Friday, January 30, 2015

Fünf am Freitag #29 -Lesezeichen

Huch, jetzt sind wir ja schon bei fast dreißig... verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man Woche für Woche Fünf am Freitag verbloggt... und ja, ich bin wieder zum ganz alten Logo zurückgewechselt. Macht ja keinen Sinn mehr, einen englischen Text irgendwo drin zu haben und seit ich die automatische Bildoptimierung von Blogger-Picasa abgestellt habe, sind die weißen jpegs auch nicht mehr gelblich angelaufen... mal sehen, ob ich vielleicht noch einen grünen Rand um das Logo hinzufüge, soweit bin ich aber mit dem Bild zufrieden :-)
Kommen wir aber zum Thema. Ich benutze ja sehr viele verschieden Lesezeichen, besonders wenn ich unterwegs sind und im Laufe von gerade mal knapp elf Jahren in denen ich lesen kann, habe ich eine ganze Menge kurioser Lesezeichen verwendet, die euch teilweise aber bekannt vorkommen dürften... finden wir also

Die fünf kuriosesen Lesezeichen, die wir bisher benutzt haben

Thursday, January 29, 2015

Wandertag... oder auch alles über das rosaflauschige Einhorn. (Nicht die Scheißherzchen vergessen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥)

Ha! Mein Wander-Tag hat Wellen geschlagen und ist endlich beim Fellmonsterchen angekommen und die Fragen waren so schlumpfochal, dass ich sie mir gleich wieder mitgenommen habe.
Zur Erinnerung: Man beantwortet die elf Fragen. Man tauscht die ersten zehn Fragen aus und lässt die elfte Frage aber unbedingt stehen. Anschließend taggt man bis zu elf weitere Leute :-)
Nicht ganz uneigennützig, denn ich habe beschlossen, Eigenwerbung zu machen, indem ich andere Leute über diesen Blog tagge *muahahaha*

  1. Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar? 

    Schwer? Natürlich solltest du ein rosaflauschige Einhörner anlegen! Je mehr, desto besser, am besten einen ganzen Stall! In ihrem natürlichen Lebensraum werden sie bedroht und kaum geschützt, also gib rosaflauschigen Einhörnern Asyl bei dir, sie haben es definitiv verdient!
  2. Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?

    Das ist ganz einfach: rosaflauschige Einhörner ernähren sich ausschließlich von Licht, Luft und ein bisschen Liebe, ergo musst du sie nur knuddeln und liebhaben. Die herzigsten (♥♥♥♥♥♥♥♥!!!!) Tiere die es überhaupt gibt!
  3. Sollte die Haltung von puscheligen, pinken Einhörnern sehr beliebt werden, droht dann eine Art Pegeda: “Patriotische Europäer gegen die Einhornisierung des Abendlandes”?

    Ich fürchte ja, auch wenn ich es nicht begrüße. Leider flüchten sehr viele Einhörner aus der Nutellaine in die nicht minder einhorngefährlichen Länder Deutschland und Lateinien, wo sie dann von verbohrten, überängstlichen Mitbürgern, die ihre Augen davor verschließen, wie puschelig und wuschelig Einhörner doch eigentlich sind, nicht als gleichberechtigte Daseinsformen annehmen. Darum: Seid achtsam und offen zu Enhörnern! Sie sind die besten, also lasst ihnen immer ein warmes Plätzchen in eurem Stall frei!
  4. Guckst Du das Dschungelcamp?

     Nein
  5. Vielleicht bin ich gar nicht das Fellmonster, sondern Manuel Neuer. Das wäre … ?

    Merkwürdig unschlumpfig.
  6. Vielleicht bin ich gar nicht Manuel Neuer, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?

    Schlumpfochal!
  7. Sammelst Du Steine? Also z. B. schöne Steine von Stränden?

    Nicht mehr. Ich hatte irgendwann zu viele Steine, die alle nur bedingt schön waren, und habe dann beschlossen, dass ich sie alle bei uns in den Vorhof über dem Schotter ausstreue. Dadurch habe ich weniger Ballast im Zimmer und der Schotter ist aufgepeppt :-)
  8. Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?

    Ist sie das nicht schon? ;-) Man kann ihr vieles anlasten, aber wenigstens setzt sie sich für rosaflauschige Einhörner ein... oder?
  9. Sollte Gauck sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?

    Nein. Das würde absolut gegen die Einhornrechte verstoßen, wonach die Würde des Einhorns unantastbar ist und auf Gaucks Kopf zu hocken ist doch etwas entwürdigend
  10. Was würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild eines XXL-Caipis oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?

    Wenn ich jemals Caipi nähme, dann höchstens Schlumpfettencaipi, das schmeckt nämlich exakt so wie Caipi, nur dass schlumpfblau und gleichzeitig alkoholfrei ist. Ansonsten ist ein Plakat der Schlumpfpartei (die sich übrigens stark für den Schutz von rosaflaschigen Einhörnern einsetzt, darauf eine Runde Scheißherzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥)
  11. Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unpuschelig. Dann kommt Euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen.)

    Auf einer Skala von eins bis drölf? EINHORN! (Auf Einhornisch ist das eine Zahl)  (P.S. Natürlich bleibt diese Frage gleich! Was denkst du denn? Glaubst, ich vermassle mir meine Chance, einmal einem echten, rosaflauschigen Einhorn zu begegnen?)
Das das Rosaflauschige Einhorn offenbar so gut angekommen ist, hier ist es (Und jetzt ALLE: *piiink-fluffy-unicorn...*):


