Ich habe ja bereits über den ersten Band dieser Reihe berichtet. Von Furia und davon wie dieses Buch eben so ein Buch ist, das von Büchern handelt und dabei eine Hommage an die gesamte Buchwelt darstellt. Und dabei natürlich auch eine ganze Menge Ideen aufbringt, die andere Autoren bereits hatten, wie Figuren die aus ihrer Buchwelt herausgerissen werden und mit der realen Welt fertig werden müssen. Aber eben auch neue, wie Magie, die mithilfe von Büchern gewirkt wird und weit über das hinausgeht, was ich aus anderen Büchern kenne. Arenenkämpfe zwischen Büchern, Bookboards und Teleportation mittels zweier Bücher der gleichen Ausgabe. Alles Dinge, die faszinierend und fast schon zu weit hergeholt sind, passen sie doch teils so gar nicht in die verschlafene Welt von Bücherwürmern.
Jedenfalls zieht sich weiterhin der rote Faden des ersten Bandes auch durch dieses Buch. Jetzt geht die Rebellion der Exlibri und einiger Bibliomanten (also eigentlich nur Furia und Isis Nimmernis von den Bibliomanten) gegen die adamitische Akademie weiter. Erst in diesem Buch tauchen die Mitglieder der adamitischen Akademie überhaupt auf, wie auch die Mitglieder der anderen Familien des Scharlachsaals. Furia und ihrer Freunde Cat und Finnian jedenfalls sind dabei irgendwelche rebellischen Aktionen zu unternehmen und dabei entdecken sie, dass es plötzlich um weit mehr als als nur die Exlibri geht. Nee, es geht um die Existenz der gesamen bibliomatischen Welt, um alte Geheimnisse aus der Vergangenheit, drohenden Krieg und überhaupt um die Wurst. Tam-tam-taaa! Das volle Programm. Eine epische Aktionblockbustergeschichte im Buchformat. Hier werden Büchernarren zu Aktionhelden und magischen Kämpfern gemacht und das ist im Prinzip die Grundidee der gesamten Buchreihe. No need to say more, denn um mehr geht es auch nicht, es ist halt eine herrlich dramatische Weltrettungsgeschichte in einer magischen Welt. Mit einer mal mehr oder weniger logischen Handlung. Aber Spaß machen soll es ja.
↓ Geschreibsel aus der Schublade für: Fantasy ↓
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Tuesday, November 10, 2015
0 "Die Seiten der Welt -Nachtland" -Kai Meyer
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Fantasy
Rezensionen
Thursday, October 29, 2015
0 "Die Musik der Stille" -Patrick Rothfuss
Dieses Buch hat ja schon ein bisschen Ärger gesorgt. Da warten alle gespannt auf eine Fortsetzung der Königsmörder-Chroniken und dann erscheint ein schmales Bändchen über eine Nebenfigur, das so gar keine epische Erzählung ist, sondern eine ganz stille, ruhige, fast verschlossene Geschichte. Nicht über Monate und Jahre wie seine großen Geschwister, sondern über sieben gewöhnliche Tage und statt quer über die gesamte bekannte Welt zu streifen verbringt es Tage an einem engen Ort, unter der Erde, nur etwas geweitet durch einen einzigen nächtlichen Ausflug zur Oberfläche.
Voll mit komischen Namen, die sich keiner merken kann, aber sich dadurch hervortun, dass sie nicht vollkommen abstrus-fantastisch sind, sondern Wortspielereien. Und mit einer einzigen Figur, die fast die ganze Zeit allein für sich ist, ganz ohne Dialoge, wirkliche Handlung, oder selbst einen Spannungsbogen. Nichts davon. Nur Auri, ihre kleine unterirdische Welt und sie seltsame Welt in ihrem Kopf.
Voll mit komischen Namen, die sich keiner merken kann, aber sich dadurch hervortun, dass sie nicht vollkommen abstrus-fantastisch sind, sondern Wortspielereien. Und mit einer einzigen Figur, die fast die ganze Zeit allein für sich ist, ganz ohne Dialoge, wirkliche Handlung, oder selbst einen Spannungsbogen. Nichts davon. Nur Auri, ihre kleine unterirdische Welt und sie seltsame Welt in ihrem Kopf.
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High Fantasy
Rezensionen
Monday, September 21, 2015
4 "A Clash of Kings" -George R.R. Martin
Zuallererst: Ich gebe mir absolut keine Mühe, euch nicht zu spoilern, im Gegenteil. Wenn ihr "A Game of Thrones" noch nicht kennt, oder die erste Staffel der Serie noch nicht gesehen habt, seid ihr selber Schuld, wenn ihr sie euch hiermit versaut. Ihr seid gewarnt.
Sodele. Nachdem ich dieses Buch etwa an Pfingsten rum gelesen habe und meine Erinnerungen daran kurz davor sind, um Sumpf des Vergessens abzutauchen, schreibe ich besser jetzt noch die Rezensionen und ach-du-Scheiße, es ist schon der zweite Schulmontag nach Schulbeginn. Und im übrigen war gestern GRRM's* Geburtstag. Ich gratuliere ihm aber nicht, auch nicht nachträglich, er kriegt höchstwahrscheinlich eh nichts davon mit, wenn ich ihn auf deutsch auf diesem wirklich niedrig frequentierten Blog beglückwünsche. Beziehungsweise, jeder Depp wird ihm wohl schon vor mir gratuliert haben. Und so ein Riesenfan bin auch nicht, herzlichen Dank. Auch wenn GRRM wirklich solide, gute Fantasyromane schreibt.**
*Für alle die es vielleicht nicht sofort wissen: GRRM ist eine gängig Abkürzung für George R.R. Martin. Viel einfacher, wenn man den Namen häufig verwenden muss.
**Wobei man das, was in seinen Geschichten geschieht, nicht immer als solide, gut und sicher bezeichnen kann. Ihr wisst, was ich meine.
