keine derartigen Einkünfte zu beziehen, allerdings lässt die Tatsache, dass sie davon weiß, die Vermutung zu, dass Herzogin Alena sie mindestens einmal im Jahr auf Nürnbürger Würsten mit Sauerkraut -Carolines Leibgericht- in ihrer privaten Skihütte auf Mount Troufouse einlädt. Ebenso hat der Herzog der Schtroumpfaine, der größten Provinz Französien, in der mehr Schlümpfe leben, als in Neu-Schlumpfhausen, große Einkünfte aus der Schifffahrt auf der Petie Dscharonne und dem illegalen Schlumpfhandel, was an sich schon entsetzlich ist. Möglicherweise hält die junge, naive Caroline nur deshalb die Klappe, weil Timothée, der gutaussehende Sohn des Herzogs ihr Hoffnungen macht. Wobei sie, wenn sie klüger wäre und sich informieren würde, einsehen würde, dass Prinz Timothée bereits eine südländische Schönheit in der Schtroumpfaine hat, die ihn bereits völlig um den Finger gewickelt hat.
Von Herzogin Nisi de Nutellaine, die in Französien die Lebensmittelindustrie vollständig in ihrer Hand hat nicht zu schweigen. Herzogin Jojo indes hat sich in Joker City ihre eigene Unterhaltungs- und Glücksspielindustrie aufgebaut, zwar auf ihre Stadt beschränkt, aber dennoch wilde Blüten treibend. Und selbst die vielen Fürsten und Grafen der kleinen Reiche haben jeweils ihre eigenen Mittel (Gärtnereien, Metzgereien, Bäcker, Tante-Emma-Läden), die offiziellen Gesetze zu untergraben.
Von Herzogin Nisi de Nutellaine, die in Französien die Lebensmittelindustrie vollständig in ihrer Hand hat nicht zu schweigen. Herzogin Jojo indes hat sich in Joker City ihre eigene Unterhaltungs- und Glücksspielindustrie aufgebaut, zwar auf ihre Stadt beschränkt, aber dennoch wilde Blüten treibend. Und selbst die vielen Fürsten und Grafen der kleinen Reiche haben jeweils ihre eigenen Mittel (Gärtnereien, Metzgereien, Bäcker, Tante-Emma-Läden), die offiziellen Gesetze zu untergraben.
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windsprite
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Friday, October 10, 2014
2 Skandal! Schlümpfe sehen wie Gartenzwerge aus!
Natürlich begann ich mir die obigen Schlümpfe genauer ansehen. Waren das etwa getrocknete Schlümpfe? Ich hätte würgen müssen, wäre dem so. Also besah ich mir die Tüte genauer. Nein, tatsächlich waren es nur Schlumpffiguren, die größtenteils aus Zucker und Gelatine bestanden. Also probierte ich. Schmeckte nicht schlecht. Dann besah ich sie mir noch genau. Und war leicht schockiert. Das sollten zwar Schlümpfe sein, aber in Wirklichkeit sahen sie doch aus wie Gartenzwerge mit roten und weßen Köpfen. Mal ehrlich, sieht das schlumpfig aus? Was sagt ihr dazu?
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windsprite
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Schlümpfe
Wednesday, October 08, 2014
2 Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #1
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
Die Männer mit den Maschinengewehren kreisten uns regelrecht ein, aber ich blieb ruhig stehen.
"Ich bin Konsulin Mulan." sagte ich
Der Anführer der Männer lachte und schüttelte den Kopf.
"Du bist minderjährig, allein, fliegst mit einem Fluggerät, das weit jenseits aller aktuellen technologischen Entwicklungen steht, landest plötzlich hier und behauptest allen ernstes, du wärst Herrscherin irgendeiner Bananenrepublik in der hintersten Ecke der Welt?"
Sie brachten mich
Mir wurde plötzlich klar, dass sie mich nur von außen betrachteten, weil ich eben schon seit der Gründung Lateiniens so aussah wie ich aussah und ich für immer ein fünfzehnjähriges Mädchen bleiben würde. (Zumindest ich, Konsulin Mulan. Meine Schöpferin würde wohl Jahr für Jahr älter werden, aber für mich machte es nicht den geringsten Unterschied, was passierte, ich war eine Figur in der Fantasie. Und ich hatte mehr drauf als die plumpen Typen, die von oben herab auf mich starrten.)
"Mir wurde gesagt, dass es Butterbrezeln geben soll" bemerkte ich
Der Mann starrte mich an. So als hätte noch niemand jemand bei ihm nach Butterbrezeln gefragt. Dabei hatte ich das Recht, das zu fragen. Ich meine, ich war Konsulin Mulan von Lateinien und außerdem eingeladen.
"Schau dich an." sagte der Mann verächtlich. "Ein dummes Mädchen, das glaubt es könne sich einfach irgendwelche Geschichten ausdenken, die dann auch noch geglaubt werden."
Ach ja, mein Aussehen. Natürlich, das war ein Problem. Womöglich musste ich jetzt nachhelfen. Ich änderte mein Äußeres. Mal sehen, was der Mann dazu sagte.
Der Mann starrte mich weiter an, aber ich wusste, dass sich jetzt etwas änderte. Jetzt war er überrascht und völlig überrumpelt.
Ich wünschte ich hätte einen Spiegel, um die Veränderung zu begutachten, die ich bewerkstelligt hatte, aber ich wusste, dass der Mann allen Grund hatte, mich anzustarren. Ich sah jetzt wohl etwa wie dreißig aus.
"Ich bin Konsulin Mulan von Lateinien. Ich nehme an, dass ich erwartet werde?" sagte ich spitz.
Die Männer mit den Maschinengewehren um mich herum zuckten alle zusammen
"Ähm..." der Mann starrte mich an, als wäre ich vom Himmel gefallen. Er sah richtiggehend hilflos aus und fast tat er mir Leid.
Dann bemerkte er Schlumpfinia, die immer noch auf meiner Schulter stand, und für die er offenbar zu blind gewesen war, um sie zu bemerken. Seltsamerweise gewann er gerade jetzt die Fassung wieder.
