Mir ist erst gestern so richtig klar geworden, dass da jetzt tatsächlich eine neue Jahreszahl überall dransteht. So etwa nach dem Gefühl: So, wir feiern jetzt Sylvester, wie immer halt. Und zwei Tage später: Waaas? Es ist jetzt 2016? Okaaay? Hatte ich gar nicht bedacht. Man denkt immer, man sei vorbereitet -aber dann ist man es eigentlich doch nicht. Ein neues Jahr. Eigentlich rechne ich die Zeit in Schuljahren. Neujahr ist für mich höchstens Halbzeit, aber nicht einmal das, weil ich direkt nach den Ferien noch einige Klausuren anstehen habe. Aber nichtsdestotrotz, ich mache hier mal so etwas wie einen Jahresrückblick plus Jahresvorschau. Alles was Recht ist. Und einen "Auf ins neue Jahr!"-Tag. Aber zuerst einmal will ich mir die To-Do-Liste anschauen, die ich letztes Jahr am 1. Januar geschrieben habe.
↓ Geschreibsel aus der Schublade für: mein Leben ↓
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Wednesday, January 06, 2016
16 You have left comfort zone 2015. Welcome to 2016
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Stöckchen & Tags
Friday, December 04, 2015
8 24 Bilder, 4. Türchen -Geschichtsexkursion in die ehemalige DDR
Autsch. Jetzt ist es schon so spät, und ich hab es immer noch nicht gepackt, meinen verdammten Artikel zu verfassen. Autsch sag ich nur. Ich hab mich grade maßlos übernommen und mir etwas vorgenommen, das ich in der Zeit, die mir zur Verfügung stand, nicht zu schaffen war (ich sag nur: Schlümpfe ;-) ). Und der vierte Dezember ist gleich vorbei, also ist Improvisation angesagt. Ich wollte euch eigentlich möglichst wenige Fotos zeigen, aber jetzt muss ich eben auf meine Reserven zurückgreifen. Also, hier kommen ein paar Fotos von meiner Geschichtsexkursion nach Dresden und Leipzig. Wie ihr euch denken könnt, wird das hier alles nicht besonders aufwändig und ist ziemlich schnell zusammengeklatscht, also kommt eigentlich nur das best-of und weder wichtiges noch tiefgründige Details, für die ich ganze Aufsätze schreiben müsste. Ich neue ja dazu, mich zu verzetteln. (Also schnell! Bevor es Mitternacht wird!) Zuerst den Quatsch, den ich auf Twitter verzapft habe:
Angekommen. Die gleichen Straßenschilder un Verkehrszeichen, Dönerimbisse und McDonald's, bislang noch keine Spur von Pegida #Dresden
— Windsprite (@Windsprites) 28. Oktober 2015
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windsprite
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mein Leben
Politisches wasweißich
Thursday, December 03, 2015
7 24 Bilder, 3. Türchen -Balletttänzerin
Eigentlich sollten diesee Bilder besser werden. Feiner ausgeareitet, detaillierter, schöner, mit mehr Schattierung und Tiefe. Was man sich halt im überschwänglichen Größenwahn so vornimmt. Aber jetzt ist es halt so und die Haltung auf dem Bild ist perspektivisch nicht ganz richtig. Ob ich es sein soll, oder eine andere? Jedenfalls ist es ein Mädchen das Ballet tanzt und zumindest habe ich versucht keine perfekte Primaballerina zu zeichnen, sondern ein Mädchen, wie die die ich kenne, die Ballett einfach als ganz normales Hobby betreiben. Ich tanze Ballett seit ich fünf bin, und es ist das einzige Mädchenthema bei dem ich mit mehr Elan drin bin als meine Mutter.
Diesen Montag war ich zum ersten Mal seit langem wieder im Ballet, nachdem ich mir eine Verletzung am Fuß zugezogen habe. Das war in der dritten Schulwoche, an einem Freitag Ende Dezember. Ich war zum ersten Mal nach einem Jahr im Badminton und Zack! als ich rückwärts einem Ball nachlaufe, knicke ich um, brülle wohl ziemlich laut und danach war's das erstmal. Bis knapp zwei Wochen vor den Herbstferien konnte ich nicht mehr richtig laufen und hatte, bevor ich mit der Schiene laufen konnte, zwei Wochen lang Krücken. Jedenfalls war's das mit Ballet. Das witzige ist, bis kurz vor den Sommerferien hatte ich fast das gleiche -am Knie. Ich war technisch gesehen jetzt schon fast ein halbes Jahr lang nicht mehr im Ballet und jetzt wo ich zurück bin haben sie schon längst mit den Proben für eine Aufführung begonnen.
Diesen Montag war ich zum ersten Mal seit langem wieder im Ballet, nachdem ich mir eine Verletzung am Fuß zugezogen habe. Das war in der dritten Schulwoche, an einem Freitag Ende Dezember. Ich war zum ersten Mal nach einem Jahr im Badminton und Zack! als ich rückwärts einem Ball nachlaufe, knicke ich um, brülle wohl ziemlich laut und danach war's das erstmal. Bis knapp zwei Wochen vor den Herbstferien konnte ich nicht mehr richtig laufen und hatte, bevor ich mit der Schiene laufen konnte, zwei Wochen lang Krücken. Jedenfalls war's das mit Ballet. Das witzige ist, bis kurz vor den Sommerferien hatte ich fast das gleiche -am Knie. Ich war technisch gesehen jetzt schon fast ein halbes Jahr lang nicht mehr im Ballet und jetzt wo ich zurück bin haben sie schon längst mit den Proben für eine Aufführung begonnen.
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windsprite
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mein Leben
Zeichnungen
Wednesday, December 02, 2015
9 24 Bilder, 2.Türchen -Kleopatra im Wunderland mit zwölf
Diese Bilder haben eine lange Geschichte. Sie ist ein bisschen verrückt, ein bisschen traumatisch und voll von Widersprüchen. Schaut sie euch an. Das Mädchen auf den Bildern bin ich. Falls ihr auch das Gefühl habt, mich darin nicht so wiederfinden zu können: Ich kann mich selbst manchmal nicht darin wiederfinden. Falls ich aussehe, wie ein überschminktes pubertierendes Mädchen, genauso stellt es sich dar. Und sie stellen das dar, was ich mir am meisten gewünscht hatte und dann doch genauso sehr hasste.
Als ich etwa zehn und elf Jahre alt war, gab es in einem Kaufhaus in der nächstgrößeren Stadt diese tollen Bilder ausgestellt. Ein Mädchen, das da kniete und ein Elfenkleid trug, im Hintergrund ein bildschön gemalter Wald. Ein Junge, der in voller Rüstung auf einem Feuerspeienden Drachen ritt. Andere Mädchen, die auch Elfen, Nymphen und Meerjungfrauen waren. Bilder, die so wunderschön unirdisch und fantastisch aussah, und die mich, die aus ihrer Elfenphase noch lange nicht rausgewachsen war -das bin ich genau genommen auch heute nicht, aber das ist eine ganz andere Geschichte- sehr beeindruckten und faszinierten.
