Es gibt da die Tage, an denen ich weiß, was für ein verdammtes Arschloch ich bin. Wenn mir klar wird, dass ich dich viel zu oft beleidige, zu oft dumme Kommentare über dich abgebe, die sicherlich gut gemeint sind, aber dir nicht weiterhelfen. Wenn ich so ungeschminkt ehrlich sage, was ich denke -was ja nicht unbedingt die Wahrheit sein muss- dass es bereits verletzend ist, wenn ich dich richtiggehend ankotze und so kritisiere, dass mir das alles irgendwann selber auf den Magen schlägt.
Ich sage dir das immer so leichtfertig, dass du isoliert bist, und den ganzen Tag vor deinem Laptop hockst, dabei tue ich das auch und verbringe den größten Teil meiner freien Zeit eigentlich auch nur vor dem Schreibtisch. Oder im Bett. Dabei habe ich nur das Glück, dass ich mir ein bisschen mehr leisten kann als du, wei meine Eltern mehr verdienen als deine.
Deswegen kann ich drei Wochen nach Paraguay gehen und mit Leuten verbringen, die hinterher sagen, dass die 120€ die sie dort nur an Taschengeld für allen möglichen Schnickschnack ausgegeben haben, günstig finden, während das aus der Sicht der Menschen dort eigentlich horrende Preise sind. Deswegen gehe ich auf Klassenfahrten und auf Festivals, während deine Eltern einen Kinobesuch teuer finden. Wenn ich in dem Kontext sage, dass du isoliert bist, bin ich ein Arschloch, denn keiner von uns kann etwas für seine Eltern.
Dann sage ich Dinge, über dein Aussehen, deinen Bruder und anderes, die, besonders wenn ich überlege, was ich mir dabei gedacht habe, total abfällig sind. Manchmal ist es wirklich deine Faulheit, die dich von so vielem fernhält oder das es in deinem Kopf zu fest drinsitzt, dass manche Sachen für dich unmöglich sind, aber es ist auch sehr oft einfach nur dein Pech, ein Zufall, eine unglückliche Wirkung. Dann wieder, das fällt mir viel zu oft erst im Nachinein ein, sind es bloß meine eigenen selbtstsüchtigen Gründe, warum ich möchte, dass du dabei bist. Oder du bist in Wirklichkeit nicht bei etwas dabei, weil ich schlecht geplant habe, und dir bloß nicht rechtzeitig Bescheid gesagt habe.
Dabei ging es mir doch vor zwei Jahren auch so. Ständig zu Hause, vorm Schreibtisch, außerhalb der Schule kein Sozialleben, liegt heulend auf dem Sofa und fragt sich was das Problem ist. Die Lösung war bisweilen, laut singend im Regen spazieren zu gehen. Ich glaube, dass ich damals ein besserer Mensch war. Ich habe mich viel öfter auch dann entschuldigt, wenn es unnötig war, aber auf jeden Fall wenn es nötig war. Vielleicht hatte ich weniger Selbstbewusstsein, aber ich war höflicher und hielt stärker an meinen Prinzipien fest.
Wenn ich an dich denke, habe ich das Gefühl, mein früheres Ich verraten zu haben. Und die Traurigkeit sitzt in meinem Bauch. Ich möchte, dass du weißt, dass ich darüber nachdenke und dass es mir nicht egal ist, was ich in der Vergangenheit gesagt habe.
Es tut mir Leid. Nicht nur für heute, sondern vor allem für vieles, was ich dieses Jahr gesagt oder geschrieben habe.
deine Mulan.
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Wednesday, October 21, 2015
8 An eine gute Freundin
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windsprite
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mein Leben
Friday, August 07, 2015
6 Warteschleife
Eigentlich ist das Leben, was Schreiben betrifft, ziemlich gemein. Entweder man hat nichts interessantes zu erzählen. Oder man hat keine Zeit, irgendetwas aufzuschreiben, weil gerade so viele verrückte und interessante Sachen passieren. Und wenn man mal Zeit hat und sich denkt, man könnte ja endlich mal all das aufschreiben, das einem im Kopf rumgeht, dann kommt es einem schon so vergangen und verblasst vor und man vertrödelt seine viele freie Zeit doch wieder nur, obwohl man sie doch in Massen hätte. Genau so geht es mir gerade. Vor ein paar Tagen war ich voll von Worten, die nur darauf warteten, rauszukommen, aber jetzt fällt es mir ziemlich schwer, alles zusammenzufassen und zu entscheiden, was davon zu banal ist und was wirklih wichtig.
Ich war ja diesen Sommer ziemlich pessimistisch. Ich hatte ja noch den Sommer letztes Jahr in Erinnerung, der sich ziemlich exakt bis in die erste Ferienwoche hinein hielt und danach fünf Wochen lang trüb war. So, dass zwar ab und zu sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorschien, aber man schon so eingeschlafen war, dass man nicht mehr rausgehen wollte. Da war ich fast den ganzen Sommer zu Hause und habe keine einzige Zeile an wichtigen Dingen aufgeschrieben. Ich hatte viel zu viel Zeit. Und jetzt habe ich diesen Sommer, der so heiß ist, dass man eigentlich nur noch schwimmen gehen oder in die Buchhandlung gehen kann, Spaziergänge und kleine Radtouren aber definitiv nicht drin sind. Es ist so heiß, dass man sich schon verbrannt fühlt, wenn man nur kurz rausgeht. Eigentlich warte ich nur noch auf nächsten Mittwoch. Wenn ich nach Paraguay fliege.
Vor den Ferien hatte ich noch riesigen Druck. Es ging darum, dass ich noch neben der Schule ein Podiumsdiskussion zu den Themen G7-Gipfel, TTIP und Flüchtlinge mitorganisiert habe. Bei der ich das Flüchtlingsthema moderiert habe. Mit drei Bundestagsabgeordneten. Heißt also, dass ich tatsächlich mit einem bayrischen SPD-Politiker und dem CDU-Abgeordneten ds Wahlkreises in dem ich wohne diskutiert habe. Im Nachhinein kommt mir das total verrückt und unwahrscheinlich vor und wenn ich daran denke, klopft mir wieder ziemlich das Herz. Aber ich habe es tatsächlich gemacht und die Podiumsdiskussion hat wirklich ziemlich Raum in meinem Leben eingenommen. Jetzt bin ich plötzlich so frei und habe mehr Zeit als ich brauche. Das einzige, was ich momentan tue, ist lesen, essen, schlafen und mich ab und zu mal an den PC zu setzen. Heute war ich schwimmen und Dienstag und Mittwoch war mein Vater mit mir auf dem Verkehrsübungsplatz, schon mal ein bisschen Autofahren lernen. Momentan kann ich nicht richtig kuppeln und am Dienstag war das Lenken mit Kurbeln und umgreifen und wasweißich noch die reinste Katastrophe. Aber ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, dass ich eines Tages perfekt rückwärts, seitwärts und himmelwärts einparken kann, damit mein künftiger Ehemann richtig Angst vor mir hat. Aber ansonsten warte ich nur noch darauf, dass der nächste Mittwoch kommt, da fliege ich nämlich nach Paraguay. Wo es wahrscheinlich momentan, da es auf der Südhalbkugel liegt, sogar etwas kühler ist als bei uns :D aber trotz "Winter" im Durchschnitt 18°C hat.
Also, eigentlich passiert momentan total viel. Aber es ist nicht genug Zeit, um die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will. Wie das in einer Warteschleife eben so ist.
Ich war ja diesen Sommer ziemlich pessimistisch. Ich hatte ja noch den Sommer letztes Jahr in Erinnerung, der sich ziemlich exakt bis in die erste Ferienwoche hinein hielt und danach fünf Wochen lang trüb war. So, dass zwar ab und zu sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorschien, aber man schon so eingeschlafen war, dass man nicht mehr rausgehen wollte. Da war ich fast den ganzen Sommer zu Hause und habe keine einzige Zeile an wichtigen Dingen aufgeschrieben. Ich hatte viel zu viel Zeit. Und jetzt habe ich diesen Sommer, der so heiß ist, dass man eigentlich nur noch schwimmen gehen oder in die Buchhandlung gehen kann, Spaziergänge und kleine Radtouren aber definitiv nicht drin sind. Es ist so heiß, dass man sich schon verbrannt fühlt, wenn man nur kurz rausgeht. Eigentlich warte ich nur noch auf nächsten Mittwoch. Wenn ich nach Paraguay fliege.
Vor den Ferien hatte ich noch riesigen Druck. Es ging darum, dass ich noch neben der Schule ein Podiumsdiskussion zu den Themen G7-Gipfel, TTIP und Flüchtlinge mitorganisiert habe. Bei der ich das Flüchtlingsthema moderiert habe. Mit drei Bundestagsabgeordneten. Heißt also, dass ich tatsächlich mit einem bayrischen SPD-Politiker und dem CDU-Abgeordneten ds Wahlkreises in dem ich wohne diskutiert habe. Im Nachhinein kommt mir das total verrückt und unwahrscheinlich vor und wenn ich daran denke, klopft mir wieder ziemlich das Herz. Aber ich habe es tatsächlich gemacht und die Podiumsdiskussion hat wirklich ziemlich Raum in meinem Leben eingenommen. Jetzt bin ich plötzlich so frei und habe mehr Zeit als ich brauche. Das einzige, was ich momentan tue, ist lesen, essen, schlafen und mich ab und zu mal an den PC zu setzen. Heute war ich schwimmen und Dienstag und Mittwoch war mein Vater mit mir auf dem Verkehrsübungsplatz, schon mal ein bisschen Autofahren lernen. Momentan kann ich nicht richtig kuppeln und am Dienstag war das Lenken mit Kurbeln und umgreifen und wasweißich noch die reinste Katastrophe. Aber ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, dass ich eines Tages perfekt rückwärts, seitwärts und himmelwärts einparken kann, damit mein künftiger Ehemann richtig Angst vor mir hat. Aber ansonsten warte ich nur noch darauf, dass der nächste Mittwoch kommt, da fliege ich nämlich nach Paraguay. Wo es wahrscheinlich momentan, da es auf der Südhalbkugel liegt, sogar etwas kühler ist als bei uns :D aber trotz "Winter" im Durchschnitt 18°C hat.
Also, eigentlich passiert momentan total viel. Aber es ist nicht genug Zeit, um die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will. Wie das in einer Warteschleife eben so ist.
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windsprite
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mein Leben
Saturday, April 04, 2015
2 Warum ich die lustigen kleinen Bewertungsdelphinchen abschaffe und Ergebnisse meiner Zwitscherumfrage
Ich habe meiner Bewertungspunkte abgeschafft. Wer unter meiner letzten Rezension nachguckt, wird feststellen, dass da keine kleinen Delphinicons mehr sind und meine Rezension einfach nur aus Text besteht.
So, wie, warum jetzt überhaupt? Eigentlich ganz einfach. Schon als ich mit dem Rezensieren angefangen habe, habe ich mir überlegt, was mir das bringt. So ein Bewertungssystem. Schließlich fällt es mir generell schwer, meine Meinung in Zahlen zu pressen (Auf einer Skala von eins bis drölf?) aber ich wollte ein paar blaue Delphinchen auf meinem Blog unterbringen und siehe da, das war meine nächstbeste Lösung, obwohl ich vorher Bücher immer nur in lesenswert-nicht lesenswert unterteilte. (Was übrigens eine Option wäre: ich schreibe nur, ob es empfehlenswert ist oder nicht und gebe ansonsten keine Punkte. Aber selbst darauf habe ich eigentlich keine Lust)
Gut war die Idee deswegen nicht. Bei meiner allerersten Rezension habe ich deswegen knallhart die volle Punktzahl gegeben. Kein Kommentar. Bei jeder folgenden Rezension habe ich mich dann immer schwerer getan und gefragt, was das eigentlich soll, was ich da an Bewertungen gegeben habe. Schon das Geschriebene könnte ich nochmal überarbeiten, aber die Bewertungen... katastrophal. Ich habe eigentlich überhaupt keine Übersicht mehr, was gut ist, was schlecht ist, wie ich etwas finde und was ein Buch haben muss, damit ich ihm eine gute oder schlechte Bewertung gebe. Was nicht Sinn der Sache ist.
Es gibt da verschiedene Probleme. Zum einen hatte ich überhaupt keinen Plan, als ich damit angefangen habe. Ich habe einfach gedacht: "Joa, mach ich mal."
Und also habe ich einfach mal bewertet wie es mir gerade einfiel, je nachdem an welchem Tag ich eher positiv sein wollte und wann eher negativ. Okay, nicht ganz so, aber doch in diese Richtung. Und dadurch sind meine Bewertungen einfach nichts wert. Ich lese so unterschiedliche Bücher: Fantasy, Science Fiction, Sachbücher, Comics, Contemporary und den einen oder anderen Klassiker. Wie kann man die unter einen Hut bringen? Mir fällt das außerordentlich schwer.
So, wie, warum jetzt überhaupt? Eigentlich ganz einfach. Schon als ich mit dem Rezensieren angefangen habe, habe ich mir überlegt, was mir das bringt. So ein Bewertungssystem. Schließlich fällt es mir generell schwer, meine Meinung in Zahlen zu pressen (Auf einer Skala von eins bis drölf?) aber ich wollte ein paar blaue Delphinchen auf meinem Blog unterbringen und siehe da, das war meine nächstbeste Lösung, obwohl ich vorher Bücher immer nur in lesenswert-nicht lesenswert unterteilte. (Was übrigens eine Option wäre: ich schreibe nur, ob es empfehlenswert ist oder nicht und gebe ansonsten keine Punkte. Aber selbst darauf habe ich eigentlich keine Lust)
Gut war die Idee deswegen nicht. Bei meiner allerersten Rezension habe ich deswegen knallhart die volle Punktzahl gegeben. Kein Kommentar. Bei jeder folgenden Rezension habe ich mich dann immer schwerer getan und gefragt, was das eigentlich soll, was ich da an Bewertungen gegeben habe. Schon das Geschriebene könnte ich nochmal überarbeiten, aber die Bewertungen... katastrophal. Ich habe eigentlich überhaupt keine Übersicht mehr, was gut ist, was schlecht ist, wie ich etwas finde und was ein Buch haben muss, damit ich ihm eine gute oder schlechte Bewertung gebe. Was nicht Sinn der Sache ist.
Es gibt da verschiedene Probleme. Zum einen hatte ich überhaupt keinen Plan, als ich damit angefangen habe. Ich habe einfach gedacht: "Joa, mach ich mal."
Und also habe ich einfach mal bewertet wie es mir gerade einfiel, je nachdem an welchem Tag ich eher positiv sein wollte und wann eher negativ. Okay, nicht ganz so, aber doch in diese Richtung. Und dadurch sind meine Bewertungen einfach nichts wert. Ich lese so unterschiedliche Bücher: Fantasy, Science Fiction, Sachbücher, Comics, Contemporary und den einen oder anderen Klassiker. Wie kann man die unter einen Hut bringen? Mir fällt das außerordentlich schwer.
