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Wednesday, May 20, 2015

1 Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4

Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #1
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #2
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #3
Die RWE will Atomkraftwerke in Lateinien bauen #4

"Sie wollen also eine Führung durch das Kraftwerk?" sagte der Chef der RWE und reicht uns beiden Butterbrezeln, als Schlumpfinia unter der Last ihrer Brezel beinahe zusammenbrach, ließ sie sie schließlich auf den Boden des Büros fallen. Es war kein teurer Belag, schließlich war es das Büro und nicht die Privatwohnung.
"Nun ja, zumindest die Konsulin da will." bemerkte Schlumpfinia sofort und lenkte dabei sofort die Aufmerksamkeit wieder auf sich. "ich habe kein Interesse verstrahlt zu werden."
Für eine Schlumpfine war sie ungewöhnlich sarkastisch.
"Sie haben es doch nicht mehr nötig, verstrahlt zu werden, oder?" fragte der Direktor der RWE und musterte Sschlumpfinia derart, dass es klar war, dass er auf alles an ihr deutete, die blaue Haut und die Körpergröße.
"Ich lebe an einem deutlich unverstrahlterem Ort als sie." sagte Schlumpfinia "auch wenn das nichts heißt."
Der Direktor der RWE war offenbar ein sehr humorvoller man, denn er lächelt breit
"Natürlich, wo wir doch schon beim Thema sind." sagte er "meine Wissenschaftler haben ihre Proben ausgewertet und festgestellt, dass tatsächlich alle Materie aus ihrem Land stammt, die ungewöhnliche Eigenschaft hat, de wir vermutet haben. Wenn ich mich entsinne, hat es beinahe fünfunddreißig Jahre gedauert, die Proben auszuwerten, aber nun konnten wir beweisen, dass alles was aus Lateinien stammt, tatsächlich in der Lage ist, Radioaktivität zu absorbieren."
"Und warum hat das fünfunddreißig Jahre gedauert, bis die Proben ausgewertet waren?" fragte Schlumpfinia wieder

Saturday, May 09, 2015

5 Domenique Colline und die Nutellaphilosophie des anbrechenden einundzwanzigsten Jahrhunderts

In der Nutellaine des einundzwanzigsten Jahrhunderts, geht es so wenig romantisch zu wie im Rest der Welt: da wird konsumiert, da wird geschlemmt und natürlich sind die meisten Menschen in der wohlhabenden, lebensmittelüberfluteten Nutellaine übergewichtig (was kein Zufall ist, ich berichtete) und dadurch wird auch viel Kritik an der nutellainischen Gesundheitspolitik genommen, die quasi nicht existiert. Abgesehen davon, dass man natürlich auch weder seinen Zahnersatz noch Krebsmedikament noch Unfallhilfe bekommt, wenn man nicht selber zahlt, herrscht zu allen Überfluss auch noch die Praxis, dass es keine ordentliche gesundheitlich Aufklärung über Süßigkeiten gibt. Und das, in einem Land, das vor Süßigkeiten nur so überquillt. So ist die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung übergewichtig und ein großer Teil leidet an Karies. Während der Organismus der einheimischen Daseinsformen, der Zuckerelfen, Bonbonzwerge und anderen hervorragend an den Überfluss der Süßigkeiten angepasst ist und sie auch die allerletzten Vitamine ausquetschen und gleichzeitig den Überschuss an Zucker wieder ausscheiden, der zwangsläufig bei den natürlichen Lebensmitteln der Nutellaine auftritt, sind die meisten Menschen der Nutellaine mindestens übergewichtig, wenn nicht gar fettleibig.

Da kam allerdings der Sportphilosoph Domenique Colline angerannt und entwickelt seine Nutellaphilosophie:
  1. Nutella hält das Brötchen zusammen
  2. Das Brötchen hält den Menschen zusammen.
  3. Mit zu vielen Brötchen im Magen fällt der Mensch zusammen

Sunday, April 26, 2015

0 Skrypta

Das Kloster Skrypta in den wilden Bergen im Norden Lateiniens, in einem kleinen abgeschotteten Tal, in dem hauptsächlich ein paar kleine Bauerndörfer liegen. Einmal im Jahr werden in Skrypta die lateinischen Lesemeisterschaften veranstaltet (Lesen ist Lateiniens Nationalsportart), aber den Rest des Jahres über besteht Taldorf, das am Fuß des Berges liegt, auf dessen Gipfel das Kloster Skrypta thront, nur aus ein paar bäuerlichen Einsiedlerhütten, in denen Menschen wohnen, die meist sehr abergläubisch sind und noch nie einen Blick außerhalb ihres kleinen Tals gewagt haben.

Die Schwestern und Brüder von Skrypta, meist zusammengefasst als "Skryptaner" bezeichnet, sind da meist etwas weltgewandter. Die meisten von ihnen waren jahrelang wandernde Lesemeister bevor sie dieses Leben schließlich für einen Ruhestand im Kloster beendeten. Andere Bewohner des Klosters sind die Köchin, die schon seit Jahren dort lebt, Menschen, die anderswo kein Zuhause finden und jungen Menschen, die nach Skrypta geschickt werden, damit sie ordentlich lesen lernen. Außerdem kommen viele Bücherliebhaber und Schriftsteller Jahr für Jahr (wenn sie sich dazu aufraffen können, die anstrengende Wanderung durchs Gebirge anzutreten) nur um die bemerkenswerte Bibliothek des Klosters zu bestaunen. Sie fängt zum einen schon in der Eingangshalle an, in der sich schon überall Bücher stapeln, weil keiner weiß, wohin damit, setzt sich in den langen Gängen und Fluren des Gebäudekomplexes fort und geht sogar bis hinaus ins freie. Skryptas Kreuzgang ist voller Bücherregale und statt Gebeten murmeln die Skryptaner Buchzeilen vor sich hin, den jeder von ihnen beherrscht die Kunst, beim gehen zu lesen und so laufen manche von ihnen dort stundenlang lesend auf- und ab.

Am schönsten ist wohl die Baumhausbibliothek von Skrypta. Sie wurde in den Bücherkriegen zwischen den Skryptanern und einem weiteren Bücherorden, den Leganern erbaut, als Skrypta unter Belagerung stand. Zuvor gab es eine unermessliche Burganlage voller Bücher, mit Katakomben, die tief in den Berg hineingingen (inzwischen verlassen und z.T. eingestürzt) die aber im großen und ganzen inzwischen zu Ruinen verfallen ist. Nur der älteste Teil dieser Burganlage, nämlich das ursprüngliche und heutige Klostergebäude wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut.

Saturday, February 21, 2015

2 Lateinische Kartographie

Auf persönlichen Wunsch Königin Klarolines wurde mir aufgetragen, dass ich endlich mal eine Karte von Lateinien und ihrem wunderschönen Königreich veröffentlichen sollte, schließlich kritzele ich schon seit mehr als einem halben Jahr daran herum und sie ist zu meiner Schande immer noch unvollendet... Klaroline sagte mir aber, dass es ihr egal wäre, hauptsache sie wäre endlich mal raus... also habe ich heute mal die aktuelle Version gescannt und beschlossen, sie endlich mal zu veröffentlichen. Irgendwann musste das ja sein... hier ist sie:

Bekanntlich ist die lateinische Karte nach Süden ausgerichtet, darum ist diese Himmelsrichtung auf der Karte oben, während Norden unten ist. Das alles, nur damit Lateinien links und Französien rechts ist....

Thursday, January 29, 2015

11 Wandertag... oder auch alles über das rosaflauschige Einhorn. (Nicht die Scheißherzchen vergessen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥)

Ha! Mein Wander-Tag hat Wellen geschlagen und ist endlich beim Fellmonsterchen angekommen und die Fragen waren so schlumpfochal, dass ich sie mir gleich wieder mitgenommen habe.
Zur Erinnerung: Man beantwortet die elf Fragen. Man tauscht die ersten zehn Fragen aus und lässt die elfte Frage aber unbedingt stehen. Anschließend taggt man bis zu elf weitere Leute :-)
Nicht ganz uneigennützig, denn ich habe beschlossen, Eigenwerbung zu machen, indem ich andere Leute über diesen Blog tagge *muahahaha*

  1. Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar? 

    Schwer? Natürlich solltest du ein rosaflauschige Einhörner anlegen! Je mehr, desto besser, am besten einen ganzen Stall! In ihrem natürlichen Lebensraum werden sie bedroht und kaum geschützt, also gib rosaflauschigen Einhörnern Asyl bei dir, sie haben es definitiv verdient!
  2. Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?

