Saturday, March 22, 2014

Nach dem Austeilen #6

Ich bin ja erst einmal nicht drauf gekommen, wie ich mir Mira Bluhms Buch "Totenstille und andere Kurzgeschichten" runterladen kann. Ich habe es bis jetzt noch nicht so mit e-Books. Und mir einen Reader anzuschaffen wäre mir zu blöd. Zu teuer, da ich mir eigentlich vorzugsweise Bücher aus Papier kaufe. Bei denen bin ich mir einfach viel sicherer, dass ich sie wirklich habe, und sie nicht bloß eine Benutzerlizenz habe, so wie bei Musik zum Beispiel. Aber dieses Buch gab's nur als e-Book. Hmpf. Also überlegen. Und überlegen. Und dann ist mir beim Musikhören eingefallen, dass man ja auf iTunes auch Bücher runterladen kann. Und das Mira das auch irgendwo erwähnt hatte, dass man die Bücher dort auch runterladen kann. Und ich habe erst einmal Luftsprünge gemacht und mich gefreut, dass ich das Buch, auf das ich echt neugierig war Wie auch immer, ich war stolze Besitzerin dieses Buches.

Und was war das erste Ergebnis? Ich kann die Bücher nur auf einem iOs Gerät lesen. Und mein alter iPod nano hat kein iOs. Das heißt, ich habe die Datei jetzt und kann das Buch aber nicht lesen. Ich fand es ja schon immer großartig, wie unglaublich kompatibel Appleprodukte sind. Danke Apple. Tut aber echt Leid um das Buch, das ich nun nicht mehr lesen kann. Das Geld ist mir egal, aber wozu gebe ich mich mit euch ab?

Also habe mir überlegt, es muss doch irgendjemanden geben, der ein Programm entwickelt hat, mit dem man die iTunesbücher doch lesen kann? Gibt es. Das Ding heißt Calibre, ist kostenlos und nun kann ich iTunesbücher nach herzenslust lesen, ohne dass ich mir irgendein Apple Gerät kaufen müsste. An euch einen echten, aufrichtigen Dank. Das Programm ist zwar nur bedingt schön, aber es geht ja in erster Linie um den Inhalt und auf den habe ich mich ja gefreut. Endlich, endlich, endlich kann ich jetzt das Buch lesen! Apple, ihr könnt mir dagegen den Buckel runterrutschen und zwar so oft ihr wollt.

Nun zu einer etwas angenehmeren Angelegenheit. Gestern haben wir Zurück in die Zukunft angeguckt. Toller Film, tolle John Williams Musik. Ich hab mich in Marty McFly verknallt *erröten*
Das wird jetzt keine Rezension. Aber ich hab so hin-und her überlegt und dabei ist mir folgendes aufgefallen: In meiner Familie stimmt die Generationenfolge so ziemlich mit der von den McFlys überein. Meine Großeltern hatten ihre Teenagerzeit in den 50ern. Mein Vater hatte seine in den 80ern. Und nächsten Jahr ist 2015 und ich bin ein Teenager (Allerdings gibt es auch nächstes Jahr noch keine fliegenden Autos, sorry Mr Zemeckis, da haben sie sich leider verschätzt. Allerdings gibt es inzwischen Internet, Smartphones, e-Books und Firmen wie Apple und Amazon zocken die Menschheit ab. Aber wie hättest du das auch vorhersehen können)
Das hat mich irgendwie noch mehr gefreut, als das ich das Buch endlich runterladen konnte. Sorry Mira, aber Apple hat mir den Tag versaut.

9 Kommentare -gib deinen Senf dazu:

  1. Hey, ich freu mich total, dass du dich für mein Buch interessierst <3 <3 Das ist voll cool <3 <3

    Ach ne, hättest du was gesagt, wir hätten bestimmt eine Lösung gefunden, bei der du dich nicht hättest rumärgern müssen :( Eine Amazon-Kindle-App gibts zB auch für Smartphones oder für den PC, das wär total unkompliziert gewesen :( Einen Reader würd ich mir heute auch nicht mehr anschaffen. Den hab ich anno 2011 gekauft, als es noch keine iPads gab. Heute würd ich das Geld auch lieber in ein Tablet investieren. Oder ein größeres Handy oder sowas alles.

