↓ Geschreibsel aus der Schublade für: Mähka ↓
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Friday, September 12, 2014

0 Über Markenscheiße und Geld

Heute war ich beim REWE (Nicht zu verwechseln mit RWE ;-). Ja, scheißegal, dass ich hier Werbung machen. Ich meine, glaubt irgendjemand, dass die mir Geld dafür zahlen würden? Schön wär's. Und wenn ich schon über Marken reden will muss ich das hier nicht unnötig kompliziert umschreiben.
Ich stand also beim REWE an der Kasse. Ich hatte ein Packung Smarties, eine Packung Nimm2 und ein Lustiges Taschenbuch mitgenommen. Hinter mir stand ein Mann mit einer ganze Ladung von JA-Produkten. Ihr wisst schon, die billige Eigenmarke von REWE. Schokolade, Milch, Butter und noch ein paar andere Sachen, die in der Regel ganz unten ins Regal gestellt werden. Der Mann sah nicht gut aus. Er hatte einen Bart, der schon ziemlich dicht war, aber nicht wirklich gepflegt. Und er sah noch ungepflegter als ich aus. Wenn ich das mal so sagen darf. Ich bin ein Stubentier und achte nicht so sehr darauf, gut auszusehen. Manchmal dusche ich eine Woche nicht, obwohl ich mich unwohl fühle, einfach weil ich gerade mit etwas beschäftigt bin, mit einem Buch, mit meinem Blog. mit dem schreiben meiner Geschichten. Was auch immer. Aber der Mann sah regelrecht verwahrlost aus. Er hat wohl im Gegensatz zu mir keine überfürsorgliche Mutter, die ihm hinterherrennt und zu diesem oder jenem zwingt. Ich glaube, manchmal braucht man schon jemanden, der einen antreibt.
Er hatte vermutlich Mengenmäßig sehr viel mehr in seinem Einkaufskorb als ich. Was man halt so braucht.
Aber während mein Einkauf (LTB und Süßigkeiten) mehr als neun Euro gekostet hat, hat seiner am Ende gerade mal ca. 2.80€ gekostet.
Bumm. Das hat mir ziemlich zu denken gegeben.
Zum einen, entweder ist der Mann einfach sehr, sehr sparsam, lebt allein und ist einfach ein Eigenbrötler, oder er ist einfach arm und versucht so wenig wie möglich auszugeben. Und ich tippe auf letzteres. Und da habe ich mich schon ziemlich geschämt. Wenn ich, ein fünfzehnjähriges Mädchen zum Spaß einfach mal gut zehn Euro für Comics und Süßigkeiten auf den Tisch knallen kann, weil ihre Eltern ihr eben so viel Taschengeld geben (Und, falls ihr es noch nicht mitgekriegt habe, ich habe meinen Wochenendjob als Prospektverteilerin aufgegeben und verdiene kein eigenes Geld mehr) und der Mann für sich selbst denn vermutlich lebt er allein (Ich sag das jetzt mal ganz vorverurteilend. Aber es ist sehr, sehr wahrscheinlich) nur das billigste kaufen kann (auch, wenn es nicht schlechter als die normale Schokolade ist. Bloß wegen der dämlichen Verpackung zahlen wir für viele Dinge mehr Geld als das Zeuch wert ist. (Bioprodukte ausgeschlossen, die sind zwar ihren Preis wert, aber nur Bio und Fairtrade zu essen, wenn's nicht aus dem eigenen Garten ist geht ziemlich ins Geld. Weiß ich, weil meine Mutter immer jammert, wenn ich damit anfange und leider hat sie recht)
Dann ist schon etwas seltsam. Nicht, weil ich denke, dass fünfzehnjährige Mädchen nicht auch mal selbstständig Geld ausgeben sollten. Ich gehöre definitiv nicht zu den Leuten, die das glauben. Aber es ist irgendwie traurig, daran zu denken, dass nicht alle Menschen die gleichen Möglichkeiten in ihrem Leben haben.

Der Gedankengang, dass die JA-Produkte und die andere Eigenmarke von REWE sich nicht voneinander unterschieden hat mich außerdem noch zu etwas anderem gebracht, über das ich oft nachdenke. Nämlich, dass Milka sich die Farbe Lila für Schokolade schützen lässt. Deshalb darf (zumindest in Deutschland, wie ist das eigentlich in anderen Ländern?) niemand außer der Firma Milka Schokolade in Lila Verpackungen stecken. Geht mal in den Supermarkt und sucht lila Schokoladenverpackungen, auf denen nicht Milka draufsteht.