    Das ist ganz einfach: rosaflauschige Einhörner ernähren sich ausschließlich von Licht, Luft und ein bisschen Liebe, ergo musst du sie nur knuddeln und liebhaben. Die herzigsten (♥♥♥♥♥♥♥♥!!!!) Tiere die es überhaupt gibt!
  3. Sollte die Haltung von puscheligen, pinken Einhörnern sehr beliebt werden, droht dann eine Art Pegeda: “Patriotische Europäer gegen die Einhornisierung des Abendlandes”?

    Ich fürchte ja, auch wenn ich es nicht begrüße. Leider flüchten sehr viele Einhörner aus der Nutellaine in die nicht minder einhorngefährlichen Länder Deutschland und Lateinien, wo sie dann von verbohrten, überängstlichen Mitbürgern, die ihre Augen davor verschließen, wie puschelig und wuschelig Einhörner doch eigentlich sind, nicht als gleichberechtigte Daseinsformen annehmen. Darum: Seid achtsam und offen zu Enhörnern! Sie sind die besten, also lasst ihnen immer ein warmes Plätzchen in eurem Stall frei!
  4. Guckst Du das Dschungelcamp?

     Nein
  5. Vielleicht bin ich gar nicht das Fellmonster, sondern Manuel Neuer. Das wäre … ?

    Merkwürdig unschlumpfig.
  6. Vielleicht bin ich gar nicht Manuel Neuer, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?

    Schlumpfochal!
  7. Sammelst Du Steine? Also z. B. schöne Steine von Stränden?

    Nicht mehr. Ich hatte irgendwann zu viele Steine, die alle nur bedingt schön waren, und habe dann beschlossen, dass ich sie alle bei uns in den Vorhof über dem Schotter ausstreue. Dadurch habe ich weniger Ballast im Zimmer und der Schotter ist aufgepeppt :-)
  8. Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?

    Ist sie das nicht schon? ;-) Man kann ihr vieles anlasten, aber wenigstens setzt sie sich für rosaflauschige Einhörner ein... oder?
  9. Sollte Gauck sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?

    Nein. Das würde absolut gegen die Einhornrechte verstoßen, wonach die Würde des Einhorns unantastbar ist und auf Gaucks Kopf zu hocken ist doch etwas entwürdigend
  10. Was würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild eines XXL-Caipis oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?

    Wenn ich jemals Caipi nähme, dann höchstens Schlumpfettencaipi, das schmeckt nämlich exakt so wie Caipi, nur dass schlumpfblau und gleichzeitig alkoholfrei ist. Ansonsten ist ein Plakat der Schlumpfpartei (die sich übrigens stark für den Schutz von rosaflaschigen Einhörnern einsetzt, darauf eine Runde Scheißherzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥)
  11. Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unpuschelig. Dann kommt Euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen.)

    Auf einer Skala von eins bis drölf? EINHORN! (Auf Einhornisch ist das eine Zahl)  (P.S. Natürlich bleibt diese Frage gleich! Was denkst du denn? Glaubst, ich vermassle mir meine Chance, einmal einem echten, rosaflauschigen Einhorn zu begegnen?)
Das das Rosaflauschige Einhorn offenbar so gut angekommen ist, hier ist es (Und jetzt ALLE: *piiink-fluffy-unicorn...*):


Da ich diese Fragen von Fellmonsterchen einfach unglaublich schlumpfig finde, habe ich nur ein paar unter ihnen ersetzt. Und damit wir nicht vergessen, wie schlumpfig sie sind, gebe ich noch einmal eine Runde Scheißherzchen darauf: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Hier die Fragen, die ihr beantworten sollt:
  1. Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar?
  2. Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?
  3. Was hältst du von der kürzlich von lateininischen Mitbürgern gegründeten "Einheimische Lateinier gegen die Einhornisierung des Abendlandes" ("Elpeda")?
  4. Magst du Phineas und Ferb? Wenn ja, was hältst du von "Phineas und Ferb: Star Wars"?
  5. Vielleicht bin ich gar nicht die Konsulin von Lateinien, sondern eine Schlumpfine. Das wäre … ?
  6. Vielleicht bin ich gar keine Schlumpfine, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?
  7. Vielleicht bin ich gar kein flauschiges, pinkes Einhorn, sondern ein fünfzehnjähriges Mädchen mit Identitätsproblemen. Das wäre...?
  8. Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?
  9. Sollte Schlumpfinia Schlau sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?
  10. Was würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild von einem Schlumpf oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?
  11. Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unschlumpfig. Dann kommt euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen)
Den Tag kriegen:

Lioba und ihre Schwester Mila
Domi, Elfii und Julie
Anna
Kati und Julia
und vielleicht kriege ich auch noch Königin Klaroline dazu, diesen Tag zu beantworten. Zumindest den rechten Kopf. Vielleicht. Das weiß ich noch nicht ;-)

Und das war es! Denkt daran, immer schön puschelig, flauschige, kuschelig, schlumpfig und epochal und am besten noch schlumpfochal zu sein! Wenn ihr diesen Tag beantwortet seid ihr die besten!

Sunday, January 25, 2015

2 Die Herzogin Nisi de Nutellaine, Herrin von Nusstella und über ihr Reich

Eines der interessantesten Herzogtümer Französiens ist die Nutellaine im Süden des Landes, die auf etwas gleicher Höhe liegt wie Keksland in Lateinien, das Land, durch das der Chocoly fließt.
Ebenso wie Keksland ist die Nutellaine ein Land der Süßigkeiten, doch das Herz dieses Landes ist kein Fluss, sondern Nutellavulkan, an dessen Fuß die Hauptstadt des Herzogtums, Nusstella liegt. Auf dem Vulkan thront die mächtige Festung der Herzogin, der tief ins Innerer der reicht. Rund um Nusstella und den zugehörigen Vulkan befinden sich meist Nutellaminen, in denen nach dem schokoladenbraunen Gold gebohrt wird. Nutella ist neben vielen anderen Lebensmitteln das wichtigste Exportgut der Nutellaine.

Je weiter man in der Nutellaine nach Norden geht, desto süßer wird sie und desto mehr Nutella klebt an den Bäumen. Man findet immer mehr Lolloblumen auf den Wiesen und der Geruch nach Pfefferminz erfüllt die Luft, doh am interessantesten sind wohl doch die tektonischen Aktivitäten die diese Landschaft aus Nutella geformt haben.
Sie scheint ein friedliches und beschauliches Land zu sein, doch dem ist nicht so. Viele Wanderer sind von dem süßen Land so entzückt, dass sie von deinen Tücken schnell überrumpelt wurden. So kommen die meisten Wanderer um, weil sie in Nutellapfützen und Treibzucker versinken oder wel sie sich den Magen vollschlagen und dabei Marshmallows anlocken und von ihnen einverleibt werden.

Die Nutellaine ist übrigens der einzige Ort, an dem das von Aussterben bedrohte rosaflauschige Einhorn noch zu finden ist, das dafür bekannt ist, dass es Regenbogen ausscheidet und sich von Licht und Luft ernährt. Allerdings pflegt die Herzogin, die auch sonst nicht besonders zimperlich ist, es sei denn jemand hat ihre (natürlich) schokoladenbraune Frisur ruiniert, gerne diese Einhörner zu jagen, darum haben französianische Tierschutzverbände das folgende Video gedreht, um auf es aufmerksam zu machen:


Leider fand Herzogin Nisi dieses Video einfach nur bescheuert und ignorierte schlichtweg alle Bemühungen der Tierschutzorganisation, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.

Die Ureinwohner der Nutellaine sind klein, rundlich und tragen bevorzugt bunte Kleider aus leuchtendem Süßigkeitenpapier. Es sind unterschiedliche Spezies, aber die Hauptgruppen der Bewohner sind Schokoladengnome, Bonbonzwerge, Zuckerelfen -von den Konsulinnen Lateiniens als Mitarbeiter hochgeschätzt- und ganz selten auch die misanthropischen Lakritzschnecken. Die meisten ihrer ungesunden Essgewohnheiten haben die Enwohner der Nutellaine auf ihre menschlichen Mitbürger übertragen und über Fastfoodketten und Nutella in die ganze Welt, Herzogin Nisi de Nutellaine gehört zu den wenigen Einwohnern des Landes, die nicht kugelrund über den Boden rollen können, wenn ihnen langweilig ist.

