Wednesday, October 22, 2014

0 52 Bücher Woche 8&9 -Sturheit und Länge /52 Books Week 8&9 -Obstinacy and Length

Sturheit, Dickköpfigkeit oder doch Willensstärke /Obstinacy, stubbornness or even willpower

Dieses Motto ist Nelly, der Hündin unseres Fellmonsterchens gewidmet, deren Sturheit der Welt die Maßeinheit "Nelly" für Sturheit einbrachte.
Ich möchte über die Sturheit, Dickköpfigkeit und Willensstärke schreiben, die es braucht, damit man manche Bücher zu Ende liest. Es gibt ja so manches Buch, für das man sehr viel Geduld braucht um es zu lesen. Meistens bedeutet es schlicht und einfach, dass das Buch nicht gut ist, dann ist die Ungeduld auch vollkommen angebracht. Manchmal ist es aber eigentlich ein sehr gutes Buch, und es ist irgendwie etwas anderes, das einen hindert, es an einem Stück zu lesen. Es gibt Bücher, die einfach zu lang sind. Schlicht und einfach. Dann gibt es Bücher, die zu langatmig sind, voller schöner Passagen, aber leider mit einigen Stellen, die anstrengend zu lesen sind und die einem schon nach wenigen Seiten zu viel werden, sodass man wirklich nur ein paar Seiten alle paar Tage schafft, und nicht mehr. Wenn man lesesüchtig ist, kann man manche Bücher innerhalb kürzester Zeit weglesen, ohne es wirklich zu bemerken. Es gibt allerdings Bücher, für die man auch ein bisschen Willensstärke braucht, um dran zu bleiben und nach dem zu suchen, was andere in de Buch gefunden haben (manchmal findet man es nie) und das sind die, bei denen selbst ich verstehe, wenn so manch einer diese Bücher entnervt in die Ecke pfeffert (versteht das bitte auch, für mich sind Bücher wichtig, und grundlos sollte man sie nicht beschädigen, aber das Buch an sich ist nicht wertvoll, nur der Inhalt) weil er einfach nicht mehr kann. Oder man ist wie ich, und zu stur, auch nur ein einziges Buch abzubrechen, selbst wenn man bereits einen Brief von der Bibliothek bekommen hat, dass es fällig ist und man furchtbare Gewissensbisse bekommt und gibt kaum ein Buch auf (außer einem Buch von Sarrazin, als ich mich gefragt habe, worum es da eigentlich geht, und festgestellt habe, dass es aus endlosen Rechtfertigungen für seine anderen Bücher besteht, wegen der er sich gelyncht fühlte, worauf ich beschloss, mich nie wieder mit ihm auseinanderzusetzen) weil man zu stur zuzugeben ist, wenn man ein Buch nicht mag, weil man, wenn man ich ist, beim Lesen aus irgendeinem Grund ständig angestarrt wird.

This topic is dedicated to Nelly, the dog of Fellmonsterchen, whose obstinacy has given the world the unit "Nelly" for obstinacy.
I want to write about the obstinacy, stubbornness and willpower you need, to read some books to their end. There are some books,where you need a lot of patience to read it. Usually it simply means it's not good, and then the impatience is totally appropiate. Sometimes it's a good book, and it's somehow something else, that prevents you from reading it at once. There are books that are simply too long. Then there are books, that are too longbreathed, full of nice passagess, but regrettably with some, that are really hard to read and that already get too much after just a few pages, so you really only read a few pages in a few days, and not more. When you're really reading-addicted, you're able to read away books in no time at all, without really recognizing that. But there are also book, for which you need a bit of willpower, to stick to them, and search for what others found in the book (sometimes you never find it) and these are the ones, where even I understand, when somebody gets annoyed and tosses the book to the corner (don't misunderstand that, I think books are important and you should never damage books without a reason, but not the book is important, but the content) because he can't hold on anymore. Or you're like me and to obstinate to interrupt a single book, even when you already get a letter from the library, that you have to bring it back and you're getting awful pangs of remorse and almost never give up a book because you'e too obstinate, when you don't like a book, beause when you're me, everybody seems to whatch you when reading.

Monday, October 20, 2014

9 52 Bücher Woche 6&7 -Bier und Naturwissenschaften /52 Books Week 6&7 -Beer and Science

(Klickst euch zum Fellmonsterchen durch) Da ich damit nicht durchkomme, für jedes verpasste Thema der 52 Bücher einen Nachholpost zuschreiben, dachte ich mir, pack doch einfach zwei Themen (Was ist die Mehrzahl von Motto? Mottos? Motten?) in einen Post und das konsequent ein paar Tage lang, dann kommst du vielleicht endlich mal beim gegenwartigen an... Also starte ich hiermit mal durch:

Since I won't get through this writing an catch up post for every missed topic of the 52 books project, I thought I may simply pack two topics to one post and this cosequent for a few days, then I'll maybe fnally reach the present... So I'm starting with this:

Hopfen und Malz, ab in den Hals! /Hops and malt through your throat!