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windsprite
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Fotoblogging
mein Leben
Tuesday, October 27, 2015
8 Because the people who are crazy enough...
Ich hatte ja diese Zitatesammlung in der Sidebar, in der ich meine liebsten Zitate aus allen Richtungen gesammelt habe... jetzt habe ich angefangen, Bilder zu dem Zitaten zu erstellen, als allererste ein animiertes GIF:
Erstellt aus einer Finelinerzeichnung, die ich vor fast einem Jahr gemacht habe. Weil das Zitat von Steve Jobs ist, habe ich kleine Äpfelchen als Gänsefüßchen genommen, im Nachhinein kommt mir das ganz schön bekloppt vor, aber das ist ja gut so :D
Erstellt aus einer Finelinerzeichnung, die ich vor fast einem Jahr gemacht habe. Weil das Zitat von Steve Jobs ist, habe ich kleine Äpfelchen als Gänsefüßchen genommen, im Nachhinein kommt mir das ganz schön bekloppt vor, aber das ist ja gut so :D
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Geflügelte Worte
mein Leben
schreiberisches
Wednesday, October 21, 2015
8 An eine gute Freundin
Es gibt da die Tage, an denen ich weiß, was für ein verdammtes Arschloch ich bin. Wenn mir klar wird, dass ich dich viel zu oft beleidige, zu oft dumme Kommentare über dich abgebe, die sicherlich gut gemeint sind, aber dir nicht weiterhelfen. Wenn ich so ungeschminkt ehrlich sage, was ich denke -was ja nicht unbedingt die Wahrheit sein muss- dass es bereits verletzend ist, wenn ich dich richtiggehend ankotze und so kritisiere, dass mir das alles irgendwann selber auf den Magen schlägt.
Ich sage dir das immer so leichtfertig, dass du isoliert bist, und den ganzen Tag vor deinem Laptop hockst, dabei tue ich das auch und verbringe den größten Teil meiner freien Zeit eigentlich auch nur vor dem Schreibtisch. Oder im Bett. Dabei habe ich nur das Glück, dass ich mir ein bisschen mehr leisten kann als du, wei meine Eltern mehr verdienen als deine.
Deswegen kann ich drei Wochen nach Paraguay gehen und mit Leuten verbringen, die hinterher sagen, dass die 120€ die sie dort nur an Taschengeld für allen möglichen Schnickschnack ausgegeben haben, günstig finden, während das aus der Sicht der Menschen dort eigentlich horrende Preise sind. Deswegen gehe ich auf Klassenfahrten und auf Festivals, während deine Eltern einen Kinobesuch teuer finden. Wenn ich in dem Kontext sage, dass du isoliert bist, bin ich ein Arschloch, denn keiner von uns kann etwas für seine Eltern.
Dann sage ich Dinge, über dein Aussehen, deinen Bruder und anderes, die, besonders wenn ich überlege, was ich mir dabei gedacht habe, total abfällig sind. Manchmal ist es wirklich deine Faulheit, die dich von so vielem fernhält oder das es in deinem Kopf zu fest drinsitzt, dass manche Sachen für dich unmöglich sind, aber es ist auch sehr oft einfach nur dein Pech, ein Zufall, eine unglückliche Wirkung. Dann wieder, das fällt mir viel zu oft erst im Nachinein ein, sind es bloß meine eigenen selbtstsüchtigen Gründe, warum ich möchte, dass du dabei bist. Oder du bist in Wirklichkeit nicht bei etwas dabei, weil ich schlecht geplant habe, und dir bloß nicht rechtzeitig Bescheid gesagt habe.
Dabei ging es mir doch vor zwei Jahren auch so. Ständig zu Hause, vorm Schreibtisch, außerhalb der Schule kein Sozialleben, liegt heulend auf dem Sofa und fragt sich was das Problem ist. Die Lösung war bisweilen, laut singend im Regen spazieren zu gehen. Ich glaube, dass ich damals ein besserer Mensch war. Ich habe mich viel öfter auch dann entschuldigt, wenn es unnötig war, aber auf jeden Fall wenn es nötig war. Vielleicht hatte ich weniger Selbstbewusstsein, aber ich war höflicher und hielt stärker an meinen Prinzipien fest.
Wenn ich an dich denke, habe ich das Gefühl, mein früheres Ich verraten zu haben. Und die Traurigkeit sitzt in meinem Bauch. Ich möchte, dass du weißt, dass ich darüber nachdenke und dass es mir nicht egal ist, was ich in der Vergangenheit gesagt habe.
Es tut mir Leid. Nicht nur für heute, sondern vor allem für vieles, was ich dieses Jahr gesagt oder geschrieben habe.
deine Mulan.
Ich sage dir das immer so leichtfertig, dass du isoliert bist, und den ganzen Tag vor deinem Laptop hockst, dabei tue ich das auch und verbringe den größten Teil meiner freien Zeit eigentlich auch nur vor dem Schreibtisch. Oder im Bett. Dabei habe ich nur das Glück, dass ich mir ein bisschen mehr leisten kann als du, wei meine Eltern mehr verdienen als deine.
Deswegen kann ich drei Wochen nach Paraguay gehen und mit Leuten verbringen, die hinterher sagen, dass die 120€ die sie dort nur an Taschengeld für allen möglichen Schnickschnack ausgegeben haben, günstig finden, während das aus der Sicht der Menschen dort eigentlich horrende Preise sind. Deswegen gehe ich auf Klassenfahrten und auf Festivals, während deine Eltern einen Kinobesuch teuer finden. Wenn ich in dem Kontext sage, dass du isoliert bist, bin ich ein Arschloch, denn keiner von uns kann etwas für seine Eltern.
Dann sage ich Dinge, über dein Aussehen, deinen Bruder und anderes, die, besonders wenn ich überlege, was ich mir dabei gedacht habe, total abfällig sind. Manchmal ist es wirklich deine Faulheit, die dich von so vielem fernhält oder das es in deinem Kopf zu fest drinsitzt, dass manche Sachen für dich unmöglich sind, aber es ist auch sehr oft einfach nur dein Pech, ein Zufall, eine unglückliche Wirkung. Dann wieder, das fällt mir viel zu oft erst im Nachinein ein, sind es bloß meine eigenen selbtstsüchtigen Gründe, warum ich möchte, dass du dabei bist. Oder du bist in Wirklichkeit nicht bei etwas dabei, weil ich schlecht geplant habe, und dir bloß nicht rechtzeitig Bescheid gesagt habe.
Dabei ging es mir doch vor zwei Jahren auch so. Ständig zu Hause, vorm Schreibtisch, außerhalb der Schule kein Sozialleben, liegt heulend auf dem Sofa und fragt sich was das Problem ist. Die Lösung war bisweilen, laut singend im Regen spazieren zu gehen. Ich glaube, dass ich damals ein besserer Mensch war. Ich habe mich viel öfter auch dann entschuldigt, wenn es unnötig war, aber auf jeden Fall wenn es nötig war. Vielleicht hatte ich weniger Selbstbewusstsein, aber ich war höflicher und hielt stärker an meinen Prinzipien fest.
Wenn ich an dich denke, habe ich das Gefühl, mein früheres Ich verraten zu haben. Und die Traurigkeit sitzt in meinem Bauch. Ich möchte, dass du weißt, dass ich darüber nachdenke und dass es mir nicht egal ist, was ich in der Vergangenheit gesagt habe.
Es tut mir Leid. Nicht nur für heute, sondern vor allem für vieles, was ich dieses Jahr gesagt oder geschrieben habe.
deine Mulan.
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mein Leben
Friday, August 07, 2015
6 Warteschleife
Eigentlich ist das Leben, was Schreiben betrifft, ziemlich gemein. Entweder man hat nichts interessantes zu erzählen. Oder man hat keine Zeit, irgendetwas aufzuschreiben, weil gerade so viele verrückte und interessante Sachen passieren. Und wenn man mal Zeit hat und sich denkt, man könnte ja endlich mal all das aufschreiben, das einem im Kopf rumgeht, dann kommt es einem schon so vergangen und verblasst vor und man vertrödelt seine viele freie Zeit doch wieder nur, obwohl man sie doch in Massen hätte. Genau so geht es mir gerade. Vor ein paar Tagen war ich voll von Worten, die nur darauf warteten, rauszukommen, aber jetzt fällt es mir ziemlich schwer, alles zusammenzufassen und zu entscheiden, was davon zu banal ist und was wirklih wichtig.