(Dieser Artikel ist ungesponsert und gründet eher auf... Süßigkeitensucht :D)

Tuesday, January 13, 2015

2 Der Schrotterwald

Südlich von Chocopolis, wenn man dem Chocoly folgt, liegt der Schrotterwald. Der Schrotterwald ist ein Wald ganz aus Altmetall, Rost und Müll, der sich tags aufheizt und nachts auf Minustemperaturen herabkühlt. Er ist der Ort, an dem, zwischen einem Berg von leeren Schokoladenverpackungen und Fort Klops, dem geheimen Forschungsinstitut von Konsulin Mulan von Lateinien der Chocoly entspringt, angeblich geboren aus geheimnisvollen Experimenten, die dort stattfinden sollen. Während allerdings der Chocoly und sein Ursprung belegt sind, konnte der Zusammenhang zu Fort Klops nicht hergestellt werden, nur ein paar bräunliche Pulverflecken an der weißen Südmauer des Forts weisen darauf hin. Allerdings könnte das auch Roststaub sein.
Der Schrotterwald ist auf seine eigene Art noch ein wilder Wald, in dem Hochspannungsleitungen in den Himmel wachsen, Kabel wuchern und sich Wellblechteppiche und Stacheldrahtranken auf dem Boden ausbreiten. Der Schrotterwald ist ein sich in aller Richtungen ausbreitendes Gerüst, in dem die unterschiedlichsten Tiere kreuchen und fleuchen.
Stahlwollmäuse, die in Schraubenbüschen leben und sich von deren Schrauben ernähren. Dosenfische, die durch die vielen Ölbäche und -lachen im ganzen Wald schwimmen. Wilde Drahtesel, die ein elektrische I-ah von sich geben, sollte man ihnen zu Nahe kommen und die in der Regel viel zu bockig sind, um sie reiten zu können. Da leben summende Glühbienchen aus Glas (Lateinien liegt nicht in der EU, deswegen wurden sie dort noch nicht ausgerottet), die im dunkeln leuchten und nachts muss man sich im Schrotterwald vor den riesigen Wäschespinnen hüten, die dort zwischen den Bäumen umherkriechen.


Die erstaunlichsten Kreaturen des Schrotterwalds sind allerdings die Elfenaffen.
Ähnlich wie die Schlümpfe sind sie intelligente nicht-menschliche Daseinsformen, die zwar technisch unterentwickelt, aber dennoch nicht zu unterschätzen sind. Begonnen bei ihrer Körperkraft. So sind sie in der Lage, härtestes Metall mit bloßen Händen zu verbiegen. Auf diese Weise stellen sie ihre Eisenholzbogen her, mit denen sie weiter schießen können als mit so manchem Gewehr. Wobei die Elfenaffen im allgemeinen eher friedlich sind und ihre Waffen hauptsächlich zur Verteidigung gegen Wäschespinnen und Bleiwölfe verwenden.
Ihre zähne sind hart genug, um Schrauben, Eisenspne und Federn zu zerkauen, von denen sie sich ernähren. dabei können sie von einer Handvoll metallischer Kleinteile etwa eine Woche lang leben. Mehr dürfen sie auch nicht esssen, denn wenn sie zu viel zu sich nehmen sind sie nicht mehr in der Lage zu fliegen. Die einzigen, die trotz Übergewicht fliegen können sind die jüngsten Elfenaffen bis zu ihrem dritten Lebensjahr. Obwohl sie in der Regel von oben voll von Heizöl sind -dem Hauptnahrungsmittel junger Elfenaffen- können sie in diesem Alter aufgrund ihrer noch relativ überproportionierten Flügel schon sehr gut fliegen, was allerdings auch nötig ist, denn anders könnten sie nicht fliehen und wären im Wald sehr hilflos.

Dein Name sei... Lemurolas!
Das ist Lemurolas. Er ist der einzige Elfenaffe, der außerhalb des Schrotterwaldes bekannt ist und der einzige, der jemals den Schrotterwald verlassen hat und dient in der Elitetruppe einer gewissen Welteroberin für den Fachbereich Kröten erschießen und Müllentsorgung. Anders als alle anderen Monster lehnt er Caipi eher ab, weil es keine Wirkung auf ihn hat, dafür ist er ein prima Kumpel und kann dir deine Müllentsorgungskosten sparen, indem er den Abfall verzehrt. Er kam eher durch Zufall an die Weltherrscherin, als sie ihn erwischte, wie er ihre Wordpress-Statistiken generierte...

P.S. Sie sehen noch mehr wie Elfen denn wie Affen und eher affig denn äffisch aus, die Zeichnungen sind Prototypen. Es kommen noch bessere :-)

Monday, December 22, 2014

0 Eislaufen

Zuerst war ich wackelig drauf und verfluchte die Tatsache, dass es schon ewig her war, seit ich das letzte Mal auf Schlittschuhen gestanden hatte. Und hasste mich für meinen Ungeschicktheit und meinen schlechten Gleichgewichtssinn. Eigentlich müssten alle Menschen regelmäßih Zugang zu Eisbahnen bekommen, damit sie ihr Gleichgewicht trainieren können. Schließlich, nach ein paar Runden fühlte ich mich sicherer und nach einer Weile klappte auch wieder das Rückwärtslaufen. Zufrieden war ich hinterher nicht, nur bestärkt durch den Drang, dass ich unbedingt öfter mal Eislaufen gehen wollte und dass ich eine eislaufende Schlumpfine zeichnen wollte. Aber irgendetwas ist dann doch hängengeblieben.

Tuesday, December 02, 2014

2 Steuergesetze in Französien (Franzi Leaks)

Französische Steuergesetze besagen, dass öffentliche Personen um Staatsdienst ihr Einkommen nur aus öffentlichen Quellen beziehen dürfen, da nur auf diese Weise Transparenz über ihr Einkommen gewährt ist. Eine kluge Idee von Klara, dem linken Kopf der Königin Klaroline (da sie Linkshänderin ist, und Caroline Rechtshänderin, sitzt sie bei Verhandlungen gewöhnlich immer links) der jedoch von Caroline und dem restlichen französischen Regime hemmungslos gebeugt wurde. Natürlich haben alle auch alle möglichen Einkünfte aus anderen Quellen, die dadurch, dass es sie offiziell nicht gibt, umso dubioser sind. So hat Herzogin Alena de Troufaine, die allseits beliebte, fröhliche, immer freundliche und beliebte Herzogin, die öffentlich niemals Fehltritte begeht, geheime Gold- und Silberminen in den Tiefen des Mount Troufouse, in denen sie wohl schon seit Jahrhunderten geheime Einkünfte bezieht (eine der berühmten nicht-existenten Talparadoxien, zum einen existieren Lateinien und Französien erst seit Februar 2014, zum anderen haben beide Länder eine Jahrhundertalte Geschichte), wobei das seltsameste jedoch das Faktum ist, dass keiner weiß, wer das ganze Edelmetall für die Herzogin abbaut. Sklaven? Sie selbst ist es sicher nicht. Die prächtigen, von Gold und Silber gezierten Anwesen und Luxusvillen der Herzogin in und rund um ihren Herrschaftssitz Trouf deuten jedoch darauf hin, dass es nicht nur Steuergelder sind, die sie dort verpulvert, wobei der Anteil der Steuergelder ebenfalls nicht gering ist. Königinnenkopf Caroline scheint zwar selbst keine derartigen Einkünfte zu beziehen, allerdings lässt die Tatsache, dass sie davon weiß, die Vermutung zu, dass Herzogin Alena sie mindestens einmal im Jahr auf Nürnbürger Würsten mit Sauerkraut -Carolines Leibgericht- in ihrer privaten Skihütte auf Mount Troufouse einlädt. Ebenso hat der Herzog der Schtroumpfaine, der größten Provinz Französien, in der mehr Schlümpfe leben, als in Neu-Schlumpfhausen, große Einkünfte aus der Schifffahrt auf der Petie Dscharonne und dem illegalen Schlumpfhandel, was an sich schon entsetzlich ist. Möglicherweise hält die junge, naive Caroline nur deshalb die Klappe, weil Timothée, der gutaussehende Sohn des Herzogs ihr Hoffnungen macht. Wobei sie, wenn sie klüger wäre und sich informieren würde, einsehen würde, dass Prinz Timothée bereits eine südländische Schönheit in der Schtroumpfaine hat, die ihn bereits völlig um den Finger gewickelt hat.
Von Herzogin Nisi de Nutellaine, die in Französien die Lebensmittelindustrie vollständig in ihrer Hand hat nicht zu schweigen. Herzogin Jojo indes hat sich in Joker City ihre eigene Unterhaltungs- und Glücksspielindustrie aufgebaut, zwar auf ihre Stadt beschränkt, aber dennoch wilde Blüten treibend. Und selbst die vielen Fürsten und Grafen der kleinen Reiche haben jeweils ihre eigenen Mittel (Gärtnereien, Metzgereien, Bäcker, Tante-Emma-Läden), die offiziellen Gesetze zu untergraben.