P.S. Wäre es nicht interessant, wenn ich künftig, wenn ich von Milka erzähle, Mähka hinschreibe? Das wäre doch ein erster, kleiner Insidergag...

    Monday, May 12, 2014

    2 Schlumpfblatt -die schlumpfabhängige Zeitung



    Wollyschock Strumpfolade™ gegen Mähka Schlumpfolade

    Als Reaktion auf das Süßigkeitenimperium von Mulan und Prinzessin Leia, insbesondere die Mähka Blaumilchschlumpfolade™ hat die Schlumpfpartei gemeinsam mit Färträd eine Färträdschlumpfolade entwickelt, die Blaumilch von artgerecht gehaltenen blauen Schafen und fair gehandelten Kakao enthält: die Färträd Wollyschock™.

    Kein Fairer Prozess für Färträd

    "Wir halten es für einen Affront gegen die Schlümpfe, etwas so unschlumpfiges Schlumpfolade zu nennen und dann auch noch die Marke schützen zu lassen," erklärte Schlumpfisabeth Schlumpfel, die Sprecherin von Färträd. Momentan führt Färträd einen Gerichtsprozess gegen Mähka™. Es geht unter anderem darum, dass Mähka den Begriff "Schlumpfolade" und komplett blaue Verpackungen schützen lässt. Färträd klagt nun, mit der Begründung, etwas unschlumpfiges dürfe nicht Schlumpf genannt werden, außerdem hätten eigentlich die Schlümpfe das recht auf die Farbe blau und nicht die Regierung. Auch wenn ein schnelles Ende des Prozesses nicht in Sicht ist, da Mähka Konsulin Mulan gehört, Mulans Lieblingsfarbe blau ist und sie wahrscheinlich keine fairen Prozess für Färträd zulassen wird. Selbst wenn es zu Praetorin Katze auf das höchste Gericht käme, würde der Fall wahrscheinlich kein schnelles Urteil erzielen, da oberste Praetorin Katze in diesem Fall in ein Dilemma zwischen ihrer enger Freundschaft zur Konsulin und ihrer Sympathie zu Färträd hätte. Korruption und Kusinenwirtschaft waren in Lateinien schließlich von anfang an Standard, dieser Herausforderung will sich die Schlumpfpartei nun stellen.
    Aus Protest wurde darum das Färträd Siegel geändert, sodass es nun die Nationalfarben der lateinischen Flagge zeigt. "Was die können, können wir auch." -so unsere Schlumpfisabeth auf Anfrage, was das jetzt schon wieder zu bedeuten habe. In Hinsicht auf den Namen der Schokolade haben sich die Färträd Schlumpfe am Dranzösischen bedient und sie somit "Strumpfolade" genannt, um den schlumpfigen Charakter zu wahren.

    Das alte Siegel (links) und das neue (rechts)

     Mähka -der Skandal bei der Herstellung von Schlumpfolade /Mähka -The Scandal concerning the prooduction of smurfolade

    Mähka stellt schon seit einiger Zeit die sogenannte Blaumilch Schlumpfolade her, bei der Blaumilch verwendet wird, die von blauen Schafen stammt. Da der Chocoly nur braune Schokolate führt, muss bei farbigen und weißen Schokoladen auch in Lateinien die Schokolade aufwändig hergestellt werden. Da die meisten gewöhnlichen Schokoladenfabriken momentan von dem Chocoly Überschwemmungen betroffen sind, sind nur noch die Buntschokoladefabriken der Giganten Mähka und Damenwellness und der Ausreißerfirma Färträd in Betrieb. Mähka ist der größte Schokoladenproduzent auf dem Lateinischen Markt und sein beliebtestes Produkt ist die sogenannte Mähka Blaumilchschlumpfolade, die sich rühmt, nur Milch von lateinische Schafen zu verwenden.
    Die sogenannte Mähka Blaumilchschokolade
    Die Schafe von Mähka werden allerdings kaum artgerecht gehalten. Mangelnde Bewegung und wenig Frischluft sind zwei der Hauptprobleme, da Mähka kein Interesse an gesunden Schafen hat, sondern lediglich die Blaumilch abzapft und darum auf Massentierhaltung setzt. Weiterhin ist  Mähka offenbar das seelische Befinden der Schafe egal.
    "Das ist problematisch, da die Schafe erstens nicht gefragt werden, ob man ihre Milch nehmen darf und zweitens stellt das Melken sexuelle Vergewaltigung der Zibben dar. Und zwar Massenvergewaltigung. Wir wollen dass Melken künftig nur unter Einverständnis der Zibbe geschieht und nur von weiblichen Personen durchgeführt werden darf." war eine weitere Aussage von Schlumpfisabeth Schlumpfel in unserem ausführlichen Interview.
    Da in Lateinien Frauen meist bessergestellte Arbeit haben, ist es schwierig, Frauen zu finden, die bereit sind, für Wollyschok zu arbeiten, darum arbeiten bislang hauptsächlich Schlumpfinen bei Wollyschok in den Schafbetrieben, jedoch stellt sich auch das als Problem dar, denn aufgrund ihrer Größe müssen meist fünf Schlumpfinen gleichzeitig  eine einzige Zibbe melken. Dennoch ist hier Lob angebracht für diese außergewöhnliche und mutige Arbeit.