Sodele. Nachdem ich dieses Buch etwa an Pfingsten rum gelesen habe und meine Erinnerungen daran kurz davor sind, um Sumpf des Vergessens abzutauchen, schreibe ich besser jetzt noch die Rezensionen und ach-du-Scheiße, es ist schon der zweite Schulmontag nach Schulbeginn. Und im übrigen war gestern GRRM's* Geburtstag. Ich gratuliere ihm aber nicht, auch nicht nachträglich, er kriegt höchstwahrscheinlich eh nichts davon mit, wenn ich ihn auf deutsch auf diesem wirklich niedrig frequentierten Blog beglückwünsche. Beziehungsweise, jeder Depp wird ihm wohl schon vor mir gratuliert haben. Und so ein Riesenfan bin auch nicht, herzlichen Dank. Auch wenn GRRM wirklich solide, gute Fantasyromane schreibt.**
*Für alle die es vielleicht nicht sofort wissen: GRRM ist eine gängig Abkürzung für George R.R. Martin. Viel einfacher, wenn man den Namen häufig verwenden muss.
**Wobei man das, was in seinen Geschichten geschieht, nicht immer als solide, gut und sicher bezeichnen kann. Ihr wisst, was ich meine.
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High Fantasy
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Saturday, August 22, 2015
4 "Seeherzen" -Margo Lanagan
Dieses Buch war mein Buchpreis von letztem Schuljahr. Wenn man bei uns einen Eins-Komma Schnitt im Zeugnis hat, kriegt man zusammen mit seinem Preis (für hervorragende Leistungen) einen Buchgutschein geschenkt, und das hier war, was ich mir ausgesucht habe. Heißt, es lag ein Jahr lang rum, bis ich es zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Ha, was für eine disziplinierte Schülerin ich letztes Jahr noch war. Dieses Jahr ist alles in Chaos versunken. Aber das hat nichts mit den Buch zu tun. Das Buch ist wirklich gut.
Normalerweise hasse ich es, fantastische Erzählungen zu lesen, in denen eigentlich nur ganz wenig Magie drin vorkommt. Außerdem von grauem Leben auf einer grauen Insel im grauen Meer... immerhin spielt die Geschichte nicht im Mittelalter, sondern schätzungsweise im 19. Jahrhundert. Normalerweise würde mich eine solche Geschichte überhaupt nicht reizen oder fesseln und allein von der Beschreibung her habe ich mich, als ich es ausgesucht habe, gefragt, warum zum Teufel ich meinen Buchgutschein dafür hergebe. Aber diese Geschichte ist gerade, weil sie sich gar nicht wirklich darum bemüht, besonders fantastisch zu sein, so schön. Margo Lanagan erzählt einfach einen Roman mit einem kleinen fantastischen Element, das ist aber auch schon alles. Aber deswegen war es für mich auch okay, dass es wenig Magie und Merkwürdigkeiten gab. Also, es hat sich wirklich gelohnt, meinen Buchgutschein letztes Jahr dafür auszugeben.
Normalerweise hasse ich es, fantastische Erzählungen zu lesen, in denen eigentlich nur ganz wenig Magie drin vorkommt. Außerdem von grauem Leben auf einer grauen Insel im grauen Meer... immerhin spielt die Geschichte nicht im Mittelalter, sondern schätzungsweise im 19. Jahrhundert. Normalerweise würde mich eine solche Geschichte überhaupt nicht reizen oder fesseln und allein von der Beschreibung her habe ich mich, als ich es ausgesucht habe, gefragt, warum zum Teufel ich meinen Buchgutschein dafür hergebe. Aber diese Geschichte ist gerade, weil sie sich gar nicht wirklich darum bemüht, besonders fantastisch zu sein, so schön. Margo Lanagan erzählt einfach einen Roman mit einem kleinen fantastischen Element, das ist aber auch schon alles. Aber deswegen war es für mich auch okay, dass es wenig Magie und Merkwürdigkeiten gab. Also, es hat sich wirklich gelohnt, meinen Buchgutschein letztes Jahr dafür auszugeben.
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Wednesday, August 19, 2015
0 "Allerseelenkinder" -Diandra Linnemann
Die Geschichte, wie ich an dieses Buch gekommen ist, ist ja auch schon witzig. Es beginnt mit dem Welttag des Buches, als ich es bei Diandra Linnemann auf ihrem Blog, Diandras Geschichtenquelle gewonnen habe. Halt, nein! Das ist langweilig. Es beginnt damit, dass mein Vater mit mir diskutierte, als ich das Silmarillion las, weil er meinte, ich solle das aber nicht allzu ernst nehmen und das sei ja alles nur unrealistischer Quatsch. Mein Bruder und ich fingen nämlich an, über diverse Begebenheiten in Mittelerde zu diskutieren, wie das denn gewesen sei, ob Arda eigentlich rund ist (Arda war zunächst flach und wurde dann später verwirrenderweise rund) und so weiter und unsere Eltern finden natürlich, dass doch alles vollkommen unfruchtbar und schlecht für ihre Kinder ist (weil da Gewalt drin vorkommt und es unrealistisch ist. Sie schauen aber trotzdem beide ganz gern James Bond mit uns und meine Mutter fand Legolas schon immer total gut aussehend und hat deswegen sogar Herr der Ringe durchgehalten) und solche Diskussionen bloß ins Leere laufen. Vielleicht ist da ja auch was dran, dass man sich nicht so sehr auf fiktiv Welten fixieren sollte, bloß, für mich macht das auch keinen Unterschied, ob man sich auf Fantasien in der realen Welt fixiert oder in einer anderen Welt und wenn ein bisschen Magie drin vorkommt, kann man doch viel schneller unterscheiden, ob etwas real ist, oder? Aber ich schweife ab.
Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.
Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.