Friday, October 10, 2014

2 Skandal! Schlümpfe sehen wie Gartenzwerge aus!

 Natürlich begann ich mir die obigen Schlümpfe genauer ansehen. Waren das etwa getrocknete Schlümpfe? Ich hätte würgen müssen, wäre dem so. Also besah ich mir die Tüte genauer. Nein, tatsächlich waren es nur Schlumpffiguren, die größtenteils aus Zucker und Gelatine bestanden. Also probierte ich. Schmeckte nicht schlecht. Dann besah ich sie mir noch genau. Und war leicht schockiert. Das sollten zwar Schlümpfe sein, aber in Wirklichkeit sahen sie doch aus wie Gartenzwerge mit roten und weßen Köpfen. Mal ehrlich, sieht das schlumpfig aus? Was sagt ihr dazu?

Monday, September 29, 2014

2 Kareloj Murasemmek und das Omnideon

Die Küstenstadt Kareloj Murasemmek ist die religiöse Hauptstadt Lateiniens. Die Verehrung der alten römischen Götter findet dort ihren Höhepunkt auf der religiösen Landkarte Lateiniens. Es ist allerdings auch allgemein ein religiöser Brennpunkt, denn die verschiedensten verbohrten, mehr oder weniger religiösen Splittergruppen finden dort ihren Platz. Darunter der Islam, das Christentum, das Judentum, der Kuckucksklan, die Verehrung des fliegenden Spaghettimonsters (oder auch Pastafarianismus), der SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus, das Bekenntnis des unsichtbaren rosafarbenen Einhorns, der Diskordianismus, der Schlumpfismus der Jediismus, die Iglesia Maradoniana, der Last Thursdayism, der Schlumpfismus, der Chantalismus, sowie außerdem der Kapitalismus, der Kommunismus und natürlich die allernervigste, furchtbarste, schrecklichste und verbohrteste aller Religionen: Der Nationalsozialismus. Und unzählbare andere nettere und weniger nette Glaubensgemeinschaften. Lateinien ist ein multireligiöses Land -wenn auch nirgends gesetzlich garantiert -aber in Lateinien darf jeder glauben was er mag, auch wenn es nicht immer so scheint.

Und als religiöse Hauptstadt Lateiniens ist der Sammelort für all diese Seltsamkeiten. Wenn man die Stadt betritt, wird man sofort von Grabmälern, Tempeln, Schreinen, Götzen, Gemeindehäusern, Kirchtürmen, Minaretten und Banken (für die Kapitalisten und den Vatikan) begrüßt. Es gibt verwinkelte Ecken der Stadt für die großen Gemeinschaften, für die kaum noch Platz ist, weitläufige, in denen die Gläubigen die absurden Bauvorschriften ihres Glaubens durchsetzen können und weitläufige Götterhaine, die entweder dazu dienen, um dort bei den Göttern zu sein und ihnen zu opfern, oder die heiligen Früchte der Religion anzubauen (Schlumpfbeeren, Limetten). Viel Platz ist den römischen Säulentempeln eingeräumt, die Leia und Mulan in der ganze Stadt an bedeutenden Plätzen aufgebaut haben, runde und viereckige und aus Liebhaberei Mulans existieren außerhalb der Stadt in den Hügel sogar einige griechische Tempel. Ach ja, und natürlich Statuen. Während Jungingen-Schloppfingen, die Hauptstadt Lateiniens voller Statuen der Regierenden Politiker (Konsulin Leia und Konsulin Mulan, neben einigen eher unbedeutenden *muhahaha* anderen Politikern)
Während der Rest Lateinien den Modelaunen der Republik unterworfen ist, herrschen in Kareloj Murasemmek die verschiedenen Modevorschriften der verschiedensten Religionen vor (Von Mönchskutten bis zu schlumpfigen Zipfelmützen) und auf den Straßen ist anders als in der ruhigen Metropole Jungingen-Schloppfingen wo zwar von früh bis spät die Autos fahren, aber des nachts keine Straßenhändler mehr unterwegs sind, immer etwas los. Laufend kann man dies und das erwerben, Ablässe, Rosenkränze, Gebetsketten, Opfertiere, Bankverträge, Nudelsiebe, Laserschwerter, Caipirinha, Fußbälle,  was auch immer der Gläubige verehrt und begehrt. Von früh bis spät, auf fast allen Straßen und Plätzen, mal mehr, mal weniger, aber fast immer erfolgreich, denn es findet sich immer ein von Glauben beseelter, der bereit ist, sein ganzes Geld für seinen Glauben zu opfern.
Laufend gibt es allerdings Konflikte, wie es gar nicht anders sein könnte, wenn so viele verschiedene Personen* mit so unterschiedlichen Ansichten zusammenleben. Zum einen die Tempeltänze, auf der anderen Seiten gibt es auch einige dunkle Rituale, die teilweise auch unter den Anhängern innrhalb einer Glaubensgemeinschaft höchst umstritten sind und nicht selten müssen die Lictoren eingreifen, um streitende Glaubige, disputierende Theologen die ins obszöne abgerutsch sind und messerschwingende Extremisten außeinanderbringen, um Recht und Ordnung wiederherzustellen.
Im Großen und Ganzen ist die Bevölkerung Kareloj Murasemmeks jedoch friedlich und human und trotz allem Wahnsinn sind es ganz nette Leute.

*ich könnte auch "Daseinsformen" wie in Zamonien sagen. Was würdet ihr davon halten?

Sunday, September 28, 2014

4 Die eiskalte Hölle /The Ice Hell

Die folgende Kurzgeschichte ist furchtbar. Furchtbar deprimierend. Ich kam auf die Idee, als ich einen Traum hatte, in dem beinahe genau das drin vorkam, abgesehen davon, dass in meinem Traum noch Radioaktivität eine Rolle spielte und der Traum natürlich nicht so ausformuliert war. Wenn ihr gerade in bester Stimmung seid, dann lest den Text bitte nicht, sonst verderbt ihr euch die Laune. Es ist eigentlich nur ein Beschreibung eines Ortes aus einem Traum, (Und ich bitte auch alle Psychologen, den Drang, diesen Traum zu deuten bitte zu unterdrücken) deshalb hat der Text kein richtiges Ende und auch keine Handlung, aber ich möchte trotzdem wissen, was ihr davon haltet.

The following short story is horrible. Horribly depressing. I had the idea, when I had a dream where almost that appeared, let away that also radioactivity played a role in my dream and the dream of course wasn't that written out this way. When you're in a good mood at the moment, pleas don't read the text, it will ruin it completely. It's actually just a description of a place from a dream, (And I ask all psychologists to bear down your impulse to interpret this dream) so the text doesn't really come to a real end and has no plot, but I still want to know, what you think about it.

Saturday, September 27, 2014

0 Dominae Canes -die Hunde der Herrin

Trotz der Tatsache, dass Lateinien eine höchst matriarchalische Diktatur ist, besteht die Garde des Konsulnpalasts zu großen Teilen aus Männern. Das liegt daran, dass Mulan und Leia ausschließlich eine Garde von Gestaltwandlern aufgestellt haben, die sich ausgerechnet in Hunde verwandeln können und darum auch oft die "Dominae Canes" genannt werden -die Hunde der Herrin. Da die Hunde oder Wolfsgestalt bei Gestaltwandlern vorwiegend bei Männern und Jungen auftritt ist die Zusammensetzung der Garde entsprechend.
Immerhin gehören zur Führungsriege der Dominae Canes neben dem Rudelführer Dominik und Konsulin Mulans eigenem Bruder Mumian auch eine Hündin, namentlich die schöne Helena. In früheren Zeiten gehörte auch eine Wölfin namens Svenske zu den Dominae Canes, doch aus unbekannten Gründen zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitete (zumindest wird dies von nicht belegten Quellen berichtet) danach für den Geheimdienst Lateiniens, jedoch zerstritt sie sich schließlich mit der Konsulin und verschwand vollkommen von der Bildfläche, sodass heute nicht mehr bekannt ist, wo sich Svenske aufhält.

Allerdings waren die Aufgaben der Dominae Canes wohl nie sonderlich aufregend. Meist bestehen ihre Aufgaben darin, eindringende Schlümpfe aus dem Konsulnpalast oder aus der Kurie zu vertreiben, Männerdemonstrationen ihrer Schranken zu verweisen. Außerdem sind auf offiziellen Reisen der Konsulinnen immer mindestens zwei Begleiter aus den Reihen der Dominae Canes dabei.