Da ich diese Fragen von Fellmonsterchen einfach unglaublich schlumpfig finde, habe ich nur ein paar unter ihnen ersetzt. Und damit wir nicht vergessen, wie schlumpfig sie sind, gebe ich noch einmal eine Runde Scheißherzchen darauf: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Hier die Fragen, die ihr beantworten sollt:
  1. Ich fange mit einer ganz schweren Frage an: Sollte man sich ein flauschiges, pinkes Einhorn als Haustier halten oder vielleicht sogar zwei? Käme man dann noch mit der Epochalität klar?
  2. Was frisst so ein pinkes, puscheliges Einhorn eigentlich? Und wo bekomme ich einen Regenbogen, auf dem es tanzen kann, her?
  3. Was hältst du von der kürzlich von lateininischen Mitbürgern gegründeten "Einheimische Lateinier gegen die Einhornisierung des Abendlandes" ("Elpeda")?
  4. Magst du Phineas und Ferb? Wenn ja, was hältst du von "Phineas und Ferb: Star Wars"?
  5. Vielleicht bin ich gar nicht die Konsulin von Lateinien, sondern eine Schlumpfine. Das wäre … ?
  6. Vielleicht bin ich gar keine Schlumpfine, sondern ein flauschiges, pinkes Einhorn. Das wäre …?
  7. Vielleicht bin ich gar kein flauschiges, pinkes Einhorn, sondern ein fünfzehnjähriges Mädchen mit Identitätsproblemen. Das wäre...?
  8. Sollte Angela Merkel nicht mal mit einem Kostüm, welches mit pinken, puscheligen Einhörnern bedruckt ist, im Bundestag auftreten?
  9. Sollte Schlumpfinia Schlau sich ein pinkes, puscheliges Einhorn auf den Kopf setzen?
  10. Was würdet Ihr Euch eher an die Wand hängen? Ein Bild von einem Schlumpf oder ein Bild eines puscheligen, pinken Einhorns?
  11. Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag? (Denkt dran, diese Frage muss auf jeden Fall bleiben. Nicht ändern. Nicht löschen. Das wäre unschlumpfig. Dann kommt euch nie ein pinkes, flauschiges Einhorn besuchen)
Den Tag kriegen:

Lioba und ihre Schwester Mila
Domi, Elfii und Julie
Anna
Kati und Julia
und vielleicht kriege ich auch noch Königin Klaroline dazu, diesen Tag zu beantworten. Zumindest den rechten Kopf. Vielleicht. Das weiß ich noch nicht ;-)

Und das war es! Denkt daran, immer schön puschelig, flauschige, kuschelig, schlumpfig und epochal und am besten noch schlumpfochal zu sein! Wenn ihr diesen Tag beantwortet seid ihr die besten!

Wednesday, January 28, 2015

Gratwanderung *txt -zwischen Perfektionismus und Zeitmangel

Das Projekt *txt wurde von Dominik aus der Neonwildnis gestartet und es geht darum, alle drei Wochen zu einem bestimmten vorgegebn frei einen Text egal welcher Art zu schreiben, als Pendant zum Projekt 52 mit Fotos. Eigentlich bin ich ich schon im Verzug, aber wenn ich schon dabei bin, will auch etwas zu dem Projekt schreiben. Fangen wir also mit meinem ersten Text an, der gar nicht mein erster Text ist.

Eigentlich wollte ich zum Projekt *txt eine Kurzgeschichte schreiben. Eine wirklich kurze Kurzgeschichte. Nicht wie die angefangenen und nie beendeten Geschichten, bei denen sich nach dreizehn Seiten herauskristallisierte, dass das erst der Prolog war, weil ich in Gedanken schon in eine viel zu komplexe Welt eingetaucht war und dass erst danach wirklich die Geschichte beginnt.

Nehmen wir an, ich würde zeichnen statt schreiben, dann passiert es mir ständig, dass ich eigentlich nur eine Skizze machen will, nur ein paar Umrisse von den Figuren und ihrer Welt zeichnen will. Und dann passiert es mir, dass ich ein paar Detail zu viel hinzufüge, diese mit anderen verknüpfe, woraus sich noch mehr Details für meinen Text ergeben, die ich liebend gerne einbaue. Nur, dass der Umfang der Geschichte zu großt wird, so, dass ich ihn niemals innerhalb von drei Wochen fertigstellen könnte. Ich habe damit angefangen, detailliert zu werden. Wäre ich bei der Skizze geblieben, dann würde der Text jetzt fertig sein, aber ich war schon weiter. Und wenn man anfängt, detailliert zu werden, kann man das Bild nicht mehr so lassen, denn auf diese Weise sieht es einfach unvollendeter aus als eine blasse Skizze, die nicht zu viel verspricht und in die man weit weniger Mühe stecken muss. Jetzt liegt der Text abgespeichert und archiviert auf meiner Festplatte, zu einem Ungetüm gereift, aber längst nicht ausgereift, um wirklich veröffentlicht zu werden. Eigentlich will ich ganz andere Dinge schreiben. Es gibt vermutlich tiefsinnigere Gratwanderungen als die eine, die eine Perfektionistin geht, wenn sie innerhalb von möglichst kürzer Zeit etwas schaffen will. Natürlich, ich könnte eigentlich auch in einem halben Jahr noch meinen Text zu der Gratwanderung schreiben, aber ich wollte immer alles perfekt machen. Meinen Text in drei Wochen fertig haben, obwohl ich schon während des schreibens wusste, dass wenn ich dieses oder jenes noch weiter ausführe, es wieder zu viel wird, um es gleich auf der nächsten Seiten enden, oder gar ein offenes Ende zu machen. Perfektionisten wollen keine halben Sachen machen, dadurch schaffen sie es aber erst recht, unfertige Dinge, die im Gesicht perfekt, aber an allen anderen Seiten recht unförmig daherkommen in die Welt zu setzen. Vielleicht ist es eher eine innerliche Zerissenheit, dieses Gefühl alles zugleich, alles perfekt und alles in einer möglichst kurzen Zeit machen zu wollen, um am Ende ohne Ergebnis dazustehen, aber für mich ist das auch eine Situation, in der man zwischen verschiedenen Dingen auf dem Grat steht und nicht weiß, in welche Richtung man eigentlich will. Möglicherweise auch ein Dilemma. Was übrigens bei meiner ziemlich apokalyptischen Kurzgeschichte, die zu viele Details enthält, am Ende auch der Fall war, denn die darin beschriebene Situation war auch mehr ein Dilemma, denn eine Gratwanderung. Aber ich schweife mal wieder zu sehr ab und erzähle unnötige Details.

Sunday, January 25, 2015

Die Herzogin Nisi de Nutellaine, Herrin von Nusstella und über ihr Reich

Eines der interessantesten Herzogtümer Französiens ist die Nutellaine im Süden des Landes, die auf etwas gleicher Höhe liegt wie Keksland in Lateinien, das Land, durch das der Chocoly fließt.
Ebenso wie Keksland ist die Nutellaine ein Land der Süßigkeiten, doch das Herz dieses Landes ist kein Fluss, sondern Nutellavulkan, an dessen Fuß die Hauptstadt des Herzogtums, Nusstella liegt. Auf dem Vulkan thront die mächtige Festung der Herzogin, der tief ins Innerer der reicht. Rund um Nusstella und den zugehörigen Vulkan befinden sich meist Nutellaminen, in denen nach dem schokoladenbraunen Gold gebohrt wird. Nutella ist neben vielen anderen Lebensmitteln das wichtigste Exportgut der Nutellaine.