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Krimi
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Sunday, August 16, 2015
8 Mein allererster Manga: "Death Note 1"- Tsugumi Ohba und Takeshi Obata
Das ist der erste richtige Manga, den ich in meinem Leben gelesen habe. Oder überhaupt der erste Manga, wie man's nimmt. Ihr könnt euch denken, dass ich mich mit Mangas nicht so auskenne, meine Mutter ist Chinesin und hat mich eigentlich ziemlich zuverlässig von allem was aus Japan kommt ferngehalten... so viel also zu interkultureller Offenheit und Kompetenz.
Ich muss also erstmal dem Geschmack meiner kleinen Bibliotheksfreundin vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie Death Note im Vergleich anderen Mangas ist und was jetzt an diesem Manga speziell und was typisch ist und wie er überhaupt im Vergleich zu anderen Mangas steht. Ich musste ja nochmal nachgucken, wie denn überhaupt der Zeichner heißt, den Namen konnte ich mir nicht merken. Und ich habe das Buch natürlich erstmal vom falschen Ende her (also von Links) gelesen, obwohl eigentlich jeder Bescheid weiß, nur wenn man das Ding in der Hand hält, macht man den Fehler dann doch. Also lassen wir den Teil weg und springen gleich zu Handlung, Stimmung und wie ich die Zeichnung rein ästhetisch betrachtet fand.
Ich muss also erstmal dem Geschmack meiner kleinen Bibliotheksfreundin vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie Death Note im Vergleich anderen Mangas ist und was jetzt an diesem Manga speziell und was typisch ist und wie er überhaupt im Vergleich zu anderen Mangas steht. Ich musste ja nochmal nachgucken, wie denn überhaupt der Zeichner heißt, den Namen konnte ich mir nicht merken. Und ich habe das Buch natürlich erstmal vom falschen Ende her (also von Links) gelesen, obwohl eigentlich jeder Bescheid weiß, nur wenn man das Ding in der Hand hält, macht man den Fehler dann doch. Also lassen wir den Teil weg und springen gleich zu Handlung, Stimmung und wie ich die Zeichnung rein ästhetisch betrachtet fand.
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Graphic Novels & Comics
Mangas
Rezensionen
Thursday, August 13, 2015
6 "Das Geheimnis von Bahnsteig 13" -Eva Ibbotsen (Und J.K. Rowlings kleines Nicht-Geheimnis)
Dass der Bahnhof King's Cross in London etwas besonderes auf sich hat, das wisst ihr ja schon (zumindest diejenigen die Harry Potter gelesen haben und das sind ja nicht wenige, oder?). Wusstet ihr aber auch, dass sich alle neun Jahr auf der Herrentoilette von Bahnsteig 13 ein Gügel in eine andere Welt öffnet? Und kommt euch das nicht auch bekannt vor?
Falls ja: Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass dieses Buch eine der wichtigsten Inspirationen für J.K. Rowling war, Harry Potter zu schreiben. Es wurde etwa drei Jahre vor Harry Potter geschrieben.
Wegen der deftigen Parallelen ist es auch richtig schwer, irgendetwas über die Handlung preizugeben, ohne gleich heftig zu spoilern. Aus kleinen Details lässt sich eigentlich schon ziemlich gut die Handlung vorhersagen... Interessant, wie viel J.K. Rowling einfach übernommen hat und wie wenig es trotzdem stört, weil die Geschichte letztendlich doch irgendwie anders ist.
Es öffnet sich also alle neun Jahre der Gügel, der auf eine Zauberinsel führt, genau neun Tag lang. Einmal wird dabei allerdings der kleine Königssohn der Insel entführt (der gerade mal ein Jahr alt ist) und erst neun Jahre später kann man ein Rettungsteam in unsere Welt schicken, um den Prinzen zurückzuholen. Dabei stellt sich aber vieles gleich komplett anders dar, als es wirklich ist und eigentlich ist alles sehr verwirrend und täuschend, allerdings sind die Wendungen und Spannungsbögen in diesem Buch leider schon vorhersehbar, wenn man Harry Potter gelesen hat. Zu viele Ähnlichkeiten. Man kann ziemlich gut herauslesen, was alles aus diesem Buch stammt. Wobei eigentlich die gesamte gröbere Handlung von diesem Buch bei Harry Potter nur den Ausgangspunkt der Geschichte darstellt.
Falls ja: Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass dieses Buch eine der wichtigsten Inspirationen für J.K. Rowling war, Harry Potter zu schreiben. Es wurde etwa drei Jahre vor Harry Potter geschrieben.
Wegen der deftigen Parallelen ist es auch richtig schwer, irgendetwas über die Handlung preizugeben, ohne gleich heftig zu spoilern. Aus kleinen Details lässt sich eigentlich schon ziemlich gut die Handlung vorhersagen... Interessant, wie viel J.K. Rowling einfach übernommen hat und wie wenig es trotzdem stört, weil die Geschichte letztendlich doch irgendwie anders ist.
Es öffnet sich also alle neun Jahre der Gügel, der auf eine Zauberinsel führt, genau neun Tag lang. Einmal wird dabei allerdings der kleine Königssohn der Insel entführt (der gerade mal ein Jahr alt ist) und erst neun Jahre später kann man ein Rettungsteam in unsere Welt schicken, um den Prinzen zurückzuholen. Dabei stellt sich aber vieles gleich komplett anders dar, als es wirklich ist und eigentlich ist alles sehr verwirrend und täuschend, allerdings sind die Wendungen und Spannungsbögen in diesem Buch leider schon vorhersehbar, wenn man Harry Potter gelesen hat. Zu viele Ähnlichkeiten. Man kann ziemlich gut herauslesen, was alles aus diesem Buch stammt. Wobei eigentlich die gesamte gröbere Handlung von diesem Buch bei Harry Potter nur den Ausgangspunkt der Geschichte darstellt.