Thursday, September 04, 2014

0 Das furchtbare Kreuz, das es ist, zweisprachig zu bloggen, oder: Noch ein Blog? /The awful crux it is to blog bilingual, or: another blog?

Wie ihr wisst (und es direkt vor eurer Nase habt) blogge ich zweisprachig. Jeder kleinste Scheiß (von ein paar dunklen Ecken mal abgesehen) ist komplett auf Deutsch und Englisch. Als ich damit angefangen habe, wusste ich nicht, was alles auf mich zukam. Ich hatte zwar eine Ahnung, dass es anstrengend werden würde, aber was ich nicht ahnte war: Es hält auf. Man kann nicht mal nebenbei noch einfach etwas raushauen was einem in den Sinn kommt. Jeder einzelne Beitrag braucht die doppelte bis dreifache Zeit die er normal bräuchte, um geschrieben zu werden. Ich versuche zwar auch immer wieder mal einfach spontan etwas zu schreiben, aber dann veröffentliche ich es doch Tages später, weil ich in dem Moment keinen Bock habe, alles noch einmal zu übersetzen. Um meine verrückten Gedankengänge schnell mal zusammenzufassen ist einfach keine Zeit. Wenn schnell mal was ist, das mich total interessiert? Tja. Ich hatte es schon öfters, dass ich irgendetwas aktuelles kommentieren wollte, aber als ich Wochen später den Entwuf dafür wieder entdeckt habe, war alles schon wieder kalter Kaffee. Weil ich genau an dem Tag wieder keine Zeit zum übersetzen hatte.

As you know (and as you're having it right in front of you) I'm blogging bilingual in both German and English. Every single shit (except of a few dark corners) is completely in German and English. When I began with that, I didn't know all the stuff that was coming up to me. I slightly had an idea, that it would be exhausting, but what I didn't know was: It impedes. You can't blog anything by the way, just because it come up to your mind. Every single entry needs twice or threefold the time it usually needed to be written. I'm actually trying to write something spontanously, but then again I still publish it days later, because at that moment I'm not up to translating everything again. To centralize my crazy chains of thoughts quickly there's no time. What if there's something inbetween I'm really interested to? Yeah. I had that often, that  wanted to comment some of the latest news, but when I discovered the draft weeks later, it was only the new that queen anne was dead. Because on that day I didn't have the time to translate.

Monday, August 25, 2014

0 Die Insel Wuschel

Die Insel Wuschel ist eine große, wuschelförmige Insel im Mittelsee und wird von den Flauschies und Pommelchen bewohnt. Wuschel ist die wuscheligste, kuscheligste und puscheligste Insel der Welt und die Bewohner sind sowohl von Lateinien als auch von Französien unabhängig. Sie haben keine Regierung sondern leben einfach.

Auf Wuschel ist alles entweder wuschelig, kuschelig, puschelig oder alles zusammen, darum ist Wuschel der ungefährlichste Ort auf Erden, es sei denn man hat eine Pucheligkeitsallergie, was äußerst selten, dann aber eine sehr ernstzunehmende Diagnose ist. Selbst die Kokosnüsse am strand sind so puschelig, dass sie noch nie jemanden erschlagen haben. Haie, Orcas und Delphine werden direkt handzahm sobald sie in die Nähe der Insel kommen und fressen den Touristen, die überhaupt nach Wuschel finden, aus der Hand. Was jedoch selten vorkommt, denn auf Wuschel herrscht noch weniger Fremdenverkehr als bereits im gesamten nicht-existenten Tal, denn Wuschel hat kein Tourismusamt, sodass meistens nur Ausflügler von de Lateinischen und Französischen Küste ab und zu auf die Insel finden.

Die Pommelchen sind kleine, pommelige Zwerge, die wie große Orangen aussehen und meistens als Fischer an den Küsten leben, oder Salzmelonen im Meer anbauen. Einige ernten auch Kokosnüsse von den Bäumen oder züchten Fische oder Meeressäuger. Durch ihre Pommeligkeit sind sie ideal als Fischer oder Fischzüchter denn Pommelchen können von Natur aus nicht ertrinken. Außerdem gehören sie zu den wenigen Säugern, die eine Schwimmblase haben und sich Wasser ähnliche wie U-Boote bewegen können.

Flauschies sind so flauschig, dass sie sich im Wasser sofort vollsaugen und untergehen würden, darum halten sie sich vom Meer fern, auch wenn sie fliegen können und leben lieber im Inneren der Insel, wo sie große Obstgärten pflanzen. Dort wachsen dann Feuermelonen, Himmelbeeren, Wuschäpfel, Johannabeeren und Schlumpfbeeren, aber die liebste Speise der Flauschies sind die grünen Wuschelerbsen, denen sie selber sehr ähnlich sind, abgesehen davon, dass Wuschelerbsen nicht fliegen können.

Dort, wo auf Wuschel niemand wohnt liegt die Wildnis und es wachsen auf Wuchel riesige Buchel- und Eicheckerwälder, in denen hunderte von wuscheligen, kuscheligen und puscheligen Tieren leben, darunter Einhörner mit Plüschhorn und Teddybären. Am legendärsten sind jedoch immer noch Plüschbäume und jene wilden Wuschelbüsche, an denen die Wuschelbeeren wachsen, die bei den Flauschies zwar hochbegehrt sind, sich aber nicht in gezähmter Umgebung anpflanzen lassen, sodass viele Flauschies am Wochenende im Wald spazieren gehen, nur um Wuschelbeeren zu sammeln. Die Plüschbäume haben die wunderbare Eigenschaft, dass sie Kletterer auffangen, wenn diese von ihnen herunterfallen, weshalb kleine Flauschies oft in Plüschbäumen klettern, bevor sie sich an die gefährlicheren Bäume heranwagen.

Saturday, June 07, 2014

0 Alexa Mangold

Frau Mangold hat eine Hellenomanie, deshalb haben alle ihre Töchter griechische Namen (Alexa und die Zwillinge Sophia und Athena) -Alexa heißt eigentlich Alexandra und ist Sophias ältere Schwester. Alexa ist schon erwachsen und wohnt auf den Feldern vor der Stadt in einem toten Winkel, in einem großen Glashaus. Sie ist Alchemistin und arbeitet für eine Tränkefirma. Sie hat keine magischen Kräfte, wie die meisten Alchemisten (Aus diesem Grund sind Alchemisten normalerweise Seher oder Söhne von Hexen) und deshalb interessiert sich Frau Mangold sehr wenig für ihre älteste Tochter, denn für die ist es absolut unakzeptabel, dass ihre Tochter ohne Magie geboren wurde. Darum meidet Frau Mangold den Kontakt zu ihrer ältesteb Tochter bis zum gehtnichtmehr und ist umso strenger zu ihren beiden zauberkräftigen Zwillingen von denen sie ständig Perfektion erwartet.

Ms Mangold has a Hellenomania, so all of her daughters have Greek names (Alexa and the twins Sophia and Athena) -Alexa's name is actually Alexandra and she is Sophias older sister. Alexa is already grown up and lives on the fields ahead the town in a blind area in a big glass house. She is an alchemist and works for a potion company. She has no magical powers, as most alchemists (Because of this alchemists are usually seers or sons of witches) and so Ms Mangold has no interest to her daughter, because for her it is absolutely inadmissable that her daughter was born without magic. So Ms Mangold avoids her eldest daughter to all limits and is also very stern to both her magic twins from whom she always expects perfection.