    ReplyDelete
  2. Sorry für den Doppelkommentar, ich hab vergessen, dass ich auch noch drauf eingehen wollte, warum es das Buch nur als eBook gibt. Also erstmal dauert es total lange, einen Text schön zu formatieren, damit man den auch in ein richtiges Buch packen kann. Das ist viel komplizierter als die Formatierung für ein eBook. Angesichts dessen, dass ich bisher 12 Exemplare verkauft habe, ist der Zeitaufwand nicht besonders lohnend. Außerdem ist das Buch nicht besonders dick, und die Leute mögen keine extrem dünnen Bücher. Als eBook um 99 Cent ist die Länge gerechtfertigt, aber Print ist natürlich teurer. Und dann kommt noch dazu, dass das Cover ja auch einen Buchrücken und eine Rückseite haben müsste, und das kostet 75 $. Das rechnet sich einfach nicht und ist auch der eigentliche Grund, warum ich es nicht mache.

    ReplyDelete
  3. Ich habe nicht gesagt, dass ich es blöd finde, dass das ein e-Book ist. Aber es war schon ein Heidenaufwand, bis ich dein Buch lesen konnte (Rezi folgt)

    ReplyDelete
  4. Tut mir leid, dass du dich rumärgern musstest :( Das ist dieser dumme Kopierschutz, den hass ich selber total, aber in vielen Shops kann man den nicht abwählen :(

    ReplyDelete
  5. Amazon wäre übrigens nicht gegangen, weil ich noch nicht erwachsen bin und bei denen nicht selber bezahlen kann, bei iTunes dagegen schon, weil man da einfach Karten einlöst. Und ich bin lieber selbstständig. Aber jetzt habe ich dein Buch ja gelesen und es hat ich aufgeheitert :D

    ReplyDelete
  6. Die Karten gibts für Amazon aber auch im Supermarkt :) Aber du bist echt ein ungewöhnlicher Teenager, arbeitest für dein Taschengeld, lernst brav, machst Sachen lieber selbstständig ... Deine Eltern müssen unglaublich stolz auf dich sein :)

    Na, da bin ich froh, dass dir das Buch gefallen hat und dich aufgeheitert hat, nachdem du so viel Ärger mit dem Runterladen hattest :)

    ReplyDelete
  7. Ich wüsste noch Einiges über mich, das nicht ganz so toll ist... aber lassen wir mal das. Meine Mutter regt sich zum Beispiel darüber auf, dass Bücher bei mir so weit oben stehen. Sie sagt ich lese zu viel.
    Ach und was meine Streberei angeht, ich erledige auch nicht alles ordentlich. Ich bin eher so der "weiß alles, aber gibt sich keine Mühe"-Typ. Ich bin eigentlich gut, aber ich steh bei manchen Lehrern im minus, weil ich ihnen den Lehrplan durcheinander bringe, indem ich Dinge anspreche, die noch gar nicht drankommen. Als wenn gemachte Hausaufgaben wichtiger wären als tatsächliches Können. Zugegeben, in Mathe würde ich nicht merh klarkommen, wenn ich mich nicht zusammeneißen und die Hausaufgaben mache, aber in anderen Fächern wie Deutsch, Englisch, Geschichte und Latein (Laberfächern halt) finde ich die Hausaufgaben manchmal total sinnlos. Die Lehrer wissen manchmal nicht, was sie von mir halten sollen, weil ich einerseits alle Fragen beantworten kann, aber anderseits meine Hasuaufgaben ziemlich schlampig mache. Ich bemühe mich zwar, sie zu machen, aber irgendwie sind es immer solche halben Aufgaben, die zu wenig sind, um interessant zu sein, aber zu viel, um sie schnell zu erledigen. Aber im Endeffekt bekomme ich dann doch gute Noten, weil ich gute Klassenarbeiten schreibe und im Unterricht strecke. Nur in Englisch ärgert es mich immer, wenn ich dann doch eine zwei bekomme, weil meine Lehrerin da extrem pingelig ist.