"Es gab keine Vereinbarung, dass sie anders als alleine kommen würden." sagte er jetzt und ich bemerkt, wie seine Gesichtsmuskeln verrückt spielten, weil er ganz offensichtlich mit Schlumpfinias Existenz haderte.
"Das ist Schlumpfinia Schlau, Mitglied der Schlumpfpartei und Chefredakteurin des Kurierkuriers. Sie vertritt die Opposition meines Landes." bemerkte ich
Himmel ja, eigentlich war Schlumpfinia Schlau so etwas wie meiner Erzfeindin, ber das Gesicht des Mannes, als ich das sagte war einfach so unbezahlbar, dass ich fast Sympathie für die Schlumpfine, die wütend wurde, als der Mann deswegen sie anzustarren begann.
"Starren sie mich etwa an, weil ich blaue Haut habe?" fragte sie ihn scharf
"Nun..ja..." sagte er
"Dann sage ich ihnen mal was: Es ist völlig normal, blaue Haut zu haben und es macht mich nicht zu einem schlechteren Schlumpf als sie. Und wenn sie mich wegen meiner blauen Haut diskriminieren dann können sie mich mal."
"Nun mal langsam, junge Dame." sagte der Mann "ich wollte gar nichts von ihnen."
"Dann starren sie mich nicht so an." schnaubte Schlumpfinia und funkelte ihn an
Ich würde diese Schlümpfe wohl trotz allem nie verstehen können
"Ich hätte nicht gedacht, dass sie bereitwillig die Opposition als Begleitung mitnehmen." sagte der Chef der RWE, als ich sein Büro betrat.
"Endlich mal ein Mensch mit Bildung." seufzte ich erleichtert
"Ich bin ein weitgereister Mann." sagte er "ich hatte allerdings eine fünfzehnjährige erwartet."
"Ihre Männer hatten ein reiferes Erscheinungsbild erwartet." erwiderte ich "Stört es sie?"
"Oh, aber nein." sagte der RWE-Chef "Ich finde es ist weit weniger verwirrend als sonst. Möchten sie Kaffee?"
"Ich hätte gerne Butterbrezeln."
"Kommen wir zur eigentlichen Frage zurück: Warum nehmen sie ihre Opposition so bereitwillig mit?" fragte er und musterte Schlumpfinia.
"Starren sie mich nicht so an!" fauchte sie
"Ich tue es nicht freiwillig. Aber behandeln sie die werte Schlumpfine bitte freundlich, ja?" sagte ich
"Selbstverständlich" sagte der RWE Chef
P.S. Inzwischen werden die Verhältnisse in Gundremmingen immer unrealistischer und unrealistischer geschildert und natürlich habe ich keinen Plan mehr, wie es weitergehen soll. Und ja, die Dialoge sind grottig :P
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
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Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
Die Männer mit den Maschinengewehren kreisten uns regelrecht ein, aber ich blieb ruhig stehen.
"Ich bin Konsulin Mulan." sagte ich
Der Anführer der Männer lachte und schüttelte den Kopf.
"Du bist minderjährig, allein, fliegst mit einem Fluggerät, das weit jenseits aller aktuellen technologischen Entwicklungen steht, landest plötzlich hier und behauptest allen ernstes, du wärst Herrscherin irgendeiner Bananenrepublik in der hintersten Ecke der Welt?"
Sie brachten mich
Mir wurde plötzlich klar, dass sie mich nur von außen betrachteten, weil ich eben schon seit der Gründung Lateiniens so aussah wie ich aussah und ich für immer ein fünfzehnjähriges Mädchen bleiben würde. (Zumindest ich, Konsulin Mulan. Meine Schöpferin würde wohl Jahr für Jahr älter werden, aber für mich machte es nicht den geringsten Unterschied, was passierte, ich war eine Figur in der Fantasie. Und ich hatte mehr drauf als die plumpen Typen, die von oben herab auf mich starrten.)
"Mir wurde gesagt, dass es Butterbrezeln geben soll" bemerkte ich
Der Mann starrte mich an. So als hätte noch niemand jemand bei ihm nach Butterbrezeln gefragt. Dabei hatte ich das Recht, das zu fragen. Ich meine, ich war Konsulin Mulan von Lateinien und außerdem eingeladen.
"Schau dich an." sagte der Mann verächtlich. "Ein dummes Mädchen, das glaubt es könne sich einfach irgendwelche Geschichten ausdenken, die dann auch noch geglaubt werden."
Ach ja, mein Aussehen. Natürlich, das war ein Problem. Womöglich musste ich jetzt nachhelfen. Ich änderte mein Äußeres. Mal sehen, was der Mann dazu sagte.
Der Mann starrte mich weiter an, aber ich wusste, dass sich jetzt etwas änderte. Jetzt war er überrascht und völlig überrumpelt.
Ich wünschte ich hätte einen Spiegel, um die Veränderung zu begutachten, die ich bewerkstelligt hatte, aber ich wusste, dass der Mann allen Grund hatte, mich anzustarren. Ich sah jetzt wohl etwa wie dreißig aus.
"Ich bin Konsulin Mulan von Lateinien. Ich nehme an, dass ich erwartet werde?" sagte ich spitz.
Die Männer mit den Maschinengewehren um mich herum zuckten alle zusammen
"Ähm..." der Mann starrte mich an, als wäre ich vom Himmel gefallen. Er sah richtiggehend hilflos aus und fast tat er mir Leid.
Dann bemerkte er Schlumpfinia, die immer noch auf meiner Schulter stand, und für die er offenbar zu blind gewesen war, um sie zu bemerken. Seltsamerweise gewann er gerade jetzt die Fassung wieder.
"Es gab keine Vereinbarung, dass sie anders als alleine kommen würden." sagte er jetzt und ich bemerkt, wie seine Gesichtsmuskeln verrückt spielten, weil er ganz offensichtlich mit Schlumpfinias Existenz haderte.