Je weiter man in der Nutellaine nach Norden geht, desto süßer wird sie und desto mehr Nutella klebt an den Bäumen. Man findet immer mehr Lolloblumen auf den Wiesen und der Geruch nach Pfefferminz erfüllt die Luft, doh am interessantesten sind wohl doch die tektonischen Aktivitäten die diese Landschaft aus Nutella geformt haben.
Sie scheint ein friedliches und beschauliches Land zu sein, doch dem ist nicht so. Viele Wanderer sind von dem süßen Land so entzückt, dass sie von deinen Tücken schnell überrumpelt wurden. So kommen die meisten Wanderer um, weil sie in Nutellapfützen und Treibzucker versinken oder wel sie sich den Magen vollschlagen und dabei Marshmallows anlocken und von ihnen einverleibt werden.

Die Nutellaine ist übrigens der einzige Ort, an dem das von Aussterben bedrohte rosaflauschige Einhorn noch zu finden ist, das dafür bekannt ist, dass es Regenbogen ausscheidet und sich von Licht und Luft ernährt. Allerdings pflegt die Herzogin, die auch sonst nicht besonders zimperlich ist, es sei denn jemand hat ihre (natürlich) schokoladenbraune Frisur ruiniert, gerne diese Einhörner zu jagen, darum haben französianische Tierschutzverbände das folgende Video gedreht, um auf es aufmerksam zu machen:


Leider fand Herzogin Nisi dieses Video einfach nur bescheuert und ignorierte schlichtweg alle Bemühungen der Tierschutzorganisation, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.

Die Ureinwohner der Nutellaine sind klein, rundlich und tragen bevorzugt bunte Kleider aus leuchtendem Süßigkeitenpapier. Es sind unterschiedliche Spezies, aber die Hauptgruppen der Bewohner sind Schokoladengnome, Bonbonzwerge, Zuckerelfen -von den Konsulinnen Lateiniens als Mitarbeiter hochgeschätzt- und ganz selten auch die misanthropischen Lakritzschnecken. Die meisten ihrer ungesunden Essgewohnheiten haben die Enwohner der Nutellaine auf ihre menschlichen Mitbürger übertragen und über Fastfoodketten und Nutella in die ganze Welt, Herzogin Nisi de Nutellaine gehört zu den wenigen Einwohnern des Landes, die nicht kugelrund über den Boden rollen können, wenn ihnen langweilig ist.

(Dieser Artikel ist ungesponsert und gründet eher auf... Süßigkeitensucht :D)

Saturday, January 24, 2015

Lieblingszitate aus "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker

Ich möchte noch eine Anmerkung machen: Ich habe dieses Buch schon vor mehr als einem Vierteljahr ausgelesen. Ich habe damals diese Zitate gesammelt weiß aber beim besten Willen nicht einmal mehr, wie mir das Buch gefallen hat. Trotzdem sind die Zitate es wert, gepostet zu werden. Also, enjoy :-)

Ich habe so gar keine Lust, eine ausführlichere Rezension über das Buch zu schreiben. Es war voller Wendungen in der Handlung und selbst am Ende des Buches, wenn man glaubt alles sei erzählt, lauern immer noch Überraschungen, sodass ich eigentlich nicht weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Außerdem habe ich die Handlung nicht mehr genau im Kopf. Dafür stelle ich euch meine Lieblingszitate aus dem Buch vor. Keine Angst, die sind Spoilerfrei. Wobei ich mich inzwischen frage, was denn alle Welt mit Spoilern hat. Ich wurde in meinem Leben schon so oft gespoilert und im nachhinein betrachtet ist das echt kein Weltuntergang.

"Das ist das Schöne am amerikanischen Recht, Goldman: Wenn es kein Gesetz gibt, erfinden sie eben eines. Und wenn jemand es wagt, Ihnen ans Beins zu pinkeln, gehen sie bis zum Obersten Gerichtshof. Der gibt ihnen recht und erlässt in ihrem Namen einen Beschluss: Goldman gegen den Staat New Hampshire. Wissen sie, warum man Ihnen in diesem Land bei einer Verhaftung Ihre Rechter vorlesen muss? Weil in den 1960er-Jahren ein gewisser Ernesto Miranda aufgrund seines Geständnisses wegen Vergewaltigung verurteilt wurde. Und nun stellen sie sich vor, was sein Anwalt gesagt hat: Er hat gesagt, das ist ungerecht, weil der gute Miranda nicht lange zur Schule gegangen ist und deshalb nicht wusste, dass ihm die Bill of Rights das Recht gab, die Aussage zu verweigern. Dieser Anwalt veranstaltete einen Riesenwirbel und brachtet den Fall vor den Obersten Gerichtshof und das ganze Trallala und stellen sie sich vor, der Arsch hat gewonnen! Das Geständnis wurde für ungültig erklärt, der Beschluss in der Sache Miranda gegen den Staat Arizone erlangte Berühmtheit und seitdem muss der Bulle, der sie ein buchtet, zu ihnen sagen: "Sie haben das Recht zu schweigen und das Recht auf einen Anwalt und wenn sie sich keinen Anwalt leisten können, wird ihnen von Amts wegen einer zur Verfügung gestellt" Kurzum, dieses Blabla, das man ständig im Kino hört verdanken wir unserem Freund Ernesto!"

Friday, January 23, 2015

Buchtrailer?