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Wednesday, February 18, 2015
18 Sweet Sixteen oder so ähnlich
Seit heute bin ich Sechzehn. Ich will es nicht so genau sagen, denn die einen würden sagen, seit Mitternacht, da ich aber eigentlich um ungefähr 13:15 geboren wurde, bin ich mir nicht sicher, ob das korrekt ist, oder übberhaupt eine Rolle spielt. Eigentlich ist es total unwichtig. Ich weiß, dass es noch nie einen Geburtstag in meinem Leben, bei dem ich mich schon bereits schon so viele Wochen im voraus so alt gefühlt habe und nicht das Gefühl hatte, schon davor sechzehn zu sein. Genau genommen war ich gestern ja nur einen Tag jünger als sechzehn. Trotzdem war es irgendwie schön, dass ich heute Sechzehn wurde. Wir sind im Skiurlaub, zusammen mit der ganzen Skiabteilung des Sportvereins und haben eine ganze Jugendherberge besetzt, dadurch ziemlich viele Freiheiten und ich habe heute einige schöne Überraschungen erlebt, inklusive Überraschungstorte und kleinen Mädchen die mir eine glitzernde Pandamaske geschenkt haben. Kitschig, aber total süß.
So komisch. Ich weiß kaum, was ich schreiben soll. Heute war hauptsächlich ein schöner Tag, aber ein schöner Tag auf eine banaler niedliche weiße dass es nichts, ber auch absolut gar nichts darüber zu berichten gäbe, das erwähnenswert wäre. Schöne Sachen sind komisch. Ich weiß immer ganz genau, wenn ein Tag schön war. Aber was genau das schöne an diesem Tag war -das kann ich nicht benennen. Ich weiß nur dass er schön war. Da waren hunderte von kleinen Sachen, die ich mochte, aber nichts greifbares, bei dem ich sagen könnte, dass es das Wundermittel war, um den Tag perfekt zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft selber nicht herausgefunden habe, wie ich einen schönen Tag mache. Ich jage immer irgendeinem Zaubermittel nach, von dem ich glaube, dass es mir das ultimative Glück bringt, aber vermutlich sind es in Wahrheit diese ganzen kleinen Sachen, die mich heute wirklich so zufrieden machen. Abgesehen von dem Glühwein, den ich heute probiert habe, der macht mir den Kopf immer noch schwurbelig. Das geht ebenfalls nicht auf Knopfdruck. Ich bin zwar Sechzehn, aber ich glaube nicht, dass ich deswegen bereit bin, um Alkhol trinken zu können. Nicht wirklich.
Um diese Erkenntnis zu haben musste ich nicht wirklich sechzehn werden. Ich wusste es schon vorher. Ich hatte schon so oft Tage, an denen ich irgendwie glücklich war, obwohl nichts Besonderes, herausragendes passiert ist. Und hinterher vergisst man wieder ganz schnell den Weg um glücklich und zufrieden zu sein. Das es nichts besonderes braucht und heute nichts besonderes passiert ist. Abgesehen davon, dass mein Alter jetzt, in unserer Zeitrechnung gerade ein paar Nullen enthält. Ein (blöderweise) fast schon abgeschlossener Tag, ein fast abgeschlossenes Jahr... ansonsten ist heute allerdings nichts besonderes für mich passiert.
So komisch. Ich weiß kaum, was ich schreiben soll. Heute war hauptsächlich ein schöner Tag, aber ein schöner Tag auf eine banaler niedliche weiße dass es nichts, ber auch absolut gar nichts darüber zu berichten gäbe, das erwähnenswert wäre. Schöne Sachen sind komisch. Ich weiß immer ganz genau, wenn ein Tag schön war. Aber was genau das schöne an diesem Tag war -das kann ich nicht benennen. Ich weiß nur dass er schön war. Da waren hunderte von kleinen Sachen, die ich mochte, aber nichts greifbares, bei dem ich sagen könnte, dass es das Wundermittel war, um den Tag perfekt zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft selber nicht herausgefunden habe, wie ich einen schönen Tag mache. Ich jage immer irgendeinem Zaubermittel nach, von dem ich glaube, dass es mir das ultimative Glück bringt, aber vermutlich sind es in Wahrheit diese ganzen kleinen Sachen, die mich heute wirklich so zufrieden machen. Abgesehen von dem Glühwein, den ich heute probiert habe, der macht mir den Kopf immer noch schwurbelig. Das geht ebenfalls nicht auf Knopfdruck. Ich bin zwar Sechzehn, aber ich glaube nicht, dass ich deswegen bereit bin, um Alkhol trinken zu können. Nicht wirklich.
Um diese Erkenntnis zu haben musste ich nicht wirklich sechzehn werden. Ich wusste es schon vorher. Ich hatte schon so oft Tage, an denen ich irgendwie glücklich war, obwohl nichts Besonderes, herausragendes passiert ist. Und hinterher vergisst man wieder ganz schnell den Weg um glücklich und zufrieden zu sein. Das es nichts besonderes braucht und heute nichts besonderes passiert ist. Abgesehen davon, dass mein Alter jetzt, in unserer Zeitrechnung gerade ein paar Nullen enthält. Ein (blöderweise) fast schon abgeschlossener Tag, ein fast abgeschlossenes Jahr... ansonsten ist heute allerdings nichts besonderes für mich passiert.
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mein Leben
Wednesday, January 14, 2015
9 Ich bin nicht Charlie
Ich will mich nicht zu denen einreihen, die schon irgendwelche Verschwörungstheorien zu Charlie Hebdo spinnen. Ich finde dass man da durchaus betroffen sein darf. Ich bin für Meinungsfreiheit. Und so weiter. An sich habe ich auch überlegt, ob ich denn Charlie bin. Aber langsam reichts. Inzwischen ist jeder Charlie. Die EU, die SPD... so viele, dass ich mich frage was das soll. Manche Muslime empfinden es langsam als Provokation und zwar nicht weil sie radikal sind, sondern weil sie den Verdacht bekommen, dass man uns auf sie hetzen will. Und ich stehe kopfschüttelnd und etwas verwirrt daneben und frage mich, warum ich eigentlich Charlie sein sollte. Ich bin doch nicht Charlie, oder?
Niemand hat mich umgebracht, weil ich in der Meinung von irgendwelche Terroristen zu frei in meiner Meinung war. Aber dann ist es doch überheblich, zu sagen, ich wäre Charlie, wenn ich doch bisher nie wirklich provoziert habe. Ich bin überhaupt nicht einer Meinung, mit dem, der sagt, dass die ganze Charlie Hebdo Geschichte von irgendwelchen Geheimdiensten inszeniert wurde. Aber er hat trotzdem recht, wenn er sagt, dass die SPD heuchelt, wenn sie sagt, dass sie Charlie ist, wenn sie gegen die Titanic vor Gericht gezogen ist, um sie zu verbieten. Dann frage ich mich, wie das mit den Menschen in Syrien ist, die gerade von der IS abgeschlachtet werden (Und es sind nicht nur Christen, sondern auch Muslime, die gegen die Radikalisierung des Islams in diese Richtung sind!). Für die interessiert sich offenbar keiner. Irgendwelche Morde der Boko Haram an Christen in Nigeria? Kaum ein pieps davon in den Nachrichten. Da wird es mir zu viel. Ich finde, dass der Ausspruch: "Je suis Charlie" nicht mehr wert ist, wenn ihn jeder findet. Und darüber sollte man auch nachdenken. Ich bin nicht Charlie, ich bin die Mulan
Wie steht ihr dazu? Seid ihr auch Charlie, oder macht euch das ganze Getue darum auch langsam stutzig?
Niemand hat mich umgebracht, weil ich in der Meinung von irgendwelche Terroristen zu frei in meiner Meinung war. Aber dann ist es doch überheblich, zu sagen, ich wäre Charlie, wenn ich doch bisher nie wirklich provoziert habe. Ich bin überhaupt nicht einer Meinung, mit dem, der sagt, dass die ganze Charlie Hebdo Geschichte von irgendwelchen Geheimdiensten inszeniert wurde. Aber er hat trotzdem recht, wenn er sagt, dass die SPD heuchelt, wenn sie sagt, dass sie Charlie ist, wenn sie gegen die Titanic vor Gericht gezogen ist, um sie zu verbieten. Dann frage ich mich, wie das mit den Menschen in Syrien ist, die gerade von der IS abgeschlachtet werden (Und es sind nicht nur Christen, sondern auch Muslime, die gegen die Radikalisierung des Islams in diese Richtung sind!). Für die interessiert sich offenbar keiner. Irgendwelche Morde der Boko Haram an Christen in Nigeria? Kaum ein pieps davon in den Nachrichten. Da wird es mir zu viel. Ich finde, dass der Ausspruch: "Je suis Charlie" nicht mehr wert ist, wenn ihn jeder findet. Und darüber sollte man auch nachdenken. Ich bin nicht Charlie, ich bin die Mulan
Wie steht ihr dazu? Seid ihr auch Charlie, oder macht euch das ganze Getue darum auch langsam stutzig?
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windsprite
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Politisches wasweißich
Monday, January 05, 2015
4 Künstlich...Natürlich?
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was denn eigentlich der Unterschied zwischen künstlich und natürlich ist? Und ist euch dabei auch aufgefallen, wie sehr die Grenzen zwischen beidem verwischen, wenn man weiter drüber nachdenkt?
Als künstlich definiert man alles, was von Menschen gemacht ist und "nicht im Sinne der Natur" was auch immer das heißen mag, denn ich frage mich ob die Natur überhaupt einen Sinn hat.
Aber der Mensche produziert auch ganz gewöhnlich sein natürliches CO2, indem er atmet und er kackt auch, wie alle anderen Tiere. Das CO2 und die Kacke sind aber natürlich.
Wenn ich aus Wolle oder anderen natürlichen Materialien ein Kleid mache, ist das dann natürlich oder künstlich? Und wenn wir weiter fragen: Erdöl ist doch auch aus abgestorbenen Pflanzenresten, oder? Wenn Plastik aus Erdöl besteht, inwieweit ist es künstlich oder natürlich? Eigentlich ist die ganze Trennung zwischen künstlich-natürlich unglaublich unscharf und willkürlich.
Klar, ich finde es irgendwie nicht natürlich, wenn Fische und Meeresvögel in Plastik und Erdöl ersaufen. Aber dann ist das Natur, die in die falsche Richtung gezähmt wurde. Nicht künstlich.
Wenn ein Meteorit das Leben auf der Erde auslöschen würde, dann wäre es eine vollkommen natürliche Erscheinung. Und der Mensch hätte nicht das kleinste bisschen reingepfuscht. Trotzdem wäre das Ergebnis für das Leben auf der Erde nicht wirklich schön...
Als künstlich definiert man alles, was von Menschen gemacht ist und "nicht im Sinne der Natur" was auch immer das heißen mag, denn ich frage mich ob die Natur überhaupt einen Sinn hat.
Aber der Mensche produziert auch ganz gewöhnlich sein natürliches CO2, indem er atmet und er kackt auch, wie alle anderen Tiere. Das CO2 und die Kacke sind aber natürlich.
Wenn ich aus Wolle oder anderen natürlichen Materialien ein Kleid mache, ist das dann natürlich oder künstlich? Und wenn wir weiter fragen: Erdöl ist doch auch aus abgestorbenen Pflanzenresten, oder? Wenn Plastik aus Erdöl besteht, inwieweit ist es künstlich oder natürlich? Eigentlich ist die ganze Trennung zwischen künstlich-natürlich unglaublich unscharf und willkürlich.
Klar, ich finde es irgendwie nicht natürlich, wenn Fische und Meeresvögel in Plastik und Erdöl ersaufen. Aber dann ist das Natur, die in die falsche Richtung gezähmt wurde. Nicht künstlich.
Wenn ein Meteorit das Leben auf der Erde auslöschen würde, dann wäre es eine vollkommen natürliche Erscheinung. Und der Mensch hätte nicht das kleinste bisschen reingepfuscht. Trotzdem wäre das Ergebnis für das Leben auf der Erde nicht wirklich schön...
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windsprite
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Thursday, January 01, 2015
14 To do Liste für 2015 /To do list for 2015
Willkommen 2015, Tschüss 2014. Ihr fühlt euch nicht besonders unterschiedlich an. Um ehrlich zu sein, es ist immer noch die gleiche Jahreszeit, das Jahr fühlt sich immer noch verstaubt an. Liebes Neujahr, warum bist du eigentlich nicht im Frühling? Frühling ist die richtige Jahreszeit für einen Neuanfang. Die alten Römer haben ihre Neujahr im März gefeiert. Ostern, warum ist nicht Ostern auch Neujahr?
Außerdem bin ich Schülerin. Für mich fängt das Jahr in Wirklichkeit im September an, die Winterferien sind bloß eine Verschnaufpause. Halbzeit. Nicht das wahre. Aber trotzdem, ich versuche mal so etwas wie einen Neujahrspost zu schreiben.
// Welcome 2015, bye 2014. You both don't feel very different. Honestly, it's the same season, the year still feels old. Dear new year, why can't you be in spring? Spring is the right season to wipe the slate clean. The ancient Romans celebrated their new year in march. Easter, why isn't easter new year?
Also, I'm a student. For me, the year actually starts in September, the winter holidays are only a breather. Half-time. Not the real thing. But still, I'm trying to write something like a New Years post.
Ich bin nicht gut darin, zurückzublicken. Vor allem da der Hauptaspekt an Neuerungen in meinem Leben der war, dass ich gebloggt habe. Und ich zwar gerne über die Vergangenheit reflektiere, aber wenn ich hier damit anfangen würde, würde ich mich in unwichtigen Details zu ergehen. 2014 bestand darin, dass ich einen Blog gestartet, Lateinien gegründet, HTML und CSS gelernt, Buchrezensionen geschrieben und mir neue Geschichten ausgedacht habe. Aber das wisst ihr alles schon. Also brauche ich hier auch keinen Jahresrückblick. Stattdessen schaue ich mal nach vorne und darauf, was ich im nächsten Jahr machen will. Pläne sind mir lieber als Rückblicke.
// I'm not good at looking back. Especially because the main aspect of the innovations this year was, that I blogged. And I like reflecting the past, but if I started that here, I'd also start dwelling in meaningless details. 2014 consisted of starting a blog, founding Lateinien, learned HTML and CSS, wrote book reviews and made up new stories. But you know all that. So, I actually don't need to review this year. Instead I'm looking forward to what I want to do this year I prefer plans rather than reviews
Außerdem bin ich Schülerin. Für mich fängt das Jahr in Wirklichkeit im September an, die Winterferien sind bloß eine Verschnaufpause. Halbzeit. Nicht das wahre. Aber trotzdem, ich versuche mal so etwas wie einen Neujahrspost zu schreiben.
// Welcome 2015, bye 2014. You both don't feel very different. Honestly, it's the same season, the year still feels old. Dear new year, why can't you be in spring? Spring is the right season to wipe the slate clean. The ancient Romans celebrated their new year in march. Easter, why isn't easter new year?
Also, I'm a student. For me, the year actually starts in September, the winter holidays are only a breather. Half-time. Not the real thing. But still, I'm trying to write something like a New Years post.