"Das ist Schlumpfinia Schlau, Mitglied der Schlumpfpartei und Chefredakteurin des Kurierkuriers. Sie vertritt die Opposition meines Landes." bemerkte ich
Himmel ja, eigentlich war Schlumpfinia Schlau so etwas wie meiner Erzfeindin, ber das Gesicht des Mannes, als ich das sagte war einfach so unbezahlbar, dass ich fast Sympathie für die Schlumpfine, die wütend wurde, als der Mann deswegen sie anzustarren begann.
"Starren sie mich etwa an, weil ich blaue Haut habe?" fragte sie ihn scharf
"Nun..ja..." sagte er
"Dann sage ich ihnen mal was: Es ist völlig normal, blaue Haut zu haben und es macht mich nicht zu einem schlechteren Schlumpf als sie. Und wenn sie mich wegen meiner blauen Haut diskriminieren dann können sie mich mal."
"Nun mal langsam, junge Dame." sagte der Mann "ich wollte gar nichts von ihnen."
"Dann starren sie mich nicht so an." schnaubte Schlumpfinia und funkelte ihn an
Ich würde diese Schlümpfe wohl trotz allem nie verstehen können
"Ich hätte nicht gedacht, dass sie bereitwillig die Opposition als Begleitung mitnehmen." sagte der Chef der RWE, als ich sein Büro betrat.
"Endlich mal ein Mensch mit Bildung." seufzte ich erleichtert
"Ich bin ein weitgereister Mann." sagte er "ich hatte allerdings eine fünfzehnjährige erwartet."
"Ihre Männer hatten ein reiferes Erscheinungsbild erwartet." erwiderte ich "Stört es sie?"
"Oh, aber nein." sagte der RWE-Chef "Ich finde es ist weit weniger verwirrend als sonst. Möchten sie Kaffee?"
"Ich hätte gerne Butterbrezeln."
"Kommen wir zur eigentlichen Frage zurück: Warum nehmen sie ihre Opposition so bereitwillig mit?" fragte er und musterte Schlumpfinia.
"Starren sie mich nicht so an!" fauchte sie
"Ich tue es nicht freiwillig. Aber behandeln sie die werte Schlumpfine bitte freundlich, ja?" sagte ich
"Selbstverständlich" sagte der RWE Chef
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Konsulin Mulan
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Atomkraft
Lateinien
Leia & Mulan
Monday, September 29, 2014
2 Kareloj Murasemmek und das Omnideon
Die Küstenstadt Kareloj Murasemmek ist die religiöse Hauptstadt Lateiniens. Die Verehrung der alten römischen Götter findet dort ihren Höhepunkt auf der religiösen Landkarte Lateiniens. Es ist allerdings auch allgemein ein religiöser Brennpunkt, denn die verschiedensten verbohrten, mehr oder weniger religiösen Splittergruppen finden dort ihren Platz. Darunter der Islam, das Christentum, das Judentum, der Kuckucksklan, die Verehrung des fliegenden Spaghettimonsters (oder auch Pastafarianismus), der SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus, das Bekenntnis des unsichtbaren rosafarbenen Einhorns, der Diskordianismus, der Schlumpfismus der Jediismus, die Iglesia Maradoniana, der Last Thursdayism, der Schlumpfismus, der Chantalismus, sowie außerdem der Kapitalismus, der Kommunismus und natürlich die allernervigste, furchtbarste, schrecklichste und verbohrteste aller Religionen: Der Nationalsozialismus. Und unzählbare andere nettere und weniger nette Glaubensgemeinschaften. Lateinien ist ein multireligiöses Land -wenn auch nirgends gesetzlich garantiert -aber in Lateinien darf jeder glauben was er mag, auch wenn es nicht immer so scheint.
Und als religiöse Hauptstadt Lateiniens ist der Sammelort für all diese Seltsamkeiten. Wenn man die Stadt betritt, wird man sofort von Grabmälern, Tempeln, Schreinen, Götzen, Gemeindehäusern, Kirchtürmen, Minaretten und Banken (für die Kapitalisten und den Vatikan) begrüßt. Es gibt verwinkelte Ecken der Stadt für die großen Gemeinschaften, für die kaum noch Platz ist, weitläufige, in denen die Gläubigen die absurden Bauvorschriften ihres Glaubens durchsetzen können und weitläufige Götterhaine, die entweder dazu dienen, um dort bei den Göttern zu sein und ihnen zu opfern, oder die heiligen Früchte der Religion anzubauen (Schlumpfbeeren, Limetten). Viel Platz ist den römischen Säulentempeln eingeräumt, die Leia und Mulan in der ganze Stadt an bedeutenden Plätzen aufgebaut haben, runde und viereckige und aus Liebhaberei Mulans existieren außerhalb der Stadt in den Hügel sogar einige griechische Tempel. Ach ja, und natürlich Statuen. Während Jungingen-Schloppfingen, die Hauptstadt Lateiniens voller Statuen der Regierenden Politiker (Konsulin Leia und Konsulin Mulan, neben einigen eher unbedeutenden *muhahaha* anderen Politikern)
Während der Rest Lateinien den Modelaunen der Republik unterworfen ist, herrschen in Kareloj Murasemmek die verschiedenen Modevorschriften der verschiedensten Religionen vor (Von Mönchskutten bis zu schlumpfigen Zipfelmützen) und auf den Straßen ist anders als in der ruhigen Metropole Jungingen-Schloppfingen wo zwar von früh bis spät die Autos fahren, aber des nachts keine Straßenhändler mehr unterwegs sind, immer etwas los. Laufend kann man dies und das erwerben, Ablässe, Rosenkränze, Gebetsketten, Opfertiere, Bankverträge, Nudelsiebe, Laserschwerter, Caipirinha, Fußbälle, was auch immer der Gläubige verehrt und begehrt. Von früh bis spät, auf fast allen Straßen und Plätzen, mal mehr, mal weniger, aber fast immer erfolgreich, denn es findet sich immer ein von Glauben beseelter, der bereit ist, sein ganzes Geld für seinen Glauben zu opfern.