Ich war ja diesen Sommer ziemlich pessimistisch. Ich hatte ja noch den Sommer letztes Jahr in Erinnerung, der sich ziemlich exakt bis in die erste Ferienwoche hinein hielt und danach fünf Wochen lang trüb war. So, dass zwar ab und zu sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorschien, aber man schon so eingeschlafen war, dass man nicht mehr rausgehen wollte. Da war ich fast den ganzen Sommer zu Hause und habe keine einzige Zeile an wichtigen Dingen aufgeschrieben. Ich hatte viel zu viel Zeit. Und jetzt habe ich diesen Sommer, der so heiß ist, dass man eigentlich nur noch schwimmen gehen oder in die Buchhandlung gehen kann, Spaziergänge und kleine Radtouren aber definitiv nicht drin sind. Es ist so heiß, dass man sich schon verbrannt fühlt, wenn man nur kurz rausgeht. Eigentlich warte ich nur noch auf nächsten Mittwoch. Wenn ich nach Paraguay fliege.
Vor den Ferien hatte ich noch riesigen Druck. Es ging darum, dass ich noch neben der Schule ein Podiumsdiskussion zu den Themen G7-Gipfel, TTIP und Flüchtlinge mitorganisiert habe. Bei der ich das Flüchtlingsthema moderiert habe. Mit drei Bundestagsabgeordneten. Heißt also, dass ich tatsächlich mit einem bayrischen SPD-Politiker und dem CDU-Abgeordneten ds Wahlkreises in dem ich wohne diskutiert habe. Im Nachhinein kommt mir das total verrückt und unwahrscheinlich vor und wenn ich daran denke, klopft mir wieder ziemlich das Herz. Aber ich habe es tatsächlich gemacht und die Podiumsdiskussion hat wirklich ziemlich Raum in meinem Leben eingenommen. Jetzt bin ich plötzlich so frei und habe mehr Zeit als ich brauche. Das einzige, was ich momentan tue, ist lesen, essen, schlafen und mich ab und zu mal an den PC zu setzen. Heute war ich schwimmen und Dienstag und Mittwoch war mein Vater mit mir auf dem Verkehrsübungsplatz, schon mal ein bisschen Autofahren lernen. Momentan kann ich nicht richtig kuppeln und am Dienstag war das Lenken mit Kurbeln und umgreifen und wasweißich noch die reinste Katastrophe. Aber ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, dass ich eines Tages perfekt rückwärts, seitwärts und himmelwärts einparken kann, damit mein künftiger Ehemann richtig Angst vor mir hat. Aber ansonsten warte ich nur noch darauf, dass der nächste Mittwoch kommt, da fliege ich nämlich nach Paraguay. Wo es wahrscheinlich momentan, da es auf der Südhalbkugel liegt, sogar etwas kühler ist als bei uns :D aber trotz "Winter" im Durchschnitt 18°C hat.
Also, eigentlich passiert momentan total viel. Aber es ist nicht genug Zeit, um die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will. Wie das in einer Warteschleife eben so ist.
Ich war ja diesen Sommer ziemlich pessimistisch. Ich hatte ja noch den Sommer letztes Jahr in Erinnerung, der sich ziemlich exakt bis in die erste Ferienwoche hinein hielt und danach fünf Wochen lang trüb war. So, dass zwar ab und zu sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorschien, aber man schon so eingeschlafen war, dass man nicht mehr rausgehen wollte. Da war ich fast den ganzen Sommer zu Hause und habe keine einzige Zeile an wichtigen Dingen aufgeschrieben. Ich hatte viel zu viel Zeit. Und jetzt habe ich diesen Sommer, der so heiß ist, dass man eigentlich nur noch schwimmen gehen oder in die Buchhandlung gehen kann, Spaziergänge und kleine Radtouren aber definitiv nicht drin sind. Es ist so heiß, dass man sich schon verbrannt fühlt, wenn man nur kurz rausgeht. Eigentlich warte ich nur noch auf nächsten Mittwoch. Wenn ich nach Paraguay fliege.
Vor den Ferien hatte ich noch riesigen Druck. Es ging darum, dass ich noch neben der Schule ein Podiumsdiskussion zu den Themen G7-Gipfel, TTIP und Flüchtlinge mitorganisiert habe. Bei der ich das Flüchtlingsthema moderiert habe. Mit drei Bundestagsabgeordneten. Heißt also, dass ich tatsächlich mit einem bayrischen SPD-Politiker und dem CDU-Abgeordneten ds Wahlkreises in dem ich wohne diskutiert habe. Im Nachhinein kommt mir das total verrückt und unwahrscheinlich vor und wenn ich daran denke, klopft mir wieder ziemlich das Herz. Aber ich habe es tatsächlich gemacht und die Podiumsdiskussion hat wirklich ziemlich Raum in meinem Leben eingenommen. Jetzt bin ich plötzlich so frei und habe mehr Zeit als ich brauche. Das einzige, was ich momentan tue, ist lesen, essen, schlafen und mich ab und zu mal an den PC zu setzen. Heute war ich schwimmen und Dienstag und Mittwoch war mein Vater mit mir auf dem Verkehrsübungsplatz, schon mal ein bisschen Autofahren lernen. Momentan kann ich nicht richtig kuppeln und am Dienstag war das Lenken mit Kurbeln und umgreifen und wasweißich noch die reinste Katastrophe. Aber ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, dass ich eines Tages perfekt rückwärts, seitwärts und himmelwärts einparken kann, damit mein künftiger Ehemann richtig Angst vor mir hat. Aber ansonsten warte ich nur noch darauf, dass der nächste Mittwoch kommt, da fliege ich nämlich nach Paraguay. Wo es wahrscheinlich momentan, da es auf der Südhalbkugel liegt, sogar etwas kühler ist als bei uns :D aber trotz "Winter" im Durchschnitt 18°C hat.
Also, eigentlich passiert momentan total viel. Aber es ist nicht genug Zeit, um die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will. Wie das in einer Warteschleife eben so ist.
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mein Leben
Wednesday, July 15, 2015
6 Meistens ist das Leben schneller
Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich zwar schon sehr viel persönliches hier auf diesen Blog, aber selten mal irgendetwas berichte, das in meinem Leben passiert und nicht schon vor Jahren passiert ist, oder bloß ein Dauerbrenner ist, der einen eben immer beschäftigt. In den letzten Wochen ist in meinem Leben ziemlich viel passiert und ich war zwar auch ab und zu im Internet, aber aktiv habe ich einfach nie etwas gemacht. Ich habe viel zu viel zu tun.
Da sind so viele Dinge, von denen ich nicht einmal erzählte habe. Zum Beispiel, dass mein Zeugnis zwar nicht schlecht sein wird, aber ziemlich enttäuschend für mich selbst. Ich habe es die vorherigen sechs Jahre eigentlich immer geschafft, irgendwie noch ein Zeugnis mit Einskomma zu bekommen. Fragt mich nicht wie, es ist mir noch praktisch in den Schoß gefallen, selbst in Mathe, obwohl ich das Fach nicht sonderlich mag. Und dann werde ich das eben annehmen müssen, aber für nächstes Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger zu Bloggen und dafür mehr für die Schule zu tun. Irgendwie musste ich bisher nie für die Schule lernen, es hat immer funktioniert, dass ich einfach aufmerksam im Unterricht war, aber irgendwann kommt dieses Rezept an seine Grenzen.