    (Diese Bilder gehören mir. Wenn du sie verwenden willst, einfach mich kontaktieren. Dagegen gehört mir definitiv nicht Milka oder das Design der Milkaverpackung /These images belong me. If you want to use them, just contact me. The Milka Company or the design of the packages definitely do not belong to me)

    Entsetzlicher und Hinterhältiger Angriff der Kuckucksklan auf friedlich demonstrierende Schlümpf

    Am Samstag demonstrierten wieder anständige Schlümpfe unserer Partei friedlich auf der Straße. Sie demonstrierten für ein friedliche Sache, für Schlumpfbeeren und Schlumpfismus und als Appell an alle Mitbürger zu erkenne, wie verbohrt unser Regime in Lateinien ist, doch extremistische Mitglieder des Kuckucksklans machten daraus eine dreckige Schlumpfbeerenschlacht. In den üblichen Gespensterköstümen machten sie sich lächerlich, als sie zuerst versuchten, frische, nasse Schlumpfbeeren anzuzünden und dann später, indem sie sich von oben bis unten mit Schlumpfbeersaft bekleckerten, im Gegensatz zu den Schlümpfen, die natürlich ihre schmutzabweisende Immerreinweißkleider trugen. Dennoch ist es beängstigend, wie die Umtriebe des Kuckucksklans immer aggressiver werden und immer häufiger Schlümpfe betroffen sind. Dennoch tut die Regierung in dieser Sache wenig und der neueste Artikel des Kurien Kuriers ist mehr als nur verharmlosend

    Saturday, May 10, 2014

    0 Kurien Kurier -die offiziellen Lateinischen Nachrichten (auf Deutsch)


    Mulan und Leia geben Kabinett offiziell bekannt

    Jungingen-Schloppfingen. In einer offiziellen Kundgebung gaben Mulan und Leia heute ihr neues Kabinett bekannt, mit dem sie erreichen wollen, die staatlichen Aufgaben nicht mehr alle selber übernehmen zu müssen. "Ich bin doch nicht blöd und mach' die ganze Arbeit alleine. Der ganze Papierkram ist nicht mein Ding" sagte Leia. Sie wolle ihre Zeit auch mal damit verbringen, am Strand zu liegen und Eis- und Pizzasorten zu testen. "Also lasst mich in Ruhe, ich bin beschäftigt."
    Mulan ernannte hiermit ihre engen Vertrauten Katze und Tesa jeweils ins Amt der obersten Praetorin (Justizministerin) und der Censorin ((Des)Informations- und und Steuerministerin). Leia ernannte ihre engen Vertrauten Elli und Kim jeweils zur Quaestorin (Finanzministerin) und zur obersten Aedilin (Innenministerin)