Laufend gibt es allerdings Konflikte, wie es gar nicht anders sein könnte, wenn so viele verschiedene Personen* mit so unterschiedlichen Ansichten zusammenleben. Zum einen die Tempeltänze, auf der anderen Seiten gibt es auch einige dunkle Rituale, die teilweise auch unter den Anhängern innrhalb einer Glaubensgemeinschaft höchst umstritten sind und nicht selten müssen die Lictoren eingreifen, um streitende Glaubige, disputierende Theologen die ins obszöne abgerutsch sind und messerschwingende Extremisten außeinanderbringen, um Recht und Ordnung wiederherzustellen.
Im Großen und Ganzen ist die Bevölkerung Kareloj Murasemmeks jedoch friedlich und human und trotz allem Wahnsinn sind es ganz nette Leute.
*ich könnte auch "Daseinsformen" wie in Zamonien sagen. Was würdet ihr davon halten?
Und als religiöse Hauptstadt Lateiniens ist der Sammelort für all diese Seltsamkeiten. Wenn man die Stadt betritt, wird man sofort von Grabmälern, Tempeln, Schreinen, Götzen, Gemeindehäusern, Kirchtürmen, Minaretten und Banken (für die Kapitalisten und den Vatikan) begrüßt. Es gibt verwinkelte Ecken der Stadt für die großen Gemeinschaften, für die kaum noch Platz ist, weitläufige, in denen die Gläubigen die absurden Bauvorschriften ihres Glaubens durchsetzen können und weitläufige Götterhaine, die entweder dazu dienen, um dort bei den Göttern zu sein und ihnen zu opfern, oder die heiligen Früchte der Religion anzubauen (Schlumpfbeeren, Limetten). Viel Platz ist den römischen Säulentempeln eingeräumt, die Leia und Mulan in der ganze Stadt an bedeutenden Plätzen aufgebaut haben, runde und viereckige und aus Liebhaberei Mulans existieren außerhalb der Stadt in den Hügel sogar einige griechische Tempel. Ach ja, und natürlich Statuen. Während Jungingen-Schloppfingen, die Hauptstadt Lateiniens voller Statuen der Regierenden Politiker (Konsulin Leia und Konsulin Mulan, neben einigen eher unbedeutenden *muhahaha* anderen Politikern)
Während der Rest Lateinien den Modelaunen der Republik unterworfen ist, herrschen in Kareloj Murasemmek die verschiedenen Modevorschriften der verschiedensten Religionen vor (Von Mönchskutten bis zu schlumpfigen Zipfelmützen) und auf den Straßen ist anders als in der ruhigen Metropole Jungingen-Schloppfingen wo zwar von früh bis spät die Autos fahren, aber des nachts keine Straßenhändler mehr unterwegs sind, immer etwas los. Laufend kann man dies und das erwerben, Ablässe, Rosenkränze, Gebetsketten, Opfertiere, Bankverträge, Nudelsiebe, Laserschwerter, Caipirinha, Fußbälle, was auch immer der Gläubige verehrt und begehrt. Von früh bis spät, auf fast allen Straßen und Plätzen, mal mehr, mal weniger, aber fast immer erfolgreich, denn es findet sich immer ein von Glauben beseelter, der bereit ist, sein ganzes Geld für seinen Glauben zu opfern.
Laufend gibt es allerdings Konflikte, wie es gar nicht anders sein könnte, wenn so viele verschiedene Personen* mit so unterschiedlichen Ansichten zusammenleben. Zum einen die Tempeltänze, auf der anderen Seiten gibt es auch einige dunkle Rituale, die teilweise auch unter den Anhängern innrhalb einer Glaubensgemeinschaft höchst umstritten sind und nicht selten müssen die Lictoren eingreifen, um streitende Glaubige, disputierende Theologen die ins obszöne abgerutsch sind und messerschwingende Extremisten außeinanderbringen, um Recht und Ordnung wiederherzustellen.
Im Großen und Ganzen ist die Bevölkerung Kareloj Murasemmeks jedoch friedlich und human und trotz allem Wahnsinn sind es ganz nette Leute.
*ich könnte auch "Daseinsformen" wie in Zamonien sagen. Was würdet ihr davon halten?
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Lateinien
Mittelsee
Saturday, September 27, 2014
0 Dominae Canes -die Hunde der Herrin
Trotz der Tatsache, dass Lateinien eine höchst matriarchalische Diktatur ist, besteht die Garde des Konsulnpalasts zu großen Teilen aus Männern. Das liegt daran, dass Mulan und Leia ausschließlich eine Garde von Gestaltwandlern aufgestellt haben, die sich ausgerechnet in Hunde verwandeln können und darum auch oft die "Dominae Canes" genannt werden -die Hunde der Herrin. Da die Hunde oder Wolfsgestalt bei Gestaltwandlern vorwiegend bei Männern und Jungen auftritt ist die Zusammensetzung der Garde entsprechend.
Immerhin gehören zur Führungsriege der Dominae Canes neben dem Rudelführer Dominik und Konsulin Mulans eigenem Bruder Mumian auch eine Hündin, namentlich die schöne Helena. In früheren Zeiten gehörte auch eine Wölfin namens Svenske zu den Dominae Canes, doch aus unbekannten Gründen zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitete (zumindest wird dies von nicht belegten Quellen berichtet) danach für den Geheimdienst Lateiniens, jedoch zerstritt sie sich schließlich mit der Konsulin und verschwand vollkommen von der Bildfläche, sodass heute nicht mehr bekannt ist, wo sich Svenske aufhält.
Allerdings waren die Aufgaben der Dominae Canes wohl nie sonderlich aufregend. Meist bestehen ihre Aufgaben darin, eindringende Schlümpfe aus dem Konsulnpalast oder aus der Kurie zu vertreiben, Männerdemonstrationen ihrer Schranken zu verweisen. Außerdem sind auf offiziellen Reisen der Konsulinnen immer mindestens zwei Begleiter aus den Reihen der Dominae Canes dabei.
Immerhin gehören zur Führungsriege der Dominae Canes neben dem Rudelführer Dominik und Konsulin Mulans eigenem Bruder Mumian auch eine Hündin, namentlich die schöne Helena. In früheren Zeiten gehörte auch eine Wölfin namens Svenske zu den Dominae Canes, doch aus unbekannten Gründen zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitete (zumindest wird dies von nicht belegten Quellen berichtet) danach für den Geheimdienst Lateiniens, jedoch zerstritt sie sich schließlich mit der Konsulin und verschwand vollkommen von der Bildfläche, sodass heute nicht mehr bekannt ist, wo sich Svenske aufhält.