Saturday, June 13, 2015
10 Ich "praktiziere" Journalismus
Wie hunderttausende andere Zehntklässler in ganz Baden-Würtemmberg durfte auch ich dieses Jahr ein BoGy-Praktikum machen. Endlich habe ich auch mein erklärtes Ziel erreicht, nämlich meinen Praktikumsbericht fertgzustellen, bevor ich meinen Blogpost schreibe, weil letzteres deutlich mehr Spaß macht und ich diesen Bericht dann... gar nicht geschrieben hätte. Morgen muss ich ihn abgeben und er ist tatsächlich sachlich, nüchtern und nur mit den wichtigsten Inhalten ausgestattet worden. Faszinierend, vor allem für mich. Meine Notizen für den Bericht waren eigentlich so gar nicht sachlich und sie handeln von ganz anderen Dingen als der nüchterne Bericht. Den kriegt ihr hier nicht zu lesen, denn wen interessiert schon ein Bericht, in dem es um meine Bewerbung und die Prognosen für die Zukunft des Journalismus geht (schließlich sind Blogs auf gewisse Art und Weise die Zukunft des Journalismus)? Also erzähle ich euch auf meine vollkommen unsachliche und unfokussierte Weise, wie ich die ganzen fünf Tage eines Praktikums bei der Zeitung erlebt habe. Vor allem in Ausschnitten und Fetzen, denn das ganze drumherum ist eher uninteressant
Saturday, June 06, 2015
12 Mei, was für ein Mai!
Der Mai ist schon einiger Tage vorbei, aber noch ist es nicht zu spät... also schnell noch einen Monatsrückblick verfassen bevor es zu spät ist...
Der Mai ist eigentlich ein ziemlich freier Monat, zumindest für mich, denn es gibt Feiertage, Brückentage und Ferien in Massen. Außerdem ein BoGy Praktikum bei der Zeitung, das zwar auch anstrengend ist, aber nicht eben alltäglich (und gaanz wichtig, da gibt es, wenn man mal von dem furchtbaren Praktikumsbericht absieht, den ich eigentlich JETZT schreiben sollte, keine Hausaufgaben an denen man sich tagtäglich anquält. Nach einer Woche quasi "arbeiten" wäre ich aber froh gewesen, Hausaufgaben zu haben, statt täglich manchmal bis um vier oder fünf Uhr Nachmittags eingespannt zu sein und Abends nur noch kaputt zu sein.).
Gerade weil man aber im Mai so viel Zeit hat, nutzt man das aber sehr häufig aus und geht Fahrradfahren, ins Kino, auf Ausflüge, übernachtet bei Freundinnen und weil auch nebenbei bemerkt das Wetter einfach viel zu schön ist um ständig am PC zu hängen (auch wenn ich für das Blogdesign eine ziemlich lange Periode im Internet verbracht habe. Aber das war wirklich nötig.) vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich habe wirklich sehr viel gelesen im Mai, aber kaum Rezensionen geschrieben...
Der Mai ist eigentlich ein ziemlich freier Monat, zumindest für mich, denn es gibt Feiertage, Brückentage und Ferien in Massen. Außerdem ein BoGy Praktikum bei der Zeitung, das zwar auch anstrengend ist, aber nicht eben alltäglich (und gaanz wichtig, da gibt es, wenn man mal von dem furchtbaren Praktikumsbericht absieht, den ich eigentlich JETZT schreiben sollte, keine Hausaufgaben an denen man sich tagtäglich anquält. Nach einer Woche quasi "arbeiten" wäre ich aber froh gewesen, Hausaufgaben zu haben, statt täglich manchmal bis um vier oder fünf Uhr Nachmittags eingespannt zu sein und Abends nur noch kaputt zu sein.).
Gerade weil man aber im Mai so viel Zeit hat, nutzt man das aber sehr häufig aus und geht Fahrradfahren, ins Kino, auf Ausflüge, übernachtet bei Freundinnen und weil auch nebenbei bemerkt das Wetter einfach viel zu schön ist um ständig am PC zu hängen (auch wenn ich für das Blogdesign eine ziemlich lange Periode im Internet verbracht habe. Aber das war wirklich nötig.) vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich habe wirklich sehr viel gelesen im Mai, aber kaum Rezensionen geschrieben...
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mein Leben
Monatsrückblicke
Schlümpfe
schreiberisches
Friday, May 01, 2015
13 Foolish April
Ich habe angefangen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren
Erinnert ihr euch noch an meine To Do Liste vom Jahresanfang? Gut. Ich hatte darin vermerkt, dass ich dieses Jahr unter anderem die glorreiche Idee umsetzen will, ein Baumhaus zu bauen, was offenbar eine viel zu hohe Latte ist, da ich immer noch nicht den richtigen Baum habe, aber es gab auch ein relistischeres Ziel, und das war, dass ich ein bisschen mehr Sport machen will.Das war in den Winterferien und es lag ziemlich viel Schnee rum, das sich erst in Matsch und dann in eine Eiskruste verwandelte, die die Straße bedeckte und Fahrradfahren zur Schule, das ich mir als konkrete Aufgabe vorgenommen hatte, selbst bei Wind und Wetter doch zu einem etwas schwierigen Unterfangen machte. Als der Schnee weg war, fiel mir wieder auf, dass mein Fahrrad schon seit einem halben Jahr einen Platten hatte. Irgendwie blieben die Fahrradtouren und Radelausflüge letztes Jahr in meiner Familie aus und es hat sich keiner darum gekümmert, es zu reparieren. An Ostern habe ich dann endlich mit meinem Vater darüber geredet und wir haben das Fahrrad gemeinsam repariert, sodass es sich momentan in tadellosem Zustand befindet... naja, fast, ich fahre nämlich inzwischen jeden Tag und dabei habe ich es geschafft, den Fahrradständer abzubrechen, sodass ich mein Fahrrad irgendwo anlehnen muss, wenn ich es abstellen will. Aber es macht total glücklich Fahrrad zu fahren, das glaubt ihr nicht :-)
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Monatsrückblicke
schreiberisches
Thursday, April 23, 2015
12 Der verflixte 23. April
Der 23. April ist für mich ein richtiges Stressdatum, dass mich jedesmal in den Wahnsinn treibt. Auch gestern, als ich gesehen habe, dass nur noch ein Tag ist bis es der 23. ist, war ich erst mal total in Panik. Ach du Scheiße. Erst einmal ist der Geburtstag meines Bruders, was großes Tohuwabohu bedeutet. Zweitens ist Welttag des Buches, und das heißt, dass ich wie letztes Jahr an "Blogger schenken Lesefreude" teilnehme. Außerdem ist Girls Day, das kommentiere ich mal mit Ich bin im Chemie und Bio Leistungskurs. So. Und ich war fast in Panik, denn ich hatte zwar ein Buch, aber noch gar nichts vorbereitet. Und heute wäre ich eigentlich den ganzen Tag unterwegs und hätte so gar keine Zeit, einen Post zu schreiben (dam dam daa) aber dann habe ich festgestellt, dass ich um diese Zeit frei habe... das heißt, meine liebsten Schlümpfe, es findet jetzt ein Gewinnspiel statt. Und das dürft ihr absahnen:
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Blogger schenken Lesefreude
Die Fämily
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Star Wars
Saturday, April 11, 2015
26 Wie ein Ballon bei uns im Garten landete und ich mit Mariam wandere
Hallo ihr Schlümpfe.