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andere Welten
Fantasy
Kinderbücher
Rezensionen
Sunday, July 19, 2015
6 "Der Club der unsichtbaren Gelehrten" -Terry Pratchett
Es ist eigentlich schon eine ziemliche Weile her, seit ich das Buch gelesen habe. Ich weiß immerhin noch, welchen Eindruck das Buch hinterlassen hat.
Mehr als einen Monat, aber ich schau mal, dass ich eine ordentliche Rezension zusammenkriege. Ich hatte eigentlich schon letztes Jahr vor, endlich mal etwas von Terry Pratchett zu lesen, dann ist er gestorben. Ich werde nicht mehr wissen, wie es ist, noch gespannt auf irgendetwas Neues zu warten.
Andererseits fühlt sich die Menge der Bücher, die er geschrieben hat, nicht mehr so erdrückend an, ich weiß jetzt nämlich ganz sicher, dass er nicht mehr nachlegen kann. Okay, das klingt herzlos, aber mein Bezug zu Terry Pratchett ist eben noch nicht so stark.
Die Scheibenwelt war wirklich faszinierend. Zwischendrin hätte ich fast vergessen, das diese ganze Welt ans Mittelalter angelehnt war. Computer, Trolltaxis, Omnibusse, Fußball, Modezeitschriften? Und Magie, natürlich. Das war schon eine ungewöhnliche Art und Weise, das zu vermischen. Oberflächlich betrachtet war sie total mittelalterlich, aber unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich mich in unserer heutigen Zeit, oder zumindest höchstens zwanzig oder dreißig Jahre in der Vergangenheit befand. Schon allein vom Verhalten der Figuren und vom Schreibstil her. Zwischendrin wurde dann doch einiges eingeworfen, das mich daran erinnerte, dass das alles eine mittelalterliche Fantasywelt sein sollte, aber es war deutlich anders als in typischer Fantasy. Oder fast eine Parodie darauf, aber nur fast. Zum Teil lag das schon an den Namen der Figuren und Orte, die irgendwie alle sehr alltäglich und normal klangen, sie klangen wie Namen, die irgendjemand in England tatsächlich haben könnte und überhaupt nicht nach Fantasy, noch viel weniger seltsam als bei Harry Potter. Auch wenn sie es natürlich nicht alle waren. Im übrigen war es auch hier so, dass jeder einzelne Name perfekt zu der Figur gepasst hat, die ihn trug. Auch wenn sie mir am anfang seltsam vorkamen, witzigerweise war Juliet eben genau so, wie ich mir eine Juliet vorstelle, Glenda so wie ich mir irgendwie schon im vorraus eine Glenda vorstelle und so war es auch weiter mit allen anderen Namen. Es war eigentlich fast klischeehaft, aber es war so.
Mehr als einen Monat, aber ich schau mal, dass ich eine ordentliche Rezension zusammenkriege. Ich hatte eigentlich schon letztes Jahr vor, endlich mal etwas von Terry Pratchett zu lesen, dann ist er gestorben. Ich werde nicht mehr wissen, wie es ist, noch gespannt auf irgendetwas Neues zu warten.
Andererseits fühlt sich die Menge der Bücher, die er geschrieben hat, nicht mehr so erdrückend an, ich weiß jetzt nämlich ganz sicher, dass er nicht mehr nachlegen kann. Okay, das klingt herzlos, aber mein Bezug zu Terry Pratchett ist eben noch nicht so stark.
Die Scheibenwelt war wirklich faszinierend. Zwischendrin hätte ich fast vergessen, das diese ganze Welt ans Mittelalter angelehnt war. Computer, Trolltaxis, Omnibusse, Fußball, Modezeitschriften? Und Magie, natürlich. Das war schon eine ungewöhnliche Art und Weise, das zu vermischen. Oberflächlich betrachtet war sie total mittelalterlich, aber unterschwellig hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich mich in unserer heutigen Zeit, oder zumindest höchstens zwanzig oder dreißig Jahre in der Vergangenheit befand. Schon allein vom Verhalten der Figuren und vom Schreibstil her. Zwischendrin wurde dann doch einiges eingeworfen, das mich daran erinnerte, dass das alles eine mittelalterliche Fantasywelt sein sollte, aber es war deutlich anders als in typischer Fantasy. Oder fast eine Parodie darauf, aber nur fast. Zum Teil lag das schon an den Namen der Figuren und Orte, die irgendwie alle sehr alltäglich und normal klangen, sie klangen wie Namen, die irgendjemand in England tatsächlich haben könnte und überhaupt nicht nach Fantasy, noch viel weniger seltsam als bei Harry Potter. Auch wenn sie es natürlich nicht alle waren. Im übrigen war es auch hier so, dass jeder einzelne Name perfekt zu der Figur gepasst hat, die ihn trug. Auch wenn sie mir am anfang seltsam vorkamen, witzigerweise war Juliet eben genau so, wie ich mir eine Juliet vorstelle, Glenda so wie ich mir irgendwie schon im vorraus eine Glenda vorstelle und so war es auch weiter mit allen anderen Namen. Es war eigentlich fast klischeehaft, aber es war so.
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Fantasy
Humor
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Wednesday, April 22, 2015
0 "Magisterium -der Weg ins Labyrinth" -Cassandra Clare und Holly Black (Nicht ganz Harry Potter, aber fast)
Ich wurde im Vorfeld schon von einigen Leuten gewarnt, dieses Buch sei ein billiger Abklatsch von Harry Potter, beziehungsweise eigentlich Cassandra und Holly's Fanfiction, die sie nun einem Verlag untergejubelt haben. Man kann sicherlich drüber streiten, aber es ist nicht so eindeutig, wie man denkt.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
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Zauberer
Monday, April 20, 2015
0 "Reckless -das goldene Garn" -Cornelia Funke
Wenn man auf den diesjährigen Katalog vom Dressler Verlag guckt, weiß man gleich, wer dieses Jahr die Galionsfigur ist. Der Umschlag im gleichen Design wie dieses Buch. Aber da Cornelia Funke selbst in den USA gut ankommt, ist sie wohl einfach die Vorzeigeautorin. Wie auch immer, es gibt bestimmt irgendwo schon einen Text, wo steht "die heißersehnte Fortsetzung von..."-blabla. Und ich muss zugeben, für mich stimmt das tatsächlich. Ich habe mich tatsächlich schon tierisch auf dieses Buch gefreut. Wie auch anders, der zweite Band hat mich einfach total süchtig auf mehr gemacht. Das hier hat meine Stimmung über Reckless insgesamt aber eher gedämpft. Aus diesem Grund könnte diese Rezension eine ganze Menge Spoiler enthalten. Wer also ganz ganz aufgeregt ist, Reckless fortzusetzen, dem empfehle ich, diese Rezension nicht zu lesen. Ihr dürft euch ruhig eine eigene Meinung bilden.
Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.
Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta. Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.
Zuerst einmal beginnt es eigentlich ganz gut. Fuchs in der anderen Welt (also in unserer Welt) passt eigentlich soweit noch und es war sehr interessant unsere Welt aus ihren Augen zu sehen.
Genauso wie es das war, von der dunklen Fee zu hören, von der Geburt des Kindes, das Amalie bekommen hat und es war auch aufregend, endlich einmal eine Innenansicht von John Reckless zu bekommen. Ja, wir erfahren endlich, wo John Reckless schon die ganze Zeit steckt. Aber dann taucht der Erlelf auf, der im vorherigen Band nur eine geheimnisvolle Figur im Hintergrund war und damit wird einfach alles zerstört, was für mich bisher die Spiegelwelt ausgemacht hat. Die Erlelfen in unserer Welt? Super. Das sie die Spiegel gemacht haben ist logisch. Aber Magie in unserer Welt? NEEEIN. Das schöne war doch, endlich mal was von Cornelia Funke zu lesen, bei dem magische Welt und Realität beinahe sauber getrennt waren: Magie gibts nur dort. Hier funktioniert sie nicht. Basta. Aber diese Regel wird einfach auf einem meiner Meinung nach höchst unsaubere Weise gebrochen und danach war die Regel futsch. Bei Tintenherz hat das so viel besser und flüssiger funktioniert. Und Apropos: Es gibt ein paar Eastereggs auf Tintenherz, über ein gewisses Buch, durch dass man Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann, wenn man es nur einmal aufschlägt und über einen Jungen, der mit dem Feuer sprechen kann (nur in einem Nebensatz erwähnt, nicht als Figur) aber das hat das Buch nicht besser gemacht.
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Steampunk
Thursday, April 09, 2015
7 "Die Seiten der Welt" -Kai Meyer
Dank seiner Thematik und der großaufgelegten Werbekampagne hat das Buch natürlich ziemlich viele Leute neugierig gemacht. Ich glaube, sobald es um Bücher geht, die von Büchern handeln setzt mein Gehirn so ein bisschen aus. Ich liebe solche Bücher, auch wenn sie absurd sind. Vermutlich würde ich selber gerne mal ein Buch über Bücher schreiben. Aber darum geht's eigentlich nicht.
Eigentlich halte ich nicht so viel von Kai Meyer. Ich hatte irgendwie das Pech, dass das erste Buch, das ich von ihm erwischt habe, der zweite Band der "Arkadien"-Trilogie war, danach habe ich "Drache und Diamant" erwischt -den letzen Band einer im China des 12. Jahrhunderts spielenden Fantasytrilogie- und daraufhin "Die fließende Königin" das zum einen nicht abgeschlossen war und mir zum anderen nicht besonders gefallen hat. Was blöd war. Und mir eigentlich keinen Grund gab, noch mehr Bücher von ihm zu lesen, auch wenn ich noch keine einzige Buchreihe von ihm jemals abgeschlossen habe, bzw. irgendwie in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Aber dadurch bin ich extra offen, aber mit heruntergschraubten Erwartungen an das Buch rangegangen, um zu sehen, ob es mich noch überraschen kann.
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Die Fämily
Fantasy
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Friday, October 03, 2014
0 "Broken Lands" -Kate Milford
Meine Liebeserklärung an dieses Buch! Ich liebe Steampunk(mäßiges) und ich liebe Märchengeschichten und in diesem Buch steckt von beidem etwas drin. Es ist total schwer einem Genre zuzuordnen, denn es kommen sehr viele unterschiedliche Elemente aus unterschiedliche Ecken und Enden zusammen, was aber im Endeffekt ein toller Mix ist, weil es nicht irgendwie typisch-irgendwas ist, sondern es um Feuerwerk und Alchemie, Kartenspiel, Wanderer, den Teufel, ein verwinkeltes Hotel, Magie und vieles mehr geht. Das ganze spielt in New York und Brooklyn in der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und dieser ganze Mix war perfekt.
Außerdem sind die Zeichnungen im Buch und das Cover wunderschön und passen sehr gut zur Geschichte.
My declaration of love to this book! I love Steampunk(like) stories and I love tales and in this book there was a lot of both in it. It's very difficult to sort it into a genre, because there are many different elements of different corners coming together in this book which then is a great mixture, because it's not just written like it's typically-something, but about firework, alchemy, card games, wanderers, the devil, a hotel of nooks and crannies, magic and a lot more. Everything is set in New York and Brooklyn in the time just after the civil war and the whole mixture was perfect.
Also the drawings in the book and the cover are beautiful and fit good with the story.
Außerdem sind die Zeichnungen im Buch und das Cover wunderschön und passen sehr gut zur Geschichte.
My declaration of love to this book! I love Steampunk(like) stories and I love tales and in this book there was a lot of both in it. It's very difficult to sort it into a genre, because there are many different elements of different corners coming together in this book which then is a great mixture, because it's not just written like it's typically-something, but about firework, alchemy, card games, wanderers, the devil, a hotel of nooks and crannies, magic and a lot more. Everything is set in New York and Brooklyn in the time just after the civil war and the whole mixture was perfect.