Allerdings waren die Aufgaben der Dominae Canes wohl nie sonderlich aufregend. Meist bestehen ihre Aufgaben darin, eindringende Schlümpfe aus dem Konsulnpalast oder aus der Kurie zu vertreiben, Männerdemonstrationen ihrer Schranken zu verweisen. Außerdem sind auf offiziellen Reisen der Konsulinnen immer mindestens zwei Begleiter aus den Reihen der Dominae Canes dabei.
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Thursday, September 11, 2014
0 Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #1
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
Ich schnappte mir also meinen Fluggleiter und entfernte mich diskret aus dem Konsulnpalast. Praktischerweise hatte mein Fluggleiter einen Unsichtbarkeitsschild. Recht nützlich, wenn einem demonstrierende Schlümpfe und Journalisten direkt vor der Haustür auflauern. Die Biester sind zwar winzigklein, aber sie haben es faustdick hinter den Ohren. Leider, und das muss ich ihnen zugutehalten, sind sie schlau. Und sie haben so oft recht! Wenn jemand anderes als ich recht hat, ertrage ich das nicht.
Ich flog in den Norden durch die süßen Provinzen, wo wirklich alles aus Keksen, Schokolade und Zucker ist. Irgendwie hätte ich gerne einen Abstecher gemacht, denn sonst kam ich nicht aus dem Haus, aber schließlich begnügte ich mich damit, kurz am Chocoly zu landen und ein bisschen heiße Schokolade zu trinken. Ich verbrannte mir aber nur dabei die Zunge, weil ich dabei zu hastig trank. Nun würde ich erstmal eine Weile nichts schmecken können. Toll. Dabei hatte ich mich doch schon so auf die Butterbrezeln gefreut, die es in Gundremmingen geben würde!
Wie auch immer, ich war schon bald weiter unterwegs, erreichte das Allgäu, den Bodensee und irgendwann überflog ich die Donau. Allerdings war ich ein bisschen zu weit im Westen, deshalb musste ich erstmal ein bisschen dem Flusslauf hinunter um Gundremmingen zu finden.
Es machte Spaß, endlich mal draußen zu sein und mir den Wind um die Ohren pfeifen zu lassen, mich frei zu fühlen und endlich mal ein bisschen Spaß zu haben. Ich gab Gas. Es konnte mich ja keiner sehen und solange ich mit keinem Hubschrauber zusammenstieß konnte mir diese Deutschen ja nichts tun.
Dann sah ich das Atomkraftwerk mit seinen beiden riesigen Kühltürmen vor mir aufragen und beschloss, auf den letzten Metern noch einmal richtig Gas zu geben. Ich klappte das Paar Gleitflügel meines Fluggleiters aus und ließ mich im Sturzflug Richtung Atomkraftwerk fallen. Selbst mir machte das immer Angst (Naja. Ich war die einzige, die das jemals tat. Außer mir besaß niemand auf der Welt einen ähnlichen Fluggleiter und wenn Leia dabei war, wollte sie keine Sturzflüge machen. Was mich verwundert, denn sonst hat sie eigentlich keine Höhenangst. Im Gegenteil, ich bin eigentlich diejenige, die in der Höhe zittert.) aber es war der ultimative Kick den ich kriegen konnte. Beinahe ohne Kontrolle und mit jeder Menge Wind in den Haaren sauste ich auf den Boden und riskierte meine Leben. Allein dafür war es eigentlich schon wert, hierherzufliegen. Scheiß auf das Atomkraftwerk.
Plötzlich spürte ich ein heftiges Zwicken am Arm. So heftig, dass ich den Lenker losließ.
"Halt!" schrie eine Stimme "Willst du uns beide umbringen?"
Entgeistert musste ich feststellen, dass ich nicht alleine im Fluggleiter war. Ich hatte einen blinden Passagier. So viel zu Diskretion. Aber wie winzig musste das Wesen sein, das ich dabei hatte? Schließlich war das hier ein kleiner Fluggleiter ohne Verstecke. Ein Zuckerelfe? Ein Zwerg? Unwahrscheinlich.
Ich starrte auf meinen Arm, wo ein kleines blaues Wesen, das laut herumkreischte herumhüpfte, sodass ich eine Weile brauchte um es zu erkennen. Es war eine Schlumpfine.
"Anhalten!" schrie sie "verschlumpft nochmal, anhalten!" dabei wackelte sie derart mit dem Kopf, dass ihr die Mütze beinahe vom Kopf gefallen wäre, hätte sie diese nicht festgehalten.
Ich packte den Lenker wieder und zog an der Bremse. Wir hielten mitten in der Luft.
"So" sagte ich "Darf ich fragen, was der Scheiß soll?"
"Dasselbe würde ich dich gerne fragen" sagte die kleine Schlumpfine. Oh Gott. Sie sagte das so würdevoll, und dabei war sie so niedlich. Das war das Problem mit den Schlümpfen. Sie waren so furchtbar schlumpfig und machten doch einen Riesenärger. Wie Kinder.
"Ähm... warum?" fragte ich "du bist doch der blinde Passagier, oder nicht?" fragte ich
"Und du bist diejenige, die Atomkraftwerke in Neu-Schlumpfhausen bauen will!" schimpfte die Schlumpfine
"So ganz stimmt das aber nicht." bemerkte ich mit gerunzelter Stirn. Ich musste mir auf die Zunge beißen, um nicht lachen zu müssen. Sie sah so süß dabei aus.
"Wozu fährst du nach Gundremmingen? Warum willst du dich mit den Chefs der RWE treffen?" fragte sie
"Sie haben mich eingeladen" sagte ich "und ich interessiere mich für Atommkraftwerke."