Langweilig war es diese Ferien wirklich nicht, trotzdem lief das Leben in unserer Nachbarschaft recht beschaulich ab. Hin und wieder hat jemand gegrillt, das war's. Bis gestern. Denn da landete wie aus heiterem Himmel ein Ballon direkt hinter unserem Garten und schwebte zwischenzeitlich ziemlich knapp über unserem Haus und Garten hinweg. Seht selbst:
Langweilig war es diese Ferien wirklich nicht, trotzdem lief das Leben in unserer Nachbarschaft recht beschaulich ab. Hin und wieder hat jemand gegrillt, das war's. Bis gestern. Denn da landete wie aus heiterem Himmel ein Ballon direkt hinter unserem Garten und schwebte zwischenzeitlich ziemlich knapp über unserem Haus und Garten hinweg. Seht selbst:
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Wander-TAG
Wednesday, February 18, 2015
18 Sweet Sixteen oder so ähnlich
Seit heute bin ich Sechzehn. Ich will es nicht so genau sagen, denn die einen würden sagen, seit Mitternacht, da ich aber eigentlich um ungefähr 13:15 geboren wurde, bin ich mir nicht sicher, ob das korrekt ist, oder übberhaupt eine Rolle spielt. Eigentlich ist es total unwichtig. Ich weiß, dass es noch nie einen Geburtstag in meinem Leben, bei dem ich mich schon bereits schon so viele Wochen im voraus so alt gefühlt habe und nicht das Gefühl hatte, schon davor sechzehn zu sein. Genau genommen war ich gestern ja nur einen Tag jünger als sechzehn. Trotzdem war es irgendwie schön, dass ich heute Sechzehn wurde. Wir sind im Skiurlaub, zusammen mit der ganzen Skiabteilung des Sportvereins und haben eine ganze Jugendherberge besetzt, dadurch ziemlich viele Freiheiten und ich habe heute einige schöne Überraschungen erlebt, inklusive Überraschungstorte und kleinen Mädchen die mir eine glitzernde Pandamaske geschenkt haben. Kitschig, aber total süß.
So komisch. Ich weiß kaum, was ich schreiben soll. Heute war hauptsächlich ein schöner Tag, aber ein schöner Tag auf eine banaler niedliche weiße dass es nichts, ber auch absolut gar nichts darüber zu berichten gäbe, das erwähnenswert wäre. Schöne Sachen sind komisch. Ich weiß immer ganz genau, wenn ein Tag schön war. Aber was genau das schöne an diesem Tag war -das kann ich nicht benennen. Ich weiß nur dass er schön war. Da waren hunderte von kleinen Sachen, die ich mochte, aber nichts greifbares, bei dem ich sagen könnte, dass es das Wundermittel war, um den Tag perfekt zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft selber nicht herausgefunden habe, wie ich einen schönen Tag mache. Ich jage immer irgendeinem Zaubermittel nach, von dem ich glaube, dass es mir das ultimative Glück bringt, aber vermutlich sind es in Wahrheit diese ganzen kleinen Sachen, die mich heute wirklich so zufrieden machen. Abgesehen von dem Glühwein, den ich heute probiert habe, der macht mir den Kopf immer noch schwurbelig. Das geht ebenfalls nicht auf Knopfdruck. Ich bin zwar Sechzehn, aber ich glaube nicht, dass ich deswegen bereit bin, um Alkhol trinken zu können. Nicht wirklich.
Um diese Erkenntnis zu haben musste ich nicht wirklich sechzehn werden. Ich wusste es schon vorher. Ich hatte schon so oft Tage, an denen ich irgendwie glücklich war, obwohl nichts Besonderes, herausragendes passiert ist. Und hinterher vergisst man wieder ganz schnell den Weg um glücklich und zufrieden zu sein. Das es nichts besonderes braucht und heute nichts besonderes passiert ist. Abgesehen davon, dass mein Alter jetzt, in unserer Zeitrechnung gerade ein paar Nullen enthält. Ein (blöderweise) fast schon abgeschlossener Tag, ein fast abgeschlossenes Jahr... ansonsten ist heute allerdings nichts besonderes für mich passiert.
So komisch. Ich weiß kaum, was ich schreiben soll. Heute war hauptsächlich ein schöner Tag, aber ein schöner Tag auf eine banaler niedliche weiße dass es nichts, ber auch absolut gar nichts darüber zu berichten gäbe, das erwähnenswert wäre. Schöne Sachen sind komisch. Ich weiß immer ganz genau, wenn ein Tag schön war. Aber was genau das schöne an diesem Tag war -das kann ich nicht benennen. Ich weiß nur dass er schön war. Da waren hunderte von kleinen Sachen, die ich mochte, aber nichts greifbares, bei dem ich sagen könnte, dass es das Wundermittel war, um den Tag perfekt zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft selber nicht herausgefunden habe, wie ich einen schönen Tag mache. Ich jage immer irgendeinem Zaubermittel nach, von dem ich glaube, dass es mir das ultimative Glück bringt, aber vermutlich sind es in Wahrheit diese ganzen kleinen Sachen, die mich heute wirklich so zufrieden machen. Abgesehen von dem Glühwein, den ich heute probiert habe, der macht mir den Kopf immer noch schwurbelig. Das geht ebenfalls nicht auf Knopfdruck. Ich bin zwar Sechzehn, aber ich glaube nicht, dass ich deswegen bereit bin, um Alkhol trinken zu können. Nicht wirklich.
Um diese Erkenntnis zu haben musste ich nicht wirklich sechzehn werden. Ich wusste es schon vorher. Ich hatte schon so oft Tage, an denen ich irgendwie glücklich war, obwohl nichts Besonderes, herausragendes passiert ist. Und hinterher vergisst man wieder ganz schnell den Weg um glücklich und zufrieden zu sein. Das es nichts besonderes braucht und heute nichts besonderes passiert ist. Abgesehen davon, dass mein Alter jetzt, in unserer Zeitrechnung gerade ein paar Nullen enthält. Ein (blöderweise) fast schon abgeschlossener Tag, ein fast abgeschlossenes Jahr... ansonsten ist heute allerdings nichts besonderes für mich passiert.
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mein Leben
Sunday, January 04, 2015
8 Walking in a Winter Wonderland
Meine Schneetagebuch in Bildern /My Snowdiary in Pictures
Verzeiht mir den angedroschenen, ausgelutschten Titel, aber für mich ist eine Schneelandschaft eben ein Wunderland :-) Als es in den letzten Tagen noch wie verrückt geschneit hat und ich einfach verrückt nach dem weißen Zeug (Tsst! nicht falsch verstehen!) war, da habe ich wie verrückt Bilder vom Schnee und von eingeschneiten Sachen gemacht, die ich euch nun zur Inspektion vorlege :-)Forgive me that canned, sucked dry title, but for me a snow landscape is a wonderland :-) When it snowed madly in the last days and I was crazy about the white stuff (Pfft! Don't you mistake this!) I took loads of pictures of the snow and from snowbound things, that I'm submitting to you for inspection :-)
Es begann eigentlich erst am ersten Weihnachtsfeiertag. Erst da begann es richtig zu schneien und ich war hin und hergerissen zwischen den Gedanken: "Zu spät! Verdammter Schnee, du kommst viel zu spät!" und "Schneeflöckchen, Weißröckchen, ich habe dich ganz gern!"
It actually begann on the first day of christmas. That was when I really began to snow and I was split between the two thoughts of "Too late! You damn snow, you're much too late!" and "Snowflakes, I love you!"
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Schnee
Thursday, January 01, 2015
14 To do Liste für 2015 /To do list for 2015
Willkommen 2015, Tschüss 2014. Ihr fühlt euch nicht besonders unterschiedlich an. Um ehrlich zu sein, es ist immer noch die gleiche Jahreszeit, das Jahr fühlt sich immer noch verstaubt an. Liebes Neujahr, warum bist du eigentlich nicht im Frühling? Frühling ist die richtige Jahreszeit für einen Neuanfang. Die alten Römer haben ihre Neujahr im März gefeiert. Ostern, warum ist nicht Ostern auch Neujahr?
Außerdem bin ich Schülerin. Für mich fängt das Jahr in Wirklichkeit im September an, die Winterferien sind bloß eine Verschnaufpause. Halbzeit. Nicht das wahre. Aber trotzdem, ich versuche mal so etwas wie einen Neujahrspost zu schreiben.
// Welcome 2015, bye 2014. You both don't feel very different. Honestly, it's the same season, the year still feels old. Dear new year, why can't you be in spring? Spring is the right season to wipe the slate clean. The ancient Romans celebrated their new year in march. Easter, why isn't easter new year?