Also the drawings in the book and the cover are beautiful and fit good with the story.
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Fantasy
historische Romane
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Steampunk
Saturday, September 20, 2014
2 "Ensel und Krete" /"Ensel and Krete" -Walter Moers
Hmmja. Ich bin ein Fan von Walter Moers. "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" habe ich verschlungen, ebenso wie "Die Stadt der träumenden Bücher" und "Das Labyrinth der träumenden Bücher"
Aber mit Blick auf diese drei anderen Bücher war das hier eher eine Enttäuschung. Großer Wald und Buntbären, schön und gut, aber irgendwie hat etwas gefehlt. Das Witzige und irgendwie absurde waren da, konnten mich hier aber kaum zum Lachen bringen und ich glaube nicht, dass das nur daran liegt, dass ich keine Humor habe.
Uhmyeah. I'm a fan of Walter Moers. I've devoured "The 13 1/2 Lives of Captain Bluebear" as well as "The City Of Dreaming Books" and "The Labyrinth Of Dreaming Books"
But thinking of these three other books this one was rather an embarrassment. The Big Woods and Multicolored Bears, all well and good, but somehow something was missing. The funny and somehow absurd were there, but couldn't make me laugh and I don't think it's just because I don't have any humor.
Es war alles von anfang an zu düster. Ensel und Krete schlittern zwar genau wie Hildegunst von Mythenmetz in "Die Stadt der träumenden Bücher" von einer Gefahr in die nächste, aber der absurde schwarze Humor, den letzterer beweist und mit dem er jede Gefahr aufnimmt, fehlt bei diesen kleine Zwergen irgendwie... alles was versucht witzig ist, hat auf mich irgendwie diesmal... steif gewirkt, als versuchte Walter Moers etwas witziges hinzubekommen, das nicht da ist. Was gefehlt hat ist eine starke Figur, die die Geschichte irgendwie leitet. Ensel und Krete jedenfalls sind zu blass dafür. Halt -war da nicht noch was? Ach ja. Die "berühmten" mythenmetz'schen Abschweifungen. Klar, da wird wirklich kommentiert ohne Ende, aber ehrlich gesagt hat mich das nicht zum Lachen gebracht. Dadurch, dass manches was dort kam, so bescheuert und unnötig war, sehr viele Gedanken nicht zu Ende geführt wurden und da auf Dinge angespielt wurde, über die ich gerne mehr Details erfahren hätte (Details! Moers, das ist doch sonst so deine Stärke...) finde ich, dass die Mythenmetz'schen Abschweifungen wohl doch eher der Fehlgriff eines verrückten Künstler waren. Naja, wirklich lustig war da eben nichts.
Everything was from begin to dark. Ensel and Krete slither the same as Optimus Yarnspinner from one danger to the next, but the absurd humor that he demonstrates and has when he's in danger is missing with these small dwarves somehow... everything tried to be funny, but this time seemed... stiff on me, as if Walter Moers tried to get something funny that isn't there. The missing thing was a strong character that somehow leads the story. Ensel and Krete are anyway too pale therefor. Wait, didn't I forget something? Yeah.Optimus Yarnspinners "famous" deviations. Of course there it's commented endlessly but honestly this didn't make me laugh. Because some that came there was so stupid and useless, many thoughts were never lead to a conclusion and there were allusions on things I'd like to get to know more details about (Details! Moers, usually that's your strength...) I think, that Optimus Yarnspinners deviations were rather the mistake of a crazy artist. Well, there wasn't really anything funny.
Aber mit Blick auf diese drei anderen Bücher war das hier eher eine Enttäuschung. Großer Wald und Buntbären, schön und gut, aber irgendwie hat etwas gefehlt. Das Witzige und irgendwie absurde waren da, konnten mich hier aber kaum zum Lachen bringen und ich glaube nicht, dass das nur daran liegt, dass ich keine Humor habe.
Uhmyeah. I'm a fan of Walter Moers. I've devoured "The 13 1/2 Lives of Captain Bluebear" as well as "The City Of Dreaming Books" and "The Labyrinth Of Dreaming Books"
But thinking of these three other books this one was rather an embarrassment. The Big Woods and Multicolored Bears, all well and good, but somehow something was missing. The funny and somehow absurd were there, but couldn't make me laugh and I don't think it's just because I don't have any humor.
Es war alles von anfang an zu düster. Ensel und Krete schlittern zwar genau wie Hildegunst von Mythenmetz in "Die Stadt der träumenden Bücher" von einer Gefahr in die nächste, aber der absurde schwarze Humor, den letzterer beweist und mit dem er jede Gefahr aufnimmt, fehlt bei diesen kleine Zwergen irgendwie... alles was versucht witzig ist, hat auf mich irgendwie diesmal... steif gewirkt, als versuchte Walter Moers etwas witziges hinzubekommen, das nicht da ist. Was gefehlt hat ist eine starke Figur, die die Geschichte irgendwie leitet. Ensel und Krete jedenfalls sind zu blass dafür. Halt -war da nicht noch was? Ach ja. Die "berühmten" mythenmetz'schen Abschweifungen. Klar, da wird wirklich kommentiert ohne Ende, aber ehrlich gesagt hat mich das nicht zum Lachen gebracht. Dadurch, dass manches was dort kam, so bescheuert und unnötig war, sehr viele Gedanken nicht zu Ende geführt wurden und da auf Dinge angespielt wurde, über die ich gerne mehr Details erfahren hätte (Details! Moers, das ist doch sonst so deine Stärke...) finde ich, dass die Mythenmetz'schen Abschweifungen wohl doch eher der Fehlgriff eines verrückten Künstler waren. Naja, wirklich lustig war da eben nichts.Everything was from begin to dark. Ensel and Krete slither the same as Optimus Yarnspinner from one danger to the next, but the absurd humor that he demonstrates and has when he's in danger is missing with these small dwarves somehow... everything tried to be funny, but this time seemed... stiff on me, as if Walter Moers tried to get something funny that isn't there. The missing thing was a strong character that somehow leads the story. Ensel and Krete are anyway too pale therefor. Wait, didn't I forget something? Yeah.Optimus Yarnspinners "famous" deviations. Of course there it's commented endlessly but honestly this didn't make me laugh. Because some that came there was so stupid and useless, many thoughts were never lead to a conclusion and there were allusions on things I'd like to get to know more details about (Details! Moers, usually that's your strength...) I think, that Optimus Yarnspinners deviations were rather the mistake of a crazy artist. Well, there wasn't really anything funny.