"Also willst du welche in Lateinien bauen" stellte sie fest. "du willst einmal mehr Lateinien mit deinen hirnverbrannten Ideen verseuchen und außerdem kümmert es dich
"Hey, jetzt mal langsam. Nur weil ich wissenschaftlich interessiert bin, heißt das noch lange nicht..."
"Das sind doch nur faule Politikerausreden." krakeelte die Schlumpfine und schüttelte den Kopf "selbst wenn sie erst fünfzehn sind und..."
"Es. wird. keine. Atomkraftwerke. in. Lateinien. geben." stieß ich zwischen den Zähnen hervor. "Wie schwer ist das eigentlich zu kapieren?"
Die Schlumpfine verstummte und starrte mich misstrauisch und verächtlich an, als wäre ich die schwerste Verbrecherin auf der Welt.
Unbelehrbar dachte ich wie der Rest der ganzen Schlumpfheit
Schlümpfe waren so ziemlich das nervigste Problem das man als Konsulin von Lateinien hatte. Sie wollten immer jede Kleinigkeit in meiner Regierungstätigkeit als Verbrechen hinstellen und witterten hinter allem Verschwörungen.
"Wer bist du eigentlich? Hmm?" fragte ich. Ich bemerkte dabei, dass ich schon fast anfing, mit der Schlumpfine wie mit einem kleinen Kind zu reden. Dabei ware die meisten Schlümpfe ziemlich alt. Was man ihnen nur nicht anmerkte.
"Ich bin Schlumpfinia Schlau" sagte die Schlumpfine
Ach du Scheiße. Ich hatte die Chefredakteurin des Schlumpfblatts höchspersönlich vor mir. Quasi meine politische Erzfeindin. Nun ja, es gab in Lateinien keine Opposition, dafür gab es eigentlich nur das Schlumpfblatt. Das ich eigentlich verboten hatte. Rein theoretisch war Schlumpfinia Schlau also gerade politisch verhaftet. Naja, soweit man davon reden konnte, dass es in Lateinien politische Haft gab. In Lateinien gab es keine Gefängnisse.
"Was willst du jetzt machen? " fragte ich "wolltest du mitkommen? Wolltest du mich davon abhalten, nach Gundremmingen zu gehen?"
"Ich wollte heimlich mitkommen." bemerkte Schlumpfinia ohne zu zögern "aber du wolltest ja einen Selbstmordversuch begehen."
"Ich hatte den Fluggleiter fest im Griff" sagte ich "kann es sein, dass ihr Schlümpfe einfach kein Risiko mögt?"
"Ich habe nichts gegen Risiko, aber ich suche es nicht" sagte sie "was du tust ist hochgradig fahrlässig."
"Nun, ich würde es nicht als fahrlässig bezeichnen" gab ich zurück "ich finde, nur wer wagt, gewinnt"
"Politiker sollten kein Risiko mögen" sagte Schlumpfinia Schlau
"Und Schlümpfe sollten keine Politik machen" entgegnete ich
Da wurde Schlumpfinia dunkelblau. Ja, es war genauso. Sie wurde dunkelblau und wütend.
"Das sagt genau die richtige" stieß sie zornig hervor
Ich seufzte und löste endlich die Bremse. Ich würde am Ende noch zu spät ankommen und dann würde man mir keine Führung mehr im Atomkraftwerk gewähren.
"Du wirst doch nicht etwa...?" fragte Schlumpfinia ohne den Satz zu beenden und als wäre es glasklar was sie meinte. Sie sprang mit einem Satz von meinem Arm auf das Steuerpult des Fluggleiters. Mann, wenn ich eine solche Sprungkraft hätte.
Dabei flogen wir noch gar nicht so schnell
"Ich werde das Atomkraftwerk besuchen und keinen Selbstmordversuch begehen." sagte ich "wenn du vorher aussteigen willst, kann ich dich ja fallen lassen." Ich war mir selber nicht mal sicher, ob ich letzteres ernst meinte oder nicht. Denn einerseits verspürte ich den Drang, sie hinunterzuwerfen, andererseits könnte es auch als Scherz gemeint sein.
"Ich komme mit" sagte Schlumpfinia "ich werde als Vertreterin der Schlumpfpartei und der Opposition dabei sein."
"Es gibt in Lateinien keine Opposition" bemerkte ich
"Die Schlumpfpartei" sagte Schlumpfinia
Ich hatte eigentlich keine große Lust, mit ihr zu streiten, als zuckte ich mit den Achseln und fuhr los. Dann würde ich endlich mal an dem verdammten Atomkraftwerk ankommen.
Ich landete sanft hinter dem Stacheldrahtbewehrten und Kameraüberwachten Zaun im Gras. Das Gras war platt gemäht und ich sah keine einzige Blume oder Biene darauf. Wald- und Wiesenfreunde waren die Leute hier demnach nicht.
Auf einmal gab es einen mordsmäßigen Lärm und von allen Seiten stürmten Männer mit Gewehren und Uniformen auf mich zu.
"Was willst'n du hier, hä?" fragte mich einer der Männer und musterte mich und meinen Fluggleiter. Schlumpfinia, die jetzt auf meiner Schulter hockte bemerkte er offenbar nicht
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4
Ich schnappte mir also meinen Fluggleiter und entfernte mich diskret aus dem Konsulnpalast. Praktischerweise hatte mein Fluggleiter einen Unsichtbarkeitsschild. Recht nützlich, wenn einem demonstrierende Schlümpfe und Journalisten direkt vor der Haustür auflauern. Die Biester sind zwar winzigklein, aber sie haben es faustdick hinter den Ohren. Leider, und das muss ich ihnen zugutehalten, sind sie schlau. Und sie haben so oft recht! Wenn jemand anderes als ich recht hat, ertrage ich das nicht.
Ich flog in den Norden durch die süßen Provinzen, wo wirklich alles aus Keksen, Schokolade und Zucker ist. Irgendwie hätte ich gerne einen Abstecher gemacht, denn sonst kam ich nicht aus dem Haus, aber schließlich begnügte ich mich damit, kurz am Chocoly zu landen und ein bisschen heiße Schokolade zu trinken. Ich verbrannte mir aber nur dabei die Zunge, weil ich dabei zu hastig trank. Nun würde ich erstmal eine Weile nichts schmecken können. Toll. Dabei hatte ich mich doch schon so auf die Butterbrezeln gefreut, die es in Gundremmingen geben würde!
