Sunday, March 16, 2014

Nach dem Austeilen #5

Heute habe ich mich selbst übertroffen, was verspätet abgelieferte Arbeit angeht. Eigentlich sollte ich ja Samstagmorgens meine Prospekte austeilen, aber nun gut, jetzt ist es eben Sonntagabend geworden. Ich hatte Gründe.

Today I topped myself in doing my work far too late. Actually I schould deliver my brochures on saturday morning, but well, now it became sunday evening. I had reasons

Ich habe heute darüber nachgedacht, dass ich, als ich mit zwölf Jahren zum ersten mal in meinem Leben ernsthaft Geschichten geschrieben habe -davor auch schon, aber da waren die Geschichten ziemlich einfach und nicht besonders gut. Jedenfalls, für mich zählt irgendwie zwölf als das Alter, in dem ich wirklich wusste, was ich schreiben wollte, wenn ich mit meiner Geschichte anfing. Ich denke immer mit roten Backen daran zurück, dass ich eine Geschichte angefangen habe in der ein fünfzehnjähriges (!) Mädchen vorkommen sollte, das sich verliebt. Naja... im nachhinein denke ich, dass es richtig unvernünftig war. Die Hauptfigur war zwölf und diese Stellen sind noch okay, aber dann denke ich an das, was ich vorhatte über die Fünfzehnjährige zu schreiben... hilfe.

I today thought about, that I, when I was twelve and wrote serious stories for the first time -before I did too, but then the stories were very simple and not very good. Whatever, for me twelve counts as the age, in which I really knew, what I wanted to write, when I began a story. I always think back with hot cheeks, that I once began a story about a fifteen(!)-year old girl, which falls in love. Uh, yes... in retrospective I think it really was ridiculous. The main charakter was twelve, and those parts were okay, but then I think of what I intended to write about the fifteen-year old... help.

Liebe Mulan mit zwölf,
mit Fünfzehn ist es zwar möglich, dass manche einen Freund haben, aber von Liebe hast du echt keine Ahnung. (Zumindest nicht von dieser Art Liebe) Ich zwar auch nicht, aber der Punkt ist, dass ich das im Gegensatz zu dir erkannt habe. Ach ja, vergiss es, dich in einen Idioten in deiner Klasse verlieben zu wollen. Du wirst dich erstens nicht verlieben, weil kein einziger Romantiker in diese Klasse geht und zweitens ist die Liebe jedenfalls nicht so wie du sie dir vorstellst.
deine Mulan mit fünfzehn

Dear twelve-year old Mulan,
with fifteen it's possible to have a boyfriend, but ou really don't know anything about love (At least not about that kind of love) I do not know either, but the point is, that contrary to you I realized that. And forget trying to fall in love to one of the idiots in your class. You won't fall in love, because there is not a single romanticist in this class, also love is in any case not the way you imagine it.
Your fifteen-year old Mulan

Ich habe außerdem eine Sache bezüglich Gartenland herausgefunden: Es ist ein Land, in dem zwar bereits modernste Technik existiert, aber da es sich nicht jeder leisten kann, nicht überall existiert. Beziehungsweise gibt es viele Reiche, die sich die Technik direkt von den Herstellern liefern lassen, aber es gibt in Gartenland wenig zentrale Organisation, sodass es verwilderte Gegenden gibt, in denen Einhörner frei herumstreunen und Straßen, die immer noch mit Gaslaternen beleuchtet werden, weil es sich der Staat in Gartenland nicht leisten kann, überhaupt irgendetwas zu verändern. So gibt es im Norden von Gartenland bäuerliche Gegenden, in denen die Zeit stehen geblieben ist und eine Stadt, in der es total industrialisierungsmäßig zugeht. Und dann natürlich das eigentliche Gartenland, in dem die Reichen sich vor der Welt abschotten. Jeder hat nur so viel an moderner Technik, wie er es sich leisten kann, bzw. im Fall der Musen will. Gartenland hat eine seltsame Mischung aus moderne und Vergangenheit. Es gibt Luftschiffe (sehr viele) und gleichzeitig computergesteuerte Systeme, weil in Gartenland die Welt auch ander Naturgesetze hat. Ein kleines Scheinparadies in dem es hinter den Kulissen blutig zugeht. Und unsere Freunde Maika und Lina werden da hineingezogen.

I also found something out about Gardenia: It's a country in which alread very modern technology exists, but since  not everybody can afford it, doesn't exist everywhere. Respektively, there are many rich, who let the technologies deliver from the producer, but there is less central organization , so there are feral places, in which unicorns stray and streets, which are still powered by gas, because the state can't afford it, to bring any changes. So there are rural areas on the country, in which time stands still, and a city much industrialization-like. And then again of course the actual Gardenia, in which the rich seal theirselves off from the world. Everybody has only the amount of modern technology he can afford, respektively in case of the muses he wants. Gardenia has a strange mixture of past and future. There are airships (a lot) and at the same time computer-operated systems, because in Gardenia the natural law is different. A small apparent world in which life behind the scenes is a bloodshed. And our friends Maika and Lina are drawn to it.

4 Kommentare -gib deinen Senf dazu:

  1. Was für Prospekte teilst du da eigentl. immer aus? Du schreibst immer vom Prospekteausteilen, jetzt bin ich neugierig :D

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    1. Einfach Prospekte. Normaler Nebenjob. Lidl, Netto, Baywa und so. Nicht besonders interessant. Aber inspirierend, weil man einfach nur nachdenken kann. Weil solche Arbeit eben das Gehirn nicht besonders beansprucht und immer wenn einem lanweilig ist, kommt man auf die verrücktesten Ideen

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    2. Das ist aber ein cooler Nebenjob. Da kann man sich was dazuverdienen, und ist bestimmt viel besser als Kellnern oder Samstagsaushilfe im Supermarkt oder sowas. Das musste ich mal machen, da tun einem nachher Muskeln weh, von denen man vorher nichtmal wusste, dass man die hat. Ist schon super, dass du überhaupt einen Nebenjob machst, da kannst du richtig stolz drauf sein, dass du dir selber was verdienst. Die meisten Jugendlichen sind ja faule Socken, die machen nichtmal mehr Ferienjobs. Hut ab :)

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