Ich habe mich einfach ganz allgemein für die Asterix Comics entschieden. Hierfür gibt es zwei Gründe:
  1. Der Zaubertrank. Besteht zwar nicht aus Hopfen und Malz, geht aber dennoch in den Hals. Und Bier wird ja zumindest von dem einen oder anderen auch als Zaubertrank betrachtet... o.O
  2. Cervisia. Besteht vermutlich aus Hopfen und Malz.
Das dürfte erstmal genug sein. :)

I've very generally decided I'd take the Asterix comics. There are two reasons:

  1. The potion. Doesn't consist of hops and malt, but still goes down the throat. And some people actually consider beer as a potion o.O
  2. Cervisia. Probabyl consists of hops and malt.
That may be enough for now :)

Was mit Physik /Something with physic

Da hatte ich eine ganz tolle Assoziation mit "Der Goldene Kompass" von Philip Pullmann: Das Buch spielt in einer Steampunk-Fantasywelt in der Elektrizität drin vorkommt, allerdings heißt die Technologie dort "anbarisches Licht". Auf Englisch Amber Light. Also Bernstein Licht. Wem die deutsche Übersetzung doof vorkommt, ja, das war auch was ich dachte. Und wisst ihr woher Elektrizität ihren Namen hat? Vom griechischen "Elektrum". Das bedeutet Bernstein. Denn wenn man Bernstein reibt, lädt er sich elektrostatisch auf ^^
Ist das nicht toll? Sagt schon, ist das nicht irgendwie genial? :D

Here I had a great  association with "Northern Lights" (Of the "His Dark Materials" trilogy) by Philip Pullman: The book is set in a Steampunk-Fantasy World where electricity exists, but there it's called amber light. The interesting thingie now is, that electricity has it's name of the greek "Elektrum". "Elektrum" means "amber" in greek. Because when you rub amber, it charges electrostatically ^^
Isn't that great? Please, tell me, isn't that genius? :D

Sunday, October 19, 2014

2 52 Bücher Woche 5 -Rezensionen... /52 Books Week 5 -Reviews...

Hier geht's zur Projektmuddi
/Check out this meme's host
Jaja, ich habe lange warten lassen mit dem 52 Bücher Projekt, aber leider hat mich eines der Themen die da vorgeschlagen wurden derart aus der Bahn gebracht, dass ich einfach nicht mehr wusste, worüber ich schreiben sollte. Es war folgendes Thema:

Yes, I've waited a long time until continueing with the 52 Books meme project, but regrettably one of the topics suggested there busted me totally off the track, that I simply didn't knew, what to write about anymore. It was the following topic:

Diese Rezension! 

…ist so viel kunstvoller als das Buch *schmacht* / …hat ja wohl den Popo offen! Man sollte sie verbuddeln! Mit’m Gesicht nach unten und überhaupt! / …hat mich vor dem Bösen bewahrt / …hat mir den Weg in den Lesehimmel gewiesen


 That Review!

...is so much more artful than the book /...has it's arse wide open! You should bury it upside down and at all! /...saved me from evil /...showed me the path to reader's heaven


2 Herbstspaziergang

Ein Spaziergang, der alle meine Gedanken durchwehte -die allerdings jetzt schon wieder sehr beschwert vom sitzen am PC sind. Irgendwie gehen mir einige Dinge, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, nicht aus dem Kopf. Ein paar Gedankenwolken voller Fragen.