Ich bin nicht gut darin, zurückzublicken. Vor allem da der Hauptaspekt an Neuerungen in meinem Leben der war, dass ich gebloggt habe. Und ich zwar gerne über die Vergangenheit reflektiere, aber wenn ich hier damit anfangen würde, würde ich mich in unwichtigen Details zu ergehen. 2014 bestand darin, dass ich einen Blog gestartet, Lateinien gegründet, HTML und CSS gelernt, Buchrezensionen geschrieben und mir neue Geschichten ausgedacht habe. Aber das wisst ihr alles schon. Also brauche ich hier auch keinen Jahresrückblick. Stattdessen schaue ich mal nach vorne und darauf, was ich im nächsten Jahr machen will. Pläne sind mir lieber als Rückblicke.
// I'm not good at looking back. Especially because the main aspect of the innovations this year was, that I blogged. And I like reflecting the past, but if I started that here, I'd also start dwelling in meaningless details. 2014 consisted of starting a blog, founding Lateinien, learned HTML and CSS, wrote book reviews and made up new stories. But you know all that. So, I actually don't need to review this year. Instead I'm looking forward to what I want to do this year I prefer plans rather than reviews
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gedankliche Gänge
mein Leben
Monday, December 29, 2014
19 Wintergeschichten der letzten Tage /Winter tales of the last days
Ja, ich weiß, dass es keine Fünf am Freitag gab. Und Weihnachtsgrüße habe ich euch auch verwehrt, obwohl jeder andere ordentliche Blogger das getan hat. Eigentlich wollte ich nie Entschuldigungsposts schreiben. Entschuldigungsposts sind doof. Aber jetzt, nachdem ich ihn geschrieben habe, merke ich, dass dieser hier genau das geworden ist. So etwas wie eine Entschuldigung
I know that there where no Friday Five. And I refused you christmas greetings, even though everyother proper blogger does do them. Actually I never wanted to write excusement posts. Excusement posts are stupid. But now, after I've written it, I'm realiziing that this one has become exactly that. Something like an excusement
I know that there where no Friday Five. And I refused you christmas greetings, even though everyother proper blogger does do them. Actually I never wanted to write excusement posts. Excusement posts are stupid. But now, after I've written it, I'm realiziing that this one has become exactly that. Something like an excusement
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mein Leben
Tuesday, December 23, 2014
0 Über Trolle und Menschen /About Trolls and Men
"Die Trolle"-Trilogie von Christoph Hardebusch ist das persönliche neue Nerdstück des Jahres von meinem Bruder. Damit meine ich, dass es meinem Bruder wieder gelungen ist, irgendwas zu entdecken, über das wir beide ewig lang rumdiskutieren können. Nerdstück eben. Harry Potter, Narnia, Zurück in die Zukunft, Star Wars und die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sind auch solche Nerdstücke. Alles klar?
Bei solchen Nerdstücken zählt für mich persönlich auch nicht mehr objektiv wie gut oder schlecht sie sind. Ehrlich gesagt fand ich "Die Trolle" als Buchtrilogie nicht so überragend und über manche bierernsten Szenen musste ich einfach nur lachen, aber es ist das Nerdstück des Jahres, das heißt, ich finde letztendlich sollte die Trilogie mal erwähnt werden. Und darum schreibe ich jetzt einfach mal über die Trolle
The "Trolls"-Trilogy by Christoph Hardebusch (Uhm, I guess it's a German book that hasn't even been considered to be translated yet) is the personal nerdpiece of my brother this year. I mean, that my brother again managed to discover something, that we can discuss for hours. nerdpiece. Harry Potter, Narnia, Back to the Future, Star Wars and the 13 1/2 Lives Of Captain Bluebear are also such nerdpieces. Got it?
For me personally it doesn't matter whether objectively they are good or bad. Honestly, as a book trilogy "The Trolls" weren't really outstanding and I had to laugh at some of the serious scenes, but it's the nerdpiece of the year, which means, I think the trilogy should finally be mentioned. And that's why I'm writing about the trolls.
Vor allem da die ganze Geschichte trotz einiger Schwächen ein interessantes Thema, indem sie der aus heutiger Sicht primitiven Fantasywelt der Menschen die noch urtümlichere Lebensweise der Trolle entgegensetzt und einem die Augen dafür öffnet, dass auch die mittelalterliche Lebensweise erstens auch teilweise schon unschöne Auswüchse hatte, die nicht besser waren als der moderne Wahnsinn den wir tagtäglich erleben, dass es trotz allem nicht der natürliche Zustand ist, dass Menschen sesshaft Leben oder Krieg führen und zweitens, dass unsere Lebensweise nicht besser ist. Die Trolle sind ziemlich urtümlich lebende Nomaden, die in Höhlen unter der Erde leben und keine höher entwickelte Technik haben. Die Menschen leben, typisch Fantasy, in Königreichen, in Städten und Burgen, Dorfgemeinschaften und so weiter.
Especially since the whole story has despite some weaknesses an interesting topic, by counterparting the from our view primitive fantasy world of the men with the even more primeval life of the trolls and you a check, that firstly even the middle age-like life already had some unattractive excrescences, that weren't better than the modern madness that we live every day, that despite of all, it isn't the natural way of humans to settle down or to make war, and secondly that our way of living isn't better. The trolls are very archaic living nomads, that live in caves underneath the earth, and don't have any higher developed technologies. The humans live, typically fantasy, in kingdoms, in cities and castles, in villages and so on.
Bei solchen Nerdstücken zählt für mich persönlich auch nicht mehr objektiv wie gut oder schlecht sie sind. Ehrlich gesagt fand ich "Die Trolle" als Buchtrilogie nicht so überragend und über manche bierernsten Szenen musste ich einfach nur lachen, aber es ist das Nerdstück des Jahres, das heißt, ich finde letztendlich sollte die Trilogie mal erwähnt werden. Und darum schreibe ich jetzt einfach mal über die Trolle
The "Trolls"-Trilogy by Christoph Hardebusch (Uhm, I guess it's a German book that hasn't even been considered to be translated yet) is the personal nerdpiece of my brother this year. I mean, that my brother again managed to discover something, that we can discuss for hours. nerdpiece. Harry Potter, Narnia, Back to the Future, Star Wars and the 13 1/2 Lives Of Captain Bluebear are also such nerdpieces. Got it?
For me personally it doesn't matter whether objectively they are good or bad. Honestly, as a book trilogy "The Trolls" weren't really outstanding and I had to laugh at some of the serious scenes, but it's the nerdpiece of the year, which means, I think the trilogy should finally be mentioned. And that's why I'm writing about the trolls.
Vor allem da die ganze Geschichte trotz einiger Schwächen ein interessantes Thema, indem sie der aus heutiger Sicht primitiven Fantasywelt der Menschen die noch urtümlichere Lebensweise der Trolle entgegensetzt und einem die Augen dafür öffnet, dass auch die mittelalterliche Lebensweise erstens auch teilweise schon unschöne Auswüchse hatte, die nicht besser waren als der moderne Wahnsinn den wir tagtäglich erleben, dass es trotz allem nicht der natürliche Zustand ist, dass Menschen sesshaft Leben oder Krieg führen und zweitens, dass unsere Lebensweise nicht besser ist. Die Trolle sind ziemlich urtümlich lebende Nomaden, die in Höhlen unter der Erde leben und keine höher entwickelte Technik haben. Die Menschen leben, typisch Fantasy, in Königreichen, in Städten und Burgen, Dorfgemeinschaften und so weiter.
Especially since the whole story has despite some weaknesses an interesting topic, by counterparting the from our view primitive fantasy world of the men with the even more primeval life of the trolls and you a check, that firstly even the middle age-like life already had some unattractive excrescences, that weren't better than the modern madness that we live every day, that despite of all, it isn't the natural way of humans to settle down or to make war, and secondly that our way of living isn't better. The trolls are very archaic living nomads, that live in caves underneath the earth, and don't have any higher developed technologies. The humans live, typically fantasy, in kingdoms, in cities and castles, in villages and so on.
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Saturday, November 29, 2014
2 Fazit nach einem Monat Blogpause und wie es weitergeht /Result after a month of blogging break and how I will go on
Tja, das war's. Ein Monat Blogpause, und jetzt wieder business as usual? Nicht ganz. Zum einen, der Blog hat mich den ganzen Monat irgendwie doch nicht losgelassen, auch wenn ich sehr viel weniger am Laptop war und das Internet lediglich ab und zu durch meinen Handtellergroßen Smartphonebildschirm besucht habe. Eine Sache, die ich an der Beliebtheit der Smartphones nicht verstehe, denn um wirklich arbeiten zu können, braucht man einen Bildschirm der mindestens so groß wie ein DIN A5 Blatt. Egal, ich will hier nicht über Smartphones lästern, zum telefonieren sind die ja noch ganz praktisch, ne? ;-)
So, that's it, isn't it? A month of blog break, and now again business as usual? Not really. On the one hand, the blog didn't really let go of me, even though I was far less at my laptop than usual and only sometimes visited the internet through my palmsized smartphonescreen. One thing about the popularity of smartphones I don't understand, because to really work and create, you need a screen that's at least as big as an DIN A5 sheet. (for the americans, this is a standard paper size all over the world except in you country) Anyway, I don't want to slag smartphones, they're quite handy for making phone calls, ain't they? :-)
Ihr habt es wahrscheinlich auf die eine oder andere Weise bemerkt: kommentiert habe ich immer noch und Fünf am Freitag gab's immer noch. Vielleicht leider, denn oft war allein das schon Ablenkung genug und geholfen hat es mir nur insofern, dass ich erkannt habe, dass es eher auf Hartnäckigkeit und Konzentration ankommt, ob man sich nicht vom Internet ablenken lässt. Mangelnde Konzentration ist meine Schwäche und das ist etwas, das ich wirklich verbessern will. Unter anderem durch mehr Schlaf und früher ins Bett gehen, falls ihr es wissen wollt :P
You've probably recognized it in this or that way: I've still commented and there still was the friday five. Maybe regrettably, because that alone was enough distraction and it only helped me, because I realized, that rather persistence matters and concentration, whether you get distracted by the internet or not. A loss of concentration is my weakness and this is something I want to improve. Amongst other things with more sleep and going to bed earlier if you're interested :P
Wenn man einen ganzen Monat lang trotz allem zum Glück weniger im Netz gefangen ist, hat man mehr Zeit, sich mit den Problemen, die der Blog so mit sich bringt auseinanderzusetzen, und stellt vor allem fest, wo die Probleme liegen, wenn man das Gefühl hat, dass man irgendwie nur noch jede Menge Crap postet und nichts mehr, bei dem man das Gefühl hat, dass es wirklich gut ist. Ich will künftig einfach mehr frei Schreiben, mehr sinnlose Stöckchen bearbeiten, mehr von meinen Geschichten im Blog veröffentlichen und weniger Rezensionen schreiben. Mal sehen, wie ich es mit den Rezensionen halte, aber ich werde nur noch welche schreiben, wenn mir ein guter Text dazu einfällt und sie es überhaupt wert sind, erwähnt zu werden. Und sie werden kürzer sein.
When you were for a whole month despite all of this luckily yet less caught on the net, you've got more time reflecting about the problems such a blog has and especially realize, what the matter is, when you've got the feeling, that you're only posting a lot of crap and nothing, where you've got the feeling that it really is good. In the future I'm simply going to write more freely, answers more senseless tags, publish more of my stories in the blog, and write less reviews. Let's see how I'll keep it with the reviews, but I'll only write such reviews, when I've got a really good text and are really worth to be mentioned. And they'll be shorter.
Die Hälfte der bisherigen Rezensionen war ziemlich unnötig und dass will ich ab jetzt ändern. (Aus einem gewissen Blickwinkel sind beinahe alle Rezensionen sinnlos, aber lassen wir das mal beiseite) Ab jetzt schreib ich mehr über mich und übers Schreiben. Das Problem mit den Rezensionen ist für mich -neben einigen anderen- vor allem folgendes: Ich verbringe, wenn ich zu jedem Buch, das ich gelesen habe, Rezension schreibe, mehr Zeit meines Lebens damit, über Bücher zu schreiben, als Bücher zu lesen und zu schreiben, und bähm, genau, das ist einfach paradox und unnötig. Warum sollte ich so viele Rezensionen schreiben, wenn ich in der gleichen Zeit glücklich meine Bücher lesen kann?
Half of the reviews until now was quite useless and I want to change that. (From certain point of view, every review is useless, but just forget what I said) From now on, I will write more about writing. The problem of the reviews is for me -besides some others- the following: I spent far too much time of my life writing about books than reading and just writing and boom, exactly, that is just paradoxal and senseless. Why write reviews, when at the same time I can happily write my books?
Also, zusammengefasst wird es hier einige Änderungen geben. Und einige, die ihr sogar ziemlich direkt zu spüren bekommen werdet, aber die eine wird sehr direkt sein, während die andere sich höchstpersönlich selbst vorstellen wird. Wie auch immer, auf meinem Blog ändert sich eh ständig alles :-)
So, basically there will be some changes. And some, that you'll get to know very directly, but one will be very directly, while the other will introduce herself personally. Whatever changes, on my blog almost everything changes all the time :-)
So, that's it, isn't it? A month of blog break, and now again business as usual? Not really. On the one hand, the blog didn't really let go of me, even though I was far less at my laptop than usual and only sometimes visited the internet through my palmsized smartphonescreen. One thing about the popularity of smartphones I don't understand, because to really work and create, you need a screen that's at least as big as an DIN A5 sheet. (for the americans, this is a standard paper size all over the world except in you country) Anyway, I don't want to slag smartphones, they're quite handy for making phone calls, ain't they? :-)
Ihr habt es wahrscheinlich auf die eine oder andere Weise bemerkt: kommentiert habe ich immer noch und Fünf am Freitag gab's immer noch. Vielleicht leider, denn oft war allein das schon Ablenkung genug und geholfen hat es mir nur insofern, dass ich erkannt habe, dass es eher auf Hartnäckigkeit und Konzentration ankommt, ob man sich nicht vom Internet ablenken lässt. Mangelnde Konzentration ist meine Schwäche und das ist etwas, das ich wirklich verbessern will. Unter anderem durch mehr Schlaf und früher ins Bett gehen, falls ihr es wissen wollt :P
You've probably recognized it in this or that way: I've still commented and there still was the friday five. Maybe regrettably, because that alone was enough distraction and it only helped me, because I realized, that rather persistence matters and concentration, whether you get distracted by the internet or not. A loss of concentration is my weakness and this is something I want to improve. Amongst other things with more sleep and going to bed earlier if you're interested :P
Wenn man einen ganzen Monat lang trotz allem zum Glück weniger im Netz gefangen ist, hat man mehr Zeit, sich mit den Problemen, die der Blog so mit sich bringt auseinanderzusetzen, und stellt vor allem fest, wo die Probleme liegen, wenn man das Gefühl hat, dass man irgendwie nur noch jede Menge Crap postet und nichts mehr, bei dem man das Gefühl hat, dass es wirklich gut ist. Ich will künftig einfach mehr frei Schreiben, mehr sinnlose Stöckchen bearbeiten, mehr von meinen Geschichten im Blog veröffentlichen und weniger Rezensionen schreiben. Mal sehen, wie ich es mit den Rezensionen halte, aber ich werde nur noch welche schreiben, wenn mir ein guter Text dazu einfällt und sie es überhaupt wert sind, erwähnt zu werden. Und sie werden kürzer sein.