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Saturday, July 26, 2014
5 "Silber -das erste Buch der Träume /Silver -The First Book Of Dreams" -Kerstin Gier

Uff, ist ja schon wieder eine Weile her, seit ich es gelesen habe. Aber ich kann mich noch dran erinnern, keine Sorge.
Habe ich dieses Buch also auch mal gelesen (Auch wenn man dieses Buch wirklich nicht unbedingt gelesen haben muss)
Grob geht es hier darum, dass die Leute hier alle eine Tür haben, hinter der ihre Träume liegen und naja, um Satanismus, Beschwörungen und anderen Kram. Ich muss sagen, die Idee des Buches ist gar nicht so schlecht, aber naja, Gegenstandslos. Es gibt hier keine Handlung. Es gibt hier ein paar Geheimisse, aber es scheint nicht wirklich was zu passieren.
Liv, die Hauptfigur erinnert mich am Anfang an mich selbst, sie trägt eine Brille und eine Zahnspange, ist ungefähr in meinem Alter und ist fest entschlossen niemals einem Jungen herzurennen (Sollte das die Handlung des Buches gewesen sein? Dass sie es plötzlich doch tut?) und damit kann ich mich (Wer hätte da gedacht?) irgendwie identifizieren (auch wenn die Zahnspange seit Juni raus ist).
Das heißt jetzt nicht, dass ich dieses Buch blöd finde, weil eine Liebesgeschichte drin vorkommt. (Ja, dieses Thema ist bei mir ziemlich durchgekaut. Ich weiß nicht, wie man Liebegeschichten bewertet, weil ich a. keine Erfahrung damit habe, b. sie aber trotzdem manchmal eindeutig unrealistisch sind und c. ich eine gewisse Aussage finden will)
Aber diese Liebesgeschichte wirkt nicht besonders nachvollziehbar, weil Liv vom einen Tag auf den anderen plötzlich mit Henry zusammen ist, obwohl die beiden sich kaum kennen und kaum eine wirkliche Annäherung der beiden stattgefunden hat. Es ist jedenfalls nicht klar, warum sie plötzlich in in verknallt ist. Und sonst kommt auch nur ein bisschen Rumgeplänkel drin vor.
Phew, it's a while ago since I've read it. But I still remember, don't worry.
So now I've read this book too (Even though you really don't have to read it)
Roughly it's about all people having a door behind which their dreams are, about satanism invocations and other stuff. I have to admit, the idea of the books isn't bad, but well, baseless. There are some secrets, but there doesn't seem to happen much.
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Sunday, June 08, 2014
0 "Septimus Heap -Magyk" -Angie Sage
Ich frage mich, ob es wirklich so eine gute Idee war, dieses Buch, das ich beim ersten Lesen so toll fand, noch einmal zu lesen. Vielleicht war es damals der Nebel draußen, das Feuer bei uns im Kamin und die Tatsache, dass ich krank war und das Buch komplett in einem Zug durchgelesen habe, jedenfalls war das Buch damals für mich ganz anders als jetzt und viel zauberhafter. Das ganze war weiterhin recht unterhaltsam und die Geschichte war immer noch schön, aber das, was mich mit zehn Jahren verzaubern konnte, hat leider nicht mehr gewirkt, was total Schade ist, aber nun gut, dann ist es eben so...
I wonder if it was a good idea to reread this book I found so great the first time. Maybe it was the mist outside, the fire in our chimney and the fact that I was ill and read the book all at once, anyway, the book was very different to now and much more magical. Everything was still nice, but what enchanted me when I was ten didn't work anymore, which really is a pity, but well, that's that...
Trotzdem konnte es natürlich punkten. Was ich wieder so schön fand, war dass dieses Buch der Auftakt einer Serie ist und man es trotzdem einzeln lesen kann. Dann all die netten kleinen Witze, die trotzdem nicht die schönen Momente zerstört haben. Außerdem war die ganze Welt in der die Geschichte spielt wieder sehr schön. Sie hat einige Anleihen an andere Fantasyromane, auch ein bisschen Harry Potter da drin, aber insgesamt ist sie etwas eigenes. Nur die Verzauberung fehlt. Wie es eben kommt, wenn man älter wird, konnte mich eben nicht so viel and dem Buch begeistern.
Still it could score. It was really nice again that this book is, even though it's the begin of a series you can read it stand alone. Thean all these small jokes that still didn't destroy the beautiful moments. Also the world in which everything is set very pretty. It has some elements of Harry Potter in it, but altogether it is something on it's own. Just the enchantment is missing. How it develops, when you get older, not everything of the book could excite me.
Die Figuren waren alle interessant, aber nicht mehr so spannend, die Handlung war vorhersehbarer -naja, ich habe das Buch ja schon einmal gelesen... -und insgesamt habe ich gemerkt, dass ich zwar die Welt, in der die ganze Geschichte spielt immer noch interessant fand, aber nicht die Handlung selbst. Ich werde auf jeden Fall die anderen Bücher auch noch wieder lesen, aber wenn ich vor ein paar Jahren noch die volle Punktzahl vergeben hätte, reicht es eben nur noch für vier Delphine.