Also, I'm a student. For me, the year actually starts in September, the winter holidays are only a breather. Half-time. Not the real thing. But still, I'm trying to write something like a New Years post.
Ich bin nicht gut darin, zurückzublicken. Vor allem da der Hauptaspekt an Neuerungen in meinem Leben der war, dass ich gebloggt habe. Und ich zwar gerne über die Vergangenheit reflektiere, aber wenn ich hier damit anfangen würde, würde ich mich in unwichtigen Details zu ergehen. 2014 bestand darin, dass ich einen Blog gestartet, Lateinien gegründet, HTML und CSS gelernt, Buchrezensionen geschrieben und mir neue Geschichten ausgedacht habe. Aber das wisst ihr alles schon. Also brauche ich hier auch keinen Jahresrückblick. Stattdessen schaue ich mal nach vorne und darauf, was ich im nächsten Jahr machen will. Pläne sind mir lieber als Rückblicke.
// I'm not good at looking back. Especially because the main aspect of the innovations this year was, that I blogged. And I like reflecting the past, but if I started that here, I'd also start dwelling in meaningless details. 2014 consisted of starting a blog, founding Lateinien, learned HTML and CSS, wrote book reviews and made up new stories. But you know all that. So, I actually don't need to review this year. Instead I'm looking forward to what I want to do this year I prefer plans rather than reviews
Außerdem bin ich Schülerin. Für mich fängt das Jahr in Wirklichkeit im September an, die Winterferien sind bloß eine Verschnaufpause. Halbzeit. Nicht das wahre. Aber trotzdem, ich versuche mal so etwas wie einen Neujahrspost zu schreiben.
// Welcome 2015, bye 2014. You both don't feel very different. Honestly, it's the same season, the year still feels old. Dear new year, why can't you be in spring? Spring is the right season to wipe the slate clean. The ancient Romans celebrated their new year in march. Easter, why isn't easter new year?
Also, I'm a student. For me, the year actually starts in September, the winter holidays are only a breather. Half-time. Not the real thing. But still, I'm trying to write something like a New Years post.
Ich bin nicht gut darin, zurückzublicken. Vor allem da der Hauptaspekt an Neuerungen in meinem Leben der war, dass ich gebloggt habe. Und ich zwar gerne über die Vergangenheit reflektiere, aber wenn ich hier damit anfangen würde, würde ich mich in unwichtigen Details zu ergehen. 2014 bestand darin, dass ich einen Blog gestartet, Lateinien gegründet, HTML und CSS gelernt, Buchrezensionen geschrieben und mir neue Geschichten ausgedacht habe. Aber das wisst ihr alles schon. Also brauche ich hier auch keinen Jahresrückblick. Stattdessen schaue ich mal nach vorne und darauf, was ich im nächsten Jahr machen will. Pläne sind mir lieber als Rückblicke.
// I'm not good at looking back. Especially because the main aspect of the innovations this year was, that I blogged. And I like reflecting the past, but if I started that here, I'd also start dwelling in meaningless details. 2014 consisted of starting a blog, founding Lateinien, learned HTML and CSS, wrote book reviews and made up new stories. But you know all that. So, I actually don't need to review this year. Instead I'm looking forward to what I want to do this year I prefer plans rather than reviews
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gedankliche Gänge
mein Leben
Monday, December 29, 2014
19 Wintergeschichten der letzten Tage /Winter tales of the last days
Ja, ich weiß, dass es keine Fünf am Freitag gab. Und Weihnachtsgrüße habe ich euch auch verwehrt, obwohl jeder andere ordentliche Blogger das getan hat. Eigentlich wollte ich nie Entschuldigungsposts schreiben. Entschuldigungsposts sind doof. Aber jetzt, nachdem ich ihn geschrieben habe, merke ich, dass dieser hier genau das geworden ist. So etwas wie eine Entschuldigung
I know that there where no Friday Five. And I refused you christmas greetings, even though everyother proper blogger does do them. Actually I never wanted to write excusement posts. Excusement posts are stupid. But now, after I've written it, I'm realiziing that this one has become exactly that. Something like an excusement
I know that there where no Friday Five. And I refused you christmas greetings, even though everyother proper blogger does do them. Actually I never wanted to write excusement posts. Excusement posts are stupid. But now, after I've written it, I'm realiziing that this one has become exactly that. Something like an excusement
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mein Leben
Friday, October 10, 2014
1 Quest in München /Quest in Munich
Gestern war ich von der Schule aus auf einem Ausflug ins deutsche Museum in München. War ein bisschen doof, weil wir Aufgabenblätter hatten und nicht so die freie Wahl bei den Ausstellungen, denn das deutsche Museum ist einfach riesig, wir hatten nur begrenzt Zeit und es gab so viele interessante Ausstellungen. Man bräuchte sicherlich eine ganze Woche, um die mal alle zu sehen. Aber darum geht's hier nicht.
Stattdessen was interessantes von zwischendurch: Bei Schulausflügen von unserer Schule ist es üblich, dass wir, wenn wir in eine große Stadt fahren, ein bis zwei Stunden bekommen, in denen wir frei durch die Stadt laufen dürfen (uns umgucken, essen,shoppen Buchhandlungen durchstöbern, natürlich alles im, äh, schulischen Rahmen xD)
Yesterday I went on a trip to the Deutsches Museum in Munich with my school class. Was a bit stupid, because we had worksheets, and not that free choice with the exhibitions, since the Deutsches Musem is so big, we had only limited time and there where so many interesting exhibitions. You would need certainly a whole week to see them all. But this is not what I'm writing about.
Instead something interesting from inbetween: In school trips of our school it's usual that everytime we go to a big city we get one or two hours we can walk free around the city. (looking around, eating,shopping rummaging through book shops, everything of course in range of school xD)
Meine zwei Freundinnen, mit denen ich unterwegs war, wollten unbedingt eine Buchhandlung finden, die Mangas verkauft. Unbedingt! Ich war ja nicht so wild drauf (wer mich kennt, weiß es) aber ich bin mitgegangen, denn Buchhandlungen sind allemal besser als H&M und Big M. Also sind wir in die nächstbeste rein. Ich fand sie ja nicht schlecht (und da ich kaum Geld hatte, konnte ich mir einige der interessanteren Buchtitel leider nicht kaufen, sondern nur merken) aber es gab dort keine Mangas, also werde ich gleich weitergeschleppt, denn als meine Freundinnen fragten, meinte die Frau an der Kasse, es gäbe zweihundert Meter weiter eine reine Comicbuchhandlung.
