Sunday, April 20, 2014

"Der Geschmack von Glück" /"This Is What Happy Looks like" -Jennifer E. Smith

Was ich an diesem Buch mag

Es gibt Liebesschnulzen mit Untertitel, in denen irgendwie alles verkitscht wird. Aber das hier ist keiner davon. Die Story scheint ziemlich einfach zu sein: Durch einen Tippfehler landet eine e-mail des Filmstars Graham Larkin  aus Kalifornien bei Ellie, eine Mädchen aus Maine, das ein ganz gewöhnliches Leben als Teenager führt. Sie schreiben sich und lernen sich dadurch kennen, obwohl keiner den Namen des anderen kennt. Graham will sie unbedingt endlich kennenlernen und schlägt für seinen neuesten Film die kleine Stadt in der Ellie wohnt als Drehort vor, weil er sie endlich im echten Leben kennen lernen will. Aber Ellie einen Grund, sich vor Kameras und der Öffentlichkeit zu verstecken. Auf den ersten Blick scheint das eine simple Story zu sein, ist es aber doch irgendwie nicht.

There's sob stuff with subtitle in which everything sounds sappy. But this is none of them. The plot seems simple: Through a typing error an e-mail of the movie star Graham Larkin arrives Ellies mailbox, Ellie, a girl from Maine, that has a normal life as a teenager. They write each other and get to know each other, even though no one knows the name of the other. Graham wants to meet her at all costs and suggests Ellies hometown as a film location because her wants to meet her in real life. But Ellie has a reason to hide from cameras and publicity. On the first sight it seems a simpel story, but somehow it isn't.

Das schöne ist zuerst einmal, dass das Buch gleich zur Sache kommt, es gibt keine langsame Einführung in die Geschichte, sondern sie startet sofort senkrecht in der Handlung ein. Und es wird auch nie irgendwie künstlich Spannung zwischen den beiden da, sie existiert natürlicherweise, weil sie die sind die sie sind. Ellie ist eine bewundernswerte Person, nicht perfekt, aber bewundernswert. Graham genauso. Ich kenne viele Buchfiguren, die zu außergewöhnlich sind, oder deren Leben und Situation viel zu anders sind (Andere Welt, andere Zeit) und die dadurch fast unmenschlich wirken, aber Ellie und Graham wirken einfach so menschlich, so natürlich in ihren Handlungen.

First of all it's wonderful that the book immediately come to the point, there's no slow introduction to the story, but a start up straight to the plot. And there's never any artificial tension between them, it exists naturally, because they are who they are. Ellie is an admirable person, not perfect, but admirable. As well as Graham. I know many charakters in books that are too extraordinary or whose life and situation are too different (other world, other time) and who almost appear inhuman thereby, but Ellie and Graham simply appear so human, so natural in their actions.

Dann ist da dieser Keil, der zwischenzeitlich zwischen ihnen steht und das Tolle ist eben, dass es eigentlich nichts und niemand ist, der zwischen steht, sondern allein sie selbst und ihr eigenes Denken, ihre Ängste und Sorgen, sind es, die ihnen im Weg stehen, und dass sie diese lösen müssen. Dann, weil die ganze Geschichte einen Bogen von der ersten Seite bis zum Schluss hat. Dann, weil es eine Geschichte ist die mich glücklich gemacht hat. Das kann dieses Buch und auch wenn es zwischenzeitlich schlecht steht, macht es einen schließlich rundum glücklich. Das ist nicht gelogen. Der Titel und das Cover sind einfach außergewöhnlich gut gewählt.

Then there's the wedge, that's between them interim and the great thing is, that it's nothing and nobody between them, but only theirselves and their own thoughts and worries standing in their way and that the have to fight them. Then, because the story has a bridge from the first page to the last. Then, because it's a story that made me happy. That's what this book is written for, and although in meanwhile it's in a bad way for the charakters, it finally makes you all around happy. That's not a lie. The title and the cover are simply well chosen.

Und zu guter letzt noch ein Zitat:
"Kindheitserinnerungen waren wie Bordgepäck: Egal, wie weit man reiste oder für wie lange es reichen musste, man durfte immer nur zwei Taschen mitnehmen. In diesen Taschen waren zwar einige verschwommene Bilder verstaut - ein Diner mit einer Jukebox direkt am Tisch, das Gefühl, auf der Schaukel angeschoben oder hochgehoben und herumgewirbelt zu werden -, doch die konnten eigentlich nicht für ein ganzes Leben reichen."

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