Sunday, February 02, 2014

Die Galionsfigur #3

Nach einiger Zeit hatte der Mann dafür, dass er in der Stadt war, wieder Glück und schaffte es, eine Schenke in seinem kleinen Haus zu eröffnen. Er nannte es Zum Schollenwirt, in Erinnerung an die kleine Scholle Land, die er einst besessen hatte. Einige Jahrhunderte später sollte dort ein Fischrestaurant mit demselben Namen eröffnen, auf dessen Speisekarte Schollengerichte standen.
Doch in seinen Anfangstagen war der Schollenwirt eine Schenke in der nur Getränke auf den Tisch kamen, wenn überhaupt gab manchmal es Suppe. Der arme Mann, der nun ein Wirt war hatte nun einen Aufstieg sondergleichen hingelegt, ohne zu wissen, dass die meisten Menschen hier in der Stadt am Meer es  nicht so leicht hatten. Ohne es auch nur bemerkt zu haben, gehört er nun zur reicheren Hälfte der Bürger. Seine Rechte als Bürger hatte er erworben, als er in das kleine, leerstehende Haus gezogen war. So wurde er einer der hartherzigen Bürger der Stadt, die nichts von dem abgaben, was sie hatten. Denn er wusste nicht, wie hart die Stadt wirklich war. Er glaubte felsenfest, jeder könne es in dieser Stadt zu etwas bringen und wenn er nur fleißig genug wäre und hielt darum die Armen für faul.
Seine Frau  indessen wurde immer runder und es sah so aus, als würde sie schon bald gebären. Der Mann hoffte, dass es diesmal ein Sohn werden würde, denn er hatte zwar hatte nichts als seine Schenke, aber selbst auf solches wird man mit der Zeit stolz.
Es war ein heißer Tag in der Stadt am Meer, als wieder ein Schiff vorfuhr. Eines von vielen, die tagtäglich kamen und gingen. Auf diesem Schiff befand sich ein junges Ehepaar  aus einem fernen Land, zusammen mit ihrem Sohn. Sie hatten ebenso wenig wie der Wirt mit seiner Frau gehabt hatte, als diese einst in der Stadt angekommen waren und kamen mit ebenso großen Hoffnungen.

After some time the man had quite luck again, consideringthe fact, that he was in this city and managed it to open a tavern in his small house. He called it the  Clod, in remembrance of the small clod of earth he had once posessed. Some centuries later, there would be a fish restaurant with the same name, on which the menu offered plaice.
But in its early days the Clod was a tavern in which only drinks were served, if at all there was soup sometimes. The poor man, which was tavern keeper now, had made an inimitable ascension, not knowing, that most people in the city by the sea didn't have it easy. Whithout even having recognized it, he belonged to the richer half of the people. He had acquired his citizenship by moving into the emty house. In so doing he became one of the heard-hearted citizens of the city, who didn't gave aything away they had. He didn't knew, how cruel the city really was. He believed adamantly, everybody could achieve in this city, if he just  worked hard enough and thought of the poor as lazy.
He wife meanwhile became rounder and rounder, and it looked as if she would bear her child soon. The man hoped, that this time it would be a son, though didn't have much more than the tavern, but even of that, one can become proud of.
It  was a hot day in the city by the sea, when again a ship sailed in. One of many coming and going day by day. On this ship there was a young married couple of a far country, together with their son. They had as much as the tavern keeper and his wife had had, as he they had arrived once, and came with the same hope.

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