Also sind wir aufgebrochen. Und wisst ihr, wie es mir jetzt geht? Ich bin selig. Man findet dort alles. Superheldencomics, Mangas, Star Wars Comics, und -was mein Herz höher schlagen ließ- Tim und Struppi, Asterix und Obelix und die Schlümpfe. Hach, wir waren ja alle so glücklich. Meine Freundinnen mit ihren Mangas und ich mit Asterix auf Latein (Leider gab's von den Schlümpfen nur solche, die in Folie gepackt waren... *seufz*). Es gab auch Asterix auf münchnerisch. Ob das allerdings eine Revolution ist? xD
My two friends I went with, absolutely wanted to find a book shop that sells Mangas. At all costs! I wasn't so excited about that (anybody who knows me knows that) but I went with them, because book shops are anyway better than H&M and Big M. So we went to the next best. I didn't find it bad ( and since I had no money I could only write down some of the titles instead of buying them) but the didn't have Mangas, so I was immediately tugged away, because when my friends asked, the woman at the cash box said there was a pure comic shop twohundred meters away. So we went away. And you know, how I feel like? I'm just happy. You find everything there. Super Hero Comics, Mangas, Star Wars Comics, and -what made my blood stir- the Adventures of Tintin, Asterix and Obelix and the Smurfs. Ah, how happy whe all where. My friends with the Mangas ans I with Asterix in Latin (Regrettably there were only smurf comics that were wrapped in plastic sheet... *sigh*). There was also Asterix in Munich dialect. But if that really is a revolution? xD
Wir haben uns jetzt geschworen, wiederzukommen. Auf jeden Fall! Was ich dort alles gefunden habe! Natürlich könnte ich das alles genauso gut bestellen, aber diese Comicbuchhandlung, die mit so viel Herzblut geführt wird (der Ladeninhaber war echt cool und ließ uns stöbern, obwohl er merkte, dass wir nicht besonders viel Geld hatten :) und kannte sich außerdem ziemlich gut mit den Büchern aus, die er verkaufte. Daumen hoch!) hat es verdient, wieder besucht zu werden :)
Damit ich sie auch ja wiederfinde habe ich mir notiert, dass der Laden gegenüber von der Fraunhoferstraße 18 steht. Wer also nicht zum Saufen nach München geht, kann ja mal da gucken :)
We swore to come again. Anyway! The things I found there! Of course I could also order all of this, but this comic shop, organized with so much heartblood (The shopkeeper was really cool and let us grub, even though he noticed that we didn't have much money :) also he knew a lot about the books he sold. Thumbs up!) deserves to be visited again :)
To find them again I took a note, that the shop is across of the Fraunhoferstraße 18. Whoever doesn't go to Munich, may look there :)
Stattdessen was interessantes von zwischendurch: Bei Schulausflügen von unserer Schule ist es üblich, dass wir, wenn wir in eine große Stadt fahren, ein bis zwei Stunden bekommen, in denen wir frei durch die Stadt laufen dürfen (uns umgucken, essen,
Yesterday I went on a trip to the Deutsches Museum in Munich with my school class. Was a bit stupid, because we had worksheets, and not that free choice with the exhibitions, since the Deutsches Musem is so big, we had only limited time and there where so many interesting exhibitions. You would need certainly a whole week to see them all. But this is not what I'm writing about.
Instead something interesting from inbetween: In school trips of our school it's usual that everytime we go to a big city we get one or two hours we can walk free around the city. (looking around, eating,
Meine zwei Freundinnen, mit denen ich unterwegs war, wollten unbedingt eine Buchhandlung finden, die Mangas verkauft. Unbedingt! Ich war ja nicht so wild drauf (wer mich kennt, weiß es) aber ich bin mitgegangen, denn Buchhandlungen sind allemal besser als H&M und Big M. Also sind wir in die nächstbeste rein. Ich fand sie ja nicht schlecht (und da ich kaum Geld hatte, konnte ich mir einige der interessanteren Buchtitel leider nicht kaufen, sondern nur merken) aber es gab dort keine Mangas, also werde ich gleich weitergeschleppt, denn als meine Freundinnen fragten, meinte die Frau an der Kasse, es gäbe zweihundert Meter weiter eine reine Comicbuchhandlung.
Also sind wir aufgebrochen. Und wisst ihr, wie es mir jetzt geht? Ich bin selig. Man findet dort alles. Superheldencomics, Mangas, Star Wars Comics, und -was mein Herz höher schlagen ließ- Tim und Struppi, Asterix und Obelix und die Schlümpfe. Hach, wir waren ja alle so glücklich. Meine Freundinnen mit ihren Mangas und ich mit Asterix auf Latein (Leider gab's von den Schlümpfen nur solche, die in Folie gepackt waren... *seufz*). Es gab auch Asterix auf münchnerisch. Ob das allerdings eine Revolution ist? xD
My two friends I went with, absolutely wanted to find a book shop that sells Mangas. At all costs! I wasn't so excited about that (anybody who knows me knows that) but I went with them, because book shops are anyway better than H&M and Big M. So we went to the next best. I didn't find it bad ( and since I had no money I could only write down some of the titles instead of buying them) but the didn't have Mangas, so I was immediately tugged away, because when my friends asked, the woman at the cash box said there was a pure comic shop twohundred meters away. So we went away. And you know, how I feel like? I'm just happy. You find everything there. Super Hero Comics, Mangas, Star Wars Comics, and -what made my blood stir- the Adventures of Tintin, Asterix and Obelix and the Smurfs. Ah, how happy whe all where. My friends with the Mangas ans I with Asterix in Latin (Regrettably there were only smurf comics that were wrapped in plastic sheet... *sigh*). There was also Asterix in Munich dialect. But if that really is a revolution? xD
Wir haben uns jetzt geschworen, wiederzukommen. Auf jeden Fall! Was ich dort alles gefunden habe! Natürlich könnte ich das alles genauso gut bestellen, aber diese Comicbuchhandlung, die mit so viel Herzblut geführt wird (der Ladeninhaber war echt cool und ließ uns stöbern, obwohl er merkte, dass wir nicht besonders viel Geld hatten :) und kannte sich außerdem ziemlich gut mit den Büchern aus, die er verkaufte. Daumen hoch!) hat es verdient, wieder besucht zu werden :)
Damit ich sie auch ja wiederfinde habe ich mir notiert, dass der Laden gegenüber von der Fraunhoferstraße 18 steht. Wer also nicht zum Saufen nach München geht, kann ja mal da gucken :)
We swore to come again. Anyway! The things I found there! Of course I could also order all of this, but this comic shop, organized with so much heartblood (The shopkeeper was really cool and let us grub, even though he noticed that we didn't have much money :) also he knew a lot about the books he sold. Thumbs up!) deserves to be visited again :)
To find them again I took a note, that the shop is across of the Fraunhoferstraße 18. Whoever doesn't go to Munich, may look there :)
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mein Leben
Tuesday, October 07, 2014
0 Klavierunterricht
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| Arg verwackeltes Bild meines eigenen Klaviers |
Seit heute habe ich wieder Klavierunterricht. Ja, eigentlich hatte ich keine richtige Pause, es waren halt Sommerferien, aber ich habe jetzt meine Klavierlehrerin gewechselt, weil ich mit der alten Lehrerin einfach nicht mehr klarkam und ich eigentlich schon längst von ihr wegwollte. Nur dass ich es mir ewig nicht eingestanden habe, dass es nicht funktioniert hat und immer noch bei ihr bleiben wollte, obwohl ich wusste, dass es ein Schei* bei ihr war. Sie hat immer erwartet, dass ich übe, motiviert bin, und dass ich immer Lust auf Klavierunterricht habe, wenn ich bei ihr bin.
Und sie hatte diesen tollen Spruch: Lehrer öffnen dir die Tür. Über die Schwelle treten musst du selbst. Ein chinesischer Spruch. Ja. Klar. Wenn sie den Lehrerberuf ernst genommen hätte, hätte sie selber noch hinzugefügt: Es ist die Aufgabe des Lehrers, seinem Schüler Spaß am Lernen zu vermitteln, ihn geradezu danach süchtig zu machen. Erst dann wird der Schüler nämlich bereitwilllig über die Schwelle treten. Dass ich mich nämlich für Klavierunterricht entschieden habe (Gut, meine Mutter hat mich hingeschickt, aber ich hätte auch aufhören können. Weil ich aber eigentlich Musik mag, und es ja im Prinzip schön ist, wenn man ein Instrument spielt, bin ich trotzdem dabei geblieben.) heißt nämlich noch lange nicht, dass ich auch bereitwillig jedesmal Bock habe. Meine Eltern zahlen sie ja nicht dafür, dass sie sich hinsetzt und zu mir sagt: "Mach mal"
Klar muss ich auch liefern. Klar muss ich üben. Aber warum hat sie jemals Motivation von mir erwartet, wenn sie doch diejenige war, die sobald ich mal falsch spielt und Zeit brauchte den Ton zu finden, keinen Bock mehr hatte und sogar aufgestöhnt hatte? Brr...