When you were for a whole month despite all of this luckily yet less caught on the net, you've got more time reflecting about the problems such a blog has and especially realize, what the matter is, when you've got the feeling, that you're only posting a lot of crap and nothing, where you've got the feeling that it really is good. In the future I'm simply going to write more freely, answers more senseless tags, publish more of my stories in the blog, and write less reviews. Let's see how I'll keep it with the reviews, but I'll only write such reviews, when I've got a really good text and are really worth to be mentioned. And they'll be shorter.
Die Hälfte der bisherigen Rezensionen war ziemlich unnötig und dass will ich ab jetzt ändern. (Aus einem gewissen Blickwinkel sind beinahe alle Rezensionen sinnlos, aber lassen wir das mal beiseite) Ab jetzt schreib ich mehr über mich und übers Schreiben. Das Problem mit den Rezensionen ist für mich -neben einigen anderen- vor allem folgendes: Ich verbringe, wenn ich zu jedem Buch, das ich gelesen habe, Rezension schreibe, mehr Zeit meines Lebens damit, über Bücher zu schreiben, als Bücher zu lesen und zu schreiben, und bähm, genau, das ist einfach paradox und unnötig. Warum sollte ich so viele Rezensionen schreiben, wenn ich in der gleichen Zeit glücklich meine Bücher lesen kann?
Half of the reviews until now was quite useless and I want to change that. (From certain point of view, every review is useless, but just forget what I said) From now on, I will write more about writing. The problem of the reviews is for me -besides some others- the following: I spent far too much time of my life writing about books than reading and just writing and boom, exactly, that is just paradoxal and senseless. Why write reviews, when at the same time I can happily write my books?
Also, zusammengefasst wird es hier einige Änderungen geben. Und einige, die ihr sogar ziemlich direkt zu spüren bekommen werdet, aber die eine wird sehr direkt sein, während die andere sich höchstpersönlich selbst vorstellen wird. Wie auch immer, auf meinem Blog ändert sich eh ständig alles :-)
So, basically there will be some changes. And some, that you'll get to know very directly, but one will be very directly, while the other will introduce herself personally. Whatever changes, on my blog almost everything changes all the time :-)
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Monday, September 22, 2014
5 Dort singen, wo keiner zuhört und im Regen singen... /Singing where nobody listens and singing in the rain...
Gestern und heute war ich endlich wieder spazieren. Es ist seltsam. Kaum ist der Sommer vorbei gehe ich ständig raus, während ich im Sommer kaum den Hintern aus dem Haus bewegt war -wenn wir nicht gleich ganz in den Urlaub oder zum Wandern gefahren sind.
Ich finde Sonnenuntergänge im Herbst schöner und trauriger als im Sommer. Im Sommer ist die Sonne auch nicht ständig da, aber wenn, dann knallt sie heiß vom Himmel. Dafür ist sie im Frühling wirklich viel angenehmer und im Herbst und Winter ist sie aufgrund ihrer Seltenheit einfach viel wertvoller. Da ist die Luft auch kühler. Deshalb gehe ich im Herbst vermutlich auch mehr nach draußen -auch, wenn ich nach einem durchregneten Winter ohne Schne dann doch die Sonne vermisse, aber so geht es wohl jedem ständig...
Wenn ich alleine spazieren gehe -okay, zugegeben tue ich das auch in Gesellschaft, aber da wird es meist unterbunden -beginne ich meist zu singen. Und auch wenn ich es hier nicht beweisen kann, ich singe nicht laut und falsch, aber ich kann stundenlang die gleichen Lieder immer wieder singen und insgeheim kann ich schon verstehen, dass das den meisten Leuten auf den Keks geht, wenn ich aber eben mal vor anderen singe, bin ich zu aufgedreht, um das zuzugeben...
Yesterday and today I finally went a again for a walk. It's strange. Just wenn summer has passed by I go outside often, while I couldn't get my butt out the windoe all summer -if we didn't go completely on vacation or trekking.
I think sunsets in autumn are more beautiful and with rather a blue feeling than in summer. In summer the sun isn't always there either, but if, it burns hot from the sky. Therefor it's much more comfortable in spring and in autumn and winter it's because of it's rareness so much more worth. Also the air is cooler then. That's why in autumn I go more often outside in autumn -even though after a rainy winter without snow I start missing summer, but I think that's the way everybody feels...
When I go for a walk alone -okay, I admit I do that also in company, but then it's prohibited -I start singing. And even though I can't proof it here, I don't sing loudly and out of tune, but I sing the same songs for hours again and again and secretly I understand that it drives most people up the wall, but when I then sing in front of others I'm too high to admit that...
Ich finde, singen tut total gut. Vor allem zum Dampfablassen und um seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Deshalb gehe ich, wenn ich mal richtig Dampf ablassen muss, spazieren. Dort kann ich so laut singen wie es mir beliebt, ohne dass es mir irgendjemand verbietet. Oder auch schreien, wenn mir gerade kein Lied einfällt, das für meine Stimmung wirklich geeignet ist. Das ist besser als jegliche Therapie und noch besser als nur Musik zu hören. Musik, bei der ich nicht mitsingen kann, mag normaler ich trotzdem -ich habe furchtbar viel Filmmusik in meiner Mediathek- aber mir fehlt etwas bei Liedern mit Synthesizer, wo dann an manchen Stellen nur noch der Synthesizer zu hören ist.
Tja, und wenn wie heute der Himmel bedeckt ist und es immer mal wieder regnet, dann ist das am bestens. Da fühlt man sich dann wunderbar einsam, wenn man auf dem Feld steht, und keiner außer man selbst ist da. Und wenn man im Herbst unter einem grauen Himmel steht, an dem am Horizont die Sonne ein wenig gelblich durchscheint und die Farben unwirklich leuchten -das Gras hat so eine hellgrüne Farbe, die so gar nicht zu dem grau passt -und es nicht mehr so heiß wie im Sommer ist, sodass man es sogar als angenehm empfindet, wenn man inmitten des Regens ein bisschen schwitzt, dann ist das ein schönes Gefühl und ich entdecke meine Liebe zum spazierengehen wieder.
I think singing makes people feel better. Especially to let off steam and give full vent to one'e feelings. That's why I go, whenever I really need to let off steam, on a walk. There I can sing as loud as I want, without anybody forbidding it. Or even screaming when I can't think of a sing that really fits to my mood. That's better than any therapy and even better than just listening to music. I like music I can't sing to anyway -I've got loads of soundtracks in my music library -but there's somehing missing in songs with synthesizer where in some parts there's only the synthesizer you hear.
Well, and when the sky is as clouded as today and it once ina while rains, then everything is perfect. Then you feel wonderfully lonely, when you're standing on the field, and nobody except yourself's there. And if you're standing under a grey sky in autumn, where there's a bit of sun shining through at the horizon and colors are glowing insubstantially -the gras has some kind of light green color that just doesn't want to fit to the grey -and it's not as hot as in summer, so you even recognize it pleasant to sweat a bit in the midst of the rain, then it's a good feeling and I rediscover my love of going on walks.
Ich finde Sonnenuntergänge im Herbst schöner und trauriger als im Sommer. Im Sommer ist die Sonne auch nicht ständig da, aber wenn, dann knallt sie heiß vom Himmel. Dafür ist sie im Frühling wirklich viel angenehmer und im Herbst und Winter ist sie aufgrund ihrer Seltenheit einfach viel wertvoller. Da ist die Luft auch kühler. Deshalb gehe ich im Herbst vermutlich auch mehr nach draußen -auch, wenn ich nach einem durchregneten Winter ohne Schne dann doch die Sonne vermisse, aber so geht es wohl jedem ständig...
Wenn ich alleine spazieren gehe -okay, zugegeben tue ich das auch in Gesellschaft, aber da wird es meist unterbunden -beginne ich meist zu singen. Und auch wenn ich es hier nicht beweisen kann, ich singe nicht laut und falsch, aber ich kann stundenlang die gleichen Lieder immer wieder singen und insgeheim kann ich schon verstehen, dass das den meisten Leuten auf den Keks geht, wenn ich aber eben mal vor anderen singe, bin ich zu aufgedreht, um das zuzugeben...
Yesterday and today I finally went a again for a walk. It's strange. Just wenn summer has passed by I go outside often, while I couldn't get my butt out the windoe all summer -if we didn't go completely on vacation or trekking.
I think sunsets in autumn are more beautiful and with rather a blue feeling than in summer. In summer the sun isn't always there either, but if, it burns hot from the sky. Therefor it's much more comfortable in spring and in autumn and winter it's because of it's rareness so much more worth. Also the air is cooler then. That's why in autumn I go more often outside in autumn -even though after a rainy winter without snow I start missing summer, but I think that's the way everybody feels...
When I go for a walk alone -okay, I admit I do that also in company, but then it's prohibited -I start singing. And even though I can't proof it here, I don't sing loudly and out of tune, but I sing the same songs for hours again and again and secretly I understand that it drives most people up the wall, but when I then sing in front of others I'm too high to admit that...
Ich finde, singen tut total gut. Vor allem zum Dampfablassen und um seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Deshalb gehe ich, wenn ich mal richtig Dampf ablassen muss, spazieren. Dort kann ich so laut singen wie es mir beliebt, ohne dass es mir irgendjemand verbietet. Oder auch schreien, wenn mir gerade kein Lied einfällt, das für meine Stimmung wirklich geeignet ist. Das ist besser als jegliche Therapie und noch besser als nur Musik zu hören. Musik, bei der ich nicht mitsingen kann, mag normaler ich trotzdem -ich habe furchtbar viel Filmmusik in meiner Mediathek- aber mir fehlt etwas bei Liedern mit Synthesizer, wo dann an manchen Stellen nur noch der Synthesizer zu hören ist.
Tja, und wenn wie heute der Himmel bedeckt ist und es immer mal wieder regnet, dann ist das am bestens. Da fühlt man sich dann wunderbar einsam, wenn man auf dem Feld steht, und keiner außer man selbst ist da. Und wenn man im Herbst unter einem grauen Himmel steht, an dem am Horizont die Sonne ein wenig gelblich durchscheint und die Farben unwirklich leuchten -das Gras hat so eine hellgrüne Farbe, die so gar nicht zu dem grau passt -und es nicht mehr so heiß wie im Sommer ist, sodass man es sogar als angenehm empfindet, wenn man inmitten des Regens ein bisschen schwitzt, dann ist das ein schönes Gefühl und ich entdecke meine Liebe zum spazierengehen wieder.
I think singing makes people feel better. Especially to let off steam and give full vent to one'e feelings. That's why I go, whenever I really need to let off steam, on a walk. There I can sing as loud as I want, without anybody forbidding it. Or even screaming when I can't think of a sing that really fits to my mood. That's better than any therapy and even better than just listening to music. I like music I can't sing to anyway -I've got loads of soundtracks in my music library -but there's somehing missing in songs with synthesizer where in some parts there's only the synthesizer you hear.
Well, and when the sky is as clouded as today and it once ina while rains, then everything is perfect. Then you feel wonderfully lonely, when you're standing on the field, and nobody except yourself's there. And if you're standing under a grey sky in autumn, where there's a bit of sun shining through at the horizon and colors are glowing insubstantially -the gras has some kind of light green color that just doesn't want to fit to the grey -and it's not as hot as in summer, so you even recognize it pleasant to sweat a bit in the midst of the rain, then it's a good feeling and I rediscover my love of going on walks.
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Spaziergänge
Friday, September 12, 2014
0 Über Markenscheiße und Geld
Heute war ich beim REWE (Nicht zu verwechseln mit RWE ;-). Ja, scheißegal, dass ich hier Werbung machen. Ich meine, glaubt irgendjemand, dass die mir Geld dafür zahlen würden? Schön wär's. Und wenn ich schon über Marken reden will muss ich das hier nicht unnötig kompliziert umschreiben.
Ich stand also beim REWE an der Kasse. Ich hatte ein Packung Smarties, eine Packung Nimm2 und ein Lustiges Taschenbuch mitgenommen. Hinter mir stand ein Mann mit einer ganze Ladung von JA-Produkten. Ihr wisst schon, die billige Eigenmarke von REWE. Schokolade, Milch, Butter und noch ein paar andere Sachen, die in der Regel ganz unten ins Regal gestellt werden. Der Mann sah nicht gut aus. Er hatte einen Bart, der schon ziemlich dicht war, aber nicht wirklich gepflegt. Und er sah noch ungepflegter als ich aus. Wenn ich das mal so sagen darf. Ich bin ein Stubentier und achte nicht so sehr darauf, gut auszusehen. Manchmal dusche ich eine Woche nicht, obwohl ich mich unwohl fühle, einfach weil ich gerade mit etwas beschäftigt bin, mit einem Buch, mit meinem Blog. mit dem schreiben meiner Geschichten. Was auch immer. Aber der Mann sah regelrecht verwahrlost aus. Er hat wohl im Gegensatz zu mir keine überfürsorgliche Mutter, die ihm hinterherrennt und zu diesem oder jenem zwingt. Ich glaube, manchmal braucht man schon jemanden, der einen antreibt.
Er hatte vermutlich Mengenmäßig sehr viel mehr in seinem Einkaufskorb als ich. Was man halt so braucht.
Aber während mein Einkauf (LTB und Süßigkeiten) mehr als neun Euro gekostet hat, hat seiner am Ende gerade mal ca. 2.80€ gekostet.
Bumm. Das hat mir ziemlich zu denken gegeben.
Zum einen, entweder ist der Mann einfach sehr, sehr sparsam, lebt allein und ist einfach ein Eigenbrötler, oder er ist einfach arm und versucht so wenig wie möglich auszugeben. Und ich tippe auf letzteres. Und da habe ich mich schon ziemlich geschämt. Wenn ich, ein fünfzehnjähriges Mädchen zum Spaß einfach mal gut zehn Euro für Comics und Süßigkeiten auf den Tisch knallen kann, weil ihre Eltern ihr eben so viel Taschengeld geben (Und, falls ihr es noch nicht mitgekriegt habe, ich habe meinen Wochenendjob als Prospektverteilerin aufgegeben und verdiene kein eigenes Geld mehr) und der Mann für sich selbst denn vermutlich lebt er allein (Ich sag das jetzt mal ganz vorverurteilend. Aber es ist sehr, sehr wahrscheinlich) nur das billigste kaufen kann (auch, wenn es nicht schlechter als die normale Schokolade ist. Bloß wegen der dämlichen Verpackung zahlen wir für viele Dinge mehr Geld als das Zeuch wert ist. (Bioprodukte ausgeschlossen, die sind zwar ihren Preis wert, aber nur Bio und Fairtrade zu essen, wenn's nicht aus dem eigenen Garten ist geht ziemlich ins Geld. Weiß ich, weil meine Mutter immer jammert, wenn ich damit anfange und leider hat sie recht)
Dann ist schon etwas seltsam. Nicht, weil ich denke, dass fünfzehnjährige Mädchen nicht auch mal selbstständig Geld ausgeben sollten. Ich gehöre definitiv nicht zu den Leuten, die das glauben. Aber es ist irgendwie traurig, daran zu denken, dass nicht alle Menschen die gleichen Möglichkeiten in ihrem Leben haben.