Ann-Bettina Schmitz aus ihrer Leseecke veranstaltet eine Blogparade zum Theme Buchtrailer und was wir eigentlich davon halten und ich mache mit, weil die mich zum einen ziemlich nerven und ich zum anderen auch ein paar positive Apekte darüber zu sagen habe. Ann-Bettina hat zwar eine paar Fragen vorgegeben, aber als ich das bemerkt habe, hatte ich die meisten davon schon in anderer Form in diesem Post beantwortet, deshalb lasse ich ihn jetzt mal so wie er ist :D

An- und für sich, finde ich eigentlich, dass Buchtrailer in etwa so bekloppt sind wie das Buch zum Film. Ein Symptom eines meist medienübergreifenden Phänomens. Irgendwie unnötig. Fängt man irgendwann auch an, Lesungen zu Filmen abzuhalten? (Nein, wohl eher nicht)
Was ich aber meistens feststellen konnte war, dass Buchtrailer in der Regel
  1. schlecht gemacht sind (weil Verlage in der Regel keine Erfahrung mit Filmchen drehen haben) bei Buchtrailern das Phänomen, dass der Trailer ziemlich effektheischend und nichtssagend ist, sogar noch ausgeprägter ist als bei den meisten Filmtrailern. In einem Buchtrailer können keine "Ausschnitte" aus dem Buch gezeigt werden. Man könnte eigentlich Zitate aus dem Buch einbauen, aber nicht einmal das wird getan. Meistens wird für einen Buchtrailer ähnlich wie bei Klappentexten ein vollkommen neuer Text gedichtet, der im Buch überhaupt nicht vorkommt und sehr wenig auf das Buch schließen lässt, höchstens auf das schriftstellerisch Untalent der Werbeleute.

Fünf am Freitag #28 -Elfen und Elben

Ah, wisst ihr was es für ein befreiendes Gefühl ist, wenn man sich von einen selbstauferlegten Zwang lossagt? Es ist unglaublich. Letztendlich konnte ich mich ja ewig lang einfach nicht entscheiden, wie ich weitermachen sollte. Und jetzt steht es mir in alle Richtungen frei, jederzeit auch einmal frei heraus etwas zu bloggen, das mir in den Sinn kommt, einfach so. Herrlich. Um es mal deutlich zu machen, es fühlte sich etwa so an:
Und damit kann ich einfach frei drauf lossschreiben. Yay. Und das bringt uns gleich zum Thema für Fünf am Freitag in dieser Woche:

Thursday, January 22, 2015

Why I am not keeping this blog bilingual anymore

To all my English Followers: This is concerning YOU! Because I'm not going to blog in English anymore, but go and read the whole story, because I'm also going to start a new blog only in English. I'll start from the very beginning

I'm finished. It's too much, I can't stand it anymore and I only feel dryed out of it. There are so many words to describe how I feel about blogging in English and German on one blog and translating every single post on it, only a few days after I started it. It was a crazy idea, like so many, and the more time went on, the more I realized, how much madness blogging in two languages at the same time, by translating everything. I love blogging in English, you know. I love the language. It's more my second language than Chinese ever was, even though my mother is Chinese and a bit embarrassed, because we mistake each other much more than normal mothers and daughters. (Okay, I actually don't want to depress you with my personal stuff, but now I've written it)

Blogging bilingual is a hard project. Already a few weeks after I started it I struggled about it. Because I couldn't just let my thoughts flow from my mind through the keyboard onto the screen, because when I did that, I wasn't finished. I wasn't finished, because I still had to translate. Wanted to. I don't know exactly, what drove me to this alll year long, but fact is, that I did it. And I don't regret. It was still kind of fun, and it's a great feeling to look back and know, that you did, that you really managed to blog in two languages for almost a whole year. It was an interesting experience and I learned a lot, not only English.

Friday, January 16, 2015

Fünf am Freitag /Friday Five #27 -Blaue Dinge /Blue stuff

Fünf am Freitag ist so eine Art Meme, das ich jede Woche (meistens) am Freitag veranstalte und bei dem es darum geht, fünf Dinge zu einem Thema zu finden.
Normalerweise mache ich Fünf am Freitag ja immer mehr oder weniger kompliziert, aber diese Woche habe ich mich mit meiner Spiegeltherpeuthin auf etwas ganz einfaches geeinigt, nämlich:
     Friday Five is some kind of meme that I host every week (usually) on Friday and which is about finding five things on a topic. Usually I make Friday Five more or less complicated, but this week I agreed together with my mirror therapist on something very easy:

Fünf blaue Dinge /Five blue things

Meine Spiegeltherapeuthin findet nämlich, dass ich mir zu viel Stress mache, geniale Ideen zu finden. Die kommen ja schon von alleine.
     My mirror therapist thinks, that I worry too much about finding genius ideas. They should come theirselves.

1. Schlümpfe. Ein Punkt, zu dem ich einfach gar nichts schreiben könnte, weil er sich doch von alleine erklärt. Und weil ich endlos über Schlümpfe schreiben kann, wenn ich will. Stattdessen werde ich es ganz simpel ausdrücken:
     Smurfs. A point, I couldn't write anything about, because it' actually self-explaining. And I could write about smurfs endlessly, if I wanted to. Instead I will express it very easy:

Thursday, January 15, 2015

Beautiful People -about me as a writer (or not so writer)

Cait, the Paperfury and Sky from Further up and Further in host a meme that's usually about telling things about the characters of the stories you're writing and this week about yourself as a writer. Well, as far as I can call myself a writer.
I totally like this meme's idea. I don't know why I haven't taken part earlier. So here we go (in pure English, because every time I do it in English I'm too lazy to translate again)

How many years have you been writing?

I write since I'm ten. So that's almost eleven years. Reading this a day after I think I must have been very tired, because it's only five years. Really, where was my brain then? I'm only fifteen, not 21 :D

When did you officially consider yourself a "writer"?

Uhm, actually I'm calling this blog "dreamjob: writer" because I still don't completely do. I think I'll call myself a real writer, when I've published my first book. But if you just mean somebody who writes, well, yes, maybe I am a writer. So... maybe I need to overthink my idea of writing.