The characters where all interesting, but not fascinating anymore, the plot was predictable -well, I already read it once... -and altogether I realized, that I still find the world in which the whole story is set interesting, but not the plot itself. I'll reread the others books too, but where I'd have given full points a few years ago, it's only enough for four dolphins.



I wonder if it was a good idea to reread this book I found so great the first time. Maybe it was the mist outside, the fire in our chimney and the fact that I was ill and read the book all at once, anyway, the book was very different to now and much more magical. Everything was still nice, but what enchanted me when I was ten didn't work anymore, which really is a pity, but well, that's that...
Trotzdem konnte es natürlich punkten. Was ich wieder so schön fand, war dass dieses Buch der Auftakt einer Serie ist und man es trotzdem einzeln lesen kann. Dann all die netten kleinen Witze, die trotzdem nicht die schönen Momente zerstört haben. Außerdem war die ganze Welt in der die Geschichte spielt wieder sehr schön. Sie hat einige Anleihen an andere Fantasyromane, auch ein bisschen Harry Potter da drin, aber insgesamt ist sie etwas eigenes. Nur die Verzauberung fehlt. Wie es eben kommt, wenn man älter wird, konnte mich eben nicht so viel and dem Buch begeistern.
Still it could score. It was really nice again that this book is, even though it's the begin of a series you can read it stand alone. Thean all these small jokes that still didn't destroy the beautiful moments. Also the world in which everything is set very pretty. It has some elements of Harry Potter in it, but altogether it is something on it's own. Just the enchantment is missing. How it develops, when you get older, not everything of the book could excite me.
Die Figuren waren alle interessant, aber nicht mehr so spannend, die Handlung war vorhersehbarer -naja, ich habe das Buch ja schon einmal gelesen... -und insgesamt habe ich gemerkt, dass ich zwar die Welt, in der die ganze Geschichte spielt immer noch interessant fand, aber nicht die Handlung selbst. Ich werde auf jeden Fall die anderen Bücher auch noch wieder lesen, aber wenn ich vor ein paar Jahren noch die volle Punktzahl vergeben hätte, reicht es eben nur noch für vier Delphine.
The characters where all interesting, but not fascinating anymore, the plot was predictable -well, I already read it once... -and altogether I realized, that I still find the world in which the whole story is set interesting, but not the plot itself. I'll reread the others books too, but where I'd have given full points a few years ago, it's only enough for four dolphins.
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Thursday, June 05, 2014
0 "Artemis Fowl" -Eoin Colfer
| German Cover |
I really creeped around this series often, without really knowing, what it was, I didn't even know, if it's only an adventure story or fantasy. Judging by cover (the German Cover) I also thought that I was too old for it, but then I saw a friend reading a sequel to it and read a part of it myself, found it good, and decided to read the series.
Die Idee ist wirklich originell, denn ich weiß einfach gar nicht, wie ich das Genremäßig zuordnen soll. Es hat was von James Bondmäßiges auf der einen Seite, auf der anderen Seite handelt es aber auch von Feen, Elfen, Zwergen, Kobolden und anderen magischen Wesen. Die sind aber technisch weiter als die Menschheit und leben in unterirdischen Städten im Erdmantel. Und die Hauptfigur Artemis Fowl ist ein Verbrecher. Also ist alles schon mal eine sehr interessant Mischung, die sich zu lesen lohnt.
The idea is really inventive, because I just don't know where to sort it by genre. It has something of James Bond on the one hand, on the other it's about fairies, elves, dwarfs, goblins and other magical creatures. These are technological further than humans and live in underground cities in the earth's mantle. And the main character, Artemis Fowl is a criminal. So everythings a very interesting mixture worth reading.
Vielleicht ist auch nur der Nebeneffekt der Übersetzung, aber man hat dem Buch trotz allem, nämlich der irgendwie erwachsenen Handlung -vom Verhalten her, benimmt sich Artemis eher wie ein Erwachsener, das ganze Geheimdienstgehabe, dass verschiedene Verbrecher auftreten -irgendwie an, dass es für Kinder geschrieben wurde. Manchmal waren mir Dinge zu kindisch einfach erklärt und das hat schon genervt; außerdem gab es Stellen, an denen mir zu viel erklärt wurde und für einen filmreife Handlung wie bei diesem Buch geht das für mich gar nicht. Da gibt es einige Stellen, die sich ein bisschen ziehen, was in jedem anderen Buch okay wäre, aber nicht in einem, das wie ein Film ausgelegt ist, dann nämlich sollte die Handlung auch gestraffter und eben schnell sein, weil die Handlung sich sonst anhört wie ein Drehbuch. Apropos Übersetzung: Die Folgebände werde ich auf jeden Fall nicht als Übersetzung lesen sondern im Original.
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| English Cover |
Insgesamt hat die Action, dadurch, dass sie eben nichts Ganzes war, dem Buch auch ein bisschen geschadet, jedenfalls am anfang, als das Buch noch so vor sich hindümpelte. Am Ende wurde dieses Schwächeln aber durch den Showdown am Schluss ausgeglichen. Und ich muss sagen, das Buch zu lesen war einfach das reinste Vergnügen, einfach schon wegen des Themas. Auch wenn es seine Schwächen hat: Es war gut umgesetzt. Für ein Kinder- bzw. Jugendbuch waren die Charakter auch relativ interessant, weil es eben keine Guten und Bösen sondern nur einen Haufen Figuren gibt, die mal gegeneinander handeln, mal miteinander, was auch mal eine nette Abwechslung ist.
At all the action damaged the book a bit, because it wasn't quite complete, at least at the beginning, when the book dragged on. In the end this weakness was balanced by the showdown at the end. And I have to admit that it really was a joy to read this book, already because of the topic. Even if it has weaknesses: It was well transcribed. For a children's respectively youth book the characters were quite interesting, because there were no good and bad guy, but a bunch of people working either against each other or together, which was a nice variety.
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