Der Gedankengang, dass die JA-Produkte und die andere Eigenmarke von REWE sich nicht voneinander unterschieden hat mich außerdem noch zu etwas anderem gebracht, über das ich oft nachdenke. Nämlich, dass Milka sich die Farbe Lila für Schokolade schützen lässt. Deshalb darf (zumindest in Deutschland, wie ist das eigentlich in anderen Ländern?) niemand außer der Firma Milka Schokolade in Lila Verpackungen stecken. Geht mal in den Supermarkt und sucht lila Schokoladenverpackungen, auf denen nicht Milka draufsteht.
P.S. Wäre es nicht interessant, wenn ich künftig, wenn ich von Milka erzähle, Mähka hinschreibe? Das wäre doch ein erster, kleiner Insidergag...
Ich stand also beim REWE an der Kasse. Ich hatte ein Packung Smarties, eine Packung Nimm2 und ein Lustiges Taschenbuch mitgenommen. Hinter mir stand ein Mann mit einer ganze Ladung von JA-Produkten. Ihr wisst schon, die billige Eigenmarke von REWE. Schokolade, Milch, Butter und noch ein paar andere Sachen, die in der Regel ganz unten ins Regal gestellt werden. Der Mann sah nicht gut aus. Er hatte einen Bart, der schon ziemlich dicht war, aber nicht wirklich gepflegt. Und er sah noch ungepflegter als ich aus. Wenn ich das mal so sagen darf. Ich bin ein Stubentier und achte nicht so sehr darauf, gut auszusehen. Manchmal dusche ich eine Woche nicht, obwohl ich mich unwohl fühle, einfach weil ich gerade mit etwas beschäftigt bin, mit einem Buch, mit meinem Blog. mit dem schreiben meiner Geschichten. Was auch immer. Aber der Mann sah regelrecht verwahrlost aus. Er hat wohl im Gegensatz zu mir keine überfürsorgliche Mutter, die ihm hinterherrennt und zu diesem oder jenem zwingt. Ich glaube, manchmal braucht man schon jemanden, der einen antreibt.
Er hatte vermutlich Mengenmäßig sehr viel mehr in seinem Einkaufskorb als ich. Was man halt so braucht.
Aber während mein Einkauf (LTB und Süßigkeiten) mehr als neun Euro gekostet hat, hat seiner am Ende gerade mal ca. 2.80€ gekostet.
Bumm. Das hat mir ziemlich zu denken gegeben.
Zum einen, entweder ist der Mann einfach sehr, sehr sparsam, lebt allein und ist einfach ein Eigenbrötler, oder er ist einfach arm und versucht so wenig wie möglich auszugeben. Und ich tippe auf letzteres. Und da habe ich mich schon ziemlich geschämt. Wenn ich, ein fünfzehnjähriges Mädchen zum Spaß einfach mal gut zehn Euro für Comics und Süßigkeiten auf den Tisch knallen kann, weil ihre Eltern ihr eben so viel Taschengeld geben (Und, falls ihr es noch nicht mitgekriegt habe, ich habe meinen Wochenendjob als Prospektverteilerin aufgegeben und verdiene kein eigenes Geld mehr) und der Mann für sich selbst denn vermutlich lebt er allein (Ich sag das jetzt mal ganz vorverurteilend. Aber es ist sehr, sehr wahrscheinlich) nur das billigste kaufen kann (auch, wenn es nicht schlechter als die normale Schokolade ist. Bloß wegen der dämlichen Verpackung zahlen wir für viele Dinge mehr Geld als das Zeuch wert ist. (Bioprodukte ausgeschlossen, die sind zwar ihren Preis wert, aber nur Bio und Fairtrade zu essen, wenn's nicht aus dem eigenen Garten ist geht ziemlich ins Geld. Weiß ich, weil meine Mutter immer jammert, wenn ich damit anfange und leider hat sie recht)
Dann ist schon etwas seltsam. Nicht, weil ich denke, dass fünfzehnjährige Mädchen nicht auch mal selbstständig Geld ausgeben sollten. Ich gehöre definitiv nicht zu den Leuten, die das glauben. Aber es ist irgendwie traurig, daran zu denken, dass nicht alle Menschen die gleichen Möglichkeiten in ihrem Leben haben.
Der Gedankengang, dass die JA-Produkte und die andere Eigenmarke von REWE sich nicht voneinander unterschieden hat mich außerdem noch zu etwas anderem gebracht, über das ich oft nachdenke. Nämlich, dass Milka sich die Farbe Lila für Schokolade schützen lässt. Deshalb darf (zumindest in Deutschland, wie ist das eigentlich in anderen Ländern?) niemand außer der Firma Milka Schokolade in Lila Verpackungen stecken. Geht mal in den Supermarkt und sucht lila Schokoladenverpackungen, auf denen nicht Milka draufsteht.
P.S. Wäre es nicht interessant, wenn ich künftig, wenn ich von Milka erzähle, Mähka hinschreibe? Das wäre doch ein erster, kleiner Insidergag...
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mein Leben
Wednesday, September 03, 2014
1 Meine Vorstellung von Glück /This is what happy looks like for me
[Eindrücke aus dem Urlaub und den letzten Tagen:] am Strand stehen und die Wellen betrachten /barfuß im Wasser laufen /einen Berg besteigen und das Gefühl, wenn man ganz oben angekommen ist /morgens früh aufstehen /Sonnenaufgänge betrachten /das letzte Sommergefühl /melancholisches Herbstgefühl /abends auf dem Sofa sitzen /Freunde treffen /tanzen /träumen /tiefe Sehnsucht nach irgendetwas haben /
[Impressions from my vacation and the last days:] standing at the beach and watching the waves /walking barefoot through the water /climbing a mountain and the feeling when you reach the top /waking up early in the morning /watching sunsets /the last sense of summer /melancholical fall feeling /sitting on the sofa in the evening /meeting friends /dancing /dreaming /having a desire deep in you heart for something /
Yesterday I went for a walk. Very long, I think it was for two hours. I don't know that exactly anymore. Back then the sun was shining. Yes, now the time is coming, when something like that is worth to be mentioned. Yesterday around here the sun was shining. I saw some giant mushrooms on the roadside. Somehow sad and autumnal. No pictures. My mother chased me ("You need to got outside") quasi away, so I didn't even think about it. And when I was out there in the autumnal sun I felt that sense that this would be the last time that I'd feel summer this year. Time went again much too fast by. And this morning with all the fog everything was only autumn.
[Impressions from my vacation and the last days:] standing at the beach and watching the waves /walking barefoot through the water /climbing a mountain and the feeling when you reach the top /waking up early in the morning /watching sunsets /the last sense of summer /melancholical fall feeling /sitting on the sofa in the evening /meeting friends /dancing /dreaming /having a desire deep in you heart for something /
Das letzte Gefühl von Sommer /The last sense of summer
Gestern war ich spazieren. Ziemlich lange, ich glaube ich war zwei Stunden weg. Weiß ich aber nicht mehr so genau. Da hat die Sonne geschienen. Ja, jetzt kommt wieder die Zeit, in der so etwas erwähnenswert ist. Gestern hat bei uns die Sonne geschienen. Ich habe am Wegesrand ein paar riesige Pilze gesehen. Irgendwie auch traurig-herbstlich. Keine Bilder. Meine Mutter hat mich ("Du musst mal aus dem Haus") quasi rausgejagt, also kam ich gar nicht erst auf die Idee. Und als ich dann draußen war hatte ich in der herbstlichen Sonne das Gefühl, dass das das letzte Mal sein würde, dass ich in diesem Jahr Sommer spüren würde. Die Zeit ist mal wieder viel zu schnell vorübergegangen. Und heute morgen bei all dem Nebel war alles nur noch HerbstYesterday I went for a walk. Very long, I think it was for two hours. I don't know that exactly anymore. Back then the sun was shining. Yes, now the time is coming, when something like that is worth to be mentioned. Yesterday around here the sun was shining. I saw some giant mushrooms on the roadside. Somehow sad and autumnal. No pictures. My mother chased me ("You need to got outside") quasi away, so I didn't even think about it. And when I was out there in the autumnal sun I felt that sense that this would be the last time that I'd feel summer this year. Time went again much too fast by. And this morning with all the fog everything was only autumn.
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Meine Vorstellung von Glück
Tuesday, September 02, 2014
0 Tom Collins und Colin Thompson
Ich habe es nicht erwähnt, aber ich habe in den ersten Sommerferienwochen bei einem Musical gesungen (Einer der Gründe, weshalb ich damals einfach nicht zum bloggen kam). Das Musical war RENT und ich war eine Obdachlose in dem Stück. Wenn ihr euch mal über das Stück informiert (Wer hier nicht durchblickt, der lese den Wikipediaartikel zu dem Musical RENT von Jonathan Larson) dann kommt in dem Stück ein gewisser Tom Collins vor. (Bei uns gespielt von einem weißen Jungen, aber es ist halt ein bisschen schwer, einen schwarzen Jungen in einer deutschen Kleinstadt zu finden der obendrein singen kann) Der soll jetzt eine Ehrenrolle in Lateinien (bzw. eigentlich in Französien) bekommen, als das was er im Prinzip ist (ich zitiere hier mal den Dialog aus dem Musical RENT): „Computergenie, Philosoph, Anarchist, der nackt durch den Parthenon gelaufen ist“. Dafür, dass er die Welt um die Entdeckung der Nutellaphilosophie bereichert hat. Eine meiner Lieblingsrollen in dem Stück. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich entweder Tom Collins oder Mark Cohen in dem Stück gespielt, aber als Mädchen hat man normalerweise Pech (Naja, es sei denn, man ist bereit die Dragqueen Angel zu spielen, was der Figur Angel wiederum ziemlich den Witz nimmt, also wenn ein Mädchen eine Dragqueen spielt. Was bei uns geschehen ist, da wir keine andere Möglichkeit hatten.) wenn es darum geht, männliche Rollen zu ergattern, selbst wenn der Bass der eine Tenorrolle singen soll, stellenweise etwas überfordert mit der Stimmlage seiner Rolle ist. (Einfach weil er trotzdem total geil singt, das muss man sagen)
Das Stück basiert im Großen und Ganzen auf der Oper „La Bohéme“ aus dem Jahre 1896, die etwa hundert Jahre vor der Premiere von RENT uraufgeführt wurde. Dazu habe ich ein schönes Bild hier, dass man aber echt nur versteht, wenn man das Stück beinahe in- und auswendig kennt so wie ich:
I haven't mentioned it, but I've sung in the first summer vacation weeks in a musical (one of the reasons why I simply couldn't get blogging at that time). The Musical was RENT and I was one of the homeless in the musical. If you inform yourself about the play (Who doesn't get it from now on may read the article on Wikipedia about the musical RENT) then there's a certain Tom Collins. (We had a white boy to play him, but it's quite difficult to find a black boy in a German Town who on top of that also can sing) He shall get a place of honor in Latinia (accordingly actually in Frenchia) as what he actually is (I'm citing a dialogue from the musical): "computer genius, teacher, and vagabond anarchist who ran naked through the Parthenon.". For enriching the world with the philosophy of nutella. One of my favorite roles in that play. If could have chosen, I could have either played Tom Collins or Mark Cohen in the play, but as a girl you usually aren't that lucky (Well, except you want to play Angel the Dragqueen, which takes that character much of it's spice, I mean if a girl plays a Dragqueen. Which happened in our performance, because we had no other possibility) when it's about snatching male roles, even if the bass who has to sing a tenor role is slightly overburden at some passages with the pitch of voice of his role. (Simply because he still sings really great I have to admit)
The play is based generally speaking on the opera "La Bohéme" from the year of 1896, that was premiered about hundred year before the premiere of RENT. Therefor I've got a nice picture you really only understand if you know the play almost by heart like me:
Das Stück basiert im Großen und Ganzen auf der Oper „La Bohéme“ aus dem Jahre 1896, die etwa hundert Jahre vor der Premiere von RENT uraufgeführt wurde. Dazu habe ich ein schönes Bild hier, dass man aber echt nur versteht, wenn man das Stück beinahe in- und auswendig kennt so wie ich:
I haven't mentioned it, but I've sung in the first summer vacation weeks in a musical (one of the reasons why I simply couldn't get blogging at that time). The Musical was RENT and I was one of the homeless in the musical. If you inform yourself about the play (Who doesn't get it from now on may read the article on Wikipedia about the musical RENT) then there's a certain Tom Collins. (We had a white boy to play him, but it's quite difficult to find a black boy in a German Town who on top of that also can sing) He shall get a place of honor in Latinia (accordingly actually in Frenchia) as what he actually is (I'm citing a dialogue from the musical): "computer genius, teacher, and vagabond anarchist who ran naked through the Parthenon.". For enriching the world with the philosophy of nutella. One of my favorite roles in that play. If could have chosen, I could have either played Tom Collins or Mark Cohen in the play, but as a girl you usually aren't that lucky (Well, except you want to play Angel the Dragqueen, which takes that character much of it's spice, I mean if a girl plays a Dragqueen. Which happened in our performance, because we had no other possibility) when it's about snatching male roles, even if the bass who has to sing a tenor role is slightly overburden at some passages with the pitch of voice of his role. (Simply because he still sings really great I have to admit)
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Friday, June 06, 2014
0 Meine Vorstellung von Glück /This is what happy looks like for me
zum ersten Mal in diesem Sommer schwimmen gehen - Das Gefühl von kühlem Wasser auf heißer Haut - sich nach dem Schwimmen wunderbar angestrengt fühlen - Sommerabende - gemütlich abends grillen -warme Sommernächte - rennen in der Nacht auf Laternenbeschienenen Straßen - Dunkelheit und Wärme //to go swimming for the first time in this summer - the feeling of cool water on hot skin - to feel tired after swimming -summer evenings - a cosy barbecue in the evening - warm summer nights -running at night through lantern-lit streets - darkness and warmth
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Saturday, May 31, 2014
0 Nach dem Austeilen #9
Vorteile eines Postboten gegenüber einem Prospekteauslieferer /Advantage of a postman against a brochure distributor:
Of course a side job of a teenager is something different to a permanent job as a postman. But on saturday I sometimes meet a postman and wonder, where the differences and the commonalties. And where pity the postman and where not.
- Man darf so eine schicke "heiße" Uniform tragen in der man auch so richtig schön schwitzt. /You can wear that "hot" uniform in which you're really sweaty all over
- Man ist fest angestellt und hat ein festes Einkommen. /You've got solid earnings and you're a permanent worker.
- Man kennt seine nervigen Kollegen und seinen nervigen Chef und hat wahrscheinlich deshalb keine Nerven mehr. /You know your annoying colleagues and your annoying boss.