Dafür hat Alexa viel größere Freiheiten; nicht nur weil sie erwachsen ist, sondern einfach weil ihre Mutter sich nicht für sie interessiert. Sie gibt in ihrem Haus Parties, macht auch mal verrückte Dinge, experimentiert mit ihrer Alchemie in ihrer Freizeit und ist Sophias Lieblingsschwester, denn für Sophia ist sie der interessanteste Mensch, den sie kennt. Sophia besucht Alexa sehr oft, auch wenn ihre Mutter es nicht gerne sieht und verbringt wenn sie draußen ist auch sehr viel Zeit bei Alexa.
Ihr Haus ist sehr chaotisch und voller Zeug und selbst ihr Heimlabor -das laut den Vorschriften für Alchemisten sauber und ordentlich sein sollte -ist sehr unordentlich. Im Prinzip ist sie eine verrückte Wissenschaftlerin und gerade dafür mag Sophia Alexa

Then again Alexa has much more freedom; not simply because she's grown up, but because her Mother doesn't really care for her. She has parties in her house, also does crazy things, experimentalizes with her alchemy in her freetime and she is Sophias favorite sister, because she is the most interesting person Sophia knows. Sophia visits Alexa often, even though her mother doesn't like it. Her house is very chaotic and full of stuff and even her home laboratory -that by the regulations pf alchemists has to be clean and tidy -is very messy. Practically she's a crazy scientist and because of this Sophia likes Alexa

Tuesday, June 03, 2014

0 Sophia Mangold

Sophia Mangold ist eine Hexe, hat braune Augen, rote Haare und sie kann Feuer auf magische Weise erzeugen. Sie hat zwei Schwestern namens Athena und Alexa. Sophia ist zwölf Jahre alt, geht aufs Gymnasium und in der Geschichte über sie, an der ich schreibe, verliert sie ihre magischen Kräfte und muss mit Tobias herausfinden, was passiert ist und ihre magischen Kräfte wiedererlangen. Sie ist eine selbstbewusstes Mädchen, das auch im Mittelpunkt stehen kann und sich nicht zurückhält, was typisch für Hexen in meiner Geschichte ist, weil sie charakterlich quasi ein bisschen wie die Hexen sind, wie sie wahrscheinlich im Mittelalter waren -nur dass die "Hexen" damals nicht wirklich magische Kräfte hatten -nämlich selbstbewusste, extrovertierte Mädchen und Frauen, die klug und kreativ sind und außerdem vor Leben sprühen, -was dann schlussendlich auch wieder negative Folgen haben kann.
Sophias Mutter erwartet viel von ihr und schickt sie in Hexereikurse, Balletstunden und zum Reiten. Ihre Mutter gehört außerdem zu den gemeinen Müttern, die heutzutage immer noch Haussarrest geben und darum ist Sophia am liebsten draußen und nicht gerne drinnen, obwohl sie ein großes Zimmer hat, in dem sie allen möglichen und unmöglichen Kram sammelt, den ihre Mutter immer wegwerfen will, weil sie findet, dass es Müll ist. Also verbringt sie ihre meiste Zeit auf den Feldern, in den Gärten außerhalb der Stadt und auch in der Stadt, hauptsache sie kommt von zu Hause weg.
Sophia kann ihre magischen Kräfte bereits gut kontrollieren, im Gegensatz zu ihrer Schwester Athena, die in eine "Anstalt" (Sowas wie die Psychiatrieversion von Hogwarts) gehen muss, weil ihre Kräfte zu viel Chaos verursachen. Sophia ist insgeheim auch ein bisschen neidisch auf Athena, denn wenn man als Kind sein Kräfte nicht kontrollieren kann, bedeutet das, dass man später besonders mächtig wird. Eigentlich weiß sie, dass sie dort noch weniger frei wäre als bei ihrer Mutter, aber trotzdem hat sie diesen Wunsch.

Sophia is a witch, has brown eyes, red hair and she can make fire in a magical way. She has two sisters called Athena and Alexa. Sophia is twelve years old and goes to middle school and in the story I'm writing about her she loses her magical powers and has to find out with Tobias what happened and win her magical powers back. She's a self-confident girl, that can also take center stage and doesn't keep herself behind, which is typical for the witches in my story, because by character they are kind of like the witches as they probably were in mid-age -only that the witches then didn't really have magical powers -selfconfident, extravert girls and women, that are smart and creative and also sparkle with life -which in the end also has negative results.
Sophias mother expects a lot from her and send her to witchery lessons, ballet lessons and to horseback riding lessons. Also, her mother belongs to those mean mothers, who still ground their children nowadays and so Sophia is rather outside than inside, although she has a big room, where she collects all kinds of stuff her mother always wants to through away, because she thinks it's trash. So she spends most of her timme on the fields, in the gardens outside the town and also in the town, the main thing for her is to get away from home.
Sophia can already control her magical powers, in contrast to her sister Athena, who has to go to an "institute" (something like the psychiatry version of Hogwarts), because her powers cause to much disorder. Secretly Sophia is a bit jealous of her sister, because when someone can't control his powers as a child, it means, that he becomes very powerful later. Actually she knows, that she would be even less free than at her mother's, but still she has this wish.

Friday, May 30, 2014

0 Der Duft der Blumen /The Scent Of The Flowers

Wir hatten nur einen Balkon in unserer Großstadtwohnung, aber die Nachbarn gegenüber hatten einen Dachgarten, auf dem um diese Zeit viele Blumen blühten. Ich kannte ihre Namen nicht, darin war ich ein echtes Großstadtkind; als kleines Mädchen konnte ich ja nicht einmal Gänseblümchen von Löwenzahn unterscheiden. Aber immer um diese Zeit roch es in meinem Arbeitszimmer anders, alles war wie in Parfum getaucht, denn es war eigentlich zum Lüften zu warm, aber wegen des Blütendufts hatte ich mein Fenster selbst an den heißesten Tagen weit offen. Obwohl ich davon einen schweren Kopf bekam und meine Arbeit überhaupt nicht vorankam, belastete ich mich also mit diesen Dingen, ganz entgegen meinem üblichen Arbeitsdrang, der um diese Zeit immer quasi einschlief. Jan wollte dann immer nicht hereinkommen, denn er hatte immer einen furchtbaren Heuschnupfen, bei dem ihm die Augen rot verquollen tränten und erzog sich dann vor mir zurück, mir, an der der Blütenstaub haftete, denn natürlich kam auch der herein, wenn ich mein Fenster öffnete. Es war ein bisschen, als wäre ich ein Teil des Gartens oder der Garten ein Teil von mir, denn wo immer ich hinging, roch man den Garten unserer Nachbarn.

We had only one balcony in our city flat, but the neighbors opposite to our's had a roof garden, with a lot of flowers blooming in this time. I didn't know their names, there I was the true city child; as a littel girl I couldn't even differ daisies and dandelion. But always in these time there was a different scent in my office, everything had the touch of a perfume, since it was actually too warm to ventilate, but because of the flowers scent I had my window wide open, even on the hottest days. Even though I got a heavy head of it and my work didn't really have a progress, I strained myself with these things, contrary my usual urge of working, that quasi slept around this time. Jan didn't want to come in then, becaus he had an awful hay fever, with his eyes swollen and red and then he withdrew me, me, on which the pollen adhered, because of course it came in, when i opened my window. It was a little bit like I was a part of the garden o the garden a part of me, because wherever I went, there was the scent of our neighbor's garden.

Ich fühlte mich immer seltsam um diese Zeit, als wäre ich ein andere Mensch und fragte mich immer wieder, ob es das auch ausmacht, ob eine Duft einem Menschen verändern kann. Ich trage normalerweise kein Parfum, aber in dieser Zeit hatte ich immer doch eins und irgendwie verhielt ich mich auch anders. Als würde der Blumenduft mich steuern, verhielt ich mich entsprechend, ich bewegte mich anders, sprach anders und alles in allem war ich nicht mehr ich, es war, als wäre ich in einem fremden Paralleluniversum, oder vielleicht war ich auch mein Ich, nur eben aus einem Paralleluniversum? So jedenfalls fühlte ich mich, wenn ich mich jeden morgen duschte, statt nur einmal in der Woche, wenn meine täglichen Kabbeleien mit Jan ausfielen, weil er seinen Heuschnupfen hatte und ich plötzlich ein Blümchen geworden war, eines dieser Mädchen, die immer freundlich zu allem und jedem sind und plötzlich keine Scherze auf Jans Kosten über meine Lippen mehr brachte. Und Jan somit zweifach allergisch auf mich reagierte. Irgendwie achtete ich dann auch auf mein Äußeres, wusch mir auch häufiger das Gesicht und der einzige Dreck auf meiner Haut, den ich nicht sofort wegwischte, war der Blütenstaub aus dem Dachgarten. Obwohl es eigentlich immer schöne Tage waren, sonnige Tage, an denen der Himmel klar und blau war, sorgte der blütenstaub irgendwie, dass wir keine Kumpel mehr waren und diese Zeit war einsamer als Sylvester, wenn Jan aufs Land zu seinen Eltern fuhr, ich aber, das Kind ohne Eltern diverse Parties besuchte, auf denen nie die Heimeligkeit aufkam, die ich früher immer in meinen Pflegefamilien erlebt hatte.