Zum Beispiel:
Der Mensch ist immer noch Jäger und Sammler und das moderne Leben macht uns kaputt. Die Geschichte hat uns im Fortschritt vorangetrieben, sodass wir uns die Welt so einrichten konnten, dass wir und nicht bewegen müssen, aber leider sind wir nichts dazu geschaffen, uns nicht zu bewegen. Und wir können und kaum wehren, denn der Zeitdruck zwingt uns meistens auch, Auto zu fahren, den Bus zu nehmen, nicht zu laufen, kurzatmig zu sein. Was wäre, wenn wir morgens genug Zeit hätten, gemächlich unserer Wege zu gehen? Würden wir nicht uns gerade dann mehr bewegen, schließlich haben wir Zeit dazu? Nein, vermutlich nicht, denn wir würden uns vor ein internetfähiges Gerät setzen, die Zeit bis wir kurz vor knapp losmüssen vertrödeln und schließlich doch nicht laufen. Leben wir nicht irgendwie in einer Zeitfalle? Muss wirklich alles zeitlich organisiert und gemanaged sein? Müssen wir unbedingt unser Leben managen?
Das Paradoxe heute ist, dass wenn wir niedrigere medizinische Standards und weniger Überfluss an Nahrungsmitteln hätten, würde es uns gesundheitlich besser gehen. In Brasilien essen die Menschen im Durchschnitt mehr Zucker als Europäer, aber brasilianische Kinder haben längere Schulwege. Heute noch wie in der Steinzeit lebende Menschen, die eine gute medizinische Versorgung bekommen, haben eine höher Lebenserwartung, als wir mit unserem Lebensstil.
Tief in unserem Inneren sind wir das ausdauerndse Lebewesen auf Erden und Jäger und Sammler, dafür geschaffen, tagelang einer Antilope hinterherzurennen. Nehmen wir an, ein Sonnensturm würde die elektrische Stormversorgung auf der Erde global lahmlegen und unsere ganze Zivilsation zerstören, inklusive des Internets und beinahe der gesamten Industrie, würden wir wieder Holzhacken, Rinder züchten und jagen, denn etwas anderes bliebe uns nicht übrig und wir würden sehr schnell wieder zu Jägern und Sammlern werden. Eine andere Wahl als sterben hätten wir kaum noch.
Haben vielleicht viele Krankheiten daher ihren Ursprung? Wenn Leute Depressionen bekommen, süchtig nach etwas werden, einen Burnout haben, liegt es vielleicht daran, dass das Bedürfnis einfach mal zu rennen und die Zeit zu vergessen, nicht ausreichend befriedigt werden kann?

Zum Beispiel:
Ich denke immer die Zeit rennt mir davon, weil ich mir nie einfach ein bisschen davon nehme. Weil ich nie sage: So, und jetzt denkst du mal nicht über Zeit nach und tust einfach mal irgendwas. Denke nicht zu viel über etwas nach, wenn du dabei deine Zeit verplemperst und ich tue es doch, weil es wichtig ist und eigentlich alle Menschen mal drüber nachdenken sollten. Warum muss unsere Welt so durchgeplant sein? Warum müssen so viele Menschen ihr Leben bis ins kleinste Detail planen, macht das denn wirklich glücklich? Warum lassen wir uns nicht einfach vom Leben leiten, warum sind wir nicht zufrieden? Warum gibt uns keiner die Zeit, einfach etwas zu finden, mit dem wir glücklich sind. Von mir als Gymnasiastin erwartet man, dass ich naturgemäß studiere, wenn ich dieses Jahr ein Praktikum mache, darf ich nicht bei einem Maler oder Schreiner arbeiten, denn dann nehme ich Hauptschülern ihre Praktikumsplätze weg. Ich bin nicht dumm und wäre in einem solche Fall überqualifiziert, aber wer sagt denn, dass ich als Schreinerin nicht glücklich wäre? Als Handwerkerin? Ich liebe Handarbeit, ich liebe es mit einfachen Dingen zu arbeiten, die nicht allzu kompliziert sind und bei denen man sich trotzdem etwas denken kann. Ich liebe es, meine Gedanken durch meine Hände fließen zu lassen, wie beim Schreiben, nur dass daraus Form wird und nicht die Zeichen einer Idee. Ich willl lieber konkrete Dinge aufbauen, eine Idee entwickeln, die man erklären kann. Was will ich mit Wirtschaftslehre und Bankenlehre, wenn es keinen Menschen gibt, der einem sauber von vorner bis hintern durchrechnen kann, ie die Wirtschaft funktioniert und wenn es ständig Lücken im System gibt, die keiner schließen kann? Warum werden wir gezwungen, ständig an morgend und übermorgen gezwungen, Warum macht man unsere solche Angst um Geld und Zukunft? Warum dürfen wir nicht einfach in unserer Gegenwart sein, nicht irgendwohin unterwegs in einer diffuse unbestimmte Zukunft, sondern im hier und jetzt, einfach da und nicht in irgendeiner Unsicherheit? Warum Gedanken um die nächsten Miete? Warum erlaubt man den Menschen nicht mehr, sich einfach ein eigenes Haus zu bauen und dort bis ans Ende ihrer Tage zufrieden Leben? Warum gehört fast alles, dass es in dieser Welt gibt, inzwischen irgendjemandem? Ich bin auf der Suche nach dem Niemalsland, auf der Suche nach Mittelerde, auf der Suche nach einer einfachen Welt, in der alles Sinn ergibt. Kein Wunder, dass es so viel Fantasy gibt, wer hätte nicht gerne eine einfache Welt, in der es nicht ständig um die Zukunft geht? Was wäre, wenn wir nicht mehr für die Zukunft planen würden? Wenn wir planen, kommt es sowieso anders als geplant, als ist es egal. Wir könnten auch einfach nur aufmerksam sein, ohne wirklich einen Plan zu machen.

