Das Kloster Skrypta in den wilden Bergen im Norden Lateiniens, in einem kleinen abgeschotteten Tal, in dem hauptsächlich ein paar kleine Bauerndörfer liegen. Einmal im Jahr werden in Skrypta die lateinischen Lesemeisterschaften veranstaltet (Lesen ist Lateiniens Nationalsportart), aber den Rest des Jahres über besteht Taldorf, das am Fuß des Berges liegt, auf dessen Gipfel das Kloster Skrypta thront, nur aus ein paar bäuerlichen Einsiedlerhütten, in denen Menschen wohnen, die meist sehr abergläubisch sind und noch nie einen Blick außerhalb ihres kleinen Tals gewagt haben.
Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.
Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.
Sunday, April 26, 2015
0 Skrypta
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Thursday, April 23, 2015
12 Der verflixte 23. April
Der 23. April ist für mich ein richtiges Stressdatum, dass mich jedesmal in den Wahnsinn treibt. Auch gestern, als ich gesehen habe, dass nur noch ein Tag ist bis es der 23. ist, war ich erst mal total in Panik. Ach du Scheiße. Erst einmal ist der Geburtstag meines Bruders, was großes Tohuwabohu bedeutet. Zweitens ist Welttag des Buches, und das heißt, dass ich wie letztes Jahr an "Blogger schenken Lesefreude" teilnehme. Außerdem ist Girls Day, das kommentiere ich mal mit Ich bin im Chemie und Bio Leistungskurs. So. Und ich war fast in Panik, denn ich hatte zwar ein Buch, aber noch gar nichts vorbereitet. Und heute wäre ich eigentlich den ganzen Tag unterwegs und hätte so gar keine Zeit, einen Post zu schreiben (dam dam daa) aber dann habe ich festgestellt, dass ich um diese Zeit frei habe... das heißt, meine liebsten Schlümpfe, es findet jetzt ein Gewinnspiel statt. Und das dürft ihr absahnen:
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Wednesday, April 22, 2015
4 "Silber -das zweite Buch der Träume" -Kerstin Gier
Ich hatte euch schon vom ersten Band berichtet, der mich nur mäßig begeistert hat. Nun lag aber auch der zweite Band in der Bibliothek und solange ich kein Geld dafür ausgeben muss, lese ich auch so etwas gern ;D und nehme es mir natürlich mit. Allerdings gebe ich keine Garantie dafür, dass ich euch nicht total negativ durch diese Rezension verärgere.
Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.
Auch wenn die Handlung erwartungsgemäß flach ausfiel: Kerstin Gier kann sehr humorvoll schreiben und hat bei mir auf jeden Fall ein paar Lacher gut, auch wenn ich mich bei einer Handvoll Wortspiele gefragt habe, wie zum Teufel sich so etwas auf Englisch anhören würde. (Hallo? Das ganze spielt schließlich in London?)
Es setzt eigentlich alles fort, was man im ersten Band vorfindet: Man hat absolut keine Ahnung, was mit den Träumen los ist, woher die Gefahr eigentlich droht und es gibt keine Hinweise. Liv und Henry haben einen Beziehungskonflikt, weil, sie sind ja schon im ersten Band zusammengekommen und es muss ja noch etwas passieren, deshalb wäre es ohne doofen Konflikt ja total langweilig. Also, deswegen: einmal Liebeskonflikt bitte! Mit all den Klischees, Missverständnissen und dem Rumgeheule von Liv.
Dann werden wieder deutsche Klischees (Lotti Wastlhuber samt Dirndl, auch wenn sie durchaus ein interessanter Charakter ist) und englische Klischees (Ernests Mutter, die Liv und Mia quasi für halbe Nazis hält und Teepartys veranstaltet) augewärmt und ausgespielt.
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0 "Magisterium -der Weg ins Labyrinth" -Cassandra Clare und Holly Black (Nicht ganz Harry Potter, aber fast)
Ich wurde im Vorfeld schon von einigen Leuten gewarnt, dieses Buch sei ein billiger Abklatsch von Harry Potter, beziehungsweise eigentlich Cassandra und Holly's Fanfiction, die sie nun einem Verlag untergejubelt haben. Man kann sicherlich drüber streiten, aber es ist nicht so eindeutig, wie man denkt.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
In der Hälfte der Rezensionen fanden die Leute das Cover und den Goldrand so toll. Und ich muss sagen, das Ambigramm als Titel (Ambigramm heißt, dass man das Wort auch auf den Kopf stellen und trotzdem lesen kann) irgendwie nett ist, mehr aber nicht. Liegt allerdings daran, dass ich das Buch von einem Bekannten ausgeliehen habe, dessen Bücher allesamt schon nach ein paar Stunden lesen bereits zerfleddert sind und ich auch nicht in der Buchhandlung stand um den nagelneuen Goldrand zu bestaunen. Aber schöne Cover finde ich irgendwie nicht mehr so beeindrucken wie früher. Ds einzige, was sie sagen ist, dass der Verlag sich Mühe gibt, das Buch zu verkaufen ;-)
Stilistisch fand ich dieses Buch schon mal nicht sooo überragend. Könnte auch an der Übersetzung liegen, wer weiß, aber mich hat es schon mal nicht beeindruckt. Wenn man es schon die ganze Zeit mit Harry Potter vergleicht: Es ist viel steriler und zum einen benutzt es eine simplere Sprache und kam mir eher durchschnittlich und etwas unsicher vor.
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