    Chocoly tritt über die Ufer

     schokoladige Überreste einer Fabrikhalle in Chocopolis
    Chocopolis. Seit Montagabend steigt der Pegel des Flusses Chocoly unaufhörlich, viele Häuser, die am Ufer stehen, beginnen bereits unter dem Einfluss der Wärme der heißen Schokolade zu schmelzen, darum sind bereits viele Helferteams aus anderen Teilen Lateiniens eingetroffen. Die Schäden sind jetzt schon größtenteils irreparabel, denn an vielen Stellen hat die heiße Schokolade die Häuser bereits so aufgeschmolzen, dass man die ursprünglichen Bauten nicht mehr wiedererkennen kann. Das bedauernswerteste an der ganzen Angelegenheit ist wohl, dass großartige Kunst aus Schokolade unwiderbringlich zerstört wurde. Tote gab es bislang nicht, doch bereits jetzt sind hunderte Menschen obdachlos und viele weiter haben ihre Arbeit vorerst verloren, da sämtliche Fabriken am Fluss nun vom Fluss aufgeschmolzen werden. Wissenschaftler aus ganz Lateinien die diesen Umstand untersuchen, stehen ratlos vor den Tatsachen, denn da immer noch nicht geklärt ist, woher denn die Schokolade des Chocoly herkommt, kann folglich auch niemand erklären, was es mit dem Anstieg der Schokoladenmassen auf sich hat und schon gar nicht, wie man den jetzigen Anstieg aufhalten oder künftige verhindern kann.

    Schlumpfbeerenschlacht zwischen Schlumpfpartei und Kuckucksklan

    Straße zwischen Neu-Schlumpfhausen und Urbs Latinia Ein sogenanner Informationsstand der Schlumpfpartei artete am  Samstagmorgen zu einer Schlumpfbeerenschlacht auf offener Straße aus. Offenbar wollten die Schlumpfisten für ihre Schlumpfbeeren werben, die sie als Nationalgericht in Lateinien einführen wollen, jedoch waren patriotische Mitglieder des Kuckucksklans anwesend, die mit den Ausrufen "Waffelbechereis!" und "Für Lateinien!" die Veranstaltung der Schlumpfisten störten. Diese schlugen mit Schlumpfbeerparolen und -würfen zurück und das ganze artete zu einer Schlacht aus, bei der beide Seiten sich mit Schlumpfbeeren bewarfen, bis alle über und über mit dem roten klebrigen Zeugs bedeckt waren und die Liktorentruppen von Aedilin Kim eingriffen und für Ordnung sorgten.

    Neue Brücke über den Fluss

    Kleiner Tiber/Petie Dscharonn. Gestern Abend wurde am südlichen Ende des Mittelsees wieder eine weitere Brücke über den Fluss, der auf der linken Seite als Tiber minor und auf der rechten Seite als Petie Dscharonn bekannt ist, eröffnet. Zur Eröffnung gab es ein festliches Bankett mit erlesenen Speisen in Anwesenheit der Staatsoberhäupter. Zum exquisiten Menü gehörten auf Wunsch der vier Staatsoberhäupter unter anderem frischgebackene Pizza, Käsefondue, Wildschweinspareribs mit Dachplatten sowie Schupfnudeln mit Sauerkraut und Nürnburger Würstchen und als Nachtisch Waffelbechereis venezianischer Art, Schokomuffins mit Schokoladencremefüllung, Schokoladenpassion und Zitronencreme. Zum Abschluss veranstaltete man ein grandioses Feuerwerk mit Wassespektakel und allem unnötigen Drum und Dran. Es gab außerdem ein Bootsregatta und einen Schwimmwettbewerb bei denen selbstverständlich die vier Staatsoberhäupter Königin Klaroline die zweiköpfige, Prinzessin Leia und Mulan gewannen. Allerdings bekam Mulan dennoch einen Wutanfall, weil sie nur den vierten Platz erreichte.

    Männerdemonstrationen

    Jungingen Wieder gab es Demonstrationen von Männern im Stadtteil Jungingen von Jungingen Schloppfingen, die die Gleichberechtigung für Männer und die Anerkennung der Männerrechte in Lateinien forderten. Unterstützt von Schlumpfisten, die für allgemeine Gleichberechtigung kämpfen, legten sie den Verkehr in der Hauptstadt für Stunden lahm und erregten so Verärgerung vonseiten vieler Lateinierinnen.
    "Was wollen die?" stellen viele die berechtigte Frage. Schließlich sei es durchaus begründet, dass Männer weniger Rechte haben, diese weitere Gefährdung des öffentlichen Lebens ist nur ein weitere Beweis dafür, wie engstirnig Männer sind und wie wichtig es ist, die männliche Bevölkerung von Lateinien unter Kontrolle zu halten. Vor allem Bernd das Brot ist eine Katastrophe für sich, der immer wieder die Mitglieder der Regierung mt den Ausruf "Mist!" und "Pfadfinder!" belästigt, wobei immer noch nicht geklärt ist, was er damit bezweckt.