Wie auch immer, ich war schon bald weiter unterwegs, erreichte das Allgäu, den Bodensee und irgendwann überflog ich die Donau. Allerdings war ich ein bisschen zu weit im Westen, deshalb musste ich erstmal ein bisschen dem Flusslauf hinunter um Gundremmingen zu finden.
Es machte Spaß, endlich mal draußen zu sein und mir den Wind um die Ohren pfeifen zu lassen, mich frei zu fühlen und endlich mal ein bisschen Spaß zu haben. Ich gab Gas. Es konnte mich ja keiner sehen und solange ich mit keinem Hubschrauber zusammenstieß konnte mir diese Deutschen ja nichts tun.
Dann sah ich das Atomkraftwerk mit seinen beiden riesigen Kühltürmen vor mir aufragen und beschloss, auf den letzten Metern noch einmal richtig Gas zu geben. Ich klappte das Paar Gleitflügel meines Fluggleiters aus und ließ mich im Sturzflug Richtung Atomkraftwerk fallen. Selbst mir machte das immer Angst (Naja. Ich war die einzige, die das jemals tat. Außer mir besaß niemand auf der Welt einen ähnlichen Fluggleiter und wenn Leia dabei war, wollte sie keine Sturzflüge machen. Was mich verwundert, denn sonst hat sie eigentlich keine Höhenangst. Im Gegenteil, ich bin eigentlich diejenige, die in der Höhe zittert.) aber es war der ultimative Kick den ich kriegen konnte. Beinahe ohne Kontrolle und mit jeder Menge Wind in den Haaren sauste ich auf den Boden und riskierte meine Leben. Allein dafür war es eigentlich schon wert, hierherzufliegen. Scheiß auf das Atomkraftwerk.
Plötzlich spürte ich ein heftiges Zwicken am Arm. So heftig, dass ich den Lenker losließ.
"Halt!" schrie eine Stimme "Willst du uns beide umbringen?"
Entgeistert musste ich feststellen, dass ich nicht alleine im Fluggleiter war. Ich hatte einen blinden Passagier. So viel zu Diskretion. Aber wie winzig musste das Wesen sein, das ich dabei hatte? Schließlich war das hier ein kleiner Fluggleiter ohne Verstecke. Ein Zuckerelfe? Ein Zwerg? Unwahrscheinlich.
Ich starrte auf meinen Arm, wo ein kleines blaues Wesen, das laut herumkreischte herumhüpfte, sodass ich eine Weile brauchte um es zu erkennen. Es war eine Schlumpfine.
"Anhalten!" schrie sie "verschlumpft nochmal, anhalten!" dabei wackelte sie derart mit dem Kopf, dass ihr die Mütze beinahe vom Kopf gefallen wäre, hätte sie diese nicht festgehalten.
Ich packte den Lenker wieder und zog an der Bremse. Wir hielten mitten in der Luft.
"So" sagte ich "Darf ich fragen, was der Scheiß soll?"
"Dasselbe würde ich dich gerne fragen" sagte die kleine Schlumpfine. Oh Gott. Sie sagte das so würdevoll, und dabei war sie so niedlich. Das war das Problem mit den Schlümpfen. Sie waren so furchtbar schlumpfig und machten doch einen Riesenärger. Wie Kinder.
"Ähm... warum?" fragte ich "du bist doch der blinde Passagier, oder nicht?" fragte ich
"Und du bist diejenige, die Atomkraftwerke in Neu-Schlumpfhausen bauen will!" schimpfte die Schlumpfine
"So ganz stimmt das aber nicht." bemerkte ich mit gerunzelter Stirn. Ich musste mir auf die Zunge beißen, um nicht lachen zu müssen. Sie sah so süß dabei aus.
"Wozu fährst du nach Gundremmingen? Warum willst du dich mit den Chefs der RWE treffen?" fragte sie
"Sie haben mich eingeladen" sagte ich "und ich interessiere mich für Atommkraftwerke."
"Also willst du welche in Lateinien bauen" stellte sie fest. "du willst einmal mehr Lateinien mit deinen hirnverbrannten Ideen verseuchen und außerdem kümmert es dich
"Hey, jetzt mal langsam. Nur weil ich wissenschaftlich interessiert bin, heißt das noch lange nicht..."
"Das sind doch nur faule Politikerausreden." krakeelte die Schlumpfine und schüttelte den Kopf "selbst wenn sie erst fünfzehn sind und..."
"Es. wird. keine. Atomkraftwerke. in. Lateinien. geben." stieß ich zwischen den Zähnen hervor. "Wie schwer ist das eigentlich zu kapieren?"
Die Schlumpfine verstummte und starrte mich misstrauisch und verächtlich an, als wäre ich die schwerste Verbrecherin auf der Welt.
Unbelehrbar dachte ich wie der Rest der ganzen Schlumpfheit
Schlümpfe waren so ziemlich das nervigste Problem das man als Konsulin von Lateinien hatte. Sie wollten immer jede Kleinigkeit in meiner Regierungstätigkeit als Verbrechen hinstellen und witterten hinter allem Verschwörungen.
"Wer bist du eigentlich? Hmm?" fragte ich. Ich bemerkte dabei, dass ich schon fast anfing, mit der Schlumpfine wie mit einem kleinen Kind zu reden. Dabei ware die meisten Schlümpfe ziemlich alt. Was man ihnen nur nicht anmerkte.
"Ich bin Schlumpfinia Schlau" sagte die Schlumpfine
Ach du Scheiße. Ich hatte die Chefredakteurin des Schlumpfblatts höchspersönlich vor mir. Quasi meine politische Erzfeindin. Nun ja, es gab in Lateinien keine Opposition, dafür gab es eigentlich nur das Schlumpfblatt. Das ich eigentlich verboten hatte. Rein theoretisch war Schlumpfinia Schlau also gerade politisch verhaftet. Naja, soweit man davon reden konnte, dass es in Lateinien politische Haft gab. In Lateinien gab es keine Gefängnisse.
