Saturday, January 16, 2016

24 Bilder, 22. Türchen -Katniss Schlumpferdeen

Ich muss dazu sagen, dass ich durch die mediale Präsenz von Jennifer Lawrence fast vergessen hätte, wie ich mir beim ersten Lesen der Bücher, lange bevor die Filme rauskamen (naja, zwei Jahre) Katniss eigentlich vorgestellt habe. Ich weiß, dass sie ein deutlich schmaleres und kantigeres Gesicht hatte, als Jennifer Lawrence. Ihre Augen waren nicht so groß, sondern eher ständig zusammengekniffen und ihre Haare waren natürlich braun und legten sich nicht so perfekt um ihren Kopf, sondern liefen viel mehr nach unten. Auch in der Arena wird Katniss leider immer mit ordentlichen Haaren dargestellt, was bei so langer Zeit ohne eine Haarbürste eigentlich nicht realistisch ist. Diese eine Szene am Anfang, als sie im Wald jagen geht, entspricht vielleicht noch am ehesten dem, was ich im Kopf hatte, als ich mir mein Bild von ihr gemacht habe. Später geht vieles auseinander und es beginnt auch eben damit, dass Katniss ein sechzehnjähriges Mädchen ist. Meinetwegen darf man ältere Schauspieler nehmen, ich habe auch nichts an der Schauspielerei auszusetzen -die ist klasse!- aber mein Kopfkino erzählt mir andere Geschichten, von einem Mädchen, dessen Kostüme weniger sexy sind und das zwar überschminkt ist, aber darin eigentlich nicht so gut aussieht. Obwohl das mit der "Outdoorjacke", die sie in der Arena anhat, im Buch stand, habe ich mir sie dann doch oft mit der Lederjacke ihres Vaters oder mit einem einfachen T-Shirt vorgestellt. Und mit etwas helleren Haaren, eher so ein schokoladenbraun. Aber das sind eigentlich unwesentliche Dinge.

2 Kommentare -gib deinen Senf dazu:

  1. Naja, häufig vergesse ich auch über die Schauspieler, wie ich mir die Personen eigentlich vorgestellt habe. Bei Harry Potter ist es am Schlimmsten. OK, Harry hat eigentlich grüne Augen, aber noch viel schlimmer finde ich eigentlich Lupin, den ich mir irgendwie immer langhaarig und auf jeden Fall nicht so "brav" vorgestellt hab. Was Panem angeht... Die Filme finde ich eigentlich ziemlich gut, aber die ganze Story wird mir zum Schluss hin irgendwie immer apokalyptischer, darauf steh ich nicht so... Das hat sich dann auch auf den Gesichtern der Schauspieler abgezeichnet - Jennifer Lawrence fand ich immer etwas zu dramatisch

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    1. Hmm, Lupin habe ich mir eigentlich schon recht brav vorgestellt, nur trotz allem nicht so "abgenutzt", ich meine, klar ist er etwas verwahrlost, aber er versucht es in dem Falls auch sicher zu verbergen und ich habe ihn mir etwas jünger vorgestellt, (klar ist er genauso alt wie Snape und Harrys Vater, aber die waren ja eigentlich beide auch noch nicht so alt. So ein jugendlicher Typ, eher anfang als Mitte Vierzig, ohne graue Haare :D auch wenn das recht oberflächlich und gemein gegenüber grauen Haaren ist, das hatte ich im Kopf.

      Ich finde das überhaupt nicht zu dramatisch. Ich finde es deshalb beeindruckend, weil Jennifer Lawrence es schafft, dramatisch zu spielen, ohne dass es kitschig oder falsch wirkt, etwas, das bei Hayden Christensen in Episode II und III von Star Wars gestört hat und jetzt wieder bei Kylo Ren in Episode VII, die kommen zu weinerlich und mit vielen falschen, unnötigen Tränen daher. Bei Jennifer Lawrence ist es dann eher in Situationen, in denen es eigentlich passt, wie es ist.

      Ich habe kein so großes Problem mit Apokalypse, finde dass die Filme auch gar nicht so sehr apokalyptisch sind. Panem war in meinen Augen ja von vornherein leicht postapokalyptisch angehaucht, schon vom ersten Kapitel an, aber es ist immer durchgehend irgendwo eine funktionierende (so unmenschlich auch immer) Gesellschaft vorhanden, die alles kontrolliert und dieses Gefühl des "vollkommen auf sich allein gestellt Seins" ist nicht da.

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