Wednesday, January 14, 2015

Ich bin nicht Charlie

Ich will mich nicht zu denen einreihen, die schon irgendwelche Verschwörungstheorien zu Charlie Hebdo spinnen. Ich finde dass man da durchaus betroffen sein darf. Ich bin für Meinungsfreiheit. Und so weiter. An sich habe ich auch überlegt, ob ich denn Charlie bin. Aber langsam reichts. Inzwischen ist jeder Charlie. Die EU, die SPD... so viele, dass ich mich frage was das soll. Manche Muslime empfinden es langsam als Provokation und zwar nicht weil sie radikal sind, sondern weil sie den Verdacht bekommen, dass man uns auf sie hetzen will. Und ich stehe kopfschüttelnd und etwas verwirrt daneben und frage mich, warum ich eigentlich Charlie sein sollte. Ich bin doch nicht Charlie, oder?
Niemand hat mich umgebracht, weil ich in der Meinung von irgendwelche Terroristen zu frei in meiner Meinung war. Aber dann ist es doch überheblich, zu sagen, ich wäre Charlie, wenn ich doch bisher nie wirklich provoziert habe. Ich bin überhaupt nicht einer Meinung, mit dem, der sagt, dass die ganze Charlie Hebdo Geschichte von  irgendwelchen Geheimdiensten inszeniert wurde. Aber er hat trotzdem recht, wenn er sagt, dass die SPD heuchelt, wenn sie sagt, dass sie Charlie ist, wenn sie gegen die Titanic vor Gericht gezogen ist, um sie zu verbieten. Dann frage ich mich, wie das mit den Menschen in Syrien ist, die gerade von der IS abgeschlachtet werden (Und es sind nicht nur Christen, sondern auch Muslime, die gegen die Radikalisierung des Islams  in diese Richtung sind!). Für die interessiert sich offenbar keiner. Irgendwelche Morde der Boko Haram an Christen in Nigeria? Kaum ein pieps davon in den Nachrichten. Da wird es mir zu viel. Ich finde, dass der Ausspruch: "Je suis Charlie" nicht mehr wert ist, wenn ihn jeder findet. Und darüber sollte man auch nachdenken. Ich bin nicht Charlie, ich bin die Mulan

Wie steht ihr dazu? Seid ihr auch Charlie, oder macht euch das ganze Getue darum auch langsam stutzig?

52 Bücher, der drölfzigste Nachholpost /52 Books -the umptytenth catch up post

Aus diesem ursprünglich hochaktuellen Post wurde mit den Wochen die vergingen doch ein Nachholpost, deshalb sind, wie immer, gleich wieder mehrere Themen dabei. Man könnte es bei mir auch gut als 52 Bücher Dilemma bezeichnen, weil ich es zum einen nicht jede Woche schaffe, rechtzeitig teilzunehmen, andererseits aber auch um jeden Preis zu jedem Thema meinen Senf dazugeben will. Ich bin die reinste Senftube.

This originally very up-to-date post became as the weeks passed by, yet a catch-up post, that's why there is, as usually, more than just one topic. You could call it my 52 books dilemma, because I don't manage it to take part every week, but to be dying to want to add my two cents to it. I'm a money-spilling machine.



Ein Buch, das in die Badewanne gefallen, oder im Regen nass geworden ist /A book that fell into the bathtub or went wet in the rain

Was? In die Badewanne gefallen? Ja habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Seid ihr verrückt, ein Buch überhaupt in der Badewanne zu lesen? *in Ohnmacht fall*
Nein, so wertvoll sind mir meine Bücher ja nicht, ganz ehrlich, und im Regen sind vermutlich schon einige nass geworden. Ich nehme durchaus an, dass Bücher Gebrauchsgegenstände sind, aber ich glaube auch, dass man Bücher jetzt nicht unnötig misshandeln sollte, wenn sie einem wirklich was wert sind. Aber wichtig ist was drinsteht. So weit jedenfalls meine Meinung. Ich nehme Bücher überallhin mit, und es ist schon vorgekommen, dass eine Freundin von mir ein Taschenbuch, das ich ihr ausgeliehen habe, ordentlicher und weniger zerknickt zurückbrachte als sie es bekommen hatte...
Was sagt ihr dazu? Sind Bücher für euch a) Reliquien (Samthandschuhe und Vitrinen), b) Gebrauchsgegenstände (Regale und lesen im Regen) oder  c) nutzlos (Badewannen, Brennholz, sonstige Frevel undscherteuchzumteufelwenndaswirklicheureantwortist)?

What? In the bathtub? Have you lost your marbles? Are you crazy even reading a book in the bathtub? *faints* No, I don't think books are that precious, honestly, and probably already alot went wet in the rain. I do think, that books are objects of utility, but I don't believe that you should abuse books in vain, when they're really worth something to you. But the content is the real value. At least that's my opinion. I take books everywhere, and it's already happende, that one of my friend brought back a paperback I've borrowed to her much neater and less buckled that she had got it...
What do you think? Are books for you a) relics (velvet gloves and vitrines), b) objects of utility (shelves and reading in the rain) or c) useless (bathtubs, lumber other sacrileges andgotohellifthatsreallyyouranswer)?


Tuesday, January 13, 2015

Der Schrotterwald

Südlich von Chocopolis, wenn man dem Chocoly folgt, liegt der Schrotterwald. Der Schrotterwald ist ein Wald ganz aus Altmetall, Rost und Müll, der sich tags aufheizt und nachts auf Minustemperaturen herabkühlt. Er ist der Ort, an dem, zwischen einem Berg von leeren Schokoladenverpackungen und Fort Klops, dem geheimen Forschungsinstitut von Konsulin Mulan von Lateinien der Chocoly entspringt, angeblich geboren aus geheimnisvollen Experimenten, die dort stattfinden sollen. Während allerdings der Chocoly und sein Ursprung belegt sind, konnte der Zusammenhang zu Fort Klops nicht hergestellt werden, nur ein paar bräunliche Pulverflecken an der weißen Südmauer des Forts weisen darauf hin. Allerdings könnte das auch Roststaub sein.
Der Schrotterwald ist auf seine eigene Art noch ein wilder Wald, in dem Hochspannungsleitungen in den Himmel wachsen, Kabel wuchern und sich Wellblechteppiche und Stacheldrahtranken auf dem Boden ausbreiten. Der Schrotterwald ist ein sich in aller Richtungen ausbreitendes Gerüst, in dem die unterschiedlichsten Tiere kreuchen und fleuchen.
Stahlwollmäuse, die in Schraubenbüschen leben und sich von deren Schrauben ernähren. Dosenfische, die durch die vielen Ölbäche und -lachen im ganzen Wald schwimmen. Wilde Drahtesel, die ein elektrische I-ah von sich geben, sollte man ihnen zu Nahe kommen und die in der Regel viel zu bockig sind, um sie reiten zu können. Da leben summende Glühbienchen aus Glas (Lateinien liegt nicht in der EU, deswegen wurden sie dort noch nicht ausgerottet), die im dunkeln leuchten und nachts muss man sich im Schrotterwald vor den riesigen Wäschespinnen hüten, die dort zwischen den Bäumen umherkriechen.