Zum Beispiel:
Der Herbst. Die Abendsonne. Die kühle Luft, die es im Sommer nicht gab, das Gefühl, dass die Welt gerade ein wenig stirbt, um sich zu erneueren. Spinnenfäden, die teilweise auf der Höhe meines Kopfes sind. Ich kann kaum zwei Schritte gehen, ohne mich in ihnen zu verfangen. Herbstblätter. Die Erinnerung an einen Laubhaufen, in dem ich mich versteckt hielt. Dieses Gefühl gerne einfangen wollen. Das Gefühl nach dem rennen, dass ich nicht umsonst lebe, weil ich gerannt bin und nicht nervös auf das ungewisse Etwas gewartet habe. Weil ich nicht gewartet habe, sondern einfach gerannt und gerannt bin. Der Wunsch, Flügel zu haben und fliegen, nicht an einen Ort gebunden zu sein. Der Wunsch, ein Nomade zu sein und nicht jeden morgen am selbern Ort aufzuwachen. Nicht in ein festes System oder einen Alltag gebunden zu sein, sondern einfach in die Wirklichkeit, nicht an den Ort, sondern nur an die Welt gebunden zu sein, die ja wirklich groß genug ist. Die freie Wahl zu haben, wo man als nächstes hingeht. Heute ist die Welt bis in alle Ecken und Enden erschlossen, und gerade deshalb ist kein Mensch mehr frei, einfach dorthinzugehen, wo er will, sondern gezwungen, durch Flughafenkontrollen und Grenzen zu gehen, mit Pässen und Papieren, die man braucht, um zu existieren, denn es reicht nicht mehr, dass man ein Mensch ist. Die ersten Menschen, die den Mount Everest bestiegen, den Mond betraten, Amerika oder Australien entdeckten, den Süd oder Nordpol erreichen, sie waren auch die letzten. Sie waren die letzten, die die Möglichkeit gehabt hatten diese Orte zu entdecken. Manchmal fühle ich mich, als wäre die Erde zu klein  und eng für mich, obwohl ich doch nicht viel Platz brauche und noch nicht viel von ihr gesehen habe. Aber ich muss die Erde mit sieben Milliarden anderen Menschen teilen, mit denen ich klarkommen und Frieden halten sollte, mit denen ich die Ressourcen teilen sollte. Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Erde, doch die Erde ist nicht gerecht verteilt, sie ist nicht logisch aufgebaut und wird nie gerecht sein. Und doch halte ich den Frieden nicht. Meinetwegen verhungern andere, meinetwegen werden Krieg geführt und meinetwegen ist die Welt ungerecht und verschmutzt, weil ich nicht bereit bin, die Welt mit sieben Milliarden Menschen zu teilen. Wenn wir "meinetwegen" sagen, meinen wir ja, dass wir es akzeptieren, dass wir es hinnehmen und dass es in unserem Willen geschieht. Meinetwegen werden Kriege geführt, aber ich will trotzdem nicht darüber nachdenken. Lass die Rüstungsindustrie ruhig ihre Waffen exportieren, denn ich kann nicht davon loslassen, dass wir Exportweltmeister waren und will unbedingt, dass Deutschland wirtschaftlich stark ist. Meinetwegen sollen die Leute woanders verhungern und verdursten, aber ich will trotzdem bei Megges essen und dort meine Cola trinken und ich will trotzdem eine Plastiktüte nehmen, denn ich habe keine Lust, ständig eine Baumwollhandtasche mit mir rumzuschleppen, obwohl ich die ja sowieso ständig bräuchte. Meinetwegen passiert das alles, Hauptsache, ich krieg mein Stück vom Kuchen ab. Das bittere ist: Das ist ernst, das ist Realität. Wenn die Welt gerettet werden könnte, nur dass ich dabei sterben müsste, wäre ich bereit, dies zu akzeptieren? Ist die Menschheit bereit, Platz für den Rest der Evolution zu machen?

Ein paar ungeordnete Gedankenstürme, weil ich mich frage, was dabei herauskommt, wenn ich meine Gedanken direkt in die Tastatur fließen lasse. Und dass alles kommt mir in den Sinn, wenn ich einfach nur laufe und laufe.