Jetzt habe ich mich endlich mal über sie ausgekotzt. Wollte ich ja schon lange mal. Jetzt fühle ich mich besser...
Aber egal, jetzt bin ich sie los, un heute hatte ich die erste Klavierstunde bei meiner neuen Lehrerin. Ah... Ich wusste ja gar nicht, was mir all die Jahre gefehlt hat. Sie ist entspannt, humorvoll und sie interessiert sich für mich. Sie interessiert sich nicht bloß für meine Fähigkeiten am Klavier, sondern auch für mich als Menschen und das ist doch mal was Neues. Ja. Mehr gibt es zwar nicht zu sagen, aber ihr wisst nicht, wie viel glücklicher ich bin, eine Klavierlehrerin zu haben, die von vornherein keinen Stress macht und die mir sympathisch ist. Jetzt habe ich auch kein Problem, täglich zu üben. Jetzt ist es kein Zwang mehr :)
Thursday, September 25, 2014
4 Mein Lieblingslehrer, Herr F.
Mein Lieblingslehrer ist mein Physiklehrer, Herr F. Er macht immer auf höchst seriöse Weise Unterricht, indem er uns erzählt, wie er in seiner Jugend Drogen geraucht hat, von seiner Frau und Kindern und was er sonst noch tolles in seinem Leben angestellt hat. Gleichzeitig schafft er es, trotz allem (wenn auch... dürftig) Unterrricht zu machen und uns etwas beizubringen, so, dass wir alles verstehen und nichts vergessen (Alles ist mit einer Geschichte aus seinem Leben verbunden.)
Da gibt es sehr viel, vermutlich könnte man endlos über Herr F erzählen, ebenso wie Herr F endlose, aber unterhaltsame Abschweifungen in den Unterricht einbaut. Beispielsweis über seine Faszination über den "Darwin-Award" für den dümmsten Tod des Jahres und er erzählt immer von Leuten, die er für geeignete Kandidaten hält. So beispielsweise von einem Ehepaar, das an einer Klippe über das Geländer stieg, um dort ein Selfie zu machen, und das dann zu weit rückwärts ging und dabei in die Tiefe stürzte, sodass die beiden Kinder nun Waisen sind. Höchst amüsant, ebenso wie der Tod eines Mannes, der eines Tages beschloss, nicht mehr von der Toilette aufzustehen, dabei an der Toilette festwuchs und schließlich vermutlich an mehreren Faktoren, wie beispielsweise Maden, die sich in seinem lebenden Fleisch am Hintern eingenistet hatten, Übergewicht und den daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden starb.
Am meisten faszinieren besagten Herr F außerdem Jugendliche, die so dumm sind, auf Kesselwagen oder an Stromleitungen hochzuklettern und dabei an den Stromschlägen sterben. Schließlich hätten die spätestens in Physik lernen können, dass das gefährlich ist! Darum fordert er auch immer höchste Kondensation in seinem Unterricht.
Außerdem sind seine schlimmsten Albträume Schüler, die nicht rechnen können. Letztes Jahr war er nicht nur für Physik, sondern auch für Mathematik verantwortlich und wenn man Klassenkameraden hat, die wortwörtlich den Satz: "Sechs plus drei ist doch Sieben?" zum besten geben, wundere ich mich auch nicht mehr darüber.
Nebenbei unterrichtet auch innerhalb des Schulfachs NwT (Naturwissenschaft und Technik) Astronomie (nicht zu verwechseln mit Astrologie) und jeder Planet und jede Sonne wird gerne als "Eumel" bezeichnet. Hat außerdem die Angewohnheit, Abkürzungen wie Bsp. und usw. so auszusprechen, wie sie geschrieben werden.
Ich erwiderte spontan (bei Herr F habe ich was solche Sätze angeht einfach keine Hemmschwelle mehr): "Dann müssen sie aber eine ziemlich kleine Persönlichkeit sein."
Er nahm es mit Humor. Es war auch gar nichts besonderes, dass er es mit Humor nahm. Denn er hatte den ersten Satz selber nicht ernstgemeint (denn der erste Satz war einer seiner hochseriösen Sätze) und die ganze Klasse brach dabei in Lachen aus. Eine ganz normale Situation Herr Fs Unterricht und auch wenn man leider nicht das lernt, was man lernen sollte, ist Herr F mein Lieblingslehrer. Die Welt braucht mehr Menschen wie ihn.
Da gibt es sehr viel, vermutlich könnte man endlos über Herr F erzählen, ebenso wie Herr F endlose, aber unterhaltsame Abschweifungen in den Unterricht einbaut. Beispielsweis über seine Faszination über den "Darwin-Award" für den dümmsten Tod des Jahres und er erzählt immer von Leuten, die er für geeignete Kandidaten hält. So beispielsweise von einem Ehepaar, das an einer Klippe über das Geländer stieg, um dort ein Selfie zu machen, und das dann zu weit rückwärts ging und dabei in die Tiefe stürzte, sodass die beiden Kinder nun Waisen sind. Höchst amüsant, ebenso wie der Tod eines Mannes, der eines Tages beschloss, nicht mehr von der Toilette aufzustehen, dabei an der Toilette festwuchs und schließlich vermutlich an mehreren Faktoren, wie beispielsweise Maden, die sich in seinem lebenden Fleisch am Hintern eingenistet hatten, Übergewicht und den daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden starb.
Am meisten faszinieren besagten Herr F außerdem Jugendliche, die so dumm sind, auf Kesselwagen oder an Stromleitungen hochzuklettern und dabei an den Stromschlägen sterben. Schließlich hätten die spätestens in Physik lernen können, dass das gefährlich ist! Darum fordert er auch immer höchste Kondensation in seinem Unterricht.
Außerdem sind seine schlimmsten Albträume Schüler, die nicht rechnen können. Letztes Jahr war er nicht nur für Physik, sondern auch für Mathematik verantwortlich und wenn man Klassenkameraden hat, die wortwörtlich den Satz: "Sechs plus drei ist doch Sieben?" zum besten geben, wundere ich mich auch nicht mehr darüber.
Nebenbei unterrichtet auch innerhalb des Schulfachs NwT (Naturwissenschaft und Technik) Astronomie (nicht zu verwechseln mit Astrologie) und jeder Planet und jede Sonne wird gerne als "Eumel" bezeichnet. Hat außerdem die Angewohnheit, Abkürzungen wie Bsp. und usw. so auszusprechen, wie sie geschrieben werden.
Herr Fs Spruchblödeleien
- "Ich bin nicht nachtragend. Nach 'nem halben Jahr höre ich auf"
- "Als mein erster Schreibtisch voll war, habe ich mir einen zweiten gekauft"
- "Das war im Prinzip die Archidee des Archimedes"
- (Während er ein Klötzchen Blei in der Hand hält): "Das ist Blei. Das sollte man nicht anfassen."
- "Lehrer sind eigentlich Drogendealer"
- "Hier im Raum gibt's nur einen Mann. Alles andere sind Buben."
Ich erwiderte spontan (bei Herr F habe ich was solche Sätze angeht einfach keine Hemmschwelle mehr): "Dann müssen sie aber eine ziemlich kleine Persönlichkeit sein."
Er nahm es mit Humor. Es war auch gar nichts besonderes, dass er es mit Humor nahm. Denn er hatte den ersten Satz selber nicht ernstgemeint (denn der erste Satz war einer seiner hochseriösen Sätze) und die ganze Klasse brach dabei in Lachen aus. Eine ganz normale Situation Herr Fs Unterricht und auch wenn man leider nicht das lernt, was man lernen sollte, ist Herr F mein Lieblingslehrer. Die Welt braucht mehr Menschen wie ihn.
Schon 4 Kommentare -gib deinen Senf dazu
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