Die Geschichte, wie ich an dieses Buch gekommen ist, ist ja auch schon witzig. Es beginnt mit dem Welttag des Buches, als ich es bei Diandra Linnemann auf ihrem Blog,
Diandras Geschichtenquelle gewonnen habe. Halt, nein! Das ist langweilig. Es beginnt damit, dass mein Vater mit mir diskutierte, als ich das Silmarillion las, weil er meinte, ich solle das aber nicht allzu ernst nehmen und das sei ja alles nur unrealistischer Quatsch. Mein Bruder und ich fingen nämlich an, über diverse Begebenheiten in Mittelerde zu diskutieren, wie das denn gewesen sei, ob Arda eigentlich rund ist (Arda war zunächst flach und wurde dann später verwirrenderweise rund) und so weiter und unsere Eltern finden natürlich, dass doch alles vollkommen unfruchtbar und schlecht für ihre Kinder ist (weil da Gewalt drin vorkommt und es unrealistisch ist. Sie schauen aber trotzdem beide ganz gern James Bond mit uns und meine Mutter fand Legolas schon immer total gut aussehend und hat deswegen sogar Herr der Ringe durchgehalten) und solche Diskussionen bloß ins Leere laufen. Vielleicht ist da ja auch was dran, dass man sich nicht so sehr auf fiktiv Welten fixieren sollte, bloß, für mich macht das auch keinen Unterschied, ob man sich auf Fantasien in der realen Welt fixiert oder in einer anderen Welt und wenn ein bisschen Magie drin vorkommt, kann man doch viel schneller unterscheiden, ob etwas real ist, oder? Aber ich schweife ab.
Ich weiß jedenfalls, dass mein Vater zwar schon Jahrelang den "Hobbit" und den "Herr der Ringe" in seinem Regal stehen hatte, aber nie wirklich weit gekommen ist, genausowenig wie meine Mutter bei Harry Potter weiterkam. Und dann sagen die Leute, die nie irgendetwas Fantastisches lesen, dass man da vorsichtig sein muss und sich nicht in fantastischen Welten verlieren darf. Meinetwegen, aber ich
persönlich glaube ja, dass sie das sagen, weil sie noch viel mehr Probleme haben, mit Realität und Fiktion umzugehen.