- Man kann auch gute Nachrichten überbringen. /You might also deliver good news
- Man hat keine feste Arbeitszeiten und kann seine Arbeit so verlegen, wie's passt.
Wenn nötig auch auf einen SonntagNatürlich arbeite ich ja üüüberhaupt nie am Sonntag, das verstößt ja gegen das Gesetz! /You've got no basic time and you can set your work to any time.If necessary on sundaysOf course I never (ever ever, it's soo true) work on sundays, that's against the law! - Man kann wirklich die Prospekte in den Müll werfen, muss überhaupt nichts tun und hat auch hinterher überhaupt kein schlechtes Gewissen, das zu tun, schließlich nervt es die Leute nur und auch wenn die das behaupten kontrolliert es ja sowieso keine und... ach nein, am Ende hat man es doch getan. /You really can throw the brochure to the trash can, don't have to do anything, don't get any guilts, since you only annoy the people and... oh no, in the end you do it anyway.
- Man kennt seine Kollegen und den eigenen Chef nicht und muss sich überhaupt nicht für die Firma verantwortlich fühlen. /You don't know your colleagues and your own boss and don't need to feel responsible for your company.
- Man kann keine schlimmeren Botschaften als die Wurstpreise der nächsten Woche überbringen. /You don't have to deliver worse news than the sausage price for next week.
- Hunde -An alle Hundeliebhaber: Es existieren schlecht erzogene Hunde auf dieser Welt. Vielleicht gibt es in einer anderen Welt (In der Welt der Kinderserien) keine schlecht erzogenen Hunde, aber wir leben in der Realität. Eure könnten darunter sein. Respektiert einfach, dass es Leute gibt, die ein Kindheitstrauma von Hunden haben /Dog -To all dog-lovers: There are ill-bred dogs in this world. Maybe in another world (In the world of Kid's TV) there are no ill-bred dogs, but we live in reality. Yours might be amongst them. Just respect, that there are people with a childhood trauma because of dogs.
- Wetter (Hitze, Kälte, sonstiges Scheißwetter) /Weather (Heat, Coldth, other bad weather)
Of course a side job of a teenager is something different to a permanent job as a postman. But on saturday I sometimes meet a postman and wonder, where the differences and the commonalties. And where pity the postman and where not.
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Nach dem Austeilen...von was auch immer ;-)
Sunday, May 11, 2014
0 Spaziergang auf dem Feld /Walk on the fields #5
Gestern, als ich wieder in dem Tal war, von dem ich neulich erzählt habe, kurz nachdem es geregnet hatte, und die Vögel wie wild alle zwitscherten, da saß ich auf so einem Felsvorsprung, der so weit ins Tal ging, dass ich eigentlich fast auf einem kleinen Hügel mitten im Tal saß. Und dann schienen plötzlich die Hügel um mich herum zu atmen, als wären sie lebendig und ich drehte immer wieder den Kopf, weil ich das seltsame Gefühl hatte, ein gewaltiger atmender Drache würde hinter mir stehen. Es war überhaupt irgendwie besonders gestern. Ich sah ein Reh und das Tal wirkte noch wilder als beim letzten Mal. Bei uns in der Nähe kam am morgen und am abend früher immer ein Fuchs vorbei und jetzt kann ich mir vorstellen, dass er vielleicht in einem Tal wie diesem einen Unterschlupf hatte. Und dann sah ich auf die Wälder weiter draußen und versucht, mir vorzustellen, dass sie einmal mit dem kleinen Waldgebüsch in dem Tal verbunden waren und dass alles einmal Wald war.
Yesterday I was again in the dell I lately told about, awhile after it rained and the birds all tweeted I sat on a ledge reaching so far into the dell that I actually almost sat on a small hill in the middle of the dell. And then the hill around seemed to breath, as if they lived and I turned my head again and again, because I had this strange feeling, like a gigantic breathing dragon was standing behind me. At all it was special yesterday. I saw a deer and the dell seemed even wilde than the first time. Around our place there used to be a fox straying around and now I imagine that he had a hideout in a place like this. And I saw the woods far out there and tried to imagine, that they used to be connected with the small wood in the dell and that everything used to be wood.
Gestern hatte ich meine allererste Idee für eine Geschichte, die in der Realität spielt. Ja. Keine Fantasygeschichte wie die meisten, keine Dystopie wie "Der Junge mit den grünen Augen" -eine Geschichte, die als Schulaufgabe begann -sondern einfach eine ganz realistische Geschichte, die in unserer Welt spielt. Und außerdem eine Liebesgeschichte. Jetzt seid ihr baff, was? Okay, vielleicht nicht alle, aber zumindest die, die mich kennen. Und es geht einfach um Dinge, die in unserem Alltag passieren. Als ich auf den Feldern herumlief und darüber nachdachte, ob das Internet wirklich sozialer, oder ob es nur gefühllos ist und dann kam ich auf die Idee für die Geschichte, die jetzt ganz einfach und ganz klar in meinem Kopf steht. Ich will die Geschichte wirklich ganz für mich behalten, denn sie ist wirklich gut, deshalb will ich natürlich nicht, dass sie mir irgendjemand klaut :) Aber für mich ist es wichtig, dass es eine reale Geschichte ist, die sich sogar in der Realität abspielen könnte.
Yesterday I had my first idea for a story playing in reality. Yes. No fantasy story like most, no dystopia like "The boy with green eyes" -a story, that began as a work fo school .but just a really realistic story set in our world. And also a love story. Now you're gobsmacked, are you? Okay, maybe not everybody, but those who know me do. And it's about simple things happening in our everyday life. When I was walking on the fields and thought about whether the internet really is more social or if it's only emotionless and had the idea for the story that now stands clear and simple in my head. I really want to keep the story for myself, because it's really, really good, so I don't want anybody to steal it. But it's important for me, that it's a real story that could really happen.
Gestern war ich total kaputt, denn ich hatte schon wieder Stress mit meinen Eltern gehabt. Und ich frage mich, ob man vielleicht die besten Ideen immer dann hat, wenn es einem schlecht geht. Ob vielleicht nicht gerade Leiden, Probleme und all die anderen Dinge die einem das Leben schwer machen, es sind, die einen antreiben und inspirieren, weil sie einem den Willen geben, Dinge zu verbessern, weil wir ja nur deswegen Dinge haben, für die es sich zu kämpfen lohnt; weil es nämlich Probleme gibt, die man überwinden muss. Wenn wir rundum zufrieden sein könnten, hätten wir dann noch Gefühlsausbrüche und heftige Emotionen? (Ich denke dabei an das Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley) Und in diesem Fall, könnten wir dann überhaupt noch Kunst schaffen? Würden wir dann noch darüber nachdenken, ob es sich lohnt zu leben und warum wir überhaupt leben? Nein. Also ist das vielleicht begründet, dass wir auch Probleme brauchen, um weiterzukommen. Wäre ja blöd, wenn die Menschheit nicht vorankommen würde, ich meine, wenn alle Menschen zwar glücklich wären, aber nichts mehr passieren würde. Wir müssen vielleicht doch ein bisschen leiden, damit sich die Welt verbessern kann.
Yesterday I was totally smashed because I again had stress with my parents. And I wondered if you maybe have the best ideas when you're feeling worse. Whether suffering, problems and everything else making our lives hard are what drives us forward, inspires and pushes us, because it gives us the will to make things better, because only of this we have things worth fighting for; because there are problems we have to overcome. If we were all around contented, would we ever have emotional releases or lose our temper? (I'm thinking of the book "Brave New World by Aldous Huxley) In this case, could we ever create art? Would ever think about whether life is worth living and wonder why we live? No. So maybe that's reasonable, that we also need problems to go. It would be a bit stupid, if humankind wouldn't go on, I mean if people would all be happy, but nothing happened. Maybe we need to suffer a bit so the world can get better.
Yesterday I was again in the dell I lately told about, awhile after it rained and the birds all tweeted I sat on a ledge reaching so far into the dell that I actually almost sat on a small hill in the middle of the dell. And then the hill around seemed to breath, as if they lived and I turned my head again and again, because I had this strange feeling, like a gigantic breathing dragon was standing behind me. At all it was special yesterday. I saw a deer and the dell seemed even wilde than the first time. Around our place there used to be a fox straying around and now I imagine that he had a hideout in a place like this. And I saw the woods far out there and tried to imagine, that they used to be connected with the small wood in the dell and that everything used to be wood.
Gestern hatte ich meine allererste Idee für eine Geschichte, die in der Realität spielt. Ja. Keine Fantasygeschichte wie die meisten, keine Dystopie wie "Der Junge mit den grünen Augen" -eine Geschichte, die als Schulaufgabe begann -sondern einfach eine ganz realistische Geschichte, die in unserer Welt spielt. Und außerdem eine Liebesgeschichte. Jetzt seid ihr baff, was? Okay, vielleicht nicht alle, aber zumindest die, die mich kennen. Und es geht einfach um Dinge, die in unserem Alltag passieren. Als ich auf den Feldern herumlief und darüber nachdachte, ob das Internet wirklich sozialer, oder ob es nur gefühllos ist und dann kam ich auf die Idee für die Geschichte, die jetzt ganz einfach und ganz klar in meinem Kopf steht. Ich will die Geschichte wirklich ganz für mich behalten, denn sie ist wirklich gut, deshalb will ich natürlich nicht, dass sie mir irgendjemand klaut :) Aber für mich ist es wichtig, dass es eine reale Geschichte ist, die sich sogar in der Realität abspielen könnte.
Yesterday I had my first idea for a story playing in reality. Yes. No fantasy story like most, no dystopia like "The boy with green eyes" -a story, that began as a work fo school .but just a really realistic story set in our world. And also a love story. Now you're gobsmacked, are you? Okay, maybe not everybody, but those who know me do. And it's about simple things happening in our everyday life. When I was walking on the fields and thought about whether the internet really is more social or if it's only emotionless and had the idea for the story that now stands clear and simple in my head. I really want to keep the story for myself, because it's really, really good, so I don't want anybody to steal it. But it's important for me, that it's a real story that could really happen.
Gestern war ich total kaputt, denn ich hatte schon wieder Stress mit meinen Eltern gehabt. Und ich frage mich, ob man vielleicht die besten Ideen immer dann hat, wenn es einem schlecht geht. Ob vielleicht nicht gerade Leiden, Probleme und all die anderen Dinge die einem das Leben schwer machen, es sind, die einen antreiben und inspirieren, weil sie einem den Willen geben, Dinge zu verbessern, weil wir ja nur deswegen Dinge haben, für die es sich zu kämpfen lohnt; weil es nämlich Probleme gibt, die man überwinden muss. Wenn wir rundum zufrieden sein könnten, hätten wir dann noch Gefühlsausbrüche und heftige Emotionen? (Ich denke dabei an das Buch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley) Und in diesem Fall, könnten wir dann überhaupt noch Kunst schaffen? Würden wir dann noch darüber nachdenken, ob es sich lohnt zu leben und warum wir überhaupt leben? Nein. Also ist das vielleicht begründet, dass wir auch Probleme brauchen, um weiterzukommen. Wäre ja blöd, wenn die Menschheit nicht vorankommen würde, ich meine, wenn alle Menschen zwar glücklich wären, aber nichts mehr passieren würde. Wir müssen vielleicht doch ein bisschen leiden, damit sich die Welt verbessern kann.
Yesterday I was totally smashed because I again had stress with my parents. And I wondered if you maybe have the best ideas when you're feeling worse. Whether suffering, problems and everything else making our lives hard are what drives us forward, inspires and pushes us, because it gives us the will to make things better, because only of this we have things worth fighting for; because there are problems we have to overcome. If we were all around contented, would we ever have emotional releases or lose our temper? (I'm thinking of the book "Brave New World by Aldous Huxley) In this case, could we ever create art? Would ever think about whether life is worth living and wonder why we live? No. So maybe that's reasonable, that we also need problems to go. It would be a bit stupid, if humankind wouldn't go on, I mean if people would all be happy, but nothing happened. Maybe we need to suffer a bit so the world can get better.
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Saturday, May 03, 2014
0 Spaziergang auf dem Feld #4
Naja, auf dem Feld war das jetzt nicht mehr. Wildnis war es zwar auch keine, aber doch eine sehr fantastische Landschaft. Irgendwo zwischen einer Bundesstraße und einer Landstraße eingeklemmt, aber irgendwie war es doch ein bisschen wildere Natur. Auch wenn es alles andere als die Wildnis war, aber mehr Wildnis als ich von unserer Gegend erwartet hätte.
Well, it wasn't actually on the fields anymore. It still wasn't wilderness, but really a very fantastic landscape. Somewhere squeezed between a state road and a country road, but somehow a bit wilder nature. Although it was anything but wilderness, but more wilderness than I'd expected from our area.
Also, dass sollte ich jetzt vielleicht erklären. Ich habe eine tolle Entdeckung bei uns in der Gegend gemacht. Ich war überrascht und überrumpelt, weil ich festgestellt habe, wie wenig ich eigentlich meine Gegend erkunde und was für eine Stubenhockerin ich eigentlich doch bin. Jedenfalls, ich gehe spazieren und denke mir, geh mal ein bisschen weiter raus und erkunde die Gegend. Und schau dich mal um. Geh mal abseits der Wege. Denn normalerweise laufe ich nur um die Äcker herum, die rechteckigen Planmuster, die es halt gibt. Aber dann bin ich doch nicht meine übliche Strecke gelaufen. Und habe so etwas wie ein Stückchen unberührter Natur entdeckt. Naja, nicht unberührt. Es gibt da Trampelpfade auf denen auch Pferdeäpfel herumliegen und das ist doch schon sehr berührt, aber es war nicht wie irgendwelche Naturgebiete, in denen es dann gleich einen Kiosk, eine Grillstelle und Sitzbänke gibt, sondern einfach ein kleines Tal, in dem Gestrüpp und Bäume wuchsen, einfach mal eingequetscht zwischen eine Landstraße und eine Bundesstraße bei uns in der Gegend. Und wenn man von außen guckt, bemerkt man dieses kleine Tal nicht mal. Nicht mal von der anderen Straßenseite. Ich bin da schon so oft vorbeigelaufen, ohne es jemals zu bemerken. Ich hätte nie erwartet, dass es da ein kleines Tal mit Bäumen drin gibt. Und dann steht plötzlich dieses kleine Tal da, sodass ich mir nicht sicher war, ob ich noch in meiner eigene Welt war.
Well, maybe I should explain that. I've had a great discovery in our area. I was surprized, because I realized, how rarely I acually explore my area and what a stay-at-home I actually am. Anyway, I go walking and think, go a bit around and explore ths area. And look around. Go off the beaten track. You know, usually I just walk around the fields, the rectangular patterns, just like they are. But then I didn't walk my usual track. And discovered somehow something like a piece of untouched nature. Well, not untouched. There are trails with horse manure and that is actually quite touched, but it wasn't like in any nature places in which there are right atthe place a kiosk, a fireplace and benches, but just a tiny valley, in which scrub and trees grew, just squeezed between the state road and the country road in our area. And when you look from the outside, you don't even recognize it. Even not, if you're on the other side of the street. I passed that place so often, without ever noticing it. I've never expected there a dell with trees in it. And then there was suddenly that dell, so I wasn't sure anymore, whether I still was in my own world.