    ReplyDelete
  8. Zu viel lesen? Blödsinn, dann hast du eine zu strenge Mama ;)

    Du musst dir ja auch nicht extra viel Mühe geben. Darauf kommt es ja gar nicht an. Es kommt darauf an, dass du in allen Fächern gut durch kommst, und dir dann Mühe gibst, wenn es nötig ist, also wenn du merkst, dass du mit irgendwas nicht so gut zurechtkommst, und dich dann rechtzeitig reinhängst. Wenn es nicht nötig ist, dich mehr anzustrengen, ist es nicht nötig, basta. Ist doch positiv, wenn du gut klarkommst.

    Deine Lehrerin gibt dir in Englisch eine 2? Also wenn ich mir deine Blogartikel so ansehe, kann ich das gar nicht verstehen. Das ist doch nicht normales Niveau von 15-jährigen, das man so in 5 Jahren in der Schule lernt, du bist bestimmt zweisprachig erzogen worden, oder? Also wenn du mich fragst, ist die 2 absolut ungerechtfertigt und eine Frechheit.

    ReplyDelete
  9. Das mit den Büchern ist natürlich nicht das einzige. So superselbstständig bin ich auch nicht, nur bei bestimmten Dingen wie Büchern will ich eben eigene Kontrolle haben, weil das mir zu privat ist, um es meinem Eltern zu überlassen.
    Was das zweisprachige angeht, das kommt so hin. Eigentlich wäre ich dreisprachig, aber ich hab chinesisch verlernt. Das ist irgendwie schade, aber ich komme damit eigentlich klar. Bei unserer Lehrerin kann man machen was man will, von der habe ih noch nie gehört, dass sie jemals eine Eins vergeben hätte. Ds ärgert mich ja auch, aber auch wenn sich die Lehrer beklagen, sie hätten immer weniger Mittel die Schüler zu kontrollieren und die Disziplin würden leiden, sitzen sie doch eigentlich am längeren Hebel. Wahrscheinlich waren die meisten früher genauso wie wir heute und wollen es bloß nicht zugeben.
    Was Schule angeht, habe ich allerdings festgestellt, dass manches was man lernt schon Sinn ergibt, nur dass Lehrplan eigentlich viel zu zerstückelt ist. Es ergibt doch keinen Sinn, wenn man jede Stunde etwas anderes lernt, statt sich vielleicht einfach mal einen ganzen Tag auf eine einzige Sach zu konzentrieren, weil man dann viel lernt, das man eh wieder vergisst. Und man lernt es irgendwie nicht so ganzheitlich. Bei vielen Dingen kann man ja einen Bogen zwischen verschiedenen Fächern schlagen, aber ich glaube nicht, dass das alle verstehen, wenn man es ihnen erklärt, dass zum Beispiel vieles was man in Bio lernt mit Chemie zu tun hat und umgekehrt miteinander zu tun hat. Deshalb tun sich die meisten schwer in der Schule, obwohl es schon irgendwie Sinn ergibt, nur dass die Lehrer einem Zusammenhänge nicht vermitteln sodass eigentlich ein großer Teil der Schulbildung für die Katz ist und wir schließlich alle zu Fachiddioten werden, sobald wir mal studieren. Ich weiß nicht, aber mir gefällt da in gewisser Weise die Idee mehr, dass Menschen im Laufe ihres Lebens verschiedene Dinge machen als wenn sie immer nur das gleiche machen. Ich will jedenfalls später nicht mein ganzes Leben lang den gleichen Beruf machen.

    ReplyDelete

Ich will Kommentare! Je mehr desto besser! Diese Bloggerin ernährt sich von Kommentaren, also lasst sie nicht verhungern! Haut in die Tasten! ;-)