I always felt strange around this time, as if I was another person, and I wondered again and again, whether a scent can change a person. Usually I don't wear perfume, but somehow in this time I did have one and somehow I acted different. As if the flower's scent controled me, I acted appropiate to it, I moved different, talked different and at all it was not me, it was as if I was in a strange parallel universe, or maybe it was myself, but from a parallel universe? That was how I felt, when I showered in the mornings instead once a week, when my daily tiffs with Jan didn't happen, because I suddenly became a flower, one of these girls, who are friendly to anybody and anyone and no jokes at the expense of Jan would pass my lips. So Jan was allergic against me twice. Somehow I cared for my look, washed my face often and the only dirt I didn't wipe away instantly was the pollen from the roof garden. Even though these days were always beautiful, sunny days, with a clear blue sky, the pollen made, that we were no pals anymore and this time was lonelier than New Year's Eve, when Jan drove to his parents on the country, while I, the child with no parents visited various parties, at which there was never this homeliness that I used to experience in my foster families.

Sunday, May 25, 2014

0 Die Galionsfigur #8

Die Frau erlitt eine Fehlgeburt und starb, nachdem sie einen toten Jungen zur Welt gebracht hatte. So hatte sich der Wunsch des Vaters erfüllt, aber nicht in der gewünschten Weise. Als der Wirt am nächsten Morgen das Geld zählte, und dann die Vorräte und sah, das mehr ausgeschenkt worden war, als eingenommen, verprügelte er sein Töchter. Er kam zu dem Schluss, dass Töchter zu nichts Nutze waren.
Sie beerdigten die Mutter und den Jungen in stiller Trauer. Die Töchter weinten um ihre Mutter und um die Spiele, die sie nie mit ihrem Bruder spielen würden. Der Vater trauerte seinem Sohn und den Söhnen, die er hätte haben können nach. Für immer sollte es das letzte Mal sein, an dem Vater und Töchter das gleiche fühlten.

The Mother had a miscarriage and died, after she had given birth to a dead boy. So the father’s wish had come true, but not the way he had wanted. When the innkeeper counted the money and then looked at the supplies and saw, that there had been more drinks served than money taken, he beat his daughters. He arrived at the conclusion, that  daughters didn’t have any use at all.
They buried the mother and the boy mourning silently. The daughters cried for their mother and the games they would never play with their brother. The father mourned for his son and the sons he could have gotten. Forever this should be the last time when the father and his daughters felt the same.

Die folgenden Jahre wurden für die Töchter die reinste Qual. Sie standen unter Aufsicht ihres Vaters hinter der Theke. Sie mussten abwaschen, kochen, nähen und alle Arbeiten verrichten, die ihrem Vater nicht tun wollte.  Wenn sie nicht ordentlich arbeiteten, verprügelte er sie, weil er glaubte, dann würden sie besser arbeiten. Wenn sie ordentlich arbeiteten, verprügelte er sie, weil Töchter zu nichts nutze waren. Die Mädchen hatten stets blaue Flecken am ganzen Körper, geschwollene Augen und blutige Lippen sowieso. Ihr Vater forderte von ihnen bedingungslosen Gehorsam und an manchen Tagen erlaubte er ihnen keine Sekunde zu schlafen. In ihrer Familie wurden alle unglücklicher und unglücklicher. Der Vater merkte es nicht einmal und lebte in seinem Unglück, ohne einen einzigen Augenblick zu erkennen, wie sinnlos er sein Leben verbrachte. Er begann zu trinken und vertrank die Hälfte seines Biers oft schon selber. Die ältere Tochter begann ihn mehr und mehr zu hassen. Sie hasste ihr eigenes Leben und sich selbst und immer mehr wuchs der Wunsch in ihr, den eigenen Vater zu töten. Die jüngere Tochter dagegen verbrachte jede freie Minute am Meer. Sie betrachtete die Sonnenuntergänge und die Schiffe, wenn sie mit geblähten Segeln in voller Fahrt auf den Horizont zufuhren. Sie sah die Galionsfiguren, die vorne am Bug der Schiffe standen, frei und hoch über allem, die keiner je belästigte, die keiner je schlug. Die schön waren und nur von Wind und Wellen je berührt wurden. Und sie begann sie zu beneiden. Sie wäre lieber eine Galionsfigur gewesen, ein tote, aber unverletzliche Figur, die zwar fest am Schiff angebracht, aber viel freier als die Tochter eines Wirtes war.

The following years were pure torture for the daughters. They worked under survey of their father in the inn. They had to wash the dishes, cook, sew and all work their father didn’t want to do. When they didn’t work properly, he beat them, because he believed, they would work better then. When they worked properly, he beat them, because daughters had no use at all. The girls had bruises on their whole body, swollen eyes and bloody lips anyway. Their father demanded their absolute obedience and some days he didn’t allow them to sleep a second. In their family everybody became more and more unhappy. The father didn’t even recognize it and lived in his unhappiness, without ever recognizing at any moment, how clueless he spent his life. He began to drink and drank half of his own beer already away by himself. The older daughter began to hate him more and more. She hated her own life and herself and more and more in her the wish became stronger, to kill her own father. The younger daughter spent every free minute at the sea. She watched the sunsets and the ships, when they speeded with swollen sails against the horizon. She saw the figureheads, standing in front of the ships at the bows, free and high above everything, which nobody ever disturbed and nobody ever beat. Which were beautiful and only the wind and the waves ever touched them. She would rather have been a figurehead, a dead, but invulnerable figure, maybe fixed at the ship, but much more free than the daughter of an innkeeper.

Die Schwestern selber lebten beide ja auch schon alle nicht mehr wirklich. Sie waren zu Werkzeugen ihres Vaters geworden, die meistens, wenn sie arbeiteten, nicht einmal mehr nachdachten. Sie waren gefangen und hatten nichts, mit dem sie ihre unsichtbaren Fesseln durchtrennen konnten. Nein, sie lebten nicht mehr, sie existierten nur noch. Aber hatten sie Sehnsucht in sich. Gerade die elendsten Menschen haben sie. Menschen haben Sehnsucht und Träume. Menschen brauchen Liebe. Sie wussten, wenn sie sich nicht befreien würde, würden sie eines Tages ohne Liebe und Träume zugrunde gehen, auch wenn sie es selber nie in Worte fassen konnten.

The sisters actually didn’t live anymore either. They had become tools of their father, don’t even thinking when they worked. They were prisoners and didn’t have anything to cut their invisible chains. No, they didn’t live anymore, they just existed. But there was desire in them. Especially the most miserable people have it. People have desire and dreams. People need love. They knew, if they couldn’t free their selves, one day they would suffer without love and dreams, even though they could never put it into words.

Wednesday, May 21, 2014

0 Die Feuerfeen /The Firefairies

Feuerfeen sind die Feinde der Stadt Skyness. Ursprünglich herrschte zwischen Skyness und den Feuerfeen Frieden, doch eines Tages brach Faeryn, die Königin der Feuerfeen einen Krieg vom Zaun, vorgeblich weil man sie angeblich beleidigt hatte, tatsächlich aber weil sie Aussicht auf die Ausdehnung ihres Reiches über den gesamten Kontinent hatte.
Schuld war im Prinzip die Tatsache, dass sie von den östlichen Bergriesen eine Waffe erhalten sollte, nämlich den Steinernen Hammer, mit dem sich angeblich ganze Landstriche in Schutt und Asche verwandeln lassen. Dadurch glaubte sie, sie könnte den Kontinent erobern und darum begann Faeryn den Krieg, der bis heute andauert.
Windpfeil muss in meiner ursprünglichen Geschichte zu Faeryn reisen, erfüllt ihren diplomatischen Auftrag und kann einen Krieg verhindern, aber damals musste ich die Geschichte auf exakt drei Seiten beschränken. Der reinste Horror für mich, denn ich schreibe normalerweise viel längere Geschichten. Inzwischen nimmt Faeryn Windpfeil wahrscheinlich gefangen.

Feuerfeen sind wie Sylphen flugfähig, aber sie haben feuerrote Flügel und sind definitiv undurchsichtig und aus Fleisch und Blut. Sie haben dunkle Haare, dunkle Haut und dunkle Haut und sind Kriegerinnen. Ihre Waffe ist der Bogen, mit dem sie aus der Luft auf ihre Feinde herabschießen. Nicht alle Feuerfeen kämpfen auf der Seite der Königin und nicht alle sind einverstanden, aber bei den Feuerfeen gilt es als Schande, die Treue zur Königin nicht zu halten. Sie sind ein wildes ungezähmtes Volk, Wesen, die leben, auf eine ungezügelte Art, immer gefährlich, immer am Abgrund und immer um das Leben in vollen Zügen zu genießen.