Das kleine Tal hätte ein Feental sein können und es ist wirklich unendlich inspirierend, wenn du so einen wunderbaren kleinen Flecken direkt bei dir in der Nähe entdeckst, der auch wenn er direkt zwischen zwei Straßen liegt, wirklich schön ist. Weil, für ein Tal ist es klein. Aber es ist sehr viel größer als alles was ich dort erwarten würde, so zwischen zwei Kalkfelsen, wie es die bei uns gibt, wo in der Vergangenheit Ichthyosaurier, Megalodons und andere urzeitliche Meeresbewohner die Riffe unsicher gemacht haben. Da hat man Bilder verschiedener Art im Kopf, zum einen schweben da diese gruseligen Urviecher durch die Luft (Wo Wasser wäre, wenn wir in der damaligen Zeit wären) zum anderen Stelle ich mir vor, wie in den Büschen, Bäumen, Blumen und all den anderen Pflanzen Feen leben. Jedenfalls, groß genug dass man dort eine Straße mit Häusern auf beiden Seiten hineinbauen könnte. Was ich allerdings niemals tun würde, denn dafür ist dieser Fleck viel zu schön. Und zu klein, um die Abhänge an den Seiten als Berge zu bezeichnen.
The dell could have been a dell of fairies and it really is endlessly inspiring, when you discover such a wonderful small place immediately in your area and although it's between two roads it's beautiful. You know, for a valley it's small. But it's much bigger than anything I ever exspected there, between to big lime rocks, like they are here, where in the past ichthysaurs, megalodons and other primeval sea creatures painted the water red. There you get different kinds of pictures in your head, on the one hand there are these scary primeval creatures floating though the air (Where he water would have been in that past time) on the other I imagine how in the scrub, trees and flowers and all the other plants there are fairies living there. Anyway, big enough to build a street with houses on both sides there. What I'd never do, because this place is much to beautiful therefore. And too small, to call these rocks mountains.
Es erinnert mich an ein Buch dass ich mal gelesen habe, "Das kleine Volk" von Steve Augarde. Da gab es einen Feenwald und das kleine "Wäldchen" in diesem Tal hätte auch so ein Feenwald sein können. Klein, aber magisch. Und das bringt mich natürlich für eine meiner Geschichten auf eine Idee (denn die Geschichte spielt genau hier bei uns in der Gegend)
It remembers me of a book I've read, "The Various" by Steve Augarde. There is a small fairy wood and the small coppice in that dell could also have been such a fairy wood. Small, but magical. Ad that gives me the idea for one of my stories (because the story is set in our area)
Versteht ihr, es ist ein Ort, wo man allein in der Natur sein kann. Kein vielbesuchtes Naturwunder, wie der Grand Canyon oder die Niagarafälle, wo jährlich millionen von Touristen vorbeikommen. Oder auch anders als irgendwelche Gastwirtschaften in freier Natur, die allein durch ihre Existenz das Gefühl von Natur zerstören. Es ist überhaupt nicht gewaltig und wahrscheinlich kommt auch ab und zu ein Schäfer vorbei. Aber als ich dort war, hatte ich ein Gefühl, das man nur an einem solchen Ort haben kann, wo man auch allein in der Natur sein kann: Dass das alles mir gehört. Für kurze Zeit hat dieses Tal mir gehört, jedenfalls hat es sich so angefühlt und das ist es, das für mich zählt.
You know, it's a place, where you can be alone in nature. No frequently visited marvel of nature like the Grand Canyon or the Niagara Falls, where annually millions of tourist visit. Or even different than some restaurant in the nature, which simply because of their existence destroy the feeling of nature. It's not a bit grand and probably sometimes the shepherd passes there. But when I was there, I had the feeling, you only can have in such a place, where you can be alone in nature: That everything belongs me. A short spell long the dell belonged to me, at least it felt like that and that's what counts to me.
Well, it wasn't actually on the fields anymore. It still wasn't wilderness, but really a very fantastic landscape. Somewhere squeezed between a state road and a country road, but somehow a bit wilder nature. Although it was anything but wilderness, but more wilderness than I'd expected from our area.
Also, dass sollte ich jetzt vielleicht erklären. Ich habe eine tolle Entdeckung bei uns in der Gegend gemacht. Ich war überrascht und überrumpelt, weil ich festgestellt habe, wie wenig ich eigentlich meine Gegend erkunde und was für eine Stubenhockerin ich eigentlich doch bin. Jedenfalls, ich gehe spazieren und denke mir, geh mal ein bisschen weiter raus und erkunde die Gegend. Und schau dich mal um. Geh mal abseits der Wege. Denn normalerweise laufe ich nur um die Äcker herum, die rechteckigen Planmuster, die es halt gibt. Aber dann bin ich doch nicht meine übliche Strecke gelaufen. Und habe so etwas wie ein Stückchen unberührter Natur entdeckt. Naja, nicht unberührt. Es gibt da Trampelpfade auf denen auch Pferdeäpfel herumliegen und das ist doch schon sehr berührt, aber es war nicht wie irgendwelche Naturgebiete, in denen es dann gleich einen Kiosk, eine Grillstelle und Sitzbänke gibt, sondern einfach ein kleines Tal, in dem Gestrüpp und Bäume wuchsen, einfach mal eingequetscht zwischen eine Landstraße und eine Bundesstraße bei uns in der Gegend. Und wenn man von außen guckt, bemerkt man dieses kleine Tal nicht mal. Nicht mal von der anderen Straßenseite. Ich bin da schon so oft vorbeigelaufen, ohne es jemals zu bemerken. Ich hätte nie erwartet, dass es da ein kleines Tal mit Bäumen drin gibt. Und dann steht plötzlich dieses kleine Tal da, sodass ich mir nicht sicher war, ob ich noch in meiner eigene Welt war.
Well, maybe I should explain that. I've had a great discovery in our area. I was surprized, because I realized, how rarely I acually explore my area and what a stay-at-home I actually am. Anyway, I go walking and think, go a bit around and explore ths area. And look around. Go off the beaten track. You know, usually I just walk around the fields, the rectangular patterns, just like they are. But then I didn't walk my usual track. And discovered somehow something like a piece of untouched nature. Well, not untouched. There are trails with horse manure and that is actually quite touched, but it wasn't like in any nature places in which there are right atthe place a kiosk, a fireplace and benches, but just a tiny valley, in which scrub and trees grew, just squeezed between the state road and the country road in our area. And when you look from the outside, you don't even recognize it. Even not, if you're on the other side of the street. I passed that place so often, without ever noticing it. I've never expected there a dell with trees in it. And then there was suddenly that dell, so I wasn't sure anymore, whether I still was in my own world.
Das kleine Tal hätte ein Feental sein können und es ist wirklich unendlich inspirierend, wenn du so einen wunderbaren kleinen Flecken direkt bei dir in der Nähe entdeckst, der auch wenn er direkt zwischen zwei Straßen liegt, wirklich schön ist. Weil, für ein Tal ist es klein. Aber es ist sehr viel größer als alles was ich dort erwarten würde, so zwischen zwei Kalkfelsen, wie es die bei uns gibt, wo in der Vergangenheit Ichthyosaurier, Megalodons und andere urzeitliche Meeresbewohner die Riffe unsicher gemacht haben. Da hat man Bilder verschiedener Art im Kopf, zum einen schweben da diese gruseligen Urviecher durch die Luft (Wo Wasser wäre, wenn wir in der damaligen Zeit wären) zum anderen Stelle ich mir vor, wie in den Büschen, Bäumen, Blumen und all den anderen Pflanzen Feen leben. Jedenfalls, groß genug dass man dort eine Straße mit Häusern auf beiden Seiten hineinbauen könnte. Was ich allerdings niemals tun würde, denn dafür ist dieser Fleck viel zu schön. Und zu klein, um die Abhänge an den Seiten als Berge zu bezeichnen.
The dell could have been a dell of fairies and it really is endlessly inspiring, when you discover such a wonderful small place immediately in your area and although it's between two roads it's beautiful. You know, for a valley it's small. But it's much bigger than anything I ever exspected there, between to big lime rocks, like they are here, where in the past ichthysaurs, megalodons and other primeval sea creatures painted the water red. There you get different kinds of pictures in your head, on the one hand there are these scary primeval creatures floating though the air (Where he water would have been in that past time) on the other I imagine how in the scrub, trees and flowers and all the other plants there are fairies living there. Anyway, big enough to build a street with houses on both sides there. What I'd never do, because this place is much to beautiful therefore. And too small, to call these rocks mountains.
Es erinnert mich an ein Buch dass ich mal gelesen habe, "Das kleine Volk" von Steve Augarde. Da gab es einen Feenwald und das kleine "Wäldchen" in diesem Tal hätte auch so ein Feenwald sein können. Klein, aber magisch. Und das bringt mich natürlich für eine meiner Geschichten auf eine Idee (denn die Geschichte spielt genau hier bei uns in der Gegend)
It remembers me of a book I've read, "The Various" by Steve Augarde. There is a small fairy wood and the small coppice in that dell could also have been such a fairy wood. Small, but magical. Ad that gives me the idea for one of my stories (because the story is set in our area)
Versteht ihr, es ist ein Ort, wo man allein in der Natur sein kann. Kein vielbesuchtes Naturwunder, wie der Grand Canyon oder die Niagarafälle, wo jährlich millionen von Touristen vorbeikommen. Oder auch anders als irgendwelche Gastwirtschaften in freier Natur, die allein durch ihre Existenz das Gefühl von Natur zerstören. Es ist überhaupt nicht gewaltig und wahrscheinlich kommt auch ab und zu ein Schäfer vorbei. Aber als ich dort war, hatte ich ein Gefühl, das man nur an einem solchen Ort haben kann, wo man auch allein in der Natur sein kann: Dass das alles mir gehört. Für kurze Zeit hat dieses Tal mir gehört, jedenfalls hat es sich so angefühlt und das ist es, das für mich zählt.
You know, it's a place, where you can be alone in nature. No frequently visited marvel of nature like the Grand Canyon or the Niagara Falls, where annually millions of tourist visit. Or even different than some restaurant in the nature, which simply because of their existence destroy the feeling of nature. It's not a bit grand and probably sometimes the shepherd passes there. But when I was there, I had the feeling, you only can have in such a place, where you can be alone in nature: That everything belongs me. A short spell long the dell belonged to me, at least it felt like that and that's what counts to me.
füttere die kommentarhungrige Bloggerin
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gedankliche Gänge
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Wednesday, April 16, 2014
0 Wie ich versuche, Relativität mit bloggen und Urlaub zu erklären... und was an ihr so schön ist.
Dass Zeit relativ ist, hat man ja schon oft gehört. Ich könnte auch nicht behaupten, die Relativitätstheorie zu verstehen. Aber ich glaube, Relativität irgendwie schön. Wenn man mal den physikalischen und sonstigen wissenschaftlichen Bezug weglässt. Ich blicke jetzt auf mehr als zwei Monate bloggen zurück, und dort hat sich für mich so viel getan, dass es mir viel länger vorkommt. Es haben sich mir Möglichkeit aufgetan und Abgründe dazu und alles was ich vor einem Monat gepostet habe, scheint mir jetzt schon so weit entfernt wie noch nie. Im sonstigen Leben aber hat sich wenig geändert. Ich gehe jeden Tag zur Schule und mache sonst alles was ich tue, aber mein Leben hat sich eigentlich nicht groß verändert. Äußerlich nicht. Aber innerlich.
That time is relative is heard often. I couldn't claim to understand the theory of relativity, but maybe relativity. Let away the physical and other scientific reference. I'm now looking back to more than two months of blogging and there so much happened, that it already seems much longer. It gave me new chances and possibilities and in addition abysms and everything postet a month ago seems so far away. In the rest of my life nothing really changed. I go to school, day by day and still do those thing I usually do, but my life hasn't changed. Not cursorily. But inwardly.
Wenn man mal im Urlaub weit weg war, und dort kein Internet und Telefon hatte (weil es zu teuer war und sich nicht gelohnt hätte) weiß, wie es sich anfühlt, wenn man im Urlaub alles Mögliche erlebt hat und wie man sich selber durch die Erlebnisse verändert hat (sofern es nicht der faule Strandurlaub war, den man jedes Jahr unternimmt und der sich nicht verändert hat, sodass er Teil des Lebens geworden ist und man keinen Unterschied spürt) und wenn man dann zurückkommt, ist alles gleich geblieben. Die Welt hat nicht aufgehört, sich zu drehen, der Alltag kehrt wieder ein und was bleibt, ist die Erinnerung. Als wäre die Zeit stehen geblieben. Dann gibt es die Möglichkeit, dass man bei der Rückkehr alles verändert findet. Alles hat sich so stark verändert, dass man denkt, man wäre doch nur kurz weggewesen und es schent zu Hause mehr Zeit vergangen zu sein als im Urlaub, weil es der Strandurlaub war, während die Freundinnen zu Hause gemeinsam Dinge miteinander erlebt haben, oder weil sie im Gegensatz zu dir einen aufregenden Urlaub hatten und nun scheint es so, als hätte sich in deiner Abwesenheit total viel ereignet. So war das Bloggen für mich eine aufregende Reise und wird das weiterhin bleiben, bis ich mich daran gewöhnt habe und es für mich Alltag wird. In Wirklichkeit verändert sich natürlich immer alles, wie in dem schönen Sprichwort, dass man nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen kann, weil man selbst sich verändert und der Fluss auch, aber es kommt auf die Differenzen an, wie stark sich etwas verändert hat.
Who every was once far away on a holiday and didn't have internet and telephone (because it was too expensive and not worth it) knows what it's like, when you experience all kinds of things on your holiday and how you change through these experiences (in case it wasn't a lazy beach holiday you have every year and that hasn't changed so it became part of your life and you feel no difference) and then you come home, everything has kept the same. The world hasn't stopped turning, everyday life comes back and what remains is the memory. As if the time had stopped for a while. Then there's the possibilty, that when you come back, everything has changed. Everything changed so much, that you think you've been only a away for a short time and it seems like at home more time has passed than on your holiday, because it was the beach holiday, while your friends at home had experiences together, or because the had in contrast to you an exciting holiday and now it seems like, as if in you absence happened a lot. Blogging was to me an exciting journey and will be it until it becomes everyday life for me. In practice everything changes always, like in this sayying that you can't dive twice in the same river, because you change yourself and the river too, but it depends on the differences, how intense something has changed.