Die erstaunlichsten Kreaturen des Schrotterwalds sind allerdings die Elfenaffen.
Ähnlich wie die Schlümpfe sind sie intelligente nicht-menschliche Daseinsformen, die zwar technisch unterentwickelt, aber dennoch nicht zu unterschätzen sind. Begonnen bei ihrer Körperkraft. So sind sie in der Lage, härtestes Metall mit bloßen Händen zu verbiegen. Auf diese Weise stellen sie ihre Eisenholzbogen her, mit denen sie weiter schießen können als mit so manchem Gewehr. Wobei die Elfenaffen im allgemeinen eher friedlich sind und ihre Waffen hauptsächlich zur Verteidigung gegen Wäschespinnen und Bleiwölfe verwenden.
Ihre zähne sind hart genug, um Schrauben, Eisenspne und Federn zu zerkauen, von denen sie sich ernähren. dabei können sie von einer Handvoll metallischer Kleinteile etwa eine Woche lang leben. Mehr dürfen sie auch nicht esssen, denn wenn sie zu viel zu sich nehmen sind sie nicht mehr in der Lage zu fliegen. Die einzigen, die trotz Übergewicht fliegen können sind die jüngsten Elfenaffen bis zu ihrem dritten Lebensjahr. Obwohl sie in der Regel von oben voll von Heizöl sind -dem Hauptnahrungsmittel junger Elfenaffen- können sie in diesem Alter aufgrund ihrer noch relativ überproportionierten Flügel schon sehr gut fliegen, was allerdings auch nötig ist, denn anders könnten sie nicht fliehen und wären im Wald sehr hilflos.

Dein Name sei... Lemurolas!
Das ist Lemurolas. Er ist der einzige Elfenaffe, der außerhalb des Schrotterwaldes bekannt ist und der einzige, der jemals den Schrotterwald verlassen hat und dient in der Elitetruppe einer gewissen Welteroberin für den Fachbereich Kröten erschießen und Müllentsorgung. Anders als alle anderen Monster lehnt er Caipi eher ab, weil es keine Wirkung auf ihn hat, dafür ist er ein prima Kumpel und kann dir deine Müllentsorgungskosten sparen, indem er den Abfall verzehrt. Er kam eher durch Zufall an die Weltherrscherin, als sie ihn erwischte, wie er ihre Wordpress-Statistiken generierte...

P.S. Sie sehen noch mehr wie Elfen denn wie Affen und eher affig denn äffisch aus, die Zeichnungen sind Prototypen. Es kommen noch bessere :-)

Sunday, January 11, 2015

Fünf am Freitag /Friday Five #26 -Sonntagssonderling /Sunday Stranger

Fünf am Freitag. Diese Woche auch Sonntags. Bei anderen Projekten frage ich mich immer, wie die Veranstalter das schaffen, jede Woche überhaupt rechtzeitig dran zu sein. Andererseits ist der Gedanke, den eigenen Quark bei mir noch einmal anglisieren zu müssen gerade ein bisschen lähmend. Mal sehen, wie lange ich es noch aushalte, zweisprachig zu bloggen. Wie jede Woche veröffentliche ich ein Thema zu dem ich fünf Punkte finde und bei dem jeder mitmachen kann der will.

Friday Five. This week on Sunday. In other projekts I always wonder, how the organisation always manages to be ready every week. On the other hand the thought of having to anglize everything is a bit paralyzing. Let's see, how long I'll stand blogging bilingually. As every week I'm publishing a topic where you have to find five points about it and everybody can take part at it.

Hand aufs Herz (und das tut wirklich weh): Finde fünf Buchverfilmungen, die du heimlich mehr magst als die Bücher /Hand on heart (and it will really hurt): Find five book-to-film adaptations you secretly like more than the books


1. Peter Pan. Okay, ich meine nicht die Disneyversion. Die Disneyversion ist zu... Disney. Ich meine die von 2003. Die ist wirklich gut. außerdem mag ich den Peter Pan aus dem Buch nicht. Eigentlich ist er die interessantere Figur, aber er ist so ein Idiot und ich mag ihn nicht besonders.(I mag Tinker Bell mehr als ihn. Arme Tinker Bell. Er vergisst sie einfach nach einem halben Jahr, obwohl sie so ein Drama war und ihm das Leben gerettet hat, ist das nicht traurig?) Wegen dem Film dagegen habe ich früher abends darauf gewartet, dass Peter Pan eventuell mal an meinem Balkon auftaucht...

Peter Pan. Okay, I do not mean the Disney version. The Disney version is too... Disney. I mean the one of 2003. That one is really good, also, I don't like the Peter Pan from the book. Actually he's the more interesting character, but he's such a jerk and I dislike him. (I like Tinker Bell more than him. Poor Tink. He forget's her, just after half a year, even though she was such a drama and even saved his life, isn't that sad?) But the movie made me wait meeting Peter Pan on my balcony when I was younger...

Thursday, January 08, 2015

"Puppenmord" /"Wilt" -Tom Sharpe

In diesem Buch geht es Henry Wilt, einen erfolglosen Berufsschullehrer, der seit Jahren nicht die Beförderung bekommen hat, die er verdient hätte, und dessen launische und leichtgläubige Frau Eva, die sich schon längst nicht mehr für ihn interessiert, sondern lieber ständig neuen Hobbys nachgeht, weil die beiden kaum noch einen Bezug zueinander finden und sich insgeheim gegenseitig nicht mehr ausstehen können. Henry hat im Leben meist das Gefühl, sich gegen niemanden durchsetzen zu können, weder gegen die Schüler die er an der Berufsschule unterrichtet, noch gegen seine Frau, weswegen er in seinen Gedanken Mordfantasien entwickelt. An sich ist er aber ein normaler Mann und weiß, dass er niemals einen Menschen töten könnte. Also will er den Mord an einer Gummipuppe namens Judy üben, an die er in einem peinlichen Vorfall gekommen ist, und daraufhin geht alles drunter und drüber. Soweit zur Handlung (Oh Mann, ich würde hier echt so gerne spoilern, weil das was folgt das beste an dem Buch ist, aber es euch zu verraten würde euch dann wirklich das Buch versauen... hnghnghngh... und es ist so genial...)