Firefairies are the enemies of the city Skyness. Originally there was peace between Skyness and the firefairies, but one day Faeryn, the queen of the firefairies started a war, allegedly because somebody had insulted her, but actually because she had the perspective to spread her empire over the whole continent.
To be blamed is the fact, that she had the chance to get a weapon from the Eastern Mountain Giants, the lithic hammer, which was able to reduce a whole landscape to ashes. So she believed, she could conquer the continent, and so Faeryn began the war, that lasts until today.
Windbolt has to travel to Faeryn in in my original story, finishs here diplomatic mission and is able to prevent a war, but then I had to limit my story on exactly three pages. Pure horror for me, since I usually write much longer stories. Now probably Faeryn imprisons Windbolt.

Firefairies are just like windsprites able to fly, but they have wings as red a fire and they are definitely intransparent and made of flesh and blood. They have dark hair, dark skin and they are warriors. Their weapon is the bow, with which they shoot down from the sky on their enemies. Not all firefairies fight for their queen and not all firefairies agree to the war, but for firefairies it's a shame if she doesn't remain loyal to her queen. They are a wild, untamed nation, beeings, who live, in a unreined kind, always dangerous, always upon the ledge and always to enjoy life to the full.

Sie sind ein matriarchalisches Volk und Frauen haben das Sagen, auch wenn Krieger hochgeschätzt sind. Männer, die keiner Krieger sind, werden von den meisten Feuerfeen eher verachtet, auch wenn sie wichtige Arbeiten verrichten, aber wie das eben so ist, werden immer jene verachtet, die am meisten Respekt verdient hätten. Von klein auf werden die Kinder für den Krieg trainiert. Wer sich nicht als fähig für den Kampf erweist, wird nicht selten von seiner eigenen Familie verstoßen, denn viele alte Kriegerfamilien legen mehr wert auf ihren Ruft. Bei einem Mädchen wird noch akzeptiert, wenn sie sich entscheidet, Sprachen oder Wissenschaften zu studieren, statt kämpfen zu lernen, doch für einen Jungen ist es unmöglich, etwas anderes als Krieger zu werden, ohne Schande über sich zu bringen.
Männer haben im Gegensatz zu Frauen keine Flügel und keine Macht über das Feuer, sodass sie meist als Fußsoldaten mit Speer und Schild kämpfen, während die Frauen aus der Luft brennende Pfeile auf ihre Feinde herabschießen. Viele vermuten, dass die Macht der Frauen über das Feuer der Hauptgrund dafür ist, dass sie über die Männer herrschen und nicht umgekehrt.
Die Königin der Feuerfeen ist immer eine Kriegerin, darum erbt nicht die älteste Tochter den Thron. Bei den Feuerfeen müssen nach dem Tod der alten Königin alle Töchter der nächsten Generation -auch die Nichten der alten Königin, das können nur die Töchter der Brüder der alten Königin sein -in einem Kampf um Leben und Tod bestehen, um ihr Leben und den Thron zu erkämpfen. Wenn sich also die Tochter einer Königin jemals entscheidet, nicht kämpfen zu lernen, wird sie spätesten dann ihr Entscheidung bereuen. Dies wird als die große Feuerprüfung bezeichnet, im Unterschied zur kleinen Feuerprüfung, die alle Krieger in ihrem Leben bestehen müssen, um Krieger werden zu können. So wurde auch Faeryn Königin der Feuerfeen, obwohl sie nur eine Nichte der Königin vor ihr war.


They are a matriarchic nation and women rule, even though warriors are highly appreciated. Men, who are no warriors are disdained by most firefaires, although they do important work, but as usual always those are disdained, who have deserved most of all respect. From an early age on children are trained for war. Who doesn't prove to be a warrior is not infrequently expulsed by hs own family, because many old warrior families set value on their image. A girl that wants to study languages or sciences instead of fighting is accepted, but for a boy it is impossible to become anything else but a warrior without bringen shame on himself.
In contrast to women, men have no wings and no power of fire, so they are usually foot soldiers fighting with shield and speer while the women shoot the burning arrowa from the sky on their enemyies. Many suspect that the power of fire of the women is the reason why they rule the men and not the other way round.
The queen of the firefairies is always a warrior, so not the oldest daughter inherits the throne. All daughters of the next generation -also the nieces of the old queen, these are always the daughters of the old queen's brothers -have to fight to death, to win their life and their throne. If a daughter of a queen ever decides to not become a warrior, not later than to this she will regret this decision. This is called the big fire test, different to the small fire that all warriors have to pass, to become warriors. That way Faeryn became queen, even though she was only the niece of the queen before her.

Die Lebensweise der Feuerfeen ist immer entweder brutal oder gefährlich. In jungen Jahren gehen junge Feuerfeen oft auf die Reise, um sich als Söldner irgendwo anheuern zu lassen, auf der Suche nach Abenteuern und Gefahren. Die Krieger der Feuerfeen schlafen unter freiem Himmel auf den Dächern ihrer Städte, während die Sklaven und jene, die die Schande über sich brachten, die Feuerprüfung nicht zu bestehen, unten in den Häusern leben. Feenjungen machen sich einen Spaß daraus, über die Dächer der Stadt zu springen, von Dach zu Dach. Das hin und wieder einer stirbt, gehört für sie dazu. Für die Mädchen bietet das natürlich keinen Reiz, weil sie fliegen können, also fliegen sie oft um die Wette auf die Steppe hinaus, um wilde Tiere zu jagen. Wer bei den Feuerfeen eine mindere Straftat begeht, wird versklavt, wer eine schlimme Straftat begeht, wird mit dem Tod bestraft. Es kommt selten vor, dass man bei den Feuerfeen für ein Vergehen nicht bestraft wird.

Da es für die Feuerfeen unmöglich wäre, ihre Volk zu ernähren, wenn sie nur aus Kriegern bestünde, halten die Feuerfeen Sklaven. Ursprünglich, in den Zeiten, als die Feuerfeen ein jagendes, umherziehendes Volk waren, waren dies die Verbrecher, die man zu Sklaven machte, denn viele Sklaven benötigten die Feuerfeen nicht. Dann begannen die Feuerfeen Städte zu errichten, doch sie waren keine Bauern und keine Hirten, keine Händler, die wussten, wie man eine Stadt am Leben erhielt, also versklavten sie andere Völker, um ein Volk von Kriegern zu bleiben. Menschenvölker, die sehr viele Fertigkeiten hatten, aber nicht die Macht über das Feuer, wie es weibliche Feuerfeen besitzen und die den Feuerfeen darum unterlagen. Diese Menschen wurden so die Miniori, das Volk der Diener. Im Krieg der Feuerfeen gegen Skyness wurden schließlich auch viele freie Wesen versklavt, Sylphen, Menschen, Alben und Riesen von den nördlichen Inseln.
 Der Krieg war allerdings so schrecklich, dass sich viele Krieger von der Königin abwandten und begannen aufseiten von Skyness zu kämpfen, weil sie erkannten, wie blindwütig Faeryn den Krieg am Laufen hielt. Andere gründeten eine Gemeinschaft des Frieden, der dem Krieg endgültig entsagte und nur noch zur Selbstverteidigung und ohne Waffen kämpfte.


The life of the firefairies is alway brutal or dangerous. In their younger days young firefairies often go on a journey, to become sellswords for somebody, seeking adventures and dangers. The warriors of the firefairies sleep in the open on the roofs of theor houses, while the slaves and those who brought shame on theirselves by not passing the fire test, live downstairs in the houses. Fairy boys have fun jumping over the roofs of the city, from roof to roof. That once in a time one of them dies is part of it. For the girls it doesn't have much of fun, since they can fly, so they fly racing to the steppe, to hunt wild animals. Who commits a petty crime amongst the firefairies, is enslaved, who commits an crime is punished with death. It rarely happens, that a crime isn't punished.

Since it would be impossible for the firefairies to feed their nation, if it only consistedof warriors, the firefairies have slaves. Originally, in the times when the firefairies were hunting and itinerant people, it was their criminals they made their slaves, since they didn't need many slaves. Then the firefairies began to build cities, but they weren't farmers and shepherd, no merchants who knew how to keep a city alive, so they enslaved other people to remain a nation of warriors. People of humankind who had a lot of skills, but not the power of fire like the female firefairies have and so they underlay. These people became the Minior, the people of servants. In the war of the firefairies against  Skyness finally many free beeings were enslaved, windsprites, humans, nightmares and giants from the northern islands.

The war was so horrible, that many warriors abandoned the queen and began to fight for Skyness, because the realized, how berserk Faeryn drove the war. Others started a community that finished up with war completely and only fightet for defence and without weapons.