"Was willst du jetzt machen? " fragte ich "wolltest du mitkommen? Wolltest du mich davon abhalten, nach Gundremmingen zu gehen?"
"Ich wollte heimlich mitkommen." bemerkte Schlumpfinia ohne zu zögern "aber du wolltest ja einen Selbstmordversuch begehen."
"Ich hatte den Fluggleiter fest im Griff" sagte ich "kann es sein, dass ihr Schlümpfe einfach kein Risiko mögt?"
"Ich habe nichts gegen Risiko, aber ich suche es nicht" sagte sie "was du tust ist hochgradig fahrlässig."
"Nun, ich würde es nicht als fahrlässig bezeichnen" gab ich zurück "ich finde, nur wer wagt, gewinnt"
"Politiker sollten kein Risiko mögen" sagte Schlumpfinia Schlau
"Und Schlümpfe sollten keine Politik machen" entgegnete ich
Da wurde Schlumpfinia dunkelblau. Ja, es war genauso. Sie wurde dunkelblau und wütend.
"Das sagt genau die richtige" stieß sie zornig hervor
Ich seufzte und löste endlich die Bremse. Ich würde am Ende noch zu spät ankommen und dann würde man mir keine Führung mehr im Atomkraftwerk gewähren.
"Du wirst doch nicht etwa...?" fragte Schlumpfinia ohne den Satz zu beenden und als wäre es glasklar was sie meinte. Sie sprang mit einem Satz von meinem Arm auf das Steuerpult des Fluggleiters. Mann, wenn ich eine solche Sprungkraft hätte.
Dabei flogen wir noch gar nicht so schnell
"Ich werde das Atomkraftwerk besuchen und keinen Selbstmordversuch begehen." sagte ich "wenn du vorher aussteigen willst, kann ich dich ja fallen lassen." Ich war mir selber nicht mal sicher, ob ich letzteres ernst meinte oder nicht. Denn einerseits verspürte ich den Drang, sie hinunterzuwerfen, andererseits könnte es auch als Scherz gemeint sein.
"Ich komme mit" sagte Schlumpfinia "ich werde als Vertreterin der Schlumpfpartei und der Opposition dabei sein."
"Es gibt in Lateinien keine Opposition" bemerkte ich
"Die Schlumpfpartei" sagte Schlumpfinia
Ich hatte eigentlich keine große Lust, mit ihr zu streiten, als zuckte ich mit den Achseln und fuhr los. Dann würde ich endlich mal an dem verdammten Atomkraftwerk ankommen.
Ich landete sanft hinter dem Stacheldrahtbewehrten und Kameraüberwachten Zaun im Gras. Das Gras war platt gemäht und ich sah keine einzige Blume oder Biene darauf. Wald- und Wiesenfreunde waren die Leute hier demnach nicht.
Auf einmal gab es einen mordsmäßigen Lärm und von allen Seiten stürmten Männer mit Gewehren und Uniformen auf mich zu.
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Thursday, September 04, 2014
0 Das furchtbare Kreuz, das es ist, zweisprachig zu bloggen, oder: Noch ein Blog? /The awful crux it is to blog bilingual, or: another blog?
Wie ihr wisst (und es direkt vor eurer Nase habt) blogge ich zweisprachig. Jeder kleinste Scheiß (von ein paar dunklen Ecken mal abgesehen) ist komplett auf Deutsch und Englisch. Als ich damit angefangen habe, wusste ich nicht, was alles auf mich zukam. Ich hatte zwar eine Ahnung, dass es anstrengend werden würde, aber was ich nicht ahnte war: Es hält auf. Man kann nicht mal nebenbei noch einfach etwas raushauen was einem in den Sinn kommt. Jeder einzelne Beitrag braucht die doppelte bis dreifache Zeit die er normal bräuchte, um geschrieben zu werden. Ich versuche zwar auch immer wieder mal einfach spontan etwas zu schreiben, aber dann veröffentliche ich es doch Tages später, weil ich in dem Moment keinen Bock habe, alles noch einmal zu übersetzen. Um meine verrückten Gedankengänge schnell mal zusammenzufassen ist einfach keine Zeit. Wenn schnell mal was ist, das mich total interessiert? Tja. Ich hatte es schon öfters, dass ich irgendetwas aktuelles kommentieren wollte, aber als ich Wochen später den Entwuf dafür wieder entdeckt habe, war alles schon wieder kalter Kaffee. Weil ich genau an dem Tag wieder keine Zeit zum übersetzen hatte.
As you know (and as you're having it right in front of you) I'm blogging bilingual in both German and English. Every single shit (except of a few dark corners) is completely in German and English. When I began with that, I didn't know all the stuff that was coming up to me. I slightly had an idea, that it would be exhausting, but what I didn't know was: It impedes. You can't blog anything by the way, just because it come up to your mind. Every single entry needs twice or threefold the time it usually needed to be written. I'm actually trying to write something spontanously, but then again I still publish it days later, because at that moment I'm not up to translating everything again. To centralize my crazy chains of thoughts quickly there's no time. What if there's something inbetween I'm really interested to? Yeah. I had that often, that wanted to comment some of the latest news, but when I discovered the draft weeks later, it was only the new that queen anne was dead. Because on that day I didn't have the time to translate.
As you know (and as you're having it right in front of you) I'm blogging bilingual in both German and English. Every single shit (except of a few dark corners) is completely in German and English. When I began with that, I didn't know all the stuff that was coming up to me. I slightly had an idea, that it would be exhausting, but what I didn't know was: It impedes. You can't blog anything by the way, just because it come up to your mind. Every single entry needs twice or threefold the time it usually needed to be written. I'm actually trying to write something spontanously, but then again I still publish it days later, because at that moment I'm not up to translating everything again. To centralize my crazy chains of thoughts quickly there's no time. What if there's something inbetween I'm really interested to? Yeah. I had that often, that wanted to comment some of the latest news, but when I discovered the draft weeks later, it was only the new that queen anne was dead. Because on that day I didn't have the time to translate.
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