Aber zurück zum Urlaub und zur Zeit. Sommerferien dauern immer sechs Wochen -zumindest in Deutschland. Das heißt, es vergeht immer die gleiche Menge an Zeit, jedes Jahr. Das ist eigentlich logisch. Ein Jahr enthält immer dreihundertfünfundsechzigeinhalb Tage, nicht mehr, nicht weniger und die Zeit vergeht eigentlich immer gleich. Aber dann gibt es noch die Wahrnehmung. Und die verzerrt die Zeit. Wenn nichts passiert, vergeht aus deiner Sicht weniger Zeit, als wenn viel passiert. Die Nacht erscheint (wenn wir wirklich schlafen) immer viel kürzer als der Tag, weil wir ja zu dieser Zeit schlafen. Oder wir liegen die ganze Nacht wach, dann erscheint sie weil wir nichts tun, länger. Eine aufregender Urlaub vergeht in Windeseile, weil so viel passiert. Im Rückblick erscheint er aber einem Menschen viel länger, weil so viel passiert ist. Du sitzt stundenlang am Computer, surfst nur von Seite zu Seite zu Seite und die Zeit kommt dir ewig lang vor, du denkst, die Zeit würde kaum vergehen und versinkst aber doch in einmysteriöses Zeitloch und denkst hinterher, so viel Zeit wäre doch nicht vergangen, du hast ja schließlich "nur mal kurz" "dieses oder jenes" zu erledigen. Und plötzlich sind mehrere Stunden vorbei und du hast nichts geschafft und hast hinterher das Gefühl, dass die Zeit einen Sprung gemacht hat. In der gleichen Zeit kannst du übrigens eine Party feiern, oder ein Buch lesen oder ein Fußballspiel gucken und das macht dich in den meisten Fällen glücklicher, auch wenn dein Lieblingsverein verliert, das Buch mies ist und du dich auf der Party mit einem Freund streitest, denn Ereignisse gehören zu den Dinge, über die wir uns definieren. Im stundenlangen am Computer hocken passiert jedoch zu wenig. Da du dich nur berieseln lässt und dich irgendwann längst nicht mehr konzentrieren kannst, weil du dein ursprüngliches Ziel aus den Augen verloren hast, ist das Ergebnis nur verschwendete Zeit.
But let's get back to holidays and to time. Summer holidays always last six weeks -at least in Germany. It means, that every year the same measure of time passes. That's actually logical. A year has always threehundred andsixtyfive and a half days, not more, not less and time always passes the same. But then there's our cognition. And that distorts time. When nothing happens, from your view, as when a lot happens. The night seems (when we really sleep) always shorter than day, because we sleep in this time. Or we lie the whole night awake, then it seems, because we do nothing, longer. An exciting holiday passes in next to no time, because so much happened. I retrospective it seems much longer, because so much happened. You sit for hours at your computer, only surf from page to page and time seems too long, you think the time wouldn't pass, but get lost in amysterious hole of time and afterwards so much time hasn't passed, you just had to do "by the way" "this and that". And then several hours passed by und you haven't managed anything and you have afterwards the feeling the time made a jump. In the same time you can by the way celebrate a party, read a book or watch a football game and than usually makes you happier, although your favorite club looses, the book is bad and you argue with a friend on the party, because occasions are what we define us with. Surfing the internet for hours, nothing happens. Since you only let thing wash over you and sometime you long ago already couldn't concentrate anymore, because you've already lost tracks of your original goal, the result is only wasted time.
Verschwendete Zeit, verlorene Zeit kann einen unglücklicher machen, als andere Verluste, denn dadurch, dass das, was man verloren hat, so ungreifbar ist, kann man nicht darum weinen.
Zurück zur Relativität. Es kommt gar nicht darauf an, wie viel Zeit vergangen ist, sondern was man in dieser Zeit getan hat. Und das finde ich schön, das hat einen philosophischen Wert, weil es einen ermutigt, jede Stunde im Leben sinnvoll zu nutzen, jede Stunde zu leben. Das heißt nicht, dass wir wie besessen arbeiten oder lernen sollen, es heißt auch nicht, dass wir Parties ohne Ende machen sollen.
Es heißt, dass wir jede Stunde so nutzen sollen, damit von ihr etwas bleibt, damit wir eine Erinnerung an diese Stunde haben und wenn es doch nicht so gut geht, dass wir an sie denken und neue Kraft aus diesen Stunden schöpfen können. (wie sich das anhört, aber es ist irgendwie die Wahrheit) Das heißt nicht, dass wir in Erinnerungen schwelgen dürfen und vor lauter Vergangenheit Zukunft und Gegenwart aus den Augen verlieren. Das ist nicht gut, weil die Vergangenheit nur lehrt, aber nicht zurückkommt. Man merkt, dass eine alte Freundschaft fade wird, wenn man nur noch am Stammtisch Erinnerungen austauscht. Man muss miteinander Dinge erleben, damit man Erinnerungen sammeln kann.
Das alles ist für mich die philosophische Schönheit von Relativität.
Wasted time, lost time can make one unhappier than other losses, because since the things you lost are so unseizable, you can't cry for it.
Back to relativity. It doesn't matter, how much time has passed, but what you did in that time. And I find that beautiful, it has a philosophical value, because it encourages, to use every hour meaningful, live every hour. That doesn't mean we should work like we're obsessed, or learn like we're obsessed, on the other hand it doesn't mean we should celebrate endless parties.
It means that we shall use every hour in a way that something remains from it, so we have a memory of this hour, and when life doesn't go well, than we remember it and regain strength from these hours (how that sounds... but it's the truth, somehoe) That doesn't mean, that we shall reminisce about memories of the past and loose sight of the present and future for the past. That's not good, since the past only teaches, but never comes back. You realize, that old friendships get dull, when you only exchange memories at the regular's table. You have to experiece together, to collect memories.
All that is for me the philosophical beauty of relativity
That time is relative is heard often. I couldn't claim to understand the theory of relativity, but maybe relativity. Let away the physical and other scientific reference. I'm now looking back to more than two months of blogging and there so much happened, that it already seems much longer. It gave me new chances and possibilities and in addition abysms and everything postet a month ago seems so far away. In the rest of my life nothing really changed. I go to school, day by day and still do those thing I usually do, but my life hasn't changed. Not cursorily. But inwardly.
Wenn man mal im Urlaub weit weg war, und dort kein Internet und Telefon hatte (weil es zu teuer war und sich nicht gelohnt hätte) weiß, wie es sich anfühlt, wenn man im Urlaub alles Mögliche erlebt hat und wie man sich selber durch die Erlebnisse verändert hat (sofern es nicht der faule Strandurlaub war, den man jedes Jahr unternimmt und der sich nicht verändert hat, sodass er Teil des Lebens geworden ist und man keinen Unterschied spürt) und wenn man dann zurückkommt, ist alles gleich geblieben. Die Welt hat nicht aufgehört, sich zu drehen, der Alltag kehrt wieder ein und was bleibt, ist die Erinnerung. Als wäre die Zeit stehen geblieben. Dann gibt es die Möglichkeit, dass man bei der Rückkehr alles verändert findet. Alles hat sich so stark verändert, dass man denkt, man wäre doch nur kurz weggewesen und es schent zu Hause mehr Zeit vergangen zu sein als im Urlaub, weil es der Strandurlaub war, während die Freundinnen zu Hause gemeinsam Dinge miteinander erlebt haben, oder weil sie im Gegensatz zu dir einen aufregenden Urlaub hatten und nun scheint es so, als hätte sich in deiner Abwesenheit total viel ereignet. So war das Bloggen für mich eine aufregende Reise und wird das weiterhin bleiben, bis ich mich daran gewöhnt habe und es für mich Alltag wird. In Wirklichkeit verändert sich natürlich immer alles, wie in dem schönen Sprichwort, dass man nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen kann, weil man selbst sich verändert und der Fluss auch, aber es kommt auf die Differenzen an, wie stark sich etwas verändert hat.
Who every was once far away on a holiday and didn't have internet and telephone (because it was too expensive and not worth it) knows what it's like, when you experience all kinds of things on your holiday and how you change through these experiences (in case it wasn't a lazy beach holiday you have every year and that hasn't changed so it became part of your life and you feel no difference) and then you come home, everything has kept the same. The world hasn't stopped turning, everyday life comes back and what remains is the memory. As if the time had stopped for a while. Then there's the possibilty, that when you come back, everything has changed. Everything changed so much, that you think you've been only a away for a short time and it seems like at home more time has passed than on your holiday, because it was the beach holiday, while your friends at home had experiences together, or because the had in contrast to you an exciting holiday and now it seems like, as if in you absence happened a lot. Blogging was to me an exciting journey and will be it until it becomes everyday life for me. In practice everything changes always, like in this sayying that you can't dive twice in the same river, because you change yourself and the river too, but it depends on the differences, how intense something has changed.
Aber zurück zum Urlaub und zur Zeit. Sommerferien dauern immer sechs Wochen -zumindest in Deutschland. Das heißt, es vergeht immer die gleiche Menge an Zeit, jedes Jahr. Das ist eigentlich logisch. Ein Jahr enthält immer dreihundertfünfundsechzigeinhalb Tage, nicht mehr, nicht weniger und die Zeit vergeht eigentlich immer gleich. Aber dann gibt es noch die Wahrnehmung. Und die verzerrt die Zeit. Wenn nichts passiert, vergeht aus deiner Sicht weniger Zeit, als wenn viel passiert. Die Nacht erscheint (wenn wir wirklich schlafen) immer viel kürzer als der Tag, weil wir ja zu dieser Zeit schlafen. Oder wir liegen die ganze Nacht wach, dann erscheint sie weil wir nichts tun, länger. Eine aufregender Urlaub vergeht in Windeseile, weil so viel passiert. Im Rückblick erscheint er aber einem Menschen viel länger, weil so viel passiert ist. Du sitzt stundenlang am Computer, surfst nur von Seite zu Seite zu Seite und die Zeit kommt dir ewig lang vor, du denkst, die Zeit würde kaum vergehen und versinkst aber doch in ein
But let's get back to holidays and to time. Summer holidays always last six weeks -at least in Germany. It means, that every year the same measure of time passes. That's actually logical. A year has always threehundred andsixtyfive and a half days, not more, not less and time always passes the same. But then there's our cognition. And that distorts time. When nothing happens, from your view, as when a lot happens. The night seems (when we really sleep) always shorter than day, because we sleep in this time. Or we lie the whole night awake, then it seems, because we do nothing, longer. An exciting holiday passes in next to no time, because so much happened. I retrospective it seems much longer, because so much happened. You sit for hours at your computer, only surf from page to page and time seems too long, you think the time wouldn't pass, but get lost in a
Verschwendete Zeit, verlorene Zeit kann einen unglücklicher machen, als andere Verluste, denn dadurch, dass das, was man verloren hat, so ungreifbar ist, kann man nicht darum weinen.
Zurück zur Relativität. Es kommt gar nicht darauf an, wie viel Zeit vergangen ist, sondern was man in dieser Zeit getan hat. Und das finde ich schön, das hat einen philosophischen Wert, weil es einen ermutigt, jede Stunde im Leben sinnvoll zu nutzen, jede Stunde zu leben. Das heißt nicht, dass wir wie besessen arbeiten oder lernen sollen, es heißt auch nicht, dass wir Parties ohne Ende machen sollen.
Es heißt, dass wir jede Stunde so nutzen sollen, damit von ihr etwas bleibt, damit wir eine Erinnerung an diese Stunde haben und wenn es doch nicht so gut geht, dass wir an sie denken und neue Kraft aus diesen Stunden schöpfen können. (wie sich das anhört, aber es ist irgendwie die Wahrheit) Das heißt nicht, dass wir in Erinnerungen schwelgen dürfen und vor lauter Vergangenheit Zukunft und Gegenwart aus den Augen verlieren. Das ist nicht gut, weil die Vergangenheit nur lehrt, aber nicht zurückkommt. Man merkt, dass eine alte Freundschaft fade wird, wenn man nur noch am Stammtisch Erinnerungen austauscht. Man muss miteinander Dinge erleben, damit man Erinnerungen sammeln kann.
Das alles ist für mich die philosophische Schönheit von Relativität.
Wasted time, lost time can make one unhappier than other losses, because since the things you lost are so unseizable, you can't cry for it.
Back to relativity. It doesn't matter, how much time has passed, but what you did in that time. And I find that beautiful, it has a philosophical value, because it encourages, to use every hour meaningful, live every hour. That doesn't mean we should work like we're obsessed, or learn like we're obsessed, on the other hand it doesn't mean we should celebrate endless parties.
It means that we shall use every hour in a way that something remains from it, so we have a memory of this hour, and when life doesn't go well, than we remember it and regain strength from these hours (how that sounds... but it's the truth, somehoe) That doesn't mean, that we shall reminisce about memories of the past and loose sight of the present and future for the past. That's not good, since the past only teaches, but never comes back. You realize, that old friendships get dull, when you only exchange memories at the regular's table. You have to experiece together, to collect memories.
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Tuesday, April 15, 2014
0 Nach dem Austeilen #8
Ich dachte immer, dass ich eigentlich nicht so der Aufschiebungstyp bin und ein Frühaufsteher. Ich, ich erledige das doch sofort und dann bin ich auch gleich fertig. Ich bin Superwoman und schaffe alles pünktlich. Und so weiter. Pustekuchen. Also Samstagmorgen, ja? dachte ich mir am Samstagmorgen. Kein Problem! Nur noch schnell dies und das. Nur noch schnell... Da war der Samstag schon vorbei. Die Prospekte lagen aufgestapelt in der Zimmerecke und Frau Mayer war enttäuscht, weil sie keine Abendlektüre hatte. Oder auch nicht. Sicherlich war sie froh, ausnahmsweise mal keine Werbung wegwerfen zu müssen. Jedenfalls, ich habe meine Arbeit erst mal ziehen lassen. Und am Sonntag auch. Gestern kam für Frau Mayer dann die böse Überraschung: die blöde Reklame hatte sich nur (mal wieder) verspätet. Tja... wer das wohl gewesen sein könnte?
I always thought I wasn't the type for suspension and that I was a early riser. I, I'd complete that immediately and finish it quickly. I'm Superwoman, yes? I thought on Saturday morning and I'll handle everything in time. And so on. Nonsense. So, Saturday morning, yes? I thought on Saturday morning. No Problem! Only just finishing this and that. Just by the way... then Saturday was already over. The brochures lay around piled in a corner and Mrs. Smith was probably embarrassed because she didn't have a evening reading.Or maybe not. Certainly she was relieved to have no trash. Well, I let my work drag around. On Sunday too. Yesterday there was a bad surprise for Mrs. Smith: the stupid adverts had (again) only arrived to late. Um... wonder who caused that...
I always thought I wasn't the type for suspension and that I was a early riser. I, I'd complete that immediately and finish it quickly. I'm Superwoman, yes? I thought on Saturday morning and I'll handle everything in time. And so on. Nonsense. So, Saturday morning, yes? I thought on Saturday morning. No Problem! Only just finishing this and that. Just by the way... then Saturday was already over. The brochures lay around piled in a corner and Mrs. Smith was probably embarrassed because she didn't have a evening reading.Or maybe not. Certainly she was relieved to have no trash. Well, I let my work drag around. On Sunday too. Yesterday there was a bad surprise for Mrs. Smith: the stupid adverts had (again) only arrived to late. Um... wonder who caused that...
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Nach dem Austeilen...von was auch immer ;-)
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