This book is about Henry Wilt, an abortive vocational school teacher, who hasn't got the promotion, he'd deserved for years and his capricious and naive wife Eva, who almost doesn't care for him at all anymore, but rather does her hobbies, because both don't find any references to ech other and secretly can't stand each other anymore. In his life Henry usually has the feeling that he's never able to assert himself, neither to the students he teaches, nor to his wife, because of which he develops mudering fantasies in his mind. Actually he's a normal man an knows, that he couls never kill somebody. So he wants to practice a murder with a blow up doll called Judy, that he has got in an embarrassing incident and thereupon everything goes topsy-turvy. So much about the story (Oh, I'd so much love to spoiler you here, because what follows is the best thing about the whole book, but telling you too much would really really spoil you the book... *tries to keep mouth shut* ...and it's so genius...)

Wednesday, January 07, 2015

Isana, die Nachtalbin /Isana, the Nightmare

Das hier ist Teil einer Reihe die ich irgendwann im Februar einmal angefangen habe und dann aber im März wegen zu vielen Rezensionen, die ich unnötigerweise unbedingt schreiben wollte, aufgegeben hatte. Da ging es mir darum, Figuren aus einer Kurzgeschichte über Windelfen (=Windsprites, na, geht euch ein Licht auf? Eine Zeit wollte ich sie auch Sylphen nennen, aber ich bin jetzt wieder zurück zu Windelfen) vorzustellen, weil ich zwar diese Kurzgeschichte, die ich mit zwölf geschrieben habe wahnsinnig schlecht fand, aber irgendwie Lust hatte, sie nochmal neu und besser zu schreiben. Damals habe ich sie für einen Wettbewerb geschrieben, bei dem man nur drei Seiten schreiben durfte und natürlich kein Platz war um alles unterzubringen, was mir in den Sinn kam. Klar, einiges hätte ich sowieso nicht für die Geschichte gebraucht, aber um alles aussortieren zu können, muss man erst mal alles aufschreiben und erst hinterher aussortieren. Andersum ist es Käse und ich kam da noch nicht auf die Idee, erst einmal mehr als drei Seiten zu schreiben und hinterher zu kürzen. Wie auch immer, heute stelle ich seit Monaten zum ersten mal wieder etwas aus der Welt von Faerysane (Arbeitsname für meine magische Windelfenwelt) vor.

This is part of a series, that I started at sometime in February and then stopped in March because of too much reviews that I unnecessarily wanted to write. I wanted to present characters from a short story about windsprites (like my nickname, you know. I wanted to call the sylphs inbetween, but then went back to the windsprites) because I wanted to write it again and then better. I actually wrote it for a writing contest where you were only allowed to write three pages, and of course there was no place to put in everything I came up with. Sure, there was a lot I wouldn't even have needed for the story, but to sort out everything you don't need, you have to first write everything down and the sort it out. Otherwise it's rubbish and I didn't have the idea of first writing everything and then shortening it. Whatever, today I'm for the first in months presenting something from the world of Faerysane. (work titel for my magical windsprite world)

Monday, January 05, 2015

Künstlich...Natürlich?

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was denn eigentlich der Unterschied zwischen künstlich und natürlich ist? Und ist euch dabei auch aufgefallen, wie sehr die Grenzen zwischen beidem verwischen, wenn man weiter drüber nachdenkt?
Als künstlich definiert man alles, was von Menschen gemacht ist und "nicht im Sinne der Natur" was auch immer das heißen mag, denn ich frage mich ob die Natur überhaupt einen Sinn hat.
Aber der Mensche produziert auch ganz gewöhnlich sein natürliches CO2, indem er atmet und er kackt auch, wie alle anderen Tiere. Das CO2 und die Kacke sind aber natürlich.
Wenn ich aus Wolle oder anderen natürlichen Materialien ein Kleid mache, ist das dann natürlich oder künstlich? Und wenn wir weiter fragen: Erdöl ist doch auch aus abgestorbenen Pflanzenresten, oder? Wenn Plastik aus Erdöl besteht, inwieweit ist es künstlich oder natürlich? Eigentlich ist die ganze Trennung zwischen künstlich-natürlich unglaublich unscharf und willkürlich.
Klar, ich finde es irgendwie nicht natürlich, wenn Fische und Meeresvögel in Plastik und Erdöl ersaufen. Aber dann ist das Natur, die in die falsche Richtung gezähmt wurde. Nicht künstlich.
Wenn ein Meteorit das Leben auf der Erde auslöschen würde, dann wäre es eine vollkommen natürliche Erscheinung. Und der Mensch hätte nicht das kleinste bisschen reingepfuscht. Trotzdem wäre das Ergebnis für das Leben auf der Erde nicht wirklich schön...

Sunday, January 04, 2015

Walking in a Winter Wonderland

 Meine Schneetagebuch in Bildern /My Snowdiary in Pictures

Verzeiht mir den angedroschenen, ausgelutschten Titel, aber für mich ist eine Schneelandschaft eben ein Wunderland :-) Als es in den letzten Tagen noch wie verrückt geschneit hat und ich einfach verrückt nach dem weißen Zeug (Tsst! nicht falsch verstehen!) war, da habe ich wie verrückt Bilder vom Schnee und von eingeschneiten Sachen gemacht, die ich euch nun zur Inspektion vorlege :-)

Forgive me that canned, sucked dry title, but for me a snow landscape is a wonderland :-) When it snowed madly in the last days and I was crazy about the white stuff (Pfft! Don't you mistake this!) I took loads of pictures of the snow and from snowbound things, that I'm submitting to you for inspection :-)

Es begann eigentlich erst am ersten Weihnachtsfeiertag. Erst da begann es richtig zu schneien und ich war hin und hergerissen zwischen den Gedanken: "Zu spät! Verdammter Schnee, du kommst viel zu spät!" und "Schneeflöckchen, Weißröckchen, ich habe dich ganz gern!"

It actually begann on the first day of christmas. That was when I really began to snow and I was split between the two thoughts of "Too late! You damn snow, you're much too late!" and "Snowflakes, I love you!"





Saturday, January 03, 2015

My Writing Wishlist /Meine Schreibwunschliste

I've seen this on many English writing blogs and I like the idea of it. When I had just seen it I immediately wanted to do that too. I mean, my dreamjob is writer, you see? And it's totally clear that I've got a lot of books and stories upon my mind, I'd love to write down one day. So, here's my writing wish list, read and enjoy :-)
And oh, there's a link-up to this, so if you also want to write you writing wish list and add it, do it!

