Tuesday, April 14, 2015

52 Bücher -On the Road


Ich habe ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr am 52-Bücher Projekt des Fellmonsterchens teilgenommen aber auf einmal passten plötzlich das Buch das ich momentan allabendlich lese und das dieswöchige Motto einfach prima zusammen, nämlich:


On the Road


Fellmonsterle meinte, das sei ein Wink des Projektgottes, also machte ich mich endlich einmal daran, einen Post zu 52 Bücher zu verfassen. Keinen meiner tollen Nachholposts, dafür habe ich nicht mehr den Nerv, aber immerhin. Das Buch das ich gerade lese, ist eindeutig ein Roadmovie, aber was für einer. Vielleicht habt ihr schon von dem Film "Home -ein smektakulärer Trip" gehört, der momentan in den Kinos läuft.
Nun ja, wie dem auch sei, zur gleichen fand man auch großes Interesse daran, endlich einmal die Buchausgabe in Deutschland etwas mehr zu bewerben, es war eindeutig der richtige Zeitpunkt gekommen, deswegen liegt das Buch "Happy Smekday" momentan überall in den Buchhandlungen aus. Da mir das Wörtchen "Smek" dank der Filmwerbung bereits ein Begriff war, habe ich mir (als ich mit Freundinnen in der Buchhandlung war, das stellen wir verrückten Leseratten und nämlich unter "Shopping" vor ;-)) das Buch etwas genauer besehen. Die Verkäuferin war ganz nett und hat mir einiger darüber erzählt, davon dass das Buch sooo viel besser als die Verfilmung ist (diese nehme ich mir, wenn ich dieses Buch gelesen habe trotzdem einmal vor) und dass sie es Schade findet, dass das Boov J.Lo im Film nicht J.Lo heißen darf, weil die liebe J.Lo sich ihre Namensabkürzung Markenrechtlich hat schützen lassen (Sie müsste also eigentlich J.Lo™ oder so ähnlich heißen). Was für eine Idiotie, wäre es nicht egal gewesen? Aber ich schweife ab, eigentlich sollte ich erklären, was ein Boov ist.

Also die Boovs sind Aliens, die die Erde für sich in Anspruch nehmen (weil sie die "Ersten" sind, die den Planeten entdeckt haben. Der übrigens nach ein paar Monaten Besatzung Kolonisation plötzlich Smekland heißt, genau wie der Tag an dem die Boov aufgekreuzt sind, nämlich der 24. Dezember, plötzlich in Smekday umbenannt wird, daher der Titel des Buches, der ursprünglich als Aufsatz zum Thema: "Die Wahre Bedeutung von Weihnachten Smekday" geschrieben wurde.) und dabei herrlicherweise den Menschen technisch überlegen sind. Das tolle ist, dass durch das ganze Buch die amerikanische Kolonisationspolitik ebenso wie der amerikanische selbstüberschätzende Kulturexport so richtig aufs Korn genommen werden. Alles eingebettet in den Roadtrip des elfjährigen Mädchens Tip (das so patent ist, dass es schon autofahren kann) und eines Boov, der Mist gebaut hat (und Auto so prima umbauen kann, dass sie zwar Fliegen, die Bedienung aber plötzlich komplett ungedrahtet ist)
Mehr will ich nicht verraten (und sollte ich auch nicht), sonst würde ich es euch versauen, denn: das muss man einfach selber gelesen haben, aber das Buch ist jetzt schon (auch wenn ich es nicht einmal ganz durch habe) so empfehlenswert, dass es einfach sein musste. Und ich im Übrigen der Verfilmung recht misstrauisch gegenüberstehe, denn gerade weil dieses Buch so witzig und ironisch ist, bin ich mir nicht sicher, ob ein Kinderfilm von Dreamworks das noch rüberbringen wird. Mal sehen.

boovigste Grüße, eure Mulan

4 Kommentare -gib deinen Senf dazu:

  1. Gepriesen sei der Projektgott. Ich habe das Buch sofort auf meine Wuli gesetzt, denn was außerirdische Aktivitäten in Sachen Welteroberung betrifft, muss ich diese natürlich immer im Auge behalten.

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    1. Das Buch ist herrlich! Ich bin grad fast fertig und es ist bis zum Schluss immer noch das, was es vespricht :-)
      Und es ist schön bekloppt, das passt also bestimmt :-)

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  2. Mit dem Shopping ist das so eine Sache. Ich gehe nicht gerne "normal" shoppen (bin ich jetzt komisch? :'D). Ich gehe immer nur wenn ich nicht mehr genug Klamotten habe... Und mit Buchläden ist das so eine Sache. Ich habe nie genug Zeit dafür. Das Buch hört sich auch lustig an. Ich habe mir den Trailer zum Kinofilm angeschaut, aber der hat mir nicht so gefallen (bis auf ein paar Stellen wo er wirklich irgendwie lustig war).

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    1. Man hat immer nur die Zeit, die man sich nimmt... ich glaube "zu wenig" Zeit ist gar nicht Problem; zu viele Dinge, die wir unbedingt tun wollen sind das Problem und dass wir dann, wenn wir mal ein bisschen Zeit haben die ganze Zeit vertrödeln... man hat immer so viele Sachen, die man meint tun zu müssen obwohl sie vollkommen unnötig sind...
      Ich habe den Trailer auch gesehen, und er ist halt eben... ein amerikanischer Film. Ich bin irgendwie enttäuscht von Dreamworks, denn anders bei Drachenzähmen leicht gemacht ist schon der Trailer voll von unnötigen Gags, die überhaupt nicht das haben, was das Buch für mich ausmacht... das Buch war ziemlich erwachsen, wenn man so will, während der Film vergleichsweise kindisch war, was nicht heißt, dass ich das Buch auch meinem kleinen Bruder in die Hand drücken würde... das versteht man aber, glaube ich erst richtig, wenn man das Buch gelesen hat. Schwer zu erklären...

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