    Mulan aß Schlumpfenkuchen mit Apfelmus

    Jungingen-Schloppfingen, Konsulnpalast Neueste Hinweise von Insidern aus dem Konsulnpalast bestätigen die sensationelle Meldung: Mulan aß Schlumpfenkuchen mit Apfelmus! Die Schlümpfe nehmen das jedoch als Provokation auf; laut ihnen hätte Mulan die Umstände bei der Herstellung der blauen Mähka Schlumpfolade verbessern können, obwohl diese zum Verzehr recht unbedenklich ist. Wegen dieser schlichten Tatsache stellten sich einige Schlümpfe sogar zur "Mahnwache" auf, weil sie unbedingt unzufrieden mit diesem Schritt sind, mit dem Konsulin Mulan eigentlich auf die Schlümpfe zukommen wollte.

    Alle Inhalte dieser Zeitung wurden sorgfältig von Konsulin Mulan zensiert.

    Thursday, April 17, 2014

    0 Chocopolis

    Am nördlichen Lauf des Tiberis Minor gibt es die außergewöhnlichste Stadt in ganz Lateinien. Es ist Chocopolis und sie besteht ganz aus Schokolade. Selbst der Fluss, der Chocoly besteht aus heißer Schokolade, der besten, sahnigsten und schaumigsten heißen Schokolade in ganz Lateinien. Außerdem hat Chocopolis die Eigenheit, dass nicht die übliche Lateinische Währung verwendet wird, sondern in Hundertgrammtafeln von Schokolade bezahlt wird.

    Alle Häuser und Straßen in Chocopolis bestehen aus Schokolade. Dunkelste Bitterschokolade, hellste weiße Schokolade und edle braune Milchschokoladen in allen Nuancen dazwischen. Damit stellte man schon in der Frühzeit der Stadt wunderschöne marmorierte Schokoladenpralinen her. Und damit nicht genug. Die Bewohner von Chocopolis gaben sich eines Tages nicht mehr mit gewöhnlicher weißer oder brauner Schokolade zufrieden. Eines Tages begann der berühmteste Schokoladenfabrikant von Chocopolis -auf Befehl Mulans -bunte Schokolade zu entwickeln.
    Erst eine blaue, die mithilfe von lateinischer Blaumilch ihre Farbe erhielt, dann eine orangene, die ihre Farbe selbstverständlich von Orangen erhielt, dann kirschrote, erdbeerrosane, zitronengelbe, apfelgrüne, violett wie trauben, rötlich-braun wie Zimt, bis man alle Farben hatte und sogar Farben, die man bis dahin noch gar nicht gekannt hatte, sodass man keine Namen für sie hatte. Und selbstverständlich verstand er es, nur die Farben, aber nicht den Geschmack der Früchte zu übernehmen, von denen viele in Schokolade vollkommmen verfehlt gewesen wären.

    So kommt es, dass die lateinische Flagge die vor dem Rathaus von Chocopolis weht, exakt die Farben der Flagge enthält, jedoch vollkommen aus Schokolade besteht. (Das Essen der Fahne ist bei einer Strafe von 100 Tafel Schokolade verboten) Außerdem gibt es in Chocopolis die berühmten Schokoladenkünstler, die mithilfe der bunten Schokoladen großartig zerfließende Kunstwerke zu schaffen wissen.
    In Chocopolis ist der Sitz der meisten Schokoladenfabriken von Lateinien, darum befindet sich dort die größte Schokoladenfabrik ganz Lateiniens, der Sitz der Mähka™ Chocolate Company, die der direkten Obhut von Mulan unterliegt. Die Schokoladenfabriken liegen direkt am Fluss, da die Schokolade direkt aus dem Fluss gefischt wird, um weiterverwendet zu werden. Da der Chocoly jedoch nur braune Schokolade führt, muss man weiße Schokolade in Chocopolis trotzdem mithilfe importierten Kakaus aus Französien herstellen. Mysteriös ist die Mündung des Chocoly in den Tiberis Minor, denn sowie das Wasser des Chocoly das des Tiberis Minor berührt, verwandelt es sich in gewöhnliches Flusswasser.