I habe das hier schon auf sehr vielen englischen Schreiblogs gesehen und mag die Idee davon. Als ich es gesehen habe, wollte ich es sofort selber tun. Ich meine, mein Traumberuf ist Schriftstellerin, seht ihr? Und da ist es einfach klar das ich so viele Bücher und Geschichten in meinem Kopf habe, die ich liebend gerne einmal schreiben würde. Also, hier ist meine Schreibwunschliste, lest und habt Spaß :-)

Let Peter Pan grow up /Peter Pan aufwachsen lassen

Isn't it a bit sad, if you never grow up and you're immortal and all your friend grow up and you can't change it? No wonder Peter Pan is such a jerk. But still he wouldn't like it much, if he watched himself growing up. So, what if? Imagine a hundreds of year old boy, who suddenly has to face the very usual problems of growing up. The thought is very funny. But, I probably won't take it to serious ;-)

Ist es nicht ein bisschen traurig, wenn du nie aufwächst, und du unsterblich bist und all deine Freunde wachsen auf und du kannst nichts dagegen tun? Kein Wunder, dass Peter Pan so ein Idiot ist. Aber er würde trotzdem selber nicht gerne selber aufwachsen. Also, was wenn? Stellt euch einen hunderte von Jahren alten Jungen vor, der plötzliche mit sehr normale Problemen beim aufwachsen konfrontiert wird. Der Gedanke is ziemlich witzig. Aber vermutlich werde ich es nicht ernst genug nehmen ;-)

Friday, January 02, 2015

Fünf am Freitag /Friday Five #25

[Fünf am Freitag: Erklärung] Mit einigen Neuerungen starte ich mit Fünf am Freitag ins neue Jahr. Dass das Logo ein bisschen modifiziert wurde, habt ihr sicherlich schon bemerkt :-) Wenn euch das hier zu dunkel oder zu viel ist, könnt ihr auch beim alten bleiben, ich hatte einfach Lust ein bisschen mit dem Bild rumzuspielen...
Ja, vielleicht habt ihr es bemerkt, das ich diese Woche als #25 nummeriert habe, obwohl es gar keine #24 gab, aber tun wir jetzt mal so, als gäbe es keine Ausfälle bei mir :D
Ich habe beschlossen, dass ich künftig einfach nur irgendwelche Fünf am Freitag mache. Keine Festlegungen, ob Buchwoche oder sonstwas, sondern einfach nur noch das, was mir in den Sinn kommt. Das heißt nicht, dass nichts mehr mit Büchern kommt, aber es kommt nicht mehr regelmäßig. Reicht ja schon, dass ich das ganze wöchentlich durchziehe, man könnte ja fast meinen ich wäre ein Mensch mit ausgeprägtem Ordnungssinn.

[Friday Five: an explanation]With some innovations I'm starting to the new year with the Friday five. You may have noticed, that I've modified the logo a bit :-) If you think it's too dark or too much, you can keep with the old one, I simply wanted to play around with the picture...
Yes, maybe you've realized, that I've nembered this week as #25, even though there was no #24 but let's pretent that I never have any deficites :D
I've decided, that in the future I will only do any Friday five. No fixing, whether book week and whatnot, but simply what comes up to my mind. That doesn't mean, that there will be nothing about books, but not regularly. It's already enough that I do it weekly, you could almost believe that I'm a person with a distinctive sense of order


Fünf Lieder, die dich im letzten Jahr begleitet haben /Five songs that accompanied you the last year

Eigentlich wollte ich einen Extrapost schreiben, aber dann wurde mit die magische Zahl Fünf gewahr und ich wandelte das ganze kurzerhand in einen Fünf am Freitag Post um ;-)
//Actually I wanted to write and extra post on this, but then I realized the magic number five and I turned the whole thing into a Friday Five post ;-)

Thursday, January 01, 2015

To do Liste für 2015 /To do list for 2015

Willkommen 2015, Tschüss 2014. Ihr fühlt euch nicht besonders unterschiedlich an. Um ehrlich zu sein, es ist immer noch die gleiche Jahreszeit, das Jahr fühlt sich immer noch verstaubt an. Liebes Neujahr, warum bist du eigentlich nicht im Frühling? Frühling ist die richtige Jahreszeit für einen Neuanfang. Die alten Römer haben ihre Neujahr im März gefeiert. Ostern, warum ist nicht Ostern auch Neujahr?
Außerdem bin ich Schülerin. Für mich fängt das Jahr in Wirklichkeit im September an, die Winterferien sind bloß eine Verschnaufpause. Halbzeit. Nicht das wahre. Aber trotzdem, ich versuche mal so etwas wie einen Neujahrspost zu schreiben.

// Welcome 2015, bye 2014. You both don't feel very different. Honestly, it's the same season, the year still feels old. Dear new year, why can't you be in spring? Spring is the right season to wipe the slate clean. The ancient Romans celebrated their new year in march. Easter, why isn't easter new year?
Also, I'm a student. For me, the year actually starts in September, the winter holidays are only a breather. Half-time. Not the real thing. But still, I'm trying to write something like a New Years post.


Ich bin nicht gut darin, zurückzublicken. Vor allem da der Hauptaspekt an Neuerungen in meinem Leben der war, dass ich gebloggt habe. Und ich zwar gerne über die Vergangenheit reflektiere, aber wenn ich hier damit anfangen würde, würde ich mich in unwichtigen Details zu ergehen. 2014 bestand darin, dass ich einen Blog gestartet, Lateinien gegründet, HTML und CSS gelernt, Buchrezensionen geschrieben und mir neue Geschichten ausgedacht habe. Aber das wisst ihr alles schon. Also brauche ich hier auch keinen Jahresrückblick. Stattdessen schaue ich mal nach vorne und darauf, was ich im nächsten Jahr machen will. Pläne sind mir lieber als Rückblicke.

// I'm not good at looking back. Especially because the main aspect of the innovations this year was, that I blogged. And I like reflecting the past, but if I started that here, I'd also start dwelling in meaningless details. 2014 consisted of starting a blog, founding Lateinien, learned HTML and CSS, wrote book reviews and made up new stories. But you know all that. So, I actually don't need to review this year. Instead I'm looking forward to what I want to do this